******************** L I C H T W A H R H E I T E N - - - I N A A R A`S - N E T Z W E R K - F O R U M ***************************
#1

Katharer - Die Kirche der Liebe

in Die Kirche des Lichtes 05.03.2010 21:49
von Inaara • 12.065 Beiträge

*Die Kirche des Herzens*

Diese Kirche lebt nicht als feste Form -
nur im Einvernehmen der Menschen untereinander.

Sie hat keine Mitglieder - außer jenen - die sich zugehörig fühlen.
Sie hat keine Konkurrenz - denn sie wetteifert nicht.
Sie hat keinen Ehrgeiz - denn sie wünscht nur zu dienen.
Sie zieht keine Landesgrenzen -
denn das Staaten-Denken entbehrt der Liebe.
Sie kapselt sich nicht ab - denn sie sucht alle Gruppen
und Religionen zu bereichern.
Sie achtet alle großen Lehrer aller Zeiten -
welche die Wahrheit der Liebe offenbarten.

Wer ihr angehört - übt die Wahrheit der Liebe mit seinem ganzen Sein.
Weder gesellschaftliche Schicht noch Volkszugehörigkeit
bedeuten für sie eine Schranke.
Wer dazugehört weiß es.

Sie trachtet nicht - andere zu belehren -
sie trachtet nur - zu sein und durch ihr Sein zu geben.
Sie lebt in der Erkenntnis - dass die Art, wie wir sind -
auch die Art sein mag von denen -
die um uns sind, weil sie um die Einheit weiß.

Sie macht sich nicht mit lauter Stimme bekannt -
sondern wirkt in den feinen Bereichen des liebenden Seins.
Sie verneigt sich vor allen - die den Weg der Liebe aufleuchten ließen
und dafür ihr Leben gaben.
Sie lässt in ihren Reihen keine Rangfolge zu und keine feste Struktur -
denn der Eine ist nicht größer als der Andere.

Ihre Mitglieder erkennen einander an der Art zu handeln -
an der Art zu sein und an den Augen -
und an keiner anderen äußeren Geste -
als der geschwisterlichen Umarmung.

Jeder einzelne weiht sein Leben dem stillen und liebevollen Umgang
mit dem Nächsten und seiner Umwelt -
während er seine täglichen Pflichten erfüllt,
wie anspruchsvoll oder wie bescheiden sie auch sein mögen.

Sie weiß um die absolute Gültigkeit der Großen Wahrheit -
die nur dann verwirklicht wird - wenn die Menschheit aus dem
obersten Gebot der Liebe handelt.

Sie verspricht keinen Lohn - weder in diesem noch in jenem Leben -
nur unsagbare Freude des Seins und des Liebens.
Jeder trachtet danach - der Verbreitung des Wissens zu dienen –
in aller Stille Gutes zu wirken und nur durch eigenes Beispiel zu lehren.

Die zur Kirche der Liebe gehören kennen weder Furcht noch Scham -
und ihr Zeugnis wird immer - in guten wie in schlechten Zeiten - gültig sein.

Die Kirche der Liebe hat kein Geheimnis -
kein Mysterium und keine Einweihung -
außer dem tiefen Wissen um die Macht der Liebe
und um die Tatsache - dass die Welt sich ändern wird -
wenn wir Menschen dies wollen -
aber nur - indem wir uns zuerst ändern.
Alle - die sich dazugehörig fühlen - gehören dazu.”

Die “Kirche der Liebe”, die “Kirche der Herzen”


bezieht sich auf die am 16. März 1244 von den letzten Katharern kurz vor ihrem Tod auf dem Scheiterhaufen vorausgesagten “Kirche der Liebe”. Am Fuße der Katharerburg Montsegur bestiegen 205 katharische Männer, Frauen und Kinder den riesigen Scheiterhaufen der vom päpstlichen Kreuzfahrerheer errichtet wurde. Ihr Verbrechen: Sie glaubten, daß Christus das Fundament ihrer Kirche war und nicht der Papst. Diese schrecklichen Zeiten haben sich jedoch weitgehend geändert.
Aufgabe der Kirche der Liebe ist Lieben und Vergeben. Diese Grundsätze sinnvoll miteinander verbunden, ohne Schriften und Priester, ohne Zwänge, aus freien, ehrlichen Herzen heraus, tief hinein hörend in sein eigenes Ich, in seinem Herzen die Nähe zu Gott, zum Reich Gottes, zur Liebe, Vergebung und Toleranz findend, danach zu leben und daraus zu lernen, das ist die “Kirche der Liebe” die “Kirche der Herzen”. Wir bezeichnen uns zwar als Christen, tolerieren jedoch jede andere Religion, denn sie trägt, jede auf ihre Art dazu bei, eine Nähe zu Gott zu finden.

Den ungekürzten Original-Text finden Sie auf
http://www.fountain-international.org/origins/cathar.htm
Die deutsche Übersetzung davon ist von Wilfried Fink:
http://www.friedensrad.de/Kirche_d.Liebe.pdf
(lt. Autor zur freien Weitergabe)


Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 21.08.2014 05:52 | nach oben springen

#2

RE: Die Kirche der Liebe

in Die Kirche des Lichtes 05.03.2010 21:52
von Inaara • 12.065 Beiträge

*Das Land der Katharer*

Wo liegt eigentlich das vielbesprochene Land von Oc – das Land der Katharer?

Was ist es gewesen, was diesen Landstrich im Süden des heutigen Frankreich vom restlichen Europa auf so besondere Art unterschieden hat?
Denn es muss etwas Außergewöhnliches an diesem Land, seinen Menschen, seiner ursprünglichen Religiosität, seiner Toleranz und Kultur gewesen sein, etwas, was auch heute noch, fast achthundert Jahre später, so manch versteinerten Historiker sanft sprechen lässt: von diesem lichten Land, dieser Insel der Glückseligen inmitten eines sie umgebenden, in finsterster Bewusstseinsnacht verharrenden, durch Welt- und Kirchenmacht ausgeplünderten und paralysierten Resteuropa.

Dieses Land Occitanien ist schon immer in geistig-spiritueller Hinsicht ein besonders begnadetes Land gewesen, nicht erst, seit die Kirche der ‚Reinen’ durch ihr konsequent gelebtes Christentum – als wirkliche Nachfolger Christi – die konkurrierende Papstkirche auf den Rang einer zwar mit Pomp und Prunk behangenen, aber völlig dekadenten, ihrem Ende sich zubewegenden, sehr merkwürdigen Sekte verwies.

Während des tiefsten Mittelalters im übrigen Europa, blüht in Occitanien nicht nur der Handel, auch Literatur und Musik leben von neuen Impulsen. Geschriebenes und gesprochenes Wort, ja, sogar Lieder künden von der Freiheit der Menschen, die den Klauen einer ignoranten und gierigen Priesterschaft entronnen sind.

In dieser ‚Neuen Welt’ bringen einfache Menschen die Botschaft von Liebe ein: Man nennt sie die Katharer, jene, die eine Katharsis erlebt, Reinheit und Vollkommenheit gefunden haben. Sie entledigen sich des Reichtums und der Ehe und führen ein einfaches Leben. In einer Zeit, in der im übrigen Europa der einzelne Mensch nichts zählt, predigen die Katharer einen individuellen Weg zu Gott. In einer Welt, die sich nach Freiheit und Reinheit sehnte, wurden sie mit offenen Armen empfangen.

Jedoch, das blühende Land der Katharer – es existiert nicht mehr, die mörderische Allianz von Papsttum und französischer Krone hat es ausgelöscht. Das freie und politisch autonome, kulturell hochstehende und religiös tolerante Occitanien ging Ende des 13. Jahrhunderts zusammen mit den Katharern unter. Dieses Land, das die Emanzipation der Frauen, Liberalität, Aufklärung und die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz als Prinzip des Umgangs miteinander auf seine Fahnen geschrieben hatte, wurde samt seinen Idealen gnadenlos zerstört.

Heute stellt man sich die Frage: Ist außer zweisprachigen Orts- und Straßenschildern in Beziers, Roquefixade und anderswo sowie einigen katharischen Burgruinen etwas übrig geblieben? Gibt es außer Postkarten- und Andenkenkitsch etwas vom katharischen, occitanischen Geist, etwas, was die fast sieben Jahrhunderte währende Inquisition überdauert hat und noch heute im Bewusstsein der Menschen des Languedoc weiterlebt?

Wer einmal den Geist, der in dieser Landschaft, seinen Grotten, seinen Burgen und seinen Tälern wohnt, eingeatmet hat, der glaubt nicht, dass Occitanien und der Katharismus tot sind, denn es gibt etwas, nicht zuletzt in den Menschen des Languedoc selbst, das die gnadenlose Ausrottung durch Feuer und Schwert überdauert hat. Es ist die Erinnerung an das Beispiel, das die Reinen gaben, nämlich, dass es möglich ist, auf dieser Welt tolerant miteinander umzugehen, seinem individuellen Glauben zu huldigen und mutig und unerschrocken zu seinen Idealen zu stehen.

Die occitanischen Menschen waren die ersten, sagt auch der Poet der Pyrenäen, Maurice Magre, die unter der Korruption, dem Prunk und der Habgier des römischen Klerus litten; sie begriffen, das auf den katholischen Altären nur noch Scheinhandlungen vollzogen wurden und der Geist von Christus woanders zu finden sein müsse. Es fiel den Katharern leicht, diesen Menschen zu zeigen, dass sie ihn in sich selbst zu entdecken hatten, denn dieses Geheimnis, diese schlafende Wahrheit bewahrten die Menschen des Oc seit den druidischen Zeiten in ihren Herzen, die Katharer brauchten es nur zum Leben zu erwecken.
Eine immer gleiche Weisheit war unter den Menschen verbreitet und sagte ihnen dieselben Dinge: Die Seele ist unsterblich und sie muss durch zahllose Leben hindurchgehen, wenn sie den Zustand des Göttlichen wiederfinden will. In den Lehrreden Buddhas und Manis heißt es ebenso wie in den Evangelien, dass man ein einfaches Leben führen, Reichtum gering schätzen, Wünsche zurückweisen und sich um das Geistige bemühen müsse.

Diejenigen, die sich zu Gruppen zusammengeschlossen haben, um sich durch wechselseitige Begeisterung bei ihrer Befreiung zu unterstützen und die Unwissenden zu unterweisen, haben sich in vielen Punkten voneinander unterschieden. Wenn man jedoch die Gesetze der Zeit aufhebt, so wäre es möglich, die Mönche im Tibet, die Therapeuten am Maori-See in der Nähe von Alexandria, die Essener von Mar-Saba beim Toten Meer, die Pythagoreer aus Sybaris, die Druiden Galliens und die Katharer des Montségur zusammenzubringen, und diese hätten sich sicherlich, trotz der unterschiedlichen Sprachen, ohne Schwierigkeiten verstanden. Vielleicht wären die Mitglieder dieser Versammlung, die unmöglich herbeizuführen ist, auf die gleiche Weise in ein Gewand aus weißem Linnen als Sinnbild für die Reinheit gekleidet. Zur Essenszeit würden sie alle um dieselben Nahrungsmittel bitten, die Hände in der gleichen Weise zusammenlegen und zum Gebet in sich selbst hineinblicken. Und zu der Stunde, wo die Sonne noch nicht aufgegangen ist, doch bald erscheinen wird, würden sie den gleichen Ritus begehen.

Dieses Ritual haben sie alle praktiziert, und seine Universalität ist ein Zeichen dafür, dass es von einzigartigem Wert sein muss. Die Ausführung einer symbolischen Handlung hat eine unmittelbare Wirkung auf das spirituelle Leben.
„Gibt es noch Menschen“, so fragt Maurice Magre als Abschluss vorstehender Zitate, „die in unseren Tagen vor Sonnenaufgang, den Geist anrufen, der sich erhebt? Und wenn es sie gibt - wo sind sie dann?“

Die Katharer sind nicht vergessen, hier im Lande von Oc, denn ihre Grotten, Burgen und Wohnstätten, von denen noch immer eine geheimnisvolle Faszination ausgeht, werden von immer mehr Menschen besucht. Gewiss, es sind viele Neugierige darunter. Aber manchmal sieht man jemanden zu einem stillen Gebet niederknien, dort sitzt jemand im Schein der untergehenden Abendsonne in einem stillen Winkel und liest in einem Buch. Fast immer liegen frische Blumen an den Stätten, wo sie verbrannt wurden, und vielfach stehen Katharerkreuze an den früheren Stätten ihres Wirkens. Den Vorüberschreitenden erinnern sie daran, dass von hier aus einst die Kinder des Lichts in die Welt gingen, um den Menschen die Botschaft der befreienden Liebe zu verkünden. Hier sind sie ermordet worden für ihren zutiefst christlichen Glauben.
Aber nach 700 Jahren wird der Lorbeer wieder ergrünen...
Im Lande von Oc hat eine neue Lichtkraft sich mit der alten verbunden, der Same des Lichtes keimt wieder auf dem vergossenen Blut der Märtyrer.

„Der Katharismus – die lebendigste aller toten Religionen...“
(Radio France 3 im April 1962)


Testamentes und einige der alten Propheten.Als Ganzes lehnten die Katharer jedoch das Alte Testament zum einen als jüdisches Geschichtsbuch und der darin enthaltenen Manifestation des jüdischen Rassegottes Jahwe (Jehova) strikt ab, und zum anderen, weil dem Alten Testament die Basis der urschriftlichen Dokumente fehlen. Sie lehnten ab, das Alte Testament als ‚Wort Gottes’ anzuerkennen oder ihm gar den Charakter einer ‚Heiligen Schrift’ anzuerkennen. Jedoch schon die Ablehnung des Alten Testamentes allein zog die unnachsichtige Verfolgung der römischen Staatskirche nach sich; noch im Jahre 1907 wurde jede Bibelkritik Päpstlicherseits mit der Exkommunikation bedroht.

Die deutsche Übersetzung davon ist von Wilfried Fink:
http://www.friedensrad.de/Kirche_d.Liebe.pdf
(lt. Autor zur freien Weitergabe)


Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 21.08.2014 05:52 | nach oben springen

#3

RE: Die Kirche der Liebe

in Die Kirche des Lichtes 15.05.2010 19:39
von Inaara • 12.065 Beiträge

Montsegur

Schon vor dem Wiederaufbau im Jahr 1204 bestand auf dem kuppelartigen Berg eine Burg mit Namen Pog. 1232 ließ Raimund de Péreille die Burg zu einer Festung umbauen. Im gleichen Jahr wurde Montségur auf Beschluss des Katharer-Bischofs von Toulouse, Guilhabert de Castres,

die Hauptstadt der katharischen Kirche.


Im Rahmen des Kreuzzuges, den die französische Krone und die römisch-katholische Kirche gegen das südfranzösische Katharertum führten, unternahm Pierre Roger de Mirepoix der Jüngere, Gouverneur der Festung Montségur 1242 einen Angriff auf Avignonet, um die Mitglieder eines Inquisitionstribunals zu töten. Daraufhin wurde der Montségur 1243 von Soldaten des Seneschalls von Carcassonne und ca. 10.000 Kreuzrittern des Erzbischofs von Narbonne belagert und musste im Frühjahr 1244 nach zehn Monaten Widerstand aufgrund von Nahrungsmangel und militärischen Erfolgen der Belagerer in Übergabeverhandlungen eintreten.

Die Bewohner der Burg wurden vor die Wahl gestellt, entweder ihrem Glauben abzuschwören oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden.


Am Morgen des 16. März 1244 wurde die Burg nach einem Waffenstillstand von zwei Wochen an die Belagerer übergeben.

225 Katharer unter ihrem Bischof Bertrand Marty wurden verbrannt, weil sie die geforderte Unterwerfung unter den katholischen Glauben verweigerten. Einige Katharer konnten auf die Burg Puilaurens flüchten. Dort wurden sie später ermordet.

Noch im selben Jahrhundert wurde eine neue Burg Montségur errichtet, die nach ca. 300 Jahren allmählich verfiel.

Die tragische Geschichte des Untergangs der Katharer auf Montségur inspirierte zu Legendenbildungen, in denen, ähnlich wie später im Fall der Vernichtung der Templer, auch ein Zusammenhang mit dem Heiligen Gral hergestellt wurde, der demnach auf Montségur von den Katharern verborgen gehalten worden wäre.

Eine Theorie besagt, dass die gesamte Grals-Sage damals von der katholischen Kirche bewusst als Propagandamittel erfunden und eingesetzt worden sei, um sie gegen die Katharer zu nutzen.

Denn mit der Gralssage wird die Gottessohnschaft Christi betont, die die Katharer immer abgelehnt hatten.

Das Thema des heiligen Grals spielt in der mittelalterlichen Literatur eine wichtige Rolle. Chrétien de Troyes, der als Begründer des höfischen Versromans gilt, verfasste in den 1170er bis 1190er Jahren mehrere Romane zum Legendenkreis um König Artus und den Heiligen Gral. Im deutschsprachigen Raum wurde das Thema u.a. von Wolfram von Eschenbach in seinem Artusroman Parzival (um ca. 1200 bis 1210) aufgegriffen. Aufgrund der geschichtlichen Zusammenhänge wurde vermutet, dass es sich bei Wolframs Gralsburg - im Text als Munsalvaesche bezeichnet - um Montségur handeln könnte.

Montsegur heißt ein Lied der britischen Heavy-Metal-Band Iron Maiden auf dem Album Dance of Death (2003). "Le pietre di Montsegur" ist ein Album vom italienischen Cantautore Pippo Pollina.

...Montsegur ist ein trauriger Ort, über dem ein sehr starkes Kraftfeld liegt,

ein unheimlicher Ort, an dem man manchmal des Nachts die Schreie der Gequälten und Verbrennenden zu hören vermeint.

Montsegur war eine der letzten Zufluchtsorte der gnostischen Katharer, einer Gemeinde, die ihrer Zeit um Jahrhunderte voraus war.

Sie wurden alle samt und sonders im Rahmen eines sogenannten 'Kreuzzuges'

durch den Vatikan ausgelöscht...Ihre Seelen finden bis heute keinen Frieden...

Quelle: http://de.wikipedia.org


Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 21.08.2014 05:52 | nach oben springen

#4

RE: Die Kirche der Liebe

in Die Kirche des Lichtes 20.06.2010 10:55
von Inaara • 12.065 Beiträge

Die SOFIA Serie 4.4
Channeling mit Maria, Isis Und Maria Magdalena:
"Die Erfahrung der Katharer"


18.06.2010 Durch Lea Hamann - http://www.eelea.de

Und so beginnen wir unsere gemeinsame Zeit. So beginnen wir diese gemeinsame Zeit mit all denjenigen, die erwachen.

Wir laden dich ein, ganz hier zu sein, ganz anzukommen, denn wir haben heute etwas sehr Wichtiges mit dir zu teilen. Und du hast die Erlaubnis Pausen einzulegen, dieses Channeling beiseite zu legen, wann immer es dir zu viel wird. Aber du bist eingeladen, in der Zeit, in der du zuhörst oder liest, ganz da zu sein. Denn wir teilen heute eine Energie mit dir, eine Erkenntnis, die dir auf deinem Weg helfen wird.

Diese Erkenntnis wird dir dabei helfen, einen tiefen Graben in deinem Inneren zu durchschreiten und deinen Weg auf neue Weise zu gehen.

So bist du eingeladen, auf alle Gefühle und Wahrnehmungen in deinem Körper zu achten.


Du bist eingeladen, deinen Atem fließen zu lassen, die Energie in deinem Inneren nicht anzuhalten, sondern strömen zu lassen, so dass Heilung und Erneuerung geschehen kann für dich.


Und wir sprechen heute über die Kraft in deinem Inneren.


Und ich, Maria Magdalena, bin heute Gast in diesem Raum, bin ein Teil dieser gemeinsamen Zeit und werde dich dabei begleiten, ein neues Gefühl für deine eigene Kraft zu bekommen, und einige der Erfahrungen, die du mit deiner Kraft machen konntest auf neue Weise zu verstehen.

Menschen haben auf so großartige Weise gelernt, ihre eigene Kraft zurückzuhalten, ihre eigene Kraft zu verstecken, sich selbst so zu manipulieren, dass es scheint, sie hätten überhaupt keine Kraft. Doch es ist an der Zeit, diesen Irrtum aufzuklären. Du bist eingeladen, deine Kraft heute auf neue Art und Weise kennen und lieben zu lernen und vielleicht sogar zu erlauben, dass diese Kraft wieder Teil deines Lebens sein darf.

Und wie ihr wisst gehen Menschen auf dem Weg ihres Erwachens durch einen Heilungsprozess, in dessen Verlauf sich viele alte Schichten von Energie lösen und klären. Es gibt Zeiten, wo du auf einmal alten Erinnerungen in dir begegnest, alten Verletzungen, alten Urteilen und Vorschriften und manchmal weißt du gar nicht, woher sie kommen. Sie kommen nicht aus diesem Leben. Sie sind oftmals unendlich alt und Teil deines Seelenweges. Und da du dir in diesem Leben erlaubst, deine Seele auf neue Art und Weise in dein Leben einfließen zu lassen, so ist es unendlich stimmig, dass diese alten Erinnerungen, diese alten Einschränkungen hervorkommen, um sich zu lösen.

Denn wie du weißt, stehen wir an einer Schwelle zu einer neuen Zeit.

Oder besser gesagt: Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Entwicklungsabschnitt der Menschheit.

Ein neuer Entwicklungsschritt für deine Seele, für dich, für deinen Körper, für alles, was du bist.

Und es ist nur stimmig, dass bevor das Neue sich in all seiner Schönheit entfalten kann, auch Teile des Alten sich auflösen, heilen und in ein neues Gleichgewicht rücken.

Einige von euch halten Erfahrungen in eurem Inneren fest, die sehr verletzend, sehr unangenehm für euch waren. Und dieses Festhalten von Erfahrung blockiert einen Teil deiner Kraft. Denn deine Kraft, die so gerne Neues hervorbringen möchte und sich dynamisch entfalten will, wird dadurch in Anspruch genommen, Dinge fest zu halten. Etwas, das seht statisch ist, sehr starr, sehr hart.

Und du bist eingeladen zu fühlen:

Nicht nur in deinem Inneren werden dir diese Bereiche bewusst, wo du einen Teil von dir selbst zurückhältst, sondern auch im allgemeinen Bewusstsein der Menschheit kommen momentan Dinge zum Vorschein, die lange, lange zurückgehalten wurden.

Deshalb läuft Öl in euren Ozean. Deshalb gibt es teilweise Unwetter oder es bricht ein Vulkan aus, der lange geschlafen hat.

Das sind alles Anzeichen dafür, dass diese tiefen Energien im Bewusstsein der Menschheit nicht mehr länger festgehalten werden wollen.


Sie möchten fließen, sie möchten heilen, sie möchten in ein neues Gleichgewicht finden.

Doch leider gibt es nicht überall Menschen, die bereit sind, diese Energien fließen zu lassen. Es gibt nicht überall Menschen, die bereit sind, diese Heilung in sich selbst geschehen zu lassen. Und deshalb wirken diese Veränderungen oftmals noch sehr bedrohlich oder sehr zerstörerisch, denn es ist niemand da, der Ja sagt zur Veränderung und der sich auf seine eigene Veränderung einlässt, die in ihm oder ihr geschehen möchte.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass du beginnst wahrzunehmen:

Jedes Mal wenn du eine alte Erinnerung in deinem Inneren liebevoll in ein neues Gleichgewicht kommen lässt, so heilst du nicht nur dich selbst, sondern du heilst die Welt um dich herum. Du heilst den Ozean. Du heilst die Erde.

Du heilst die Schichten für Schichten von alten Energien, die sich lösen wollen.

So ist dein Erwachen nicht nur deine ganz private persönliche Angelegenheit, sondern dein Erwachen ist darüber hinaus eine Heilung, die alle Menschen etwas angeht. Dein Erwachen bringt Heilung auf diesen Planeten. Nicht nur für dich, sondern für alle anderen Menschen, für alle Tiere, für alle Pflanzen, für alle Bereiche der Erde um dich herum. So wie es in dir ist, so ist es um dich herum. Wenn du in deinem Inneren Heilung geschehen lässt, lässt du im Außen Heilung geschehen. Wenn du aber in deinem Inneren die Heilung unterdrückst, weil du Angst hast vor dem hast, was sich da zeigen möchte, so unterdrückst du auch die Heilung im Außen, die geschehen möchte.

Und so nehmen wir diese neue Ebene des Erwachens mit in unsere monatlichen Treffen. Wir werden nicht länger nur über die Dynamik deines eigenen Erwachens sprechen, sondern wir werden dir auch mitteilen, welche Energien in deinem Inneren und in der Welt um dich herum darauf warten, erlöst zu werden.

Es ist an der Zeit, dass sich Menschen finden, die diesen Erwachensprozess liebevoll begleiten, nicht nur in dir selbst, sondern auch um dich herum. Einige Zeit war es vielleicht stimmig, dich selbst zurückzuziehen, so ähnlich als wärst du krank oder angeschlagen und so zu tun als ob dieser Erwachensprozess ein Makel wäre, den du verstecken musst. Vielleicht gab es einen tiefen Impuls in dir, der dich dazu gebracht hat, dich zurückzuziehen, deinen Beruf nicht mehr auszuüben, vielleicht sogar deine Wohnung selten und nur ungern zu verlassen.

Und all diese Dinge sind stimmig für einen Menschen, der sich als krank empfindet.

Aber diese Dinge sind nicht mehr stimmig für einen Menschen, der spürt, dass er erwacht.


Das Erwachen ist keine Krankheit. Das Erwachen ist kein Makel, nichts, für das man sich schämen sollte. Das Erwachen ist ein Heilungsprozess.

Und ja, es wird Zeiten geben, in denen du dich gerne zurückziehst, in denen du dir mehr Zeit nehmen musst für dich. Aber das ist nicht alles. Sondern das Erwachen ist auch eine Reise zurück in deine eigene Kraft, zurück in dein Wissen, zurück in deinen Ausdruck, der wieder in diese Welt hineinströmen möchte.

Und so wirst du beobachten, dass die Kraft in deinem Inneren beginnt sich zu regen.

Und wenn du dieser Kraft keinen Ausdruck erlaubst, wenn du diese Kraft weiterhin unterdrückst, weil du Angst vor ihr hast oder weil negative Erinnerungen damit verbunden sind, so wird es für dich sehr schwer werden, dein Erwachen zu genießen.

Oh, einige von euch haben noch gar nicht bemerkt, dass man das Erwachen genießen kann.

Ihr seid noch so oft so weit entfernt von eurer eigenen Mitte, dass ihr euch manchmal fühlt wie ein kleiner Ball, der auf den Wellen des Lebens hin und her geschleudert wird, von einer Angst zu nächsten, von einer Trauer zur nächsten, von einer körperlichen Reinigungsphase zur nächsten. Ihr habt noch nicht wirklich die Kraft des Erwachens wahrgenommen.

Ja, man kann aus der Mitte herausgehen und das Erwachen als etwas Furchtbares, Bedrohliches erleben.


Aber das ist nicht das Erwachen.

Das ist der extreme Bereich des Erwachens oder das extreme Ungleichgewicht, in das du dich hineinbegibst, welches das Erwachen verzerrt und unangenehm werden lässt. Das Erwachen kann angenehm sein, liebevoll, stärkend, klärend, erfüllend.

Doch die Frage ist, wie oft du dir erlaubst, in der Mitte deines Erwachens zu sein.


Und wie oft du dich wie ein Spielball von den Energien, die sich lösen, herumschleudern lasst und dich wunderst: Warum ist mein Leben so unruhig? Warum ist das Erwachen eine so aufwühlende und gefährliche Zeit? Dabei ist es nur deine innere Haltung, die diese Zeit entweder zu einer liebevollen, stärkenden Erneuerung werden lässt, oder zu einem Albtraum.

Wenn eine Veränderung geschieht, kannst du vor Angst laut schreiend davonlaufen und du wirst die Veränderung als etwas Bedrohliches wahrnehmen.


Genauso hast du die Möglichkeit, mitten in der Veränderung zu sein. Die Veränderung wahrzunehmen und fließen zu lassen. Du hast die Möglichkeit, im Vertrauen, in deiner Kraft zu bleiben während deines Erwachens.

Dieser Unterschied, den es ausmacht, ob du in deiner Mitte bist oder ob du dich in ein Extrem hineinbegeben hast, dieser Unterschied ist gewaltig. Und manchmal dauert es gar nicht lange, von einem Extrem wieder zurückzukehren in deine Mitte. Doch die Auswirkungen sind gewaltig. Es ist ähnlich, als ob du aus einem Albtraum aufwachst und auf einmal bemerkst: Es ist alles okay.

Die Sonne scheint. Du bist sicher und geborgen. Neue Kraft rührt sich in deinem Inneren. Neue Inspirationen klopfen an. Neue Heilung möchte geschehen.


Der Unterschied ist wie Tag und Nacht. Lebst du noch auf der Schattenseite des Erwachens oder erlaubst du dir, auf die Sonnenseite des Erwachens zurückzukehren? Auf die Sonnenseite, die dir wirklich zeigt, was geschieht, die dich wirklich erleben lässt, was Erwachen bedeutet.

Warum fällt es vielen Menschen so schwer, in ihrer Kraft zu sein und das Erwachen als etwas Schönes wahrzunehmen?

Warum fällt es ihnen schwer, in ihrer eigenen Kraft zu bleiben?

Was hat es auf sich mit deiner eigenen Kraft, das dir noch immer Angst macht, dich noch immer zögern lässt? Warum bist du lieber Spielball als wirklich in deiner Kraft zu sein, in der Mitte zu bleiben?


Es gibt viele Gründe dafür, dass du deine Kraft - oder wir möchten es eher nennen, den Ort deiner Kraft in deinem Inneren - so selten bewohnst. Du kommst nur ganz selten in deiner eigenen Kraft vorbei. Das sind die Momente, in denen du dich stark fühlst, in denen du fröhlich bist, in denen du merkst, das Leben ist schön, die Erfahrung, die ich mache, hat Sinn, in denen du sogar stolz auf dich bist.

Doch warum kommst du so selten nur vorbei? Warum bist du viel öfter ein Spielball, der auf den Wellen hin und her getrieben wird und sehr viel seltener in deiner eigenen Kraft?

Es gibt viele Gründe dafür. Es gibt viele Erfahrungen, die du innerhalb deiner Kraft gemacht hast, und die dich glauben gemacht haben, deine Kraft sei letztendlich etwas Negatives. So als hättest du eine bestimmte, schmerzhafte Erfahrung in einem Zimmer in deinem Haus gemacht. Und auf einmal wirkt dieses Zimmer anders auf dich. Es wirkt nicht mehr länger einladend und du fühlst dich nicht mehr wohl in diesem Zimmer. Es ist kein schöner Raum mehr für dich. Und so beginnst du dieses Zimmer zu umgehen, es immer seltener zu beachten, immer weniger deine Aktivitäten in diesem Zimmer geschehen zu lassen. Und irgendwann verschließt du die Tür, um nie wieder dieses Zimmer zu betreten.

Und so ähnlich erging es dir mit deiner eigenen Kraft. In der Entwicklung deiner eigenen Seele hast du zu verschiedenen Zeiten Erfahrungen gemacht mit deiner eigenen Kraft.


Und du musst dir vorstellen, dass du in diesen Zeiten noch nicht so viel Weisheit besessen hast wie heute.

Denn auch deine Seele war einmal sehr viel kindlicher, sehr viel naiver, sehr viel unschuldiger als sie es heute ist.

Genauso wie du durch die Zeiten deiner Kindheit und Jugend hindurch gereift bist zu einem erwachsenen Menschen, genauso reift deine Seele langsam heran.

Jede Erfahrung, die du machst, lässt deine Seele ein klein wenig weiter reifen und erwachen.

Jede Erfahrung, die du machst, bringt mehr Weisheit, mehr Verständnis, mehr Liebe in deine Seele.

Nicht nur du lernst und gehst durch deine Reifungs- und Heilungsprozesse, sondern auch deine Seele lernt und reift.

Durch die Erfahrungen, die du allein in diesem, jetzigen Leben bereits gemacht hast, ist deine Seele unendlich weit gereift und sie hat sehr viel mehr Tiefe, Klarheit und Einfühlungsvermögen erlangt.

Das ist ein natürlicher Prozess. Und mit dem Reifeprozess der Seele, so hat sich auch das Bewusstsein der Menschheit weiterentwickelt.

Glaubst du, dass im Mittelalter das Bewusstsein der Menschheit ganz genauso weise und reif war wie heute?


Es gibt eine tiefe, langsame Entwicklung, die jedes Mal mehr Reife, mehr Weisheit und Verständnis in das Bewusstsein der Menschheit bringt. Es ist wichtig, das zu verstehen. Denn heute in deinem Erwachen, wenn Erfahrungen anklopfen, die du gemacht hast, neigst du dazu, diese Erfahrungen, die Erinnerungen aus alten, vergangenen Zeiten mit deinen heutigen Maßstäben zu beurteilen.

Vielleicht gab es eine Zeit, wo du etwas aufgebaut hast, hier auf dieser Erde, an das du dein ganzes Herz gehängt hast, das dir so kostbar und teuer und wichtig war, das dir so viel bedeutet hat. Und vielleicht war deine Seele noch nicht reif genug, dieses Neue, das du erschaffen hast, in ein wirkliches Gleichgewicht zu bringen. Und so ist es mit der Zeit wieder zerfallen. Denn es war nicht vollständig, nicht balanciert.

Es war noch nicht die ganze Wahrheit.


Es ist wichtig zu spüren, dass diese Erfahrungen mit deiner Kraft in anderen Zeiten entstanden sind, wo noch nicht das Wissen und das Gespür für ein Gleichgewicht da waren, so wie sie heute da sind.


Und wir möchten gerne eine Energie nennen, eine Erfahrung, die viele Menschen geteilt haben, die in dieser Zeit, in diesen Monaten hervorkommt, um sich zu lösen. Und wir laden dich ein, egal, ob du diese Erfahrung geteilt hast, egal auf welcher Seite dieser Erfahrung du gestanden bist. Wir laden dich ein, dieser Erfahrung nachzuspüren und wahrzunehmen, wie viele Dinge auf einem anderen Verständnis basiert haben als du heute ein Verständnis hast.

Es ist eine Energie, eine Verletzung, eine Erfahrung, die im menschlichen Bewusstsein schlummert.

Es gibt viele dieser Erfahrungen, die ähnlich sind. Aber wir sprechen diese heutige Erfahrung an, die so sehr verbunden ist mit meiner Energie, der Energie von Maria Magdalena. Wir möchten die Erfahrung beschreiben oder erinnern, die all diejenigen von euch geteilt haben, die meinem Weg gefolgt sind,

der Energie gefolgt sind, die ich auf diese Erde gebracht habe, diesem inneren Weg, diesem Weg der femininen Energie.

Und wir laden dich ein, dich daran zu erinnern, dass mein Weg anders verlaufen ist als der Weg von Jeshua.

Dass ich hierher nach Europa gekommen bin, um meine Reise fortzusetzen, um meine Energie hier zu verwurzeln und zu verankern, um Plätze zu schaffen, um Menschen zu berühren, die bereit waren, ihre eigene Schönheit in ihrem Inneren anzunehmen.

Es gab viele Gruppen, die dieses Wissen aufgenommen und verkörpert haben, über die heute weniger bekannt ist.

Und es gibt eine Gruppe, deren Schicksal und deren Entwicklung ein klein wenig mehr in das Bewusstsein der Menschen gekommen ist.

Wir sprechen von der Gruppe der Katharer, die damals begonnen haben, ihre eigene Göttlichkeit wieder zu entdecken. Sie waren die wenigen Menschen, die einen wirklichen, innigen Kontakt zu ihrem Christus-Bewusstsein bekommen haben.


Und ich, Maria Magdalena, habe in dieser Zeit gelehrt.

Und meine Lehre hatte wenig Worte und war mehr darauf ausgelegt, dass jeder Mensch sich nach innen wenden kann und dass dort ein reines Licht in ihm leuchtet, das niemals verlöscht, das niemals wankt, das niemals ausgehen wird. Und die Menschen, die mir begegnet sind, waren offen. Offen dafür, dieses Licht in sich selbst zu finden anstatt zu glauben, es sei tatsächlich irgendwo im Außen.

Und sie haben begonnen zu fühlen, dass es in ihrem Inneren etwas Reines gibt, etwas Unschuldiges, etwas Wunderschönes. Und sie waren berührt von dieser Erkenntnis, berührt in ihrer eigenen Kraft.


Und vielleicht hast auch du diese Erfahrung gemacht, hast auch du dich nach in innen gewendet und für einen Moment dich selbst berührt, die Reinheit in dir selbst berührt. Und erlaube dir zu fühlen, im Vergleich zu heute und deinem heutigen Bewusstsein, wie klein diese Erfahrung damals war, die du gemacht hast! Ein vergleichsweise winziger Teil von dir hat sich dieser Erfahrung hingegeben.

Doch ein sehr viel größerer Teil von dir war noch gar nicht offen für diese Erfahrung.

Ein Teil von dir war noch immer voller Hass, voller Trauer, voller Wut, tief in dem Gefühl, unwert zu sein, verstrickt.

Und so, als du dieses kleine, helle, strahlende Licht in dir entzündet hast, ist diese kleine, helle, strahlende Licht nicht einfach nur dageblieben, wo es war, sondern es hat auch den Teil von dir berührt, der noch abgewandt war, unwillig, das Neue zu fühlen, unwillig zu glauben, dass er auch geliebt wird.

Die Dunkelheit in allen Menschen war noch nicht bereit zu fühlen, dass sie geliebt wird und willkommen ist, ebenfalls teilzuhaben - teilzuhaben an diesem reinen Licht in dir.


Und was geschieht, wenn wir einen Teil von uns übersehen, so wie es damals war?

Die Menschen, die nach meinem Tod meine Lehre weiter getragen haben, haben immer nur auf das leuchtende Licht geschaut und nie auf die Dunkelheit, die noch immer abseits saß, unbeachtet, ungeliebt, unverstanden. Und das war ein Ungleichgewicht, ein tiefes, ein sehr hartes Ungleichgewicht.

Und ich, Maria Magdalena, komme heute herein, um dich zu erinnern an diese Zeit, egal auf welcher Seite du gestanden bist. Hast du auf der Seite gestanden, wo du nur das Licht sehen wolltest.

Oder warst du auf der anderen Seite, wütend, abgelehnt, missverstanden und hast nur die Dunkelheit wahrgenommen.

Egal, auf welcher Seite du standest, spüre die Anspannung zwischen diesen beiden Polen, spüre den Abgrund zwischen diesen beiden Extremen. Das reinste Licht in dir und die tiefste Dunkelheit in dir – spüre wie entzweit sie in dieser Zeit waren.

Und vielleicht kannst du dich erinnern, wie die Geschichte weiterging.

Die Katharer wollten weiterhin ihr Licht bewahren, ihr Licht in dieser großen Dunkelheit aufrechterhalten, weiter verbreiten, wachsen lassen. Und die Dunkelheit um sie herum, die immer größer wurde, immer dichter, wollte etwas anderes. Die Dunkelheit um dieses Licht herum wurde immer größer, immer angespannter, immer zorniger.

Und irgendwann ist das Pendel in die andere Richtung umgeschlagen und die Dunkelheit hat sich über all das ergossen, was einmal war.

Kaum jemand hat diese Erfahrung überlebt, so vollständig ist das reine Licht von der Dunkelheit überzogen worden.

So viele Menschen sind umgekommen. So viele Frauen, so viele Kinder, so viele Männer. So viele Familien, ganze Dörfer und Städte sind verschwunden. Ausgelöscht von der großen Dunkelheit, die niemand sehen wollte, die niemand liebevoll eingeladen hat, ebenfalls teilzuhaben an diesem Licht.

Es war noch nicht das Licht, das du heute kennst.

Deine Seele hatte noch nicht die Liebe entdeckt, die sie heute in dein Leben bringt.

Es war noch eine Liebe, die Bedingungen gestellt hat, eine Liebe, die nur offen war für die eine Seite des Lebens.

Und heute kommen wir in eine Zeit, wo durch viele, viele Erfahrungen hinweg, durch viele Tests, die deine Seele durchgeführt und ausprobiert hat, eine neue Liebe in deiner Seele herangereift ist. Es ist eine etwas größere Liebe. Eine Liebe, die sehr viel mehr Kraft und Anmut hat. Sie ist nicht mehr das kleine, reine Licht in deinem Inneren. Sondern sie ist eine tiefe, große Wärme, die alles annimmt, alles wahrnimmt, alles einlädt, nach Hause zu kommen.

Diese tiefe bedingungslose Liebe ist es, die die neue Zeit einläutet.

Es geht in dieser neuen Zeit nicht mehr länger um den Kampf zwischen Hell und Dunkel. Sondern es geht um diese sehr viel größere Liebe, die beide Seiten einlädt, nach Hause zu kommen.

Die Geschichte, die Erfahrung der Katharer und ihrer Feinde ist nur ein Beispiel für die Erfahrungen, die du gemacht hast, die Menschen machen konnten. Du bist eingeladen wahrzunehmen, dass diese Geschichte im Begriff ist, an die Oberfläche zu kommen. Dass gemeinsam mit der Erinnerung an meine Energie, an die Energie des inneren Weges,

den ich, Maria Magdalena, begründet habe, auch die Verletzungen an die Oberfläche kommen, die diesen Weg geprägt haben.

Du bist eingeladen, wahrzunehmen, dass du nichts falsch gemacht hast, egal auf welcher Seite dieser Erfahrung du standest.

Du bist eingeladen zu spüren, dass es ein wichtiger Schritt im Reifeprozess deiner eigenen Seele war, der dir letztendlich heute eine neue Liebe offenbart. Nicht mehr länger eine Liebe, die die Dunkelheit ausgrenzt, die bestimmte Menschen ausgrenzt, die bestimmte Erfahrungen ausgrenzt. Sondern eine Liebe, die alles mit einbezieht. Eine Liebe, die weiß, dass alle Kinder das Recht haben nach Hause zu kommen, nicht nur bestimmte Kinder, sondern alle.

Alles, was aus dieser neuen Liebe heraus entsteht, bleibt. Es wird diese Art von Zerstörung nirgendwo geben, wo diese Liebe zugrunde liegt. Diese Liebe bildet ein Fundament für dich, für dein Leben, für alle deine Schöpfungen, das sie stabil werden lässt. Und falls es in deinem Leben noch immer Auf und Ab gibt, Zerstörung, Durcheinander – vielleicht spielst du noch immer mit der Liebe aus vergangenen Zeiten, die nur die eine Seite des Lebens annehmen möchte, nicht, alles, was ist.

Und so teilen wir dir diese eine Ebene des Erwachens mit. Die Erinnerungen möchten aufkommen.

Die Kraft, die du tief in dir festgehalten hast, möchte wieder frei werden für Neues. Und ein neues Verständnis in dir möchte reifen, so dass nicht das Gleiche passieren kann, was in der Vergangenheit passiert ist. Denn niemals wieder wird das Licht die Dunkelheit so sehr ablehnen, so grausam über sie urteilen wie es damals möglich war. Nie wieder wird die Dunkelheit sich so stark von dem Licht bedroht fühlen, ausgelacht und alleine gelassen fühlen, wie es damals der Fall war.

Niemals wieder muss die Dunkelheit mit Gewalt etwas nehmen, das ihr eigentlich gehört.

Du bist eingeladen zu fühlen, dass diese neue Zeit, die in deinem Inneren geboren wird, eine neue Stabilität, ein neues Fundament mit sich bringt. Ein Grund dafür, dass du deine Kraft noch nicht eingebracht hast, ist deine größte Befürchtung, dass sich die Erfahrungen der Vergangenheit wiederholen würden.

Aber wie kann das sein? Wenn du einmal laufen gelernt hast, kannst du jemals wieder bei Null anfangen?


Es wird immer eine Erinnerung in dir geben, dass du bereits laufen kannst, dass du es einmal bereits konntest. Du wirst nie wieder an der gleichen Stelle beginnen. Kinder, die heute geboren werden, werden nicht länger im Mittelalter geboren, sondern sie erwachen in dieser heutigen Zeit. Sie beginnen ihr Leben mit anderen Voraussetzungen und ihr Leben trägt andere Früchte.

Und so ist es auch in der Entwicklung deiner eigenen Seele.

Du kannst die Vergangenheit nicht wiederholen.


Du kannst dich aber sehr wohl öffnen, für das, was heute entstehen möchte in deinem Leben. Einige von euch weisen es noch von sich. Ihr möchtet nichts mit dem Neuen zu tun haben, so groß ist deine Angst, so tief ist die Befürchtung, etwas Schlimmes könnte geschehen.

Ich teile diese Geschichte, diese Erkenntnisse mit euch, um euch ein klein wenig mehr Mut zu machen, euer Leben heute anzunehmen, die Erfahrungen anzunehmen, das Erwachen anzunehmen, das es für dich bereit hält. Es ist ein neues Leben, eine neue Zeit, eine neue Energie, eine neue Liebe, die entstehen möchte.

Du bist eingeladen, dich nicht mehr länger auf die Schattenseite dieses Neuen zu begeben, sondern in die Mitte zurückzukehren, deinen Platz einzunehmen und zu erfahren, was die neue Zeit für dich bereithält.


Und diejenigen von euch, die die Erinnerungen aus der vergangenen Zeit anklopfen fühlen, Erinnerungen deiner Zeit bei den Katharern, oder vielleicht einer anderen Zeit, die dich tief berührt hat -

oder vielleicht sogar die Erinnerung, bei denen zu sein, die die Katharer verfolgt haben.

Egal, welche Art von Erinnerung, von Gefühl, von Wahrnehmung bei dir anklopft: Wir laden dich ein, noch einen Moment in der Stille zu bleiben und eine Heilung für dich geschehen zu lassen. Wir laden dich ein, zum allerersten Mal dein Gegenüber wahrzunehmen, das dir in jenem Leben begegnet ist.

War es jemand, der dich verfolgt hat oder jemand, den du verfolgt hast.

Wir laden dich ein, für einen Augenblick still zu werden, dein Gegenüber wahrzunehmen, stehen zu bleiben vor deinem Gegenüber. Nicht nur deine Augen zu öffnen, sondern auch dein Gefühl.
Wenn du möchtest, lass deinen Atem fließen, lass dich tiefer in deinen Körper hinein sinken und bleib bei deinem Gegenüber. Bleib bei deinem Gegenüber. Du bist eingeladen, eine tiefere Form der Liebe in dir wahrzunehmen, die nicht nur dich liebt, sondern auch dein Gegenüber. Schau dir an, welche Angst aus den Augen deines Gegenübers zu dir spricht, welche Trauer, welche Einsamkeit, welche Grausamkeit.

Und anstatt zu verurteilen, anstatt zu kämpfen, anstatt den Graben größer werden zu lassen, bist du heute eingeladen, Atemzug für Atemzug, eine Vergebung in dir zu finden. Nicht eine herablassende, moralische Vergebung, die nur im Verstand stattfindet, sondern eine Vergebung, die viel tiefer in dein Inneres sinkt und dort beide Seiten annimmt, die da sind. Eine Liebe, die dich liebt und dein Gegenüber. Eine Liebe, die dich annimmt und in die Mitte führt und dein Gegenüber. Eine Liebe, die euch beide in den Frieden bringt, in einen neuen brüderlichen, schwesterlichen Frieden zwischen euch, nach einem Kampf, nach einem Missverständnis, das viele, viele Jahre angedauert hat

Und so laden wir dich ein, die Kraft der Vergebung zu atmen, die heute für dich bereitsteht, die heute für dich und dein Gegenüber da ist. Und vielleicht kannst du in den Augen deines Gegenübers viele, viele Menschen wahrnehmen, mit denen du Erfahrungen geteilt hast. Und vielleicht darf die Liebe der Vergebung auch sie erreichen, und auch dort Heilung geschehen lassen, wo noch niemals zuvor Heilung möglich war. Die Liebe gibt beiden Raum, dir und deinem Gegenüber. Vielleicht möchtest du spüren, wie die Energie von Gewalt, von Hass und Grausamkeit deinen Körper verlässt, wie dein Atem die alten Wunden fortwäscht, die du in dir getragen hast, wie die Liebe, die Wärme in dir dich hält und sicher auffängt und ebenso dein Gegenüber hält und auffängt. Du darfst die Liebe teilen, die für dich da ist.

Du darfst die Liebe strömen lassen, die in dir ist, und Heilung geschehen lassen, nicht nur für dich, sondern auch für dein Gegenüber.


Vielleicht kannst du wahrnehmen, wie entwaffnend diese Liebe, diese Vergebung wirklich ist, wie berührend.

Denn es ist die Antwort auf die tiefste Frage, die jeder Mensch in sich trägt, das tiefste Bedürfnis, die tiefste Sehnsucht, die jedem Menschen zugrunde liegt. Diese Liebe, diese Vergebung ist die Antwort darauf.

So ist das Erwachen nicht nur eine Zeit des Erwachens, sondern auch eine Zeit der tiefen, umfassenden Vergebung, der tiefe Liebe, die für dich entstehen möchte. Diese tiefe Liebe, die Gegensätze verbindet, Feinde zu Freunden macht, Trennungen überbrückt und heilt.

Erlaube dir, diese Liebe zu atmen, diese Heilung in dir und deinem Gegenüber geschehen zu lassen und zu spüren, wie sich ein neuer Zugang zu deiner eigenen Kraft öffnet. Lass den Atem fließen, solange du magst. Komm in diese Vergebung zurück, so oft du möchtest und beobachte, was in deinem Leben geschieht.

Transkribiert von Christine Seitz

Anmerkung:

Zur eigentlichen Lehre und zum Leben der Katharer ist nicht all zu viel bekannt, da viele ihrer Aufzeichnungen zerstört wurden und die meisten Berichte über sie, die überliefert wurden, von ihren Verfolgern stammten.

Deshalb sind die Beschreibungen in geschichtlichen Werken (oder auf Wikipedia) zwangsläufig eher oberflächlicher oder etwas einseitiger Natur.


Aber sie sind auf jeden Fall ein schöner Anhaltspunkt, um sich in die Energie einzufühlen.

© 2010, Lea Hamann, Königstein im Taunus

Wir freuen uns, wenn du diesen Text unter Hinzufügung dieser Fußnote auf nichtkommerzielle Weise frei weitergibst oder weiterversendest!


Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 21.08.2014 05:52 | nach oben springen

#5

RE: Die Kirche der Liebe

in Die Kirche des Lichtes 04.07.2010 07:08
von Inaara • 12.065 Beiträge

Religion, Spiritualität und der Tod, oder: Alle wollen in den Himmel, aber keiner will sterben

Warum haben wir überhaupt Religionen? Warum glauben wir an eine höhere Macht? Gibt es die wirklich?

Ja, brauchen wir diesen Glauben überhaupt? Die spirituelle Lehrerin Gabriele Rudolph behauptet:

Wir haben all das, weil wir unsere Gefühle der Getrenntheit, Hilflosigkeit und Ohnmacht nicht aushalten.


Fast fünf Milliarden Menschen bekennen sich laut Teja Fiedler und Peter Sandmeyer* zu einer der sechs Weltreligionen:

Buddhismus, Islam, Christen- und Judentum, Hinduismus und Taoismus.


Sie beten zu Jesus oder Allah, sie pilgern zum Berg Kailash in Tibet oder zur Kaaba in Mekka, sie folgen den Geboten der Thora oder streben nach einem Ende ihrer Wiedergeburten.


Sie hoffen auf den himmlischen Frieden, das Paradies und das Nirvana oder führen im Namen ihrer Religion sogar einen heiligen Krieg.


Fiedler und Sandmeyer fragten sich, warum der Mensch glaubt, während ein Tier hingegen weder glaubt, betet noch hofft.

Die Antwort: Nur der Mensch besitzt einen Verstand, der in die Zeit gehen, ein eigenes Modell der Welt schaffen und Ursachenforschung betreiben kann.

Nur der menschliche Verstand kreiert diese Art von Illusionen.

Eine – wenn auch vergebliche – Methode, das Leben unter Kontrolle zu halten, ist, zu begreifen, was geschieht.

So fragte sich der frühe Mensch wohl irgendwann, wer die Sonne aufgehen lässt, warum Unwetter geschehen und wie man verhindern kann, dass die Ernte vernichtet wird.

Religion = Vermeidung

Religion ist der Versuch, Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein zu vermeiden.

Die Suche nach Erklärungen ist der Versuch, der Hilflosigkeit angesichts eines Unwetters, Naturkatastrophen, Alter oder Tod auszuweichen und den ängstlichen Verstand zu besänftigen. Doch auch das Ringen um Erkenntnisse, Wissen und Wissenschaft konnte die Angst vor dem Tod und vor Kontrollverlust nicht dauerhaft besänftigen.

Und so greift der Verstand weiterhin zu Religion oder einer neuen Form der Spiritualität und sucht in Göttern, in dem Glauben an Karma, an Opfer, heilende Orte oder besondere Menschen den Halt zu finden, der zu fehlen scheint.

Die Suche nach Religion – das heißt, nach der Aufhebung des Gefühls, ein hilfloser, den Gezeiten, dem Wetter, anderen Menschen oder unbekannten Mächten ausgelieferter Jemand zu sein – beruht auf dem Gefühl des Getrenntseins und somit dem Glauben, dass dieses "Ich" etwas tun muss, um zu überleben und um das Gefühl des Getrenntseins zu überwinden.

Doch Religion ist der Versuch, Kontrolle über etwas zu erlangen, das nicht kontrollierbar ist und eine Trennung aufzuheben, die nur gedanklich existiert.


Im Rahmen der Religionen und spirituellen Wege wurden Richtlinien und Orte geschaffen, die besonders heilversprechend sein sollen. So spricht Buddha in seinen Lehrreden davon,

"ohne Unterlass wachsam zu sein und in Tugend den rechten Pfad zu gehen”. Er soll auch gesagt haben:

"Wer weise ist, der soll schrittweise, jeden Augenblick, wie der Schmied das Silber läutert, sein Ich reinigen von jedem Fleck." Nur dass da niemand ist, der das könnte.

Wen kümmert´s?

Im Buddhismus wie Hinduismus herrscht der Glaube an das Karma, das heißt, daran, dass gute Taten gutes Karma und schlechte Taten schlechtes Karma schaffen.

Dahinter steht der Glaube an eine Person, die sich willentlich für den rechten Weg entscheiden kann und die weiß, was richtig und falsch ist.

Tempel und wunderschöne Orte der Andacht wurden geschaffen, um Gott näher zu kommen.

Beliebt ist auch der Glaube, das Paradies sei erst im Tod, auf jeden Fall aber irgendwann in der Zukunft zu finden.

Dabei wurde übersehen, dass das Paradies überall ist.

Die Suche danach ist eine Art, das Offensichtliche zu vermeiden, um die Illusion weiterhin aufrechtzuerhalten, dass da jemand sei, dem etwas fehlt und der etwas finden könnte. Religion ist somit auch eine Art, das Trennungsspiel weiterhin aufrechtzuerhalten und nicht zu erkennen, dass alles, was du suchst, bereits ist – hier, jetzt.

Es gibt keinen Weg zu Dem. Denn Es ist bereits.


Viele Menschen, die sich mit den Dogmen der alten Religionen nicht mehr identifizieren konnten, machten sich auf die Suche nach neuen Formen der Religion: Psychotherapie, Esoterik, New Age, Spiritualität, Meditation, Yoga, Gurus und ihre Ashrams, der Kampf für Gerechtigkeit, eine bessere Welt oder die Sorge um die Ökologie unseres Planeten. Nichts von all dem kann dich Dem, was ist, näher bringen, denn Es ist bereits. Nichts von all dem kann einem scheinbar getrennten Ich das Gefühl des Getrenntseins nehmen.

Jeder Kampf des Ichs verstärkt Hilflosigkeit, Nichtwissen, Machtlosigkeit und Frustration angesichts der Unmöglichkeit, etwas, was nicht ist – das Ich – loszuwerden.


Es gibt nichts zu tun, denn es fehlt nichts.

Es gibt keinen direkteren Hinweis auf die Illusion eines scheinbar eigenständig Handelnden als Hilflosigkeit und Frustration. Wirklich hilflos sein heißt sehen, dass es keinen Ausweg gibt und auch keinen braucht, denn alles, was du in einer Lösung suchst, ist bereits... genau jetzt, während du dies liest.

Die spirituelle Suche, oder: sehen, was wirklich ist

Die spirituelle Suche befriedigt viele Bedürfnisse:

Der Glaube, für etwas Gutes und Sinnvolles zu leben, nährt den Wunsch nach Sinn, Richtung und Halt.


Auf dieser Suche finden sich gleichgesinnte Menschen zusammen in dem sehr menschlichen Bedürfnis nach Zusammenhalt, Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Zudem bin “ich” dann scheinbar jemand Gutes, der eine gute Sache verfolgt und damit ja auch dem Ganzen dient. Jemand Besonderes zu sein scheint so gehaltvoll. Ja, die spirituelle Suche – jede Suche – erscheint einem "Ich" sehr faszinierend, da sie den Glauben an ein Ich aufrechterhält, das etwas erreichen, verhindern oder bekommen kann.

Auch ich fand die Suche sehr aufregend. Und was für ein Staunen, als ich sah, dass das alles "nur" Vorstellungen sind.

Auch die Vorstellung dauerhafter Glückseligkeit, vom Bewundertwerden und den neidvollen Blicken anderer, wenn es denn “geschafft ist”, die ich vom Erwachen hatte, waren mit dem klaren Sehen dahin.

Denn es wurde niemand mehr gesehen, der von all dem hätte profitieren können. Erwachen gibt nichts, denn der, der scheinbar etwas bekommen könnte, wird als ein rein gedankliches Konstrukt durchschaut.


Es gibt nichts zu tun

Viele haben die Vorstellung, dass es bei der Suche um Stille, Distanz oder Beobachten ginge und dass der innere Frieden von den Gedanken abhängt, das heißt, dass man die Gedanken anhalten, das Ego loswerden oder scheinbar negative Verhaltensweisen aufgeben muss.

Diese Vorstellungen setzen eine Person voraus, die all dies kann.


In dem Sehen, dass da niemand ist, dem etwas fehlt, wird alles als vollkommen ent-deckt:

Schreiben, diesen Artikel hier lesen, Autofahren, auf dem Klo sitzen, Sprechen und auch Suchen.


Nichts kann dich Dem näher bringen – denn das, was du "ich" nennst, gibt es nur in Gedanken. Was stirbt, ist die Vorstellung, dass da jemand ist, der sterben könnte.


Mit dem Sehen, dass da niemand ist, der etwas erreichen, bekommen, verhindern oder verlieren könnte, stirbt jede Hoffnung auf persönliches Glück oder ein besseres Leben. Alles, was dir bisher als besonders wichtig oder bedeutungsvoll erschienen sein mag, wird als bedeutungslos erkannt. Die totale Hilf-, Macht- und Schutzlosigkeit des "Ich" wird gesehen und akzeptiert – von niemandem.

Der Suchende fürchtet nichts so sehr wie diesen Kontrollverlust, und zugleich ersehnt er ihn von ganzem Herzen.

Es kann sich wie Sterben anfühlen, eben so, als ob jemand stürbe.


In Wirklichkeit war da nie jemand, der geboren wurde, und auch niemand, der stirbt. Es war einfach nie jemand da, aber es erschien so, als sei da jemand – in Gedanken.


Und deshalb können auch die Folgeerscheinungen eines Verlustes auftreten:

Trauer, Enttäuschung und Frustration. Zugleich ist dieser Verlust eine unglaubliche Befreiung – das Sehen unendlicher Freiheit – die Auflösung eines in Wirklichkeit nie existenten Gefängnisses!

Alles, was für diese Person damit zusammenhing – Hoffnungen, Richtung, Struktur, Erfahrungen, der Glaube an Verbundenheit, an ein Außen und Innen, an Bedeutung, an eine Person, die das Leben in die Hand nehmen und ihm Sinn geben kann – gehen verloren.

Manche sterben schon vor, manche erst mit dem körperlichen Tod. Denn was stirbt mit dem Tod des Körpers? Der Glaube an die Vorstellung, dass es da jemanden gab, der geboren wurde. Und danach?

Karma, Leben nach dem Tod – alles Traum

Manche Menschen fragen, was nach dem Tod geschieht.

Aber diese Frage ist eigentlich die Frage nach dem Fortbestand einer scheinbaren Person. Jemand möchte nicht sterben.

Er möchte wissen, wie er oder sie nach dem Tod weiterlebt.

Die Frage nach dem "Danach" ist ein Widerspruch in sich, da das Leben eines eigenständig Handelnden von vorneherein ein Traum ist – von niemandem geträumt. Nach dem scheinbaren Tod wird gesehen, dass es nie jemanden gab, der gestorben ist. Was also stirbt, ist die Vorstellung von einem eigenständig handelnden "Ich".

Solange da jemand zu sein scheint, erscheint auch der Tod als etwas sehr Reales und Furchterregendes.

Und so spinnt der Verstand in seiner Angst vor dem Tod (genauer: vor seiner Vorstellung von Tod!) Phantasien darüber, was "danach" ist.


Nur ist das eigentlich eine Phantasie über seinen Fortbestand – eine Konstruktion von Zeit und Jemandem in der Zeit. Identität möchte nicht sterben, sie möchte fortbestehen. So entstand der Glaube an die Wiedergeburt und an das Karma.
Dieser Glaube ist der Versuch, einen scheinbaren Jemand ins Nichts zu projizieren, und somit ein weiteres Ausweichmanöver. Das Nichts braucht keine Stützen. Die Angst vor dem Nichtssein ist eine Einladung zu sterben und die Angst als das zu entlarven, was sie ist: bedingungslose Liebe in Verkleidung.

http://www.sein.de/archiv/2010/juli-2010...ll-sterben.html


Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 21.08.2014 05:52 | nach oben springen

#6

RE: Die Kirche der Liebe

in Die Kirche des Lichtes 20.08.2010 10:31
von Inaara • 12.065 Beiträge

Das Kreuz muss aus der Kirche raus - Pamphlet gegen die Christliche Kirche

geschrieben von Dream-soldier

Als Sohn eines evangelisch-reformiertem Pastors fühle ich mich aufgerufen, hier eine Denkschrift über einen Glaubensgrundsatz zu schreiben, die an den Grundfesten der christlichen Kirche rüttelt.
Ich bin mir sicher, dass viele Leser dieses Textes nicht mit mir übereinstimmen. Deshalb würde ich mich freuen, andere Meinungen hierzu zu lesen, die ich dann auch gerne hier veröffentliche.

In beiden großen christlichen Kirchen steht das Kreuz als wichtigstes Symbol ihres Glaubens im Mittelpunkt.

Dieses Symbol stellt eine Hinrichtungsszene grausamster Art dar, wobei in überwiegend katholischen Kirchen sogar der verstorbene Geschundene mit seinen offenen Wunden gezeigt wird.

Unterstellt, man wüsste nichts über das Christentum, würde fast jeder einigermaßen moralisch und humanistisch erzogener Mensch vor solch einem Abbild schaudern und spontan an die Via Appia in Rom denken, wo natürlich überwiegend Christen ermordet wurden.

Den mitgeführten Kindern würde man die Augen verdecken ob dieses Anblicks.

Deshalb ist die Frage erlaubt, was bezweckt eine Religionsgemeinschaft, deren höchste Anliegen die Nächstenliebe, das Mitgefühl und die Vergebung im Vordergrund stehen, eine Folterszene als ihr Symbol für ihren Glauben zu benutzen ? Kann solch eine Darstellung förderlich für ihr Anliegen sein oder bezweckt es etwas anderes.

Soll es Angst auslösen ? Abschreckend wirken ? Was sagt die Kirche selber und ist das, womit sie diese Darstellung rechtfertigen, akzeptabel ?


Zumindest ist der Tag, an dem diese grausame Folter zum Tode führte, für die evangelische Kirche der höchste Feiertag im Kirchenjahr, anders ausgedrückt, sie feiern an einem Tag, wo ihr Gottessohn hingerichtet wurde mit dem Argument, dass dieser scheußliche Vorgang die Erlösung von den Sünden der Menschen darstellt, welch ein Wahnsinn ?? Die fast 2000 Jahre Geschichte nach dem grausamen Ableben dieses Juden hat gezeigt, dass das Argument der Erlösung von den Sünden zu noch sehr viel mehr Schuld geführt hat.

Hunderte Millionen von Menschen starben durch die Hände ihrer Brüder, schuldenfrei ?

Anders und in diesem Fall überraschend bei der katholischen Kirche, wo der höchste Feiertag der Tag ist, an dem die Auferstehung von den Toten, die Überwindung des Todes gefeiert wird, was Jesus demonstrierte.


Oh nein, rufen die Christen, Vergebung der Sünden (1. Johannes 1,9) bedeutet die Vergebung der Sünde, die entstand, als wir von unserer Quelle, unseres Schöpfers getrennt wurden oder besser gesagt selbst getrennt haben, weil unsere Vorfahren im Garten Eden gegen Gottes Verbot verstießen und von der Frucht der Erkenntnis naschten, soll heißen, den körperlichen Sex kennen gelernt hatten. Das ging natürlich nicht im Paradies vor den Gottes Augen, sondern durfte nur in der durch einen Vorhang verdeckten 3D Erde durchgeführt werden, jedoch mit der Folge, die Unsterblichkeit zu verlieren und durch den Tod gehen zu müssen (Herbr.2,14).

Um diese Sünde geht es und deshalb ist Jesus gefoltert und genagelt worden, um damit dem Menschen zu zeigen, dass Gott den Menschen diesen paradisischen Verstoß vergab. Wer kann mir noch folgen, ich mir selbst nicht. Woher wissen die das ? Es soll in der Bibel stehen.

Zitat:


Zusammenfassend lässt sich Hebr 2,14 f dahingehend deuten, daß jene aller persönlichen Verfehlung vorausliegende Todesverfallenheit, die keinen Grund zur Hoffnung ersichtlich sein lässt und deshalb so erfahren wird, daß der Tod die letzte, alles
andere überstimmende Gewissheit ist, mit der Erbschuld als dem Getrenntsein von Gott identisch ist. Was mit Erbschuld gemeint ist, können wir also leicht verstehen, indem wir unsere eigene Existenz in letzter Hinsicht unter Absehung vom Glauben
betrachten.

Es gäbe für uns keine überzeugende Möglichkeit, die Gewissheit des Todes zu relativieren.

Daß wir bereits mit der Erbschuld behaftet geboren werden, ist mit der Tatsache identisch, daß wir nicht schon durch unsere Geburt den Glauben besitzen und ihn auch nicht durch eigenes Nachdenken erfinden können, sondern ihn erst aus dem Hören empfangen. Der Glaube wird nicht wie die irdische Existenz biologisch weitergegeben. Die Existenz ohne den Glauben ist aber erbsündliche Existenz, die von sich aus keine Möglichkeit hat, die Todesgewißheit als letzte, allumfassende Gewißheit zu relativieren.

www.jesuiten.org/peter.knauer/55.pdf

Mehr noch hier !


Ich frage mich manchmal, wie unsere Welt heute aussehen würde, wenn die Menschen nach der Ermordung von Jesus und seiner Auferstehung, seinen Aufstieg an Himmelfahrt als Anlass oder als Zeichen (Symbol) für die große gechristete Feier genommen hätten, um den feinstofflich verkörperten Aufstieg als Weg anzusehen, den eigenen Lebenswegs im Sinne von Jesus zur Überwindung des eigenen Tods zu gestalten ?

„Jesus erwiderte: «Wenn ihr wirklich glaubt und nicht zweifelt, könnt ihr nicht nur dies tun, sondern noch größere Wunder. Ihr könnt sogar zu diesem Berg sagen: 'Hebe dich von der Stelle und stürze dich ins Meer!' Es wird geschehen. Ihr werdet alles bekommen, wenn ihr im festen Glauben darum bittet.»“ (21. Matthäus 21-22)

Die evangelische Kirche (EKD) sagt zu Himmelfahrt:


Was Weihnachten mit der Geburt Jesu begann, das endet am Himmelfahrtstag, wir leben in einem neuen Zeitalter, Gott ist nun mit seinem Geist bei uns. Himmelfahrt fand daher schon früh Eingang in die christlichen Bekenntnisse, so enthalten bereits Vorläufer des so genannten Apostolischen Glaubensbekenntnisses die Formulierung, "aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten des Vaters."

Der rechte Platz ist in der Antike der Ehrenplatz, der dem Thronfolger oder Ehrengast gebührt.


Gott wurde in Jesus Christus Mensch, geboren als ein wehrloses Kind in der Krippe, er starb den Tod eines Verbrechers am Kreuz. Doch Gott lässt die Geschichte Jesu dabei nicht bewenden. Gott, der Vater, hat seinen Sohn nicht im Stich gelassen, sondern setzt ihn zur "Rechten" ein, gibt ihm den Platz, der ihm eigentlich zukommt.

Vor dieser Vorbildfunktion - weil Gott unser guter und liebender, ein mütterlicher Vater ist, sollen wir für unsere Kinder auch ein guter Vater - oder eine gute Mutter - sein, und unseren Kindern den Platz geben, der ihnen gebührt. Wenn Eltern auch am Himmelfahrtstag daran denken, dann ist Himmelfahrt zugleich Vatertag.

http://www.ekd.de/aktuell/53727.html

Kein Wort darüber, dass dieser Vorgang ein Zeichen für die Menschen war, ihm auf diesem Wege zu folgen, nur Symbolik, die versucht, tugendhaft die Rolle der „irdischen“ Eltern auf ihre „irdischen“ Aufgaben hinzuweisen.


Die (körperliche) Trennung von Gott soll bestehen bleiben.

Damals wagten wenige frühchristlichen Gemeinden den Schritt in Richtung Aufstieg.


Sie lebten den Weg Jesus in ihrem Tagwerk und setzten sich zusammen, um ihre Absichten zu diskutieren und zu vollziehen. Diese Gnostiker hatten jedoch keine Chance und wurden von denen, die diesen Weg als Störfaktor eigener Ziele ansahen, der Heresie bezichtigt und vernichtet, genauso, wie Jesus und seine Jünger. Die Mehrheit hat eine große Chance verpasst. Sie haben ihn nicht nur verpasst, sondern haben diesen Vorgang verhöhnt.

Sie legten unter Nero Feuer in Rom und bezichtigten die frühen Christen, wo Petrus weilte und flüchtete und auf seiner Flucht Jesus „traf“ und ihn fragte, „Wo gehst Du hin?“ antwortete er,

„Ich gehe zurück nach Rom, um mich erneut kreuzigen zu lassen“,


worauf Petrus nach Rom zurückkehrte und später nach eigenem Wunsch kopfüber gekreuzigt wurde.

Sie ermächtigten einen „Ersatz“-Jesus in menschlicher Gestalt zu dem einzigen Unfehlbaren auf Erden durch die Konstruktion des Papstwesens und bauten um ihn herum eine Religion mit verbrämten und verfälschten Bibelinterpretationen auf, die schlussendlich dazu dienen sollte, die Menschen weg von Jesus zu führen, Machtstrukturen auf der Erde zu verfestigen, Inquisition zu betreiben, Eroberungskriege und Massenmorde durchzuführen, Knechtschaft und Sklaverei zu unterstützen, Ablass von der armen Bevölkerung zu erpressen bis hin zum Vatertagsbesäufnis.

Nach seinem Namen, den sie kopfüber kreuzigten, benannten sie dann ihre höchste Kirche im Vatikan.

Es war Satan, der die Kirche regierte. Er, der nun nicht mehr existiert, hat sein Werk vorzüglich erreicht.

Genau über diesen Punkt werden die starren Kirchen und ihre Religionsgläubigen nun heute nachdenken müssen, denn des Menschen Auftrag, ein irdisches Leben zu führen, war und ist die Überwindung des Fleischlichen (Feststofflichkeit), ohne durch den Tod zu gehen. Diese, die so fehlgeleitet wurden, haben dann, wenn himmlische Wesen demnächst an unseren Ufern landen werden, die größten Schwierigkeiten und werden sie vermutlich teilweise vertäufeln.

Es wird nicht einfach sein, jahrtausend-altes dogmatisches Denken zu durchbrechen.

Irdische Dunkelheit loszulassen und sich dem Licht zuzuwenden. Wir werden sehr viele offene und bewusste Seelen brauchen, um unsere Brüder und Schwestern, die auf ihrem Pfad des Festhaltens beharren, an die Hand zu nehmen und ihnen zu zeigen, was der Grund des ersten Besuchs von Jesus auf Erden war und was daraus entstanden ist, um sie dann auf die neuen Aufgaben vorzubereiten, die so wichtig sind, damit unser Planet und auch wir selbst überleben (über das Leben zu gehen).

Dann erst wird Jesus zurückkommen und uns dabei helfen, so hat er es verkündet.


Die Seelen der neuen Erde, die bereit sind, diese Aufgabe mit Hingabe zu erfüllen, stehen heute nicht allein. Sie stehen, wenn auch oft unbewusst über Nacht im Kontakt mit unseren lieben Freunden aus den Himmeln, die unaufhörlich mit ihnen arbeiten, um diesen Moment vorzubereiten. Es wird unabweisbare Beweise über die Existenz ihrer Gegenwart geben, die helfen, Dogmatiker möglichst zu überzeugen. Nicht nur nächtliche Unterstützung, sondern auch die stetige Zunahme von lichterfüllten Energien, die der Menschheit und dem Planeten gegeben werden, helfen, diese Absicht zur Vollendung zu führen.

Sicher wird es auch Menschen geben, die sich dieser neuen Entwicklung nicht anschließen wollen. Es bleibt ihnen vergönnt, ihren eigenen Pfad fortzusetzen, nur kann das dann nicht mehr auf diesem, unserem Planeten sein, weil Mutter Erde sich längst entschieden hat, den Weg mitzugehen. Sie werden dann wohl andere Welten benötigen und ich denke, es wird eine große Zahl von ihnen geben. Sie sind deshalb keine bösen Wesen, denn ihnen wurde (noch) nicht vergönnt, sich selbst so weit im Bewusstsein zu entwickeln, um diese Zusammenhänge nachzuvollziehen. Es bleibt ihnen Zeit, diesen Weg noch zu vollziehen. Jene, die tief in ihrer Seele mit all den dunklen Aspekten von Gier und Hass verkrüppelt sind, werden wohl ....

Ich bin nicht die Instanz, die das entscheidet. Es gibt jedenfalls einen göttlichen Plan, auch für jene.

Lasst uns deshalb zuversichtlich auf die kommenden Ereignisse schauen, erfüllt von Liebe und freudiger Erwartung, wie ein kleines Kind, dass auf das Geschenk zu Weihnachten schaut,

ohne das Kreuz in Kirchen, Wohnungen und Wanderwegen !

Dream-soldier
http://beyondmainstream.de.tl/Glauben.htm


Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 21.08.2014 05:51 | nach oben springen

#7

Katharer - Mantra

in Die Kirche des Lichtes 29.08.2010 07:00
von Inaara • 12.065 Beiträge

Die Prophezeiung der Katharer

Die letzten Katharer wurden von der Inquisition der römisch-katholischen Kirche auf Montsegur im Languedoc, Frankreich im Jahre 1244 verbrannt. Sie hinterließen aber diese Weissagung, daß die „Kirche der Liebe“ 1986 ausgerufen werden wird.

Sie ist kein Gebäude, nur Verständnis.

Sie hat keine Konkurrenten, denn sie steht in keinem Wettbewerb. Sie hat keinen Ehrgeiz, sondern will nur dienen.


Sie kennt keine Grenzen, denn Nationalismus ist nicht liebe voll.

Sie ist nicht für sich selbst da, sondern sucht alle Gruppen und Religionen zu bereichern.

Sie erkennt alle großen Lehrer aller Zeiten an, welche die Wahrheit der Liebe gelebt haben.

Die ihr angehören, praktizieren die Wahrheit der Liebe in ihrem ganzen Sein

Es gibt keine Lebensart oder Nationalität, die eine Grenze bildet. Wer eine ist, weiß das.

Sie will nicht lehren, sondern sein und durch ihr Sein bereichern. Sie erkennt an, daß unser Weg derjenige unserer Umgebung sein kann, denn wir sind dieser Weg.


Sie erkennt den ganzen Planeten als ein Wesen an, dessen Teile wir sind.


Sie erkennt an, daß die Zeit für die höchste Transmutation gekommen ist, für die letzte, bewußte, alchimistische Umwandlung des Egos in ein willig und freiwillig ins Ganze zurückkehrendes Selbst.

Sie ruft sich nicht mit lauter Stimme selbst aus, sondern wirkt in den feinen Reichen der Liebe.

Sie grüßt all jene, die in der Vergangenheit den Pfad verlassen, aber den Preis bezahlt haben.

Sie duldet keine Hierarchie oder Struktur, denn keiner ist größer als der andere.

Ihre Mitglieder werden einander erkennen an ihren Taten und ihrem Sein und ihren Augen und an keinem anderen äußeren Zeichen als der brüderlichen Umarmung.

Jeder wird sein Leben der stillen Liebe zu seinem Nachbarn, seiner Umwelt und dem Planeten widmen, während er seine Aufgabe erfüllt, wie hoch oder niedrig diese auch sei.

Sie erkennt den Vorrang der großen Idee an, die nur erfüllt werden kann, wenn die menschliche Rasse den Vorrang der Liebe lebt.
Sie hat keine Belohnung anzubieten, weder hier noch in der anderen Welt außer der unauslöschlichen Freude zu sein und zu lieben.
Jeder wird durch Verständnis, durch gute Taten im Geheimen und durch sein Beispiel lehren und die gemeinsame Sache fördern.
Sie werden ihren Nächsten, ihre Gemeinschaft und unseren Planeten heilen.

Sie werden keine Furcht kennen und keine Scham spüren, und ihr Zeugnis wird alle Schwierigkeiten besiegen.

Sie hat keine Geheimnisse, kein Arkanum, keine Einweihung außer der des wirklichen Verständnisses der Macht der Liebe und der Tatsache, daß die Welt sich verändern wird, wenn wir das so wollen und uns zuerst verändern.

ALLE DIE DAZUGEHÖREN, GEHÖREN DAZU: SIE GEHÖREN ZUR KIRCHE DER LIEBE.
(1244 nach Christus)

Das Katharer Mantra

Ich bin der Springquell des Lichtes. Ich bin die Wahrheit.
Ich bin das Universum. Ich bin alles Sein.
Ich bin der Geist der Liebe, tief, bedingungslos und für immer.
Mein Geschenk an das mich umgebende Licht ist der Funke des Lebens.
Ich trage ihn frei, großzügig, in der Reinheit der Seele Und so soll es immer und immer sein.


Liebe


Es gibt keine Schwierigkeit, die genug Liebe nicht besiegen kann; keine Krankheit, die genug Liebe nicht heilen kann; keine Tür, die genug Liebe nicht öffnen kann; keine tiefe Kluft, die genug Liebe nicht überbrücken kann; keine Wand, die genug Liebe nicht einreißen kann; keine Sünde, die genug Liebe nicht erlösen kann.

Es macht keinen Unterschied, wie tief die Verletzung sitzt; wie hoffnungslos die Aussicht; wie verwickelt die Verstrickung; wie groß der Fehler ist: Eine genügend große Verwirklichung der Liebe kann das alles auflösen. Wenn du nur genügend lieben könntest –

Du wärest das glücklichste und machtvollste Wesen in der Welt.

Emmet Fox
http://www.igeawagu.com/news/prophezeihungen/1120692973.html


Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 21.08.2014 05:51 | nach oben springen

#8

RE: Katharer - Mantra

in Die Kirche des Lichtes 20.09.2010 09:47
von Inaara • 12.065 Beiträge

Ophelius – Politik und Religion vermischen ist eine unberechenbare und gefährliche Kombination –

12. September 2010 – Progress Group, AU
Michigan, USA, 12. September 2010

Lehrer Ophelius
Thema: “Religiöse Toleranz”
Empfangen durch Chris
(Übersetzung: Harald-Talamána; 19. 09. 2010)


Ophelius:


“Die heutige Botschaft handelt von religiöser Toleranz.

Dies ist eine sehr kontroverse Angelegenheit auf eurer Welt, besonders im Schatten von 911 und den Ereignissen, die die Welt an diesem Tag geschockt haben.


Es gibt viele Puzzlestücke, die von dem fehlen, was die meisten glauben, dass es ‚die Wahrheit‘ ist, und es gibt viele Interessensgruppen, Mächte und Programme in der Welt am Werk, denn sie verstecken ihre Rollen mit Rest vor der Geschichte. Ich werde nicht diese Kontroversen abwägen, denn es ist eure Sache, der Bürger von Urantia, in euren eigenen Herzen und Köpfen auszuarbeiten, wie die Zukunft entfaltet werden wird. Wie auch immer, ich hoffe, dass ich höhere Ideale in eurem Verstand erleuchten kann – Ideale, die über den Emotionen und dem kristallisierten Denken von ‚wir gegen sie‘ sind.

„Muss ich euch erinnern, dass die Vermischung von Politik und Religion eine sehr unberechenbare und gefährliche Kombination ist, denn Menschen und Regierungen werden sie benutzen, die Massen zu drücken und zu kontrollieren?


Ihr seht die katastrophalen Ergebnisse davon überall in der Geschichte.

Ihr studiert sie; ihr analysiert sie; ihr räumt sie ein, doch ihr erkennt sie nicht, wenn sie sich im Jetzt ereignen, und ihr fallt darauf herein, indem ihr sie zu euren gemeineren Emotionen von Angst, Hass, religiösem Patriotismus und nationaler Überlegenheit gelangen lasst – denn diese sind die beabsichtigten und geplanten Erfolge jener Mächte von geringerem Licht.

“In allen monotheistischen Religionen auf diesem Planeten werdet ihr Gläubige finden, die geistgeführt sind und die in ihren Herzen wissen, was richtig und was falsch ist.


Denn der Geist spricht nur von Liebe, Einheit, Gnade, Frieden, konstruktiver Zusammenarbeit, von genau den Dingen, die das Universum zusammen binden, und für solche Individuen, die geistgeführt sind, bilden die Dogmen ihrer Religion eine Rückenlehne für diese höhere Berufung. Deshalb werdet ihr immer Leute finden, die willens sind, hinaus zu reichen in Toleranz und Verständigung – gemeinsamen Boden zu finden – und die erkennen, dass ihr alle in eurer Menschlichkeit und in den Werten teilt, was jeden von uns auf einer Seelenebene berührt.

“Diese geistgeführten Seelen werden diejenigen sein, die die Welt in das Zeitalter von Licht und Leben führen werden.
Wenn einer vorwärts geht, dann werden andere in Solidarität vortreten und diese Welt voran bringen und die perversen Manipulationen von Gruppen und Regierungen ablehnen, Menschen und Nationen zu kontrollieren und zu spalten. Die Welt ist der Lügen und Kriege müde – alle Leute wollen in Frieden leben und frei sein, wie es die göttliche Absicht für die Menschheit ist. Denn diese sind die zunehmenden Schmerzen planetarischer Evolution, meine Freunde, und ihr müsst reifen und dem Kindesalter von ‚teile und herrsche‘ entwachsen, indem ihr nachdenkt und lernt die Herzen aller Männer und Frauen auf diesem Planeten zu verstehen.

„Guten Tag,
„Der Kreis der Sieben“
Die 11:11 Progress Group

„Sich selbst geben, die Erleuchtung von Wahrheit und die Linderung von Leiden
sind die nobelsten Pfade zu höherem Bewusstsein.“ – Lehrer Ophelius, 2009


ENDE

(Original: http://www.tmarchives.com/transcript_fra...id=5396&search= )


Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 21.08.2014 05:51 | nach oben springen

#9

RE: Katharer - Mantra

in Die Kirche des Lichtes 27.07.2011 12:59
von Inaara • 12.065 Beiträge

Die Ausrottung der Katharer

Der Holocaust der katholischen Kirche im Mittelalter


„Besuchen Sie das Land der Katharer“,
liest der Autotourist ein Schild an der Autobahn E 80 zwischen Narbonne und Carcassonne am nördöstlichen Pyrenäenrand im Süden Frankreichs. Ein Blick in den Reiseführer klärt ihn auf:

Hier wurden einst im 12. und 13. Jahrhundert „wahre Christen“, wie die Katharer sich nannten, von der römisch-katholischen Kirche wegen ihres ketzerischen Glaubens verfolgt und restlos vernichtet.

Gleichzeitig kämpften freie Bürger und mächtige Adlige für ihre politische Unabhängigkeit gegen den französischen König, der das Katharerland seinem Zentralreich einverleiben wollte. Freiheitsliebende Menschen stritten für das freie Land Okzitanien, das ehemalige Westgotenreich, das das heutige Nordspanien und einen großen Teil Südfrankreichs umfasste, für die freie Entfaltung der hohen ethischen Kultur des Minnesangs der Troubadours, für den Erhalt einer blühenden Wirtschaft und gegen die religiöse Bevormundung durch die katholischen Kirche.

Doch die Okzitanier verloren den Kampf und mussten sich König und Kirche unterwerfen.

Frischer Blumenschmuck an den Erinnerungsstätten der Katharer
Der Tourismus hat die blutige Geschichte der Katharerbewegung schon längst als gewinnbringenden Markt entdeckt.

Unzählige Ansichtskarten von den Schauplätzen der Massaker, gruselige Foltergerätemuseen, Multi-Media-Shows vom Katharer/ Albigenserkreuzzug und vielerlei Souvenirs und Attraktionen mehr werden angeboten. Hinter der Tourismusfassade jedoch spürt der aufmerksame Reisende eine Ernsthaftigkeit der Menschen dieses Landes, diesen unerhörten Holocaust der katholischen Kirche an den Katharern aufklärend und mahnend in Erinnerung zu behalten.

So jedenfalls kann man die Sträuße von frischen Blumen an den katharischen Gedenkkreuzen deuten.
Dafür spricht auch ein überaus reichhaltiges historisches und religiöses Schrifttum, das in den Souvenirläden neben Kitsch und Krempel ausliegt.

Oder werden die Katharer heute noch verehrt? Ist der Glaube der „Reinen“ noch in Spuren erhalten?

Keine Sekte, sondern eine europäische religiöse Bewegung
Im Frühsommer des Jahres 1209 versammelte sich bei Lyon ein Heer „christlicher Kreuzfahrer“.
Land- und machtgierige Adlige und Kirchenherren, fanatische und abenteuerlustige Soldaten aus dem ganzen christlichen Abendland waren dem Aufruf Papst Innozenz III. gefolgt,

den „ketzerischen Unglauben“ der Katharer durch einen Kreuzzug zu vernichten.

Frischer Blumenschmuck auf dem Denkmal für die Hinrichtung von 300 Katharern am Fuß der Katharerfestung Montsegur -
ihr letzter Zufluchtsort.


Wer waren diese okzitanischen Ketzer, zu deren Ausrottung - „extirpare“ heißt es wörtlich in der päpstlichen Bulle -
die gesamte Christenheit aufforderte?

Welchen todeswürdigen Verbrechens hatten sie sich schuldig gemacht?
Die Antwort ist so banal wie schockierend:
Sie hatten einen anderen christlichen Glauben als den, den die katholische Kirche den Gläubigen vorschrieb.

Den Namen Katharer, was griechisch katharoi = die Reinen heißt (man nannte sie auch Albigenser nach der Stadt Albi), erhielten sie von der sie verfolgenden Kirche.

Daraus wurde das Schmähwort „Ketzer“ als Gattungsbegriff für dogmatische Abweichler abgeleitet.
Sich selbst nannten die Katharer veri oder boni christiani, die wahren oder guten Christen, denn die Anhänger dieser bedeutendsten spirituellen Bewegung des hristlichen Mittelalters betrachteten sich als die Vertreter des wahren und unverfälschten Christentums.

Die katharische Lehre, die von den Bogumilen, einer urchristlichen Bewegung im Balkan ausging, hatte sich im 12. Jh. erstaunlich weitreichend ausgebreitet.

Glaubenszentren sind in England, den Niederlanden, Belgien, Nordfrankreich und Deutschland ebenso bezeugt wie in der Lombardei, Mittelitalien, im nordspanischen Aragon und in Katalonien. Somit hatte der Katharismus universellen Charakter und war eine europäische religiöse Bewegung,

keineswegs eine regionale „Sekte“, wie sie heute noch von kirchenhörigen Historikern bezeichnet wird.

Verbreitungsgebiet der Katharer
Die Kreuzzgsideologie war somit perfekt. Der Historiker Rudolf. Pörtner schreibt in seinem Buch „Unternehmen Heiliges Grab“:

„Der Ritter zog als gesegneter und bewaffneter Pilger aus, seinem göttlichen Lehensherren, dem Himmelskönig Christus, zu dienen, für ihn zu kämpfen und, wenn es sein musste, auch für ihn zu sterben.

Als Gegenleistung gewährte ihm der Herr durch die Kirche, sofern er seinen Auftrag erfüllte und das goldene Jerusalem von den Ungläubigen befreite, das ewige Leben, und als Beigabe gewissermaßen brachte es ihm auch noch Macht, Karriere, und Reputation ein.“

Dabei waren alle Mittel erlaubt.

Was bisher als Sünde galt, Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Betrug und Lasterhaftigkeit drückte nicht mehr das Gewissen und verschaffte keine Sündenqual, denn alles war gedeckt gewissermaßen

durch die Heiligsprechung des gesamten Kreuzzugsunternehmens.

http://www.verbrechenderkirche.de/die-au...ng-der-katharer


Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 21.08.2014 05:51 | nach oben springen

#10

Katharer – Kirche der Liebe

in Die Kirche des Lichtes 09.09.2011 12:43
von Inaara • 12.065 Beiträge

Katharer – Kirche der Liebe

www.fuellhornleben.de zurück. - Kirche der Liebe – die Lehren der Katharer.html
- Danke Stephanie für dieses Foto vom Montsegur -
Die “Kirche der Liebe”, die “Kirche der Herzen” bezieht sich auf die am 16. März 1244 von den letzten Katharern kurz vor ihrem Tod auf dem Scheiterhaufen vorausgesagten “Kirche der Liebe”.

Am Fuße der Katharerburg Montsegur bestiegen 205 katharische Männer, Frauen und Kinder den riesigen Scheiterhaufen der vom päpstlichen Kreuzfahrerheer errichtet wurde.

Ihr Verbrechen:

Sie glaubten, daß Christus das Fundament ihrer Kirche war und nicht der Papst. Diese schrecklichen Zeiten haben sich jedoch weitgehend geändert.

Aufgabe der Kirche der Liebe ist Lieben und Vergeben.

Diese Grundsätze sinnvoll miteinander verbunden, ohne Schriften und Priester, ohne Zwänge, aus freien, ehrlichen Herzen heraus, tief hineinhörend in sein eigenes Ich, in seinem Herzen die Nähe zu Gott, zum Reich Gottes, zur Liebe, Vergebung und Toleranz findend, danach zu leben und daraus zu lernen, das ist die “Kirche der Liebe” die “Kirche der Herzen”.

Wir bezeichnen uns zwar als Christen, tolerieren jedoch jede andere Religion, denn sie trägt, jede auf ihre Art dazu bei,
eine Nähe zu Gott zu finden.


Zur Lehre der Katharer:

Die Katharer selbst nannten sich “Christen” und lehrten ab dem 10. Jahrhundert ganz öffentlich ein Christentum der Liebe und der Toleranz ohne Dogmatismus, Autoritäten oder Angst vor Strafen.

Bis auf die Geisttaufe lehnten sie alle Sakramente als überflüssig ab.


Genauso weigerten sie sich das Kreuz mit dem Bildnis des Gekreuzigten anzubeten.

Frauen waren absolut gleichberechtigt in einer Zeit, in der Frauen normalerweise als männliches Eigentum behandelt wurden. Sie kannten sich aus mit Heilkräutern und nahmen keinen Kirchenzehnten. Sie hatten keinen Prunk zu bieten, aber dennoch strömten die Menschen zu ihnen, weil sie die einfache Botschaft verstanden. Die Katharer verkündeten die einzig wahre und unverfälschte, liebevolle Heilslehre Christi mit ihrer klaren Sprache.

Sie brachten ein eigenes, aus dem Latein übersetztes Buch mit dem neuen Testament heraus.

Die Katharer waren die geistigen Nachkommen der alten Gnostiker aus Alexandria und ihr heiligstes Buch war das Johannes-Evangelium. Es war für sie ein Einweihungsbuch.

Die Gnostiker sprechen davon, dass wir Menschen nur noch einen göttlichen Funken im Herzen besitzen, der uns mit dem Göttlichen verbindet. “Der Mensch ist so tief in die Materie dieser Welt gefallen und verstrickt, dass er nur durch Selbsterkenntnis und wahre Nächstenliebe zu dieser Erkenntnis und dem Wunsch nach erlösender Befreiung gelangen kann.

Wird das Leben danach freiwillig und ernsthaft ausgerichtet, kann die menschliche Seele ihre Katharsis (Reinigung) und innere Erneuerung erfahren, um diese Seele mit dem heiligen Geist zu verbinden”. Dies war auch der Weg, den die Katharer ihren Gläubigen erklärten, der aus der Gefangenschaft der Materie befreit und die Rückkehr zum Göttlichen ermöglicht. Für die Katharer war diese Welt nur eine Scheinwelt, die durch Materie die wahre göttliche Welt verhüllt.

Im Jahr 1232 wurde Montségur auf Beschluss des Katharer-Bischofs von Toulouse, Guilhabert de Castres,
die Hauptstadt der katharischen Kirche.


Während des Kreuzzuges, den die französische Krone und die römisch-katholische Kirche gegen das südfranzösische Katharertum führten, unternahm Pierre Roger de Mirepoix der Jüngere, Gouverneur der Festung Montségur 1242 einen Angriff auf Avignonet, um die Mitglieder eines Inquisitionstribunals zu töten. Daraufhin wurde der Montségur 1243 von Soldaten des Seneschall von Carcasonne und ca 10.000 Kreuzrittern des Erzbischofs von Narbonne belagert und musste im Frühjahr 1244 nach zehn Monaten Widerstand aufgrund von Nahrungsmangel und militärischen Erfolgen der Belagerer in Übergabeverhandlungen eintreten.

Die Bewohner der Burg wurden vor die Wahl gestellt, entweder ihrem Glauben abzuschwören oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden.

Am Morgen des 16. März 1244 wurde die Burg nach einem Waffenstillstand von zwei Wochen an die Belagerer übergeben.

Einige Katharer konnten auf die Burg Puilaurens flüchten.
Dort wurden sie später ermordet. (Quelle: Wikipedia). Noch am gleichen Tage, am Fuße der Katharerburg Montsegur bestiegen 205 katharische Männer, Frauen und Kinder den riesigen Scheiterhaufen der vom päpstlichen Kreuzfahrerheer errichtet wurde.

Ihr Verbrechen:

Sie glaubten, daß Christus das Fundament ihrer Kirche war und nicht der Papst.

Sie und ihr Bischof Bertrand Marty wurden verbrannt, weil sie die geforderte Unterwerfung unter den katholischen Glauben verweigerten. Noch auf dem Scheiterhaufen wurde von Marty in 700 Jahren eine “Kirche der Liebe” prophezeit. Die katholische Kirche setzte danach alles daran, die Schriften und Lehren der Katharer zu vernichten. Die letzte niedergeschriebene Prophezeihung der Katharer wurde 1321 verbrannt. Dort hieß es unter anderem:

„Nach siebenhundert Jahren wird der Lorbeer wieder ergrünen„
Noch immer gibt es in der katholischen Kirche die so genannte “Heilige Kongregation für die Glaubenslehre”
quasi eine immer noch real existierende Inquisition, um die Kirche vor Häresien, also von deren weltlich geprägten Strukturen abweichenden Glaubensvorstellungen zu schützen. Lasst uns für die armen Seelen dieser Inquisitoren beten.

Wir streben im Namen Gottes, im Namen der Liebe zu handeln, unsere Feinde zu lieben und den Tod nicht zu fürchten.

Lasst uns daher die Kraft sammeln, selbst all denen zu vergeben, die so viele unserer Mitmenschen im Namen eines Glaubens hingerichtet oder ermordet haben und dies noch immer tun. Viele haben zwar nicht um Vergebung gebeten, aber sie waren sich ihres Handelns nicht bewusst.

Die Kirche der Liebe wurde von dem inzwischen verstorbenen englischen Heiler Colin Bloy (+) in Bezug auf die Prophezeiung der Katharer in Andorra erneut verkündet.

Er hatte folgende Worte im März 1985 wie von fremder Hand geführt innerhalb von 10 Minuten zu Papier gebracht:


“Diese Kirche lebt nicht als feste Form,
nur im Einvernehmen der Menschen untereinander.
Sie hat keine Mitglieder, außer jenen, die sich zugehörig fühlen.
Sie hat keine Konkurrenz, denn sie wetteifert nicht.
Sie hat keinen Ehrgeiz, denn sie wünscht nur zu dienen.
Sie zieht keine Landesgrenzen, denn das Staaten-Denken entbehrt der Liebe.
Sie kapselt sich nicht ab, denn sie sucht alle Gruppen und Religionen zu bereichern.
Sie achtet alle großen Lehrer aller Zeiten, welche die Wahrheit der Liebe offenbarten.
Wer ihr angehört, übt die Wahrheit der Liebe mit seinem ganzen Sein.

Weder gesellschaftliche Schicht noch Volkszugehörigkeit bedeuten für sie eine Schranke. Wer dazugehört weiß es.
Sie trachtet nicht, andere zu belehren; sie trachtet nur, zu sein und durch ihr Sein zu geben. Sie lebt in der Erkenntnis, dass die Art, wie wir sind, auch die Art sein mag von denen, die um uns sind, weil sie um die Einheit weiß.

Sie macht sich nicht mit lauter Stimme bekannt, sondern wirkt in den feinen Bereichen des liebenden Seins.
Sie verneigt sich vor allen, die den Weg der Liebe aufleuchten ließen und dafür ihr Leben gaben.


Sie lässt in ihren Reihen keine Rangfolge zu und keine feste Struktur, denn der Eine ist nicht größer als der Andere.

Ihre Mitglieder erkennen einander an der Art zu handeln, an der Art zu sein und an den Augen und an keiner anderen äußeren Geste als der geschwisterlichen Umarmung.

Jeder einzelne weiht sein Leben dem stillen und liebevollen Umgang mit dem Nächsten und seiner Umwelt,
während er seine täglichen Pflichten erfüllt, wie anspruchsvoll oder wie bescheiden sie auch sein mögen.


Sie weiß um die absolute Gültigkeit der Großen Wahrheit, die nur dann verwirklicht wird, wenn die Menschheit aus dem obersten Gebot der Liebe handelt.

Sie verspricht keinen Lohn, weder in diesem noch in jenem Leben, nur unsagbare Freude des Seins und des Liebens.
Jeder trachtet danach, der Verbreitung des Wissens zu dienen, in aller Stille Gutes zu wirken und nur durch eigenes Beispiel zu lehren.
Die zur Kirche der Liebe gehören kennen weder Furcht noch Scham, und ihr Zeugnis wird immer, in guten wie in schlechten Zeiten, gültig sein.

Die Kirche der Liebe hat kein Geheimnis, kein Mysterium und keine Einweihung, außer dem tiefen Wissen um die Macht der Liebe
und um die Tatsache, dass die Welt sich ändern wird, wenn wir Menschen dies wollen; aber nur, indem wir uns zuerst ändern.

Alle, die sich dazugehörig fühlen, gehören dazu.”

Den ungekürzten Original-Text finden Sie auf
http://www.fountain-international.org/origins/cathar.htm
Die deutsche Übersetzung davon ist von Wilfried Fink:
http://www.friedensrad.de/Kirche_d.Liebe.pdf
(lt. Autor zur freien Weitergabe)

Diese Katharer Weisheit ist es, welche mein Herz erfreut und welche ich als die geistige Trägersubstanz der galaktischen Gesellschaft erachte – die neue Religion heißt einfach LIEBE.

Diese Bereitschaft LIEBE in das Herz zu lassen und das Universum als einen Ausdruck der Liebe zu sehen,
ist ebenfalls ein Parameter für den ERSTKONTAKT -


Wünscht euch von Herzen den Paradigmenwechsel, so daß die vereinten Herzen der Menschheit GOTT zustreben:


Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 21.08.2014 05:51 | nach oben springen

#11

RE: Katharer – Kirche der Liebe

in Die Kirche des Lichtes 29.11.2012 11:19
von Inaara • 12.065 Beiträge

Die Kirche der Liebe

Text der Katharer aus dem 12. Jahrhundert

Sie hat keine Struktur nur Verstehen.
Sie hat keine Mitgliedschaft außer denen die wissen, dass sie dazu gehören.
Sie hat keine Rivalen, weil sie nicht sich durchzusetzen trachtet.
Sie hat keinen (Macht)- Anspruch (Ehrgeiz), sondern sucht nur zu dienen.
Sie erkennt alle großen Lehrer aller Zeiten an, welche Zeugnis von der Wahrheit der Liebe gegeben haben.


Diejenigen, die teilnehmen, praktizieren die Wahrheit der Liebe in allem, was sie sind.
Keine Lebensweise oder Nationalität ist ein Hemmnis. Diejenigen, die darin sind, wissen es.

Sie versucht nicht zu lehren und zu predigen sondern nur zu sein und durch dieses Sein zu bereichern.
Sie verkündet sich nicht mit lauter Stimme sondern in den stillen Bereichen der Liebe.

Sie grüßt ehrerbietig all die Wegbereiter der Vergangenheit, die dafür ihren Preis bezahlt haben.
Sie lässt keine Hierarchie oder Struktur zu, denn niemand ist größer als ein anderer.

Ihre Mitglieder werden einander an ihren Taten und an ihrem Sein erkennen, an ihren Augen und an keinem weiteren äußeren Merkmal als an dem einer brüderlichen Umarmung. Jede und Jeder von ihnen werden ihr Leben in der stillen Liebe für den Nächsten, der Umwelt und der Erde widmen, während sie ihrer Aufgabe (Tagewerk) nachgehen, wie bedeutend und gering sie auch sein möge.

Für sie ist der große Plan vorrangig,
der nur verwirklicht werden kann, wenn die Menschheit in allem, was sie tut, der Liebe Vorrang gibt.


Sie verspricht keine Belohnung,
weder hier noch in der nächsten Welt außer der nie verlöschenden Freude des Seins und des Liebens.


Jede und Jeder sollen danach trachten, das Verstehen untereinander voranzutreiben, Gutes zu tun und nur durch das Beispiel zu lehren. Sie werden ihre Nächsten, ihre Gemeinde und unsere Erde heilen. Sie werden keine Furcht und keine Schande (Scham) kennen und ihr Zeugnis wird sich gegen alle Widerstände verbreiten.

Sie hat kein Geheimnis, keine Einweihung außer dem wahren Verständnis der Kraft der Liebe und die - wenn wir es wollen – die Welt verändern kann, aber nur wenn wir erst uns selbst ändern.

Alle, die sich zugehörig fühlen, gehören dazu, sie gehören zur Kirche der Liebe!

http://www.torindiegalaxien.de/h-li-arb12/01ki-liebe.html


Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 21.08.2014 05:50 | nach oben springen

probleme und debatten
besucherzähler
Counter
Besucher
0 Mitglieder und 5 Gäste sind Online:

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Jero
Forum Statistiken
Das Forum hat 978 Themen und 9900 Beiträge.

Xobor Ein Xobor Forum
Einfach ein eigenes Forum erstellen