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#1

Warum fällt es mir so schwer-

in Mensch - der Du Mensch sein willst 18.05.2017 13:23
von Inaara • 14.260 Beiträge

„Saul durch John Smallman ~ MAI 2017“

Übersetzung: SHANA

„Der JETZT-MOMENT ist die einzige Zeit, die existiert"

„Wie im Himmel, so auch auf Erden!“
Das ist, was die Menschheit als Ziel anstrebt. In dem Buch Ein Kurs in Wundern spricht Jesus über den „glücklichen Traum“, den Ort oder Zustand, zu dem Gott euch mit Ihm in die Einheit bringen wird.

Das Erwachen der Menschheit, euer persönliches Erwachen, ist der Einstieg in diesen Zustand, wo vollkommener Frieden im göttlichen Feld der Liebe herrscht, das alles ist, was existiert. In diesem Zustand hat sich alles was nicht in vollständiger Ausrichtung mit der Liebe ist, aufgelöst, weil nichts davon real ist, und nur was wirklich ist, existiert.

Das, was wirklich ist, ist ewig, ohne Anfang oder Ende. Was ihr als Menschen erlebt, scheint intensiv und real, ist jedoch nur ein Traum, ein Alptraum, voller Schmerz und Leid, aus dem ihr erwachen werdet, weil es unmöglich ist, im Schlaf verloren zu bleiben und auf unbestimmte Zeit zu träumen.

Die Zeit, in der ihr als Menschen schlaft,
ist eine Zeit euer physisches Gefäß zu erholen und die Energie wiederherzustellen, die für physische oder mentale Aktivitäten benötigt und verwendet wurden. Während der Körper schläft ist das Ihr wo es immer ist, im Frieden in der Einheit mit Gott.

Das egoistische Selbst ist ein sehr kleines, aber sehr lärmendes und lautstarkes Konzept dessen, was Trennung wäre, wenn ein solcher Zustand möglich wäre. Es ist wie ein abgespaltener Teil des Selbst mit einem eigenen Leben und Verstand. Er muss sich, genau wie der Körper, ausruhen, weil das Konzept der Trennung sehr energieintensiv ist, und er benutzt die Energie des Körpers für die Spiele, mit denen er sich beschäftigt.

Das Hauptspiel ist:

„Ich bin alleine und ängstlich, und ich muss geliebt und geschützt werden.“ Und das Spiel wird in einer unzähligen Vielfalt von Wegen gespeilt, während ein Mensch versucht innerhalb der Illusion zu finden, was er verloren hat, indem er wählte sich in der Realität zu verstecken. Aber die Realität ist sich nicht bewusst, was unwirklich ist. Die einfachste Analogie sind kleine Kinder, die mit einem imaginären Freund spielen, den sie als real wahrnehmen und verärgert sind, weil ihre Eltern ihn nicht sehen oder hören können und daher ablehnen daran zu glauben.

Die Eltern können vielleicht so tun, als würden sie es glauben,
aber die Kinder sehen sofort durch die Fassade, weil die elterlichen Reaktionen aufgrund ihrer Unfähigkeit, die imaginäre Welt der Kinder zu sehen oder zu betreten, unangemessen ist.

Während die Kinder wachen, die imaginäre Welt hinter sich lassen und die „reale Welt“ ihrer Eltern betreten, wird ihr kleine individualisierte Welt durch die der größeren Illusion ersetzt. Oft hält die Welt des Kindes sehr schwache Erinnerungen an die Wirklichkeit, und sie zögern diese loszulassen, aber sie mussten diese zum größten Teil verwerfen als sie älter wurden, um in der Illusion, der „realen Welt“ ihrer Eltern, zu operieren.

Alle die beschlossen als Mensch zu verkörpern, erleben das intensive und erschreckende Gefühl der Trennung, das sie als Lektion zusammen mit ihrer wichtigsten Aufgabe gewählt haben ~
die Menschheit zu wecken. Aber, wie wir hier bereits bemerkt haben, wird die Illusion, sobald als Mensch verkörpert, überaus real erfahren, so real, dass die Erinnerung an die wichtigste Aufgabe häufig unmöglich wird.

Der wichtigste Punkt hierbei ist, dass die menschliche Erfahrung unwirklich ist, auch wenn sie sehr real erscheint, weil der Schmerz und das Leiden, die aufregenden Abenteuer oder Verliebtheit eurem Bewusstsein sehr intensive Gefühle verleiht, Gefühle so intensiv, dass die meisten Menschen sich mit ihnen identifizieren, oder zumindest sie als einen wesentlichen und untrennbaren Teil von sich selbst sehen.

Ohne Gefühle denken die meisten von sich selbst als fehlende gültige Identität, und so werden Gefühle sehr hoch bewertet. Obwohl oft extrem intensive Gefühle und Emotionen kommen, sind sie wie das Wetter, vorübergehende Zustände, die kommen und gehen, aber nicht andauern.

Dennoch können und werden sie oft gehalten, um die Empfindungen zu verlängern ~ entweder angenehm oder schmerzhaft. Im letzteren Fall ist es oft ein Versuch, die Schuld einem anderen zuzuschieben, von dem dachte oder glaubte, dass er den Schmerz oder das Leiden verursachte.

Andere verursachen eure Gefühle nicht,
eure Gefühle sind lediglich Reflexionen dessen, wie ihr euch selbst seht, und was andere machen ist, das Bewusstsein dieser Gefühle in den Vordergrund eures Bewusstseins zu bringen. Wenn ihr voller Schmerz und beschämt seid, könnt ihr es vielleicht bestreiten und projiziert es weg von euch, aus eurem Bewusstsein heraus und auf andere. Wenn ihr Gefühle halten, könnt ihr die Intensität der Freude oder des Schmerzes wiedererleben, wie ihr sie erstmals erlebtet.

Dinge, die vergangen und gegangen sind,
können wieder im gegenwärtigen Moment geschehen, während ihr sie noch einmal in eurem Verstand erlebt. Wenn etwas geschieht, was eure sofortige Aufmerksamkeit in diesem Moment erfordert, zum Beispiel beim Autofahren, wird die Erinnerung, die ihr erlebt, sofort verblassen, so das ihr euch auf den Moment konzentrieren könnt.

Der JETZT-MOMENT ist die einzige Zeit die existiert, und im JETZT-MOMENT seid ihr immer das vollkommene Kind Gottes, im andauernden Moment ewiger Schöpfung erneuert, wo ihr immer vollkommen seid, weil das ist, wie Gott euch erschuf und was Er schafft ändert sich niemals. Veränderung ist von der Illusion, und innerhalb der Illusion ist das konstant, weil sie immer versucht euch von der Wirklichkeit weg zu bewegen. Auf der anderen Seite ruft euch die Wirklichkeit immer dazu auf, nach Hause zurückzukehren, zu euren natürlichen Zustand der ewigen Freude, wo ihr vollständig und ewig lebt.

Das Leben ist ewig, immerwährend, endlos.
Deshalb hört ihr niemals auf zu leben.
Der menschliche Tod, das Ablegen eines menschlichen Körpers, ist lediglich eine Veränderung des Zustandes, der aus der Illusion in die Wirklichkeit zurückkehrt, die ihr niemals verlassen habt.

Eine weitere Analogie:
Ihr seht einen Film, geht ins Theater oder lest ein Buch,
die Geschichte entfaltet sich vor euch ~ Emotionen, Gedanken, Urteile entstehen, die die Geschichte betreffen ~ dann endet die Geschichte, und ihr seid zurück in eurem eigenen Leben und einer Geschichte, die ganz anders als jene ist, in die ihr euch vorübergehend vertieft und ein Teil geworden seid.

Euer menschliches Leben ist ein wenig wie das, aber weil des seit Jahren andauert, statt ein paar Stunden wie ein Film, ist es schwer für euch zu erkennen und zu verstehen, dass es nur eine Geschichte ist.

Ihr werdet in die Wirklichkeit erwachen,
wenn euch die Geschichte nicht mehr fasziniert, wenn ihr entscheidet, dass ihr alle Lektionen gelernt habt, die sie zu bieten hat. Ihr alle kennt jemanden, der eine andere Welt als den normalen Alltag der meisten Menschen zu bewohnen scheint. Nun, versteht, dieser Mensch gewählt hat, eine andere individualisierte Lebens-Erfahrung in der Illusion zu erleben als ihr.

Eure kollektive „normale“ Erfahrung ist wirklich nicht viel anders als die individualisierte „anormale“ Erfahrung eines anderen Menschen, aber weil sie es mit anderen teilen, scheint es ihnen realer, als die Erfahrungen, denen sich andere unterziehen, die sie als Unwirklich oder Geisteskrank wahrnehmen.

Und in der Illusion, in der ihr euch trotz eurer kollektiven und ähnlichen Erfahrungen so getrennt fühlt, ist es tröstlich, zu einer Gruppe gleichgesinnter Individuen zu gehören. Und Gruppen, wie auch Menschen, neigen dazu, andere Gruppen als weniger gültig, weniger gut oder weniger wertvoll als die eigene zu beurteilen. In der Illusion könntet ihr sagen, dass es nur unterschiedliche Ebenen von Wahnsinn gibt.

Die meisten von euch haben Erfahrungen gemacht oder Lektionen gehabt, die eure Wahrnehmung des Lebens und von euch selbst drastisch verändert haben. Ihr habt vielleicht jemanden getroffen oder interagiert, dessen Überzeugungen ganz anders als eure eigenen waren, oder ihr habt von einem ernsten Unfall oder eine Krankheit erfahren,
vielleicht sogar von einem nahen Tod, was euch sehr getroffen hat.

Und als Resultat habt ihr eure Annäherung an das Leben und zu anderen Menschen geändert, weil es tatsächlich ein wichtiger „Weckruf“ in euch selbst gewesen ist, der diese Änderung gefordert hat. Normalerweise, wenn diese Art von Erfahrung entsteht, ist es zunächst sehr beunruhigend.

Aber während die Zeit vergeht und die Akzeptanz eurer „neuen“ Lebens-Wahrnehmung wächst, findet ihr mehr Frieden und seid fähiger ihr „Selbst“ zu sein, nicht mehr die Zustimmung oder positive Ermutigung von anderen zu suchen, indem ihr versucht anders zu sein, als wer ihr wirklich seid.

Die Verwirklichung ist angebrochen, zu sein,
wer ihr seid und nicht wer ihr sein solltet, und ihr wisst, dass dies gut und unveränderlich ist.

Ihr alle, ohne Ausnahme, seid geliebte und vollkommene Kinder Gottes, die unendlich geliebt und vollständig angenommen werden, so wie ihr seid, so wie Gott euch erschaffen hat, für ewig Eins mit Ihm, unverändert und unveränderlich. Erfreut euch in der Gewissheit, dass ihr immer Eins mit eurer Quelle seid. Eins-Sein bedeutet Einheit, weil es nur Eins-Sein gibt, und deshalb ist Trennung unmöglich, nicht wirklich, völlig illusorisch.

Ihr werdet in die Wirklichkeit erwachen,

weil es das ist, wo ihr ewig seid, ihr wart nur für einen Moment eingenickt.

Mit sehr viel Liebe, Saul

Angefügte Bilder:
1-wiederrezession.jpg

Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 02.06.2017 07:48 | nach oben springen

#2

Warum fällt es mir so schwer-

in Mensch - der Du Mensch sein willst 02.06.2017 07:47
von Inaara • 14.260 Beiträge

Warum fällt es mir so schwer, mich selbst anzunehmen und zu lieben - und was ist Liebe eigentlich genau?

Den ersten Teil der Frage werde ich hinten anstellen, da sich die Antwort darauf aus der Beantwortung des zweiten und wichtigeren Teils der Frage für dich ergeben dürfte.

Liebe - ein Wort, das so leichtfertig und ohne zu wissen,

was Liebe ist, in den Mund genommen wird. Aus meiner Perspektive könnte ich nun sagen Alles ist Liebe, aber ich weiss auch, dass dies aus deiner Sicht nicht so verstanden werden kann, wie ich es meine.
Es geht hier nicht um eine beruhigende Floskel, sondern um das Wesen allen Daseins.

Und wenn ich sagen würde Alles ist Liebe,
dann würde ich es in dem Wissen sagen, dass Alles alles enthält und ermöglicht. Somit enthält und ermöglicht die Liebe auch alle individuellen Abstufungen der Liebe. Diese reichen - um zum besseren Verständnis ein lineares Bild zu verwenden, obwohl die Skala der Liebe nicht linear ist - von der allumfassenden und bedingungslosen göttlichen Liebe bis hin zu dem, was als Nicht-Liebe erscheint. Diese Nicht-Liebe wird aber ebenfalls getragen und ermöglicht von der allumfassenden und bedingungslosen göttlichen Liebe.
Ohne sie wäre auch ihre Abwesenheit nicht möglich.

Das, was als Nicht-Liebe erscheint, ist scheinbar vielfältig. Ob Angst, Hass, die Illusion der Liebe oder die Sehnsucht nach Liebe - all diese Ausprägungen sind in der allumfassenden und bedingungslosen göttlichen Liebe, die Alles ist, was ist, enthalten. Deren gemeinsame Eigenschaft jedoch ist das Fehlen der wesentlichen Komponente, der Antriebskraft, die alles Leben formt, ermöglicht und gestaltet: Das Bewusstsein göttlicher Liebe in Aktion. Dieses Bewusstsein ist das Wissen darüber, dass es eine intelligente Kraft und Tätigkeit gibt, die in allem wirkt, die alles formt, alles ermöglicht und alles erschafft.

Es ist die gelebte Überzeugung, dass es Gott gibt: eine intelligente Kraft und Tätigkeit, die in allem wirkt, die alles formt, alles ermöglicht und alles erschafft.

Nun gibt es Viele, die genau dies abstreiten,
und wenn du dir das Wesen und Wirken Derjenigen anschaust, wirst du feststellen, dass ihr Wesen und Wirken nicht von Liebe getragen ist, sondern von den Eigenschaften, die in der unteren Hälfte der nicht linearen Skala der Liebe zum Vorschein kommen:
Selbstsucht, Gier, Neid, Angst, Sorge, Kontrolle, Missbilligung, Rache und Hass. Diese Menschen sind nicht in der Lage zu lieben, da sie nicht nur die Macht der Liebe abstreiten und nicht zulassen, sondern auch das Vorhandensein der Quelle jeglicher Liebe: Gott.

Schon wieder Gott, wirst du vielleicht jetzt denken, und ich sage: Ja, schon wieder Gott. Es gibt keine Liebe ohne Gott, denn Gott ist Liebe - das Wesen der Liebe, die Kraft der Liebe, die Intelligenz der Liebe und die vielfältigen Wunder der Liebe. Wo sollte Liebe herkommen, wenn nicht aus der Quelle, die Alles verursacht, der höchsten aller Quellen? Sie strahlt das aus, was in allem wirkt, was alles formt, was alles ermöglicht und was alles erschafft: Liebe.

Du kannst Liebe nicht erschaffen, du kannst Liebe nicht erdenken und du kannst Liebe nicht formen.

Du kannst aber den Fluss der Liebe zulassen, und um diesen Fluss zuzulassen, musst du akzeptieren und annehmen, dass es eine Quelle gibt, aus der dieser Fluss entspringt. Wenn du nicht an die Quelle glauben kannst, kannst du auch nicht an den Fluss glauben. Wenn du nichts von der Quelle weisst, ist und bleibt der Fluss eine für dich unerreichbare Illusion. Du kannst das Wort Liebe aussprechen, aber es wird immer nur von Sehnsucht, Illusion oder Verleumdung getragen sein und nicht von der wahren Liebe, solange du die eigentliche Quelle der Liebe nicht kennst oder verleugnest.

Um also zu verstehen, was Liebe ist, musst du verstehen, was Liebe erzeugt.
Es gibt keinen Menschen und keine Maschine,
die Liebe erzeugen könnten. Die Erzeugung von Liebe liegt jenseits aller technologischen und auch jenseits aller menschlichen Möglichkeiten. Der Mensch allerdings ist in der Lage, Liebe zum Ausdruck zu bringen. Aber wenn er das tut, dann öffnet er sich nur für den ohnehin vorhandenen Fluss der Liebe, lässt ihn zu und lässt ihn durch sich wirken. Diese Öffnung kann nur stattfinden, wenn der Mensch die Begrenzung des eigenen Denkens, die durch die von ihm zugelassene Herrschaft des Egos -
des verführerischen kleinen Selbst - entsteht, ausbricht und sich dem Licht zuwendet.

Dem Licht zuwenden bedeutet, zu erkennen, dass es mehr gibt,
als nur Schatten und Dunkelheit.
Es bedeutet gleichzeitig auch, nach dem Höheren zu streben, und das Höhere ist etwas, das höher ist als du. Somit bist du, wenn du dich dem Licht zuwendest, zwar immer noch Mittelpunkt deiner Welt, Brennpunkt deines Seins und deiner Tätigkeiten, aber du bist nicht mehr der Verursacher, der sich über alles andere stellt, sondern das Werkzeug, das das Höhere durch dich fliessen und wirken lässt.

Das Höhere ist dem Lichtvolleren gleichzusetzen -
und da du als Individuum niemals das höchste und stärkste Licht sein kannst, das es gibt, muss da etwas sein, das mehr ist als du, das lichtvoller ist als du, von dem du aber gleichzeitig doch ein Teil bist. Du stehst somit nicht unter dem Höheren - unterstehst ihm also nicht - sondern bist das, wodurch das Höhere wirken und wodurch es sich ausdrücken und erfahren kann.
Du bist nicht das Höhere, aber du bist, da du dich seinem Licht zuwendest und dieses Licht durch dich wirken lässt, mit ihm verbunden - ihr seid Eins, ohne jedoch das Gleiche zu sein. Die Quelle, ihre immerwährende, mächtige und intelligente Tätigkeit, wirkt durch dich, indem sie dich deine Welt gestalten lässt, die Teil ihrer Welt ist. Deine Welt und die Welt der Quelle sind Eins, aber sie sind nicht das Gleiche.

Wenn du dich nun weigerst, die Quelle zu akzeptieren und anzuerkennen, dann weigerst du dich auch, das Licht zu akzeptieren und anzuerkennen, und deine Schöpfungen können, werden und müssen immer Teil der Dunkelheit sein, die nur bestehen kann, solange das Licht von ihr ferngehalten wird.

Alle Schöpfungen, die Teil der Dunkelheit sind,
sind dadurch gekennzeichnet, dass ihnen die Liebe fehlt, die Teil des Lichts ist.

Wendest du dich dem Licht zu, wendest du dich auch der Liebe zu, öffnest du dich für das Licht, öffnest du dich auch für die Liebe. Nun gibt es aber auch noch einen schmalen Grat, der trotz Licht in die Dunkelheit führt, auf den ich dich hiermit aufmerksam machen möchte. Es gibt Licht ohne Liebe, und dieses Licht ohne Liebe ist die Vortäuschung von Licht. Das, was etwas theoretisch und kompliziert klingen mag, wird durch ein kleines Beispiel vielleicht verständlicher.

Wenn du einen gechannelten Text vor dir hast und ihn liest, dann achte unbedingt und immer auf dein Gefühl, dass du beim Lesen hast. Nicht jeder, der sich zum Kanal für Botschaften macht, ist ein reiner Kanal, und nicht jedes Wesen, das Wissen übermittelt, kommt mit reiner Absicht. Unter rein verstehe ich liebevoll.

Achte beim Lesen auf dein Gefühl und nimm es ernst.
Fühlst du tiefe Liebe und öffnet sich beim Lesen dein Herz? Dann sind die Worte vom Fluss der Liebe getragen und du kannst ihnen trauen. Halten dich die Worte jedoch nur im Kopf, sprechen sie also nur deinen Intellekt an aber nicht dein Herz, dann ist Vorsicht geboten.

Denn Licht ohne Liebe ist wie Wissen ohne Liebe - beides folgt immer einer Agenda, die nicht aus der Liebe kommt, und die nicht in die Liebe führt. Und das, was nicht aus der Liebe kommt und nicht in die Liebe führt, führt auch nicht ins Licht, sondern in die Dunkelheit.

Was also ist Liebe? Liebe ist die schöpferische, kraftvolle, intelligente und fürsorgliche Tätigkeit Gottes, die somit der höchsten Quelle entspringt und als mächtiger Fluss der Vollkommenheit entgegenstrebt. Dieser Fluss ist fühlbar und ersichtlich in allem Leben, das diesem Fluss folgen muss, denn sonst könnte es sich nicht derart entwickeln, wie sich das Leben scheinbar eigenständig entwickelt.

Liebe ist die treibende Kraft, die aus allen Teilen ein Ganzes macht und die immer dem Ganzen und nicht nur den einzelnen Teilen dient. Liebe ist die mächtige Gegenwart in dir und in Allem - so mächtig, dass sie alles verzehrt, was sich ihr in den Weg stellen mag.

Liebe ist das Licht, das die Dunkelheit verschlingt und das Wasser, das um jeden Felsen herum fliesst und ihn so aushöhlt.
Liebe ist der Anfang von Allem und das Ende von Allem und das,
was den Weg vom Anfang bis zum Ende zu einem Weg der Wunder macht.

Sieh dir die Welt an - sie ist voller Wunder. Was ist es, das alle Wunder ermöglicht?
Es ist die Liebe des Schöpfers zu seiner Schöpfung. Suche diese Quelle und liebe sie. Dann kannst du nicht mehr anders, als dich für ihren Fluss der Liebe zu öffnen und durch diese Öffnung öffnest du dich auch für das, was Du Bist. Du Bist Teil der Liebe der Quelle, und als solcher bist du Teil des Ganzen, das Liebe ist.

Du bist ein Tropfen im Wasser des Flusses der Liebe.
Wenn du das akzeptierst, wirst du dich akzeptieren, annehmen und lieben können.

http://www.lebensrichtig.de/fragen-an-ar...lich-genau.html

Angefügte Bilder:
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Von Inaaa -
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