******************** L I C H T W A H R H E I T E N - - - I N A A R A`S - N E T Z W E R K - F O R U M ***************************
#1

8. Kapitel ......... Nachforschung in der Psychosphere

in Die Thiaoouba Prophezeiung 03.09.2010 18:19
von Inaara • 14.154 Beiträge

8. Kapitel …….Nachforschung in der Psychosphere

Wir folgten Lationusi, die uns in einen anderen Teil vom Doko führte, welches der Entspannungsraum war in dem man sich vollständig entspannen konnte und in den keine externe Geräusche eindringen konnten. Hier verließen uns Latoli und die zwei Ältesten, aber Thao, Lationusi, Biastra und ich blieben zusammen.

Thao erklärte mir, daß meine psychischen Energien nicht genug entwickelt und verfeinert waren um an einer wichtigen und ganz speziellen Erfahrung teilzunehmen und ich würde gezwungen sein ein spezielles Elixier dafür zu nehmen.


Es handelte sich in diesem Fall darum in die Psychosphere einzudringen, zu der gewissen Zeit des Verschwindens von Mu, daß heißt vor 14 500 Jahren erklärte sie mir.

Mein Verständnis der Bezeichnung ' Psychosphere ' ist, wie folgt:


Um jeden Planeten seit seiner Kreation ist eine Art Psychosphere oder Vibrationskokon die sich mit einer Geschwindigkeit siebenmal so schnell wie die vom Licht dreht. Dieser Kokon dient als eine Kladde ( Notizbuch), wie man dazu sagen könnte und nimmt absolut alles auf was sich auf diesem Planeten abspielt.

Der Inhalt dieses Kokon ist für uns auf Erden unzugänglich - wir sind nicht fähig dazu die Geschichte abzulesen.

Es ist weithin bekannt, daß in den USA Forscher und Techniker beschäftigt sind um eine ' Zeitmaschine ' zu entwickeln, aber bis zur Gegenwart sind ihre Bemühungen ohne Erfolg gewesen. Die Schwierigkeit darin besteht entsprechend zu Thao, im Anpassen der Vibrationen des Kokon, anstatt der Wellenlängen.
Das menschliche Wesen ist ein wesentlicher Bestandteil vom Universum und kann wegen seines Astralkörpers und wenn richtig ausgebildet, alles Wissen was es sucht, innerhalb der Psychosphere holen. Selbstverständlich wird viel Training für dieses gefordert.

Dieses Elixier wird dir Zugang zur Psychosphere geben, Michel.


Alle vier von uns setzten sich bequem auf einem speziellen Bett zurecht. Ich wurde in die Mitte eines Dreiecks gelegt, das durch Thao, Biastra und Lationusi gebildet wurde.

Mir wurde ein Becher übergeben der eine Flüssigkeit enthielt, die ich trank.


Biastra und Thao setzten dann ihre Finger leicht auf meine Hand und meinen Solarplexus, während Lationusi ihren Indexfinger über meine pineal Drüse setzte. Sie baten mich vollständig zu entspannen und keine Angst zu haben, unabhängig davon was geschehen würde.

Wir würden in Astralkörper reisen und ich würde unter ihren Anleitungen ziemlich sicher sein.

Diese Zeit ist in meinem Gedächtnis für immer eingraviert.

Je länger Thao zu mir sprach leise und langsam, um so weniger Angst hatte ich. Ich muß jedoch bekennen, daß ich am Anfang sehr viel Angst hatte. Plötzlich wurde ich trotz meiner geschlossenen Augen durch ein Spektrum von Farben geblendet, welches tanzte und glänzte. Ich konnte meine drei Begleiter um mich sehen, leuchtend mit Farben, aber gleichzeitig auch lichtdurchsichtig.

Das Dorf unter uns verschwand langsam. Ich hatte den seltsamen Eindruck, daß vier silberne Fäden uns zu unseren Körpern
verbanden, die aber anmaßend die Proportionen von Bergen annahmen. Plötzlich kreuzte ein blendender Blitz von weißem Gold meine Sicht und einige Zeit danach konnte ich nichts mehr sehen oder fühlen.

Eine Kugel, leuchtend wie die Sonne aber Silber in der Farbe erschien im All und näherte sich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit.


Wir raschten durch, ich sollte sagen ich raschte durch, denn in diesem Moment war ich mir nicht mehr bewußt von der Anwesenheit meiner Begleiter. Als ich in diese silbrige Atmosphäre eindrang, konnte ich nichts anderes als Nebel sehen der mich umgab. Es ist unmöglich zu sagen wie viel Zeit verging, aber auf einmal zerstreute sich der Nebel und ein rechteckiger
Raum, mit einer niedrigen Decke war zu sehen in dem zwei Männer mit überkreuzten Beinen, auf erstaunlich farbigen Kissen saßen.

Die Wände des Raumes waren von fein gemeißelten Steinblöcken gemacht mit Szenen der zeitgenößischen Zivilisation, mit Bündel von Trauben die transparent schienen, auch Früchte und Tiere die ich nicht erkennen konnte - einige von denen hatten menschliche Köpfe.

Ebenso waren auch menschliche Abbildungen mit den Köpfen von Tieren.


Gerade dann bemerkte ich das meine drei Begleiter und ich eine “Einheit“ bildeten, die eine gasförmige Masse war, und doch konnten wir uns unterscheiden.

Wir sind im Hauptraum ( Main Chamber) der Pyramide von Savanasa, sagte Lationusi.


Es war unglaublich - Lationusi hatte ihren Mund nicht geöffnet und doch sprach sie mit mir in französisch!


Die Erklärung kam wie ein Blitz. Es ist wahre Telepathie, Michel. Bitte stelle keine Fragen, alles wird dir natürlich unterbreitet werden und du wirst lernen, was du wissen musst.


(Da es meine Aufgabe ist, wenn ich dieses Buch schreibe meine Erfahrungen zu berichten, versuche ich so klar wie möglich den Zustand zu erklären in dem ich zu der Zeit war.

Mein Astralkörper war bereits in die Psychosphere eingegangen.

Die Worte – wie gesehen, gehört und gefühlt, waren nicht mehr angebracht, sondern nur nützlich, alle Empfindungen geschahen spontan und in einer sehr anderen Weise als wir es normalerweise erfahren – und auch verschieden von dem was wir empfinden, wenn wir im Astralkörper reisen.

Geschehnisse treten eher wie in einem Traum auf, manchmal sehr langsam und Geschwindigkeit. Danach schien alles Selbstverständlich zu sein und ich erfuhr später das war wegen des Zustandes in dem ich war und wegen der nahen Überwachung die meine Mentoren über mich ausübten.)

Sehr schnell sah ich eine Öffnung in der Decke des Raumes und ganz am Ende einen Stern.


Mir war gewahr, daß diese zwei Gestalten sichtbare Gedanken mit dem Stern austauschten. Von ihren pineal Drüsen strömte ein Zwirn der aussah wie silbriger Zigarettenrauch, der durch die Öffnung in die Decke ging um sich mit dem entfernten Stern zu verbinden.

Die zwei Gestalten waren total unbeweglich und um sie herum war ein weiches goldenes Licht.

Ich wusste, dank der konstanten Anleitungen meiner Begleiter, daß diese Gestalten uns nicht sehen konnten, aber auch von uns nicht gestört werden konnten, da wir Zuschauer waren in einer anderen Dimension.


Ich beobachtete sie sehr aufmerksam. Einer von ihnen war ein alter Mann mit langen weißen Haaren, daß bis hinunter auf seine Schultern fiel. Auf der Rückseite seines Kopfes trug er einen Kopfschutz von Safran-farbigem Gewebe, daß dem ähnlich ist das von den Rabbinern getragen wird. Er war bekleidet in einem losen Gelbgoldenen Kittel mit langen Ärmeln die ihn total bedeckten.

In der Position in der er saß waren seine Füße nicht sichtbar, aber ich wusste das sie barfüßig waren. Seine Hände berührten sich nur an den Fingerspitzen und ich konnte deutlich kleine bläuliche Blitze um seine Finger sehen, daß Zeugnis der unmessbaren Stärke seiner Konzentration war.

Die zweite Gestalt schien ungefähr gleich alt zu sein, trotz seines glänzenden schwarzen Haares. Außer des hellorange farbigen Kittels, war er so angezogen wie sein Begleiter.

Sie waren total regungslos das es schien als würden sie nicht atmen.

Sie sind in Verbindung mit anderen Welten, Michel, wurde mir erklärt.


Plötzlich verschwand die ' Szene ' um sofort durch eine andere ersetzt zu werden. Ein Palast stand mit seinen Türmen und seinen Pforten vor uns, in der Form einer Pagode, dessen Dächern mit Gold bedeckt waren. Die riesigen Panoramafenster öffneten sich zu den herrlichen Gärten mit seinen emaillierten Wassertümpeln, in die das Wasser der Brunnen sprudelnd hineinfloss, welches wieder Regenbogen formte unter den Strahlen einer Sonne die an ihrem Gipfel stand.

Hunderte von Vögeln flatterten in den Niederlassungen der Bäume die überall in diesen unermesslichen Parks zerstreut waren und fügten noch mehr Farbe zu einem bereits magischen Bild hinzu. Leute bekleidet in Kitteln der verschiedensten Arten und Farben schlenderten in Gruppen unter den Bäumen oder nah den Tümpeln. Einige saßen in Meditation unter einer blühenden Gartenlaube besonders für ihren Komfort und Schutz gemacht.

Diese Szene wurde durch eine Struktur beherrscht, die im Abstand über dem Palast hinaus ragte - eine gigantische Pyramide.


Ich wusste das wir gerade diese Pyramide verlassen hatten und das ich jetzt den erstaunlichen Palast von Savanasa bewunderte, die Hauptstadt von Mu.

Über dem Palast hinaus in allen Richtungen ausgedehnt, war die Hochebene von der Thao gesprochen hatte. Ein Fußweg mindestens 40 Meter breit schien von einem einzelnen Steinblock hergestellt zu sein, führte hinaus auf die Hochebene vom Mittelpunkt der Gärten aus. Er wurde durch zwei Reihen von massiven schattigen Bäumen eingefasst, die mit enorm großen modernen Statuen gemischt waren.

Einige dieser Statuen hatten Hüte auf, rot oder grün mit breiten Kanten.

Wir glitten auf diesem Fußweg entlang unter Menschen die auf Pferden saßen und anderen Reitmerkwürdigen vierbeinigen Tieren mit den Köpfen ähnlich den von Delphinen. Tiere von denen ich noch nie gehört hatte oder irgendeinen möglichen Hinweis oder Erwähnungungen vernahm, Tiere deren Bestehen mich total überraschte.

Das sind Akitepayos, Michel, welche längst ausgestorben sind, wurde mir erklärt.

Dieses Tier war die Größe eines sehr großen Pferdes mit einem vielfarbigen Schwanz, welchen er manchmal wie einen Fächer ausdehnte, ähnlich dem Schwanz eines Pfaues. Sein Hinterteil war viel breiter als die eines Pferdes, aber sein Körper war von einer vergleichbaren Länge, seine Schultern die vom Körper herauskamen waren wie die Panzer eines Rhinozeros und seine Vorderbeine waren länger als seine Hinterbeine.

Der ganze Körper außer dem Schwanz, war mit langem grauen Haar bedeckt.


Wenn es galoppierte, erinnert mich das an die Bewegung eines Kameles.

Meine Sinne teilten mir sehr entschieden mit, daß ich jetzt von meinen Begleitern Wo anderst hin geführt wurde. Sehr schnell überholten wir einige Leute die dahin spazierten - äußerst schnell und doch konnte ich mir eine Eigenschaft ihrer Sprache
merken. Sie war sehr angenehm für das Ohr und schien, mehr Vokale als Konsonanten zu enthalten.

Sofort wurden wir mit einer anderen Szene konfrontiert, ähnlich wie in einem Film, wenn eine Szene geschnitten wird und eine andere gezeigt wird. Maschinen, genau wie fliegende Untertassen, die so gern von Autoren in Zukunftsromanen beschrieben
werden, waren auf einem unermesslich Großen Gebiet am Rande der Hochebene aufgestellt. Menschen stiegen ein und aus von diesen fliegenden Maschinen, die sie zu einem enormen Gebäude brachten das ohne Zweifel als ein Flughafen Gebäude diente.

Diese Fliegenden Maschinen auf dem Landeplatz gaben einen pfeifenden Ton von sich, der aber ziemlich erträglich war.


Es wurde mir erklärt, daß unsere Vorstellung dieses Tones und seine Intensität vergleichbar war mit der Realität der Szene vor uns.
Es wurde mir klar, daß ich das tägliche Leben von Menschen sah die bemerkenswert fortgeschritten waren

und die schon Tausende von Jahren tot waren!

Ich erinnere mich auch bemerkt zu haben, daß der Fußweg unter unseren Füßen nicht ein sehr großer Steinblock war, wie es aussah, sondern eine Reihe von Steinblöcken die so genau geschnitten und in Position gebracht waren, daß es kaum sichtbar war.
Vom Rande der Hochebene hatten wir eine panoramische Aussicht über eine unheimlich große Stadt mit einem Seehafen und jenseits davon war der Ozean.

Dann blitzschnell waren wir in einer breiten Straße der Stadt, eingefasst von Häusern der unterschiedlichsten Größen und des architektonischen Designs. Die meisten Häuser hatten Terrassen die mit Blumen umgeben wurden, in denen wir manchmal flüchtig
eine sehr hübsche Sorte von einem Vogel sahen. Die bescheideneren Häuser ohne Terrassen hatten stattdessen schön gebaute Balkone - die auch mit Blumen - gefüllt waren.

Dieser Effekt war reizend – wie wenn man in einem Garten spazieren geht.

In der Straße gingen die Leute zu Fuß oder sie flogen ungefähr 20 Zentimeter über der Straße auf kleinen kreisförmigen fliegenden Plattformen, die völlig geräuschlos waren.


Was aussah als eine sehr angenehme Weise zu reisen. Dennoch ritten andere auf Pferden.

Als wir am Ende der Straße ankamen fanden wir uns in einem großen Stadtplatz, ich war überrascht keine Boutiquen oder dergleichen zu sehen. Stattdessen gab es einen überdachten Markt mit Marktständen die allerlei Waren ausstellten, gerade was das
Herz oder der Gaumen sich nur wünschen konnte. Da waren Fische, unter denen ich Tunfisch, Makrelen, Bonitoes und Rochen erkannte.

Es gab eine Vielzahl von verschiedenen Fleischsorten sowie eine unglaubliche Auswahl von Gemüse. Jedoch die Blumen waren am überwiegendsten, die schienen den ganzen Bereich auszufüllen. Es war deutlich das diese Menschen große Freude an Blumen hatten, die sie entweder im Haar oder in den Händen trugen. Die Käufer halfen sich zu was sie wünschten, aber nichts als Austausch gebend - weder Geld noch was anders was es ersetzen könnte.

Meine Neugier zog unsere Gruppe in das Herz des Marktplatzes, genau durch die Körper der Leute hindurch - eine Erfahrung die ich am interessantesten fand.

Alle meine Fragen wurden beantwortet während sie mir einfielen.

Sie benutzen kein Geld, weil alles der Gemeinschaft gehört. Keiner betrügt den anderen – das Kommunalleben ist tadellos harmonisch. Im Lauf der Geschichte haben sie gelernt gut eingerichtete und gut studierte Gesetze zu befolgen, die ihnen sehr gut dienen.

Die meisten dieser Menschen waren zwischen 160 und 170 Zentimeter groß, mit hellbrauner Haut und Schwarzen Haaren und Augen - sehr ähnlich unserer Polynesier Rasse von heute. Es gab auch weiße Menschen unter ihnen, die ungefähr zwei Metern groß waren mit blondem Haar und blauen Augen doch die Schwarzen waren in den größeren Zahlen anwesend. Die letzten waren so groß wie die Weißen, und schienen von verschiedenen Rassen zu sein einige sahen aus wie die Tamils und andere auffallend wie unsere Ureinwohner in Australien.

Wir gingen hinunter in Richtung zum Hafen wo Schiffe aller art Formen und Größen geankert waren.

Die Kais waren konstruiert aus gigantischen Steinen die von den Steinbrüchen von Notora im Südwesten des Kontinentes kamen, wie mir erklärt wurde. Der gesamte Hafen war künstlich gebaut worden. Wir konnten einige sehr hoch entwickelte Ausrüstungsgegenstände in Aktion sehen, sowie technische Schiffsbauausrüstungen , Verladungsgeräte und Maschinen die
Reparaturen durchführten…

Die Schiffe im Hafen repräsentierten wie ich gesagt hatte eine sehr große Auswahl - von Segelschiffen der achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert-Art, bis zu den modernen Yachten. Von Dampf Booten bis zu Ultra modernen Wasserstoff getriebenen
Frachtschiffen war alles vorhanden. Die enormen Schiffe die in der Bucht ankerten waren die Anti-magnetische Anti-Gravitationsschiffe, von welchen mir erzählt wurde.

In ungebrauchtem Zustand schwammen sie auf dem Wasser, wenn aber beladen mit einigen tausend – Tonnen fuhren sie über dem Wasser mit Geschwindigkeiten von 70 bis 90 Knoten, ohne irgendwelche Geräusche zu machen. Es wurde mir erklärt, daß die ' klassischen Schiffe ' die im Hafen ankerten, den Leuten von entfernten Ländern gehörten wie Indien, Japan und China - die von Mu
kolonisiert worden waren, aber die noch nicht die Kapazität hatten, den Nutzen aus diesem technologischem Fortschritt zu ziehen.

In dieser Hinsicht lernte ich von Lationusi, daß die Führer von Mu viel von ihrem wissenschaftlichen Wissen geheim hielten, wie zum Beispiel die Atomenergie, Anti-Schwerkraft und den Ultraschall.


Diese Politik stellte sicher, daß sie ihre Überlegenheit auf Erden beibehielten und ihre Sicherheit damit garantierten. Die Szene wurde wieder geschnitten und wir fanden uns zurück auf dem Flugplatz und betrachteten eine Nachtansicht der Stadt. Es war alles ziemlich gleichmäßig beleuchtet, durch große Kugeln, wie auch der Weg von Ra, die Straße die zu dem Palast von Savanasa führte.

Die Kugeln, die entlang derKolonnaden Allee angebracht waren belichteten alles, Tag hell.

Es wurde mir erklärt, daß diese kugelförmigen Lichter, Atomenergie in Licht umwandelten und das sie die Kapazität hatten Tausende von Jahren, in der Zukunft zu arbeiten ohne auszugehen. Ich bekenne es nicht verstanden zu haben, aber ich glaubte das es so sein musste.

Eine andere Szene tauchte auf – dieses mal war es Tageslicht.

Die Haupt Allee und die Palastgärten waren voll mit Massen von Menschen die alle heiter gekleidet waren, auch sahen wir eine enorme weiße Kugel, die an der Oberseite der Pyramide angebracht war. Anscheinend war der König, den ich in der Pyramide beim meditieren gesehen hatte gerade gestorben, kurz bevor sich die Massen versammelten.

Mit viel Geräusch explodierte die Kugel und ein einmütiger Schrei der Freude stieg von den Menschen auf. Dieses erstaunte mich da ein Todesfall normalerweise Tränen hervorruft, aber meine Begleiter erklärten es wie folgt.

Michel, kannst du dich nicht mehr an die Lektionen erinnern, die wir dir gaben, nämlich das, daß Astralsein befreit wird sobald der Körper stirbt.

Diese Menschen wissen dieses und feiern deswegen dieses Ereignis.

In drei Tagen verlässt der Astralkörper des Königs die Erde, um wieder mit dem großen GEIST verbunden zu sein, denn dieser König hat sich in einer mustergültigen Weise während seines letzten Lebens auf der Erde verhalten.

Und dieses trotz sehr schwierigen Verantwortungen und Aufgaben die von ihm gefordert wurden.


Ich konnte nichts dazu erläutern und ich schämte mich für meine Vergesslichkeit und von Thao dafür ertappt zu werden.
Plötzlich änderte sich der Dekor wieder. Wir fanden uns auf den vorderen Treppen des Palastes. Eine sehr große Menschenmasse dehnte sich vor uns aus, soweit das Auge sehen konnte und neben uns war eine Versammlung von Würdenträgern, einschließlich einer Person die in der erdenklich feinsten Kleidung angezogen war.

Dieses sollte der neue König von Mu sein.

Etwas an ihm erregte meine Aufmerksamkeit. Er war vertraut - es war, als wenn ich ihn kannte, aber irgendwie wusste ich nicht wer er war in dieser Aufmachung.


In einem Blitzteil einer Sekunde hatte ich die Antwort von Lationusi das bin ich, Michel, in einem anderen Leben. Du erkennst mich nicht, aber du erkennst meine Astralenvibrationen in diesem Körper.

In der Realität erlebte Lationusi das außerordentliche innerhalb des außerordentlichen! Lationusi sah sich leben in einem vorhergehenden Leben, während er noch in seinem jetztzigen Leben lebte!


Von den Händen eines der Würdenträger empfing der neue König eine wunderschöne Krone, die er sich selbst aufsetzte.

Ein Schrei der Freude stieg von der Masse auf. Der Kontinent von Mu - die weit höchstentwickelte Nation auf dem Planeten und Herrscher über mehr als die Hälfte davon, hatte einen neuen König. Die Masse schien vor Freude in einem Delirium zu sein. Tausende von kleinen Ballonen granat und hell-orange-farbig, stiegen in den Himmel und ein Orchester fing zu spielen an. Die Musiker des Orchesters mindestens zweihundert spielten auf stationären fliegenden Plattformen, lokalisiert überall in den
Gärten, im Palast und der Pyramide. Auf jeder Plattform spielte eine Gruppe Musiker auf unbeschreibbar merkwürdigen Instrumenten in solcher Art, daß sich der Ton so verteilte, als wie durch einen gigantischen stereophone Lautsprecher.

Die ' Musik ' war überhaupt nicht die Musik mit der wir vertraut sind. Abgesehen von einer Art Flöte, welche die Wirkung einer ganz speziellen Frequenz produzierte, modulierten die Instrumente ganz die Töne der Natur. Zum Beispiel das Heulen des Windes, daß Summen der Bienen in den Blumen, die Lieder der Vögel das Geräusch des fallenden Regens auf einem See oder wenn die Wellen an den Strand waschen.

Alles war so geschickt angeordnet – das rauschen einer Welle konnte in den Gärten entstehen einem entgegen kommen über den Kopf rollen und sich beenden indem es klatschend an den Treppen zu der großen Pyramide anschlug.

Ich hätte mir nie vorgestellt, daß Menschen egal wie weit fortgeschritten ein solches Meisterstück vollenden konnten, wie diese orchestrale Zusammensetzung.


Die Masse, die Adligen und der König schienen die Musik von innerhalb ihren Seelen zu genießen, so hingerissen waren sie. Ich hätte auch gerne bleiben wollen um mehr und mehr zu hören und sich zu erlauben durch dieses Lied der Natur imprägniert zu werden.

Sogar in meiner Astral-psychospherischer Situation ' drang ' diese Musik ein und der Effekt war Atemberaubend.

Ich wurde aber daran erinnert das wir nicht für unser Vergnügen hier waren… diese Szene verschwand dann wieder.


Sofort war ich Zeuge einer außerordentlichen Sitzung, Vorsitzender war der König selber und beschränkt mit nur sechs seiner Berater. Mir wurde erklärt das diese Angelegenheit Ernst war, wenn sich der König nur mit diesen sechs traf. Der König war jetzt viel älter, denn wir waren zwanzig Jahre in der Zeit voraus. Jeder Anwesende schaute sehr Ernst aus, als sie den technischen Wert ihrer Seismographen besprachen, ich konnte alles verstehen innerhalb einer-hundertstel von einer Sekunde.

Ich konnte dem Kurs ihrer Diskussionen folgen, als ob ich einer von ihnen war!


Einer der Berater behauptete, daß die Messinstrumente sich Gelegentlich als unzuverlässig geprüft hatten und das es keinen großen Grund zur Besorgnis gab. Andere vertraten, daß der Seismograph tadellos genau war und das sich dieses Modell bewährt hätte zu der Zeit der ersten Katastrophe das im westlichen vom Kontinent… geschah.

Während sie sprachen fing der Palast an zu zittern, genauso wie an einem Baum die Blätter im Wind es tun.


Der König stand auf, seine Augen waren weit offen mit Überraschung und Furcht, zwei seiner Beratern fielen von ihren Sitzen. Draußen schien ein großes Getöse von der Stadt her zu kommen. Die Szene änderte sich und plötzlich waren wir draußen.

Der Mond war voll und belichtete die Gärten des Palastes. Alles war wieder ruhig geworden – viel zu ruhig.


Der einzige Ton den man hören konnte war ein dumpfes Grollen und es kam vom Rande der Stadt her…

Plötzlich liefen die Bediensteten aus dem Palast und eilten in allen Richtungen davon. Mehrere von den Säulen welche die Kugeln trugen die, die Allee beleuchtet lagen zertrümmert auf dem Boden. Der König und sein ' Gefolge' tauchten eilig vor dem Palast auf und stiegen in eine der fliegenden Plattformen ein, welche sofort ihren Weg zum Flughafen machten, wo wir sie hin verfolgten.

Im Flughafen und um die fliegenden Untertassen auf dem Feld war ein totales durcheinander.

Einige der Menschen versuchten zu den Raumschiffen durchzukommen und schrien und schoben sich durch. Die fliegende Plattform des Königs flog schnell in Richtung zu einem dieser Raumschiffe das etwas abgesondert von den anderen stand, er und sein Gefolge gingen sofort an Bord.

Andere Raumschiffe waren bereits in der Luft, als ein betäubender Ton aus der Tiefe der Erde emporstieg – es war ein merkwürdiger ununterbrochener Donner Ton.

Plötzlich riss es den Flugplatz wie ein Blatt Papier auseinander und ein enormer Feuerpfeiler hüllte uns ein. Die Raumschiffe die sich gerade entfernt hatten, wurden mitten in den Flammen eingeschlossen und explodierten. Die Menschen die auf dem Flugplatz umherliefen verschwanden in einer Art Gletscherspalte.

Das Raumschiff des Königs noch auf dem Grund fing Feuer und explodierte ebenso.

In diesem Moment, als ob der Tod des Königs ein Signal war, sahen wir die große Pyramide in einem Stück in eine riesige Spalte stürzen, die sich entlang der Hochebene verlängerte und sekundenschnell breiter wurde. Die Pyramide balancierte sich für einen Moment auf dem Rand der Spalte und wurde dann mit einem gewaltigen Beben von den Flammen verschluckt.

Wieder änderte sich die Szene.

Wir hatten eine Ansicht des Seehafens und der Stadt die auf und ab zu gehen schien, wie Wellen auf dem Ozean. Gebäude fingen an
einzustürzen, daß von Schreien der schrecklichsten Angst von dieser Grausigkeit begleitet wurde, in Szenen die in den Flammen erschienen und wieder verschwanden. Betäubende Explosionen geschahen und ich erfuhr, daß sie ihren Ursprung tief unter
der Erde hatten. Gesamte Vororte tauchten in die Erde ein und sehr große Stücke des Kontinentes folgten hinterher.

Der Ozean stürzte sich in die unermesslichen Abgründe um die leere zu füllen die geschaffen wurde und plötzlich versank die gesamte Hochebene von Savanasa in das Wasser, wie ein enormer sinkender Ozeandampfer, nur viel schneller. Gewaltige Strudel bildeten sich, in welchen ich Menschen sehen konnte die sich verzweifelt an Wrackteilen festhielten um zu versuchen diese
hoffnungslose Situation zu überleben.

Es war schrecklich für mich Zeuge dieser Katastrophe zu sein, obwohl ich wusste das sie schon vor 14 500 Jahren geschehen war.

Wir machten eine sehr schnelle ' Tour ' des Kontinentes und überall fanden wir die gleichen Katastrophen.

Gigantische Wasserwellen stürzten über die verbliebenen Ebenen und versenkten sie. Wir näherten uns einem Vulkan der gerade ausgebrochen war und nahe gelegen sahen wir Felsen die anfingen sich in einem regelmäßigen Rhythmus zu bewegen, als wenn eine
gigantische Hand sie über dem Lavafluss anhob und einen Berg vor unseren Augen herstellte. Dieses schien genau so schnell zu geschehen, als das verschwinden der Hochebene von Savanasa.

Die Szene verschwand wieder um durch eine andere ergänzt zu werden.

Wir kommen jetzt in Südamerika an, Michel, wo die Katastrophe noch nicht angefangen hat.

Wir schauen uns die Küste an und den Hafen von Thiacuano. Zeitlich gesehen sind wir jetzt zu dem Punkt zurück gegangen bevor der erste Tremor anfing, als der König von Mu mit seinen Beratern die Versammlung hatte.

Wir waren jetzt am Kai des großen Seehafens von Thiacuano. Es war Nacht und ein Vollmond beleuchtete das Land, obgleich er bald am untergehen war. Im Osten kündigte eine schwache Beleuchtung des Himmels die Annäherung der Dämmerung
an. Alles war ruhig, Wächter patrouillierten die Kais, in denen zahlreiche Boote festgemacht waren. Einige rüpelhafte Gestalten betraten ein Gebäude in dem ein kleines Nachtlicht brannte. Hier konnten wir auch einige der kugelförmigen Leuchten von Mu sehen - aber nur einige.

Wir flogen über den Kanal, in dem wir einige Schiffe sahen die in Richtung des inländischen Meeres (wo jetzt Brasilien ist) fuhren.


Unsere Gruppe kam auf der Brücke eines schönen Segel Schiffes zum stehen. Eine leichte Brise die vom Westen kam schob das Schiff von hinten an. Es trug wenige Segel, da es über eine Zone segelte die mit zahlreichen Booten verstopft war. Es waren
drei Masten auf dem Deck, ziemlich modern in der Bauart und ungefähr 70 Metern in Länge. Urteilend durch die Form seines Rumpfes, würde es zu bedeutenden Geschwindigkeiten im offenem Wasser fähig sein.

Einen Moment später fanden wir uns in einer großen Matrosen Kabine, ausgestattet mit bestimmt einem dutzend Kojen, die alle besetzt waren.

Jeder schlief außer zwei Männer die ungefähr dreißig Jahre alt waren und durch ihr körperliches Aussehen vermutlich von Mu stammten. Sie saßen an einem Tisch in einem Spiel vertieft, daß Mahjong gewesen sein könnte. Meine Aufmerksamkeit wurde
auf den möglicherweise Älteren von diesen zwei gelenkt - sein langes dunkles Haar war mit einem roten Schal zurück gebunden.

Ich wurde zu ihm hingezogen, wie ein Stück Eisen zu einem Magnet und in einem Augenblick war ich über ihm meine Begleiter hinterher ziehend.

Während ich durch ihn hindurchging fühlte ich eine fast elektrische Stimulierung - und eine Empfindung der Liebe überkam mich, wie ich sie noch nie zuvor gespürt hatte. Ich fühlte ein undefinierbares Eins sein mit ihm und ich durchging ihn immer wieder und wieder.

Dieses ist leicht zu erklären, Michel. In diesem Mann bist du mit deinem Astralkörper wiedervereinigt. Das bist du, in einem deiner vorhergehenden Leben.

Egal wie, jetzt bist du ein Beobachter hier und es hat keinen Zweck es zu versuchen dieses Leben noch einmal zu leben.


Bitte verwickele dich nicht darin. Mit Bedauern folgte ich meinen Begleitern zurück zur Brücke.

Plötzlich, weiter im Westen wurde eine laute Explosion gehört und dann noch eine viel näher. Immer noch westlich von uns fing der Himmel an zu glühen. Viel näher jedoch, inmitten vieler scharfen Explosionen beobachteten wir einen Vulkanausbruch der jetzt
den westlichen Himmel in einem Radius von ungefähr 30-Kilometer - erhellte.

Im Kanal und im Hafen bemerkten wir eine fieberhafte Aufruhr wir konnten Schreie und das heulen der Sirenen hören.

Wir hörten laufende Schritte und die Seeleute von unterhalb kamen zur Brücke herauf. Unter ihnen konnte ich den Seemann sehen der meinen Astralkörper ' trug ', er war ebenso erschrocken wie seine Begleiter und ich fühlte eine enorme Gefühlswelle der Sympathie für den in Panik-gesetzten ' Michselbst. '

Im Glühen des Vulkans sah ich am Stadtrand eine glänzende Kugel sehr schnell in den Himmel fliegen und schließlich verschwand sie aus meinem Blick.


Ja, daß war eins von unseren Raumfahrzeugen erklärte Thao. Es wird diese Katastrophe von einer sehr großen Höhe beobachten.


Es sind siebzehn Personen an Bord, diese werden tun was sie können um den Überlebenden zu helfen, aber dieses ist trotzdem sehr wenig. Schau da.

Der Boden fing an zu rütteln und zu poltern. Drei weitere Vulkane tauchten unter der Oberfläche des Ozeans nahe der Küste auf, nur um genauso schnell wieder im Wasser versenkt zu werden wie sie erschienen waren. Gleichzeitig verursachten sie eine Flutwelle von ungefähr 40 Metern in Weite, welche mit höllischen Geräuschen in Richtung der Küste stürmte.

Jedoch bevor sie die Stadt erreichte fing das Land unter uns an zu steigen.


Der Hafen die Stadt und die Landschaft jenseits - ein vollständiger Abschnitt des Kontinentes - stieg schnell auf und blockierte den Angriff der Wellen. Um besser zu sehen stiegen wir etwas höher. Was ich sah, erinnerte mich an ein gigantisches Tier, dass von seinem Bau heraus kam und seinen Rücken wölbte, während es sich streckte.

Die Schreie der Menschen hörten sich an wie ein Ruf aus der Hölle.

Sie waren verrückt mit Panik, denn sie stiegen mit der Stadt nach oben wie in einem Aufzug der endlos weitergeht. Die Boote wurden vom wütenden Ozean zu kleinen Stücken an den Felsen zertrümmert und ich sah zu wie die Seemänner die wir gerade hinter uns gelassen hatten, buchstäblich pulverisiert wurden.

Eines meiner “Selbstseins“ war gerade zu seiner Quelle zurückgegangen.

Es schien, daß sich die Erde vollständig in ihrer Form verwandelte.

Die Stadt verschwand während schwere schwarze Wolken schnell vom Westen her rollten, um das Land mit Lava und Asche zu tränken das von den Vulkanen ausgespuckt wurde.

Zwei Worte kamen mir in diesem Moment in den Sinn um dieses zu beschreiben und zwar grandios und apokalyptisch.


Alles um mich herum wurde verschwommen aber ich fühlte das meine Begleiter nahe um mich waren. Ich bemerkte eine silbrig-graue Wolke die sich in Schwindel erregender Geschwindigkeit von uns weg bewegte und dann auf einmal erschien
Thiaoouba.

Ich hatte den Eindruck wir zogen an silbrigen Fäden, um zu unseren Körpern schnell wieder zurückzukommen, welche auf uns warteten –
sie waren so groß wie Berge und schrumpften während wir uns näherten.

Meine Astralaugen schätzten diese Schönheit der Farben, die hier auf diesem 'goldenen Planeten' waren, nachdem ich die Alpträume mitgemacht hatte die wir gerade hinter uns gelassen hatten. Ich fühlte wie die Hände, die meinen Körper berührten mich wieder gehen ließen.

Meine Augen öffnend, schaute ich mich um.

Meine Begleiter standen auf und lächelten und Thao fragte mich, wie es mir geht. Sehr gut, danke. Ich bin sehr überrascht, daß es draußen immer noch hell ist. Selbstverständlich ist es noch Tag, Michel. Wie lange denkst du denn das wir weg waren?

Ich weiß wirklich nicht. Fünf oder sechs Stunden?

Nein, sagte Thao, amüsiert. Nicht mehr als fünfzehn lorses - ungefähr fünfzehn Minuten.

Dann führten mich Thao und Biastra an der Schulter haltend aus dem Entspannungsraum und brachen in ein Gelächter aus über meine Verblüfftheit.

Lationusi folgte uns, weniger überschwänglich in seiner Belustigung.

Angefügte Bilder:
pra6paradies.jpg
einschl-ag-kom-et.jpg

Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 03.09.2010 18:19 | nach oben springen

probleme und debatten
besucherzähler
Counter
Besucher
1 Mitglied und 3 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Helengam
Forum Statistiken
Das Forum hat 307 Themen und 2508 Beiträge.


Xobor Forum Software von Xobor