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#1

Abschiede

in Der Tod setzt keine Grenze 16.12.2016 09:02
von Inaara • 14.260 Beiträge

Abschiede

Mir geht es genau so, wie Lauren Gorgo hier beschreibt:
… Inzwischen liegen viele von uns in den letzten (Press)Wehen, die letzten Reste der Vergangenheit entschlackend … alles freigebend, reinigend, entlassend, von dem wir uns lösen müssen, um uns ganz mit uns selbst (uns.zellbst) zu vereinigen.

Diese finale Austreibungsphase (Entleerung)
kann sich erschöpfend anfühlen, es kann uns zum äußersten Rand unserer Komfortzone drängen, weil sich unsere Lebenskraft aus allem zurückzieht, was uns nicht mehr erfüllt. Diese Leere (dieser Zustand des inneren Vakuums) kann sich in verminderter/zurückgehender Vitalität, verminderter/zurückgehender Mittel/Ressourcen (finanziell & anderweitig), verminderter/zurückgehender Kreativität/Schaffenskraft, verminderter/zurückgehender Motivation/Antrieb (keine Leidenschaft = nichts mehr zu nähren, was Leiden schafft) und vielem anderem mehr zeigen

… aber es geschieht alles in Vorbereitung auf „die vollkommen neuen Anfänge“. … https://dasmanuskriptdeslebens.wordpress...ber-newsletter/

Ich schrieb ja schon von dieser ominösen Müdigkeit, jetzt sind da auch noch komische Glieder- und Rückenschmerzen, das bedeutet, es geht wenig bis nichts mehr. Das Sofa ist meins, eine warme Decke auch und dazu ein kuschelnde Katze.

Gleichzeitig diese Abschiede, Abschied von allem,
was ich einst war, von dem, was ich lebte, von hier, von mir, wie ich mich sah, doch nun auch von Menschen. In meinem Umfeld gehen hier fast wöchentlich (ältere) Menschen nach Hause, Nachbarn, die ich seit meiner Kindheit kenne. Das berührt schon und bringt das Thema Tod und Abschied sehr in den Vordergrund.
Doch näher und tiefer geht der Abschied eines Familienmitglieds. Gestern Abend ist er gegangen … es war in den letzten Tagen schon fast zu erahnen und doch, es geht tiefer als ich dachte. Unser Kontakt war in den letzten Jahren zwar nicht all zu eng, aber plötzlich tauchen Bilder aus meiner Kindheit auf.
Viele schöne Bilder, berührende Bilder …

Auch mit dem Wissen um all die Hintergründe und dem Empfinden, dass es seinem Körper jetzt besser gehen wird als hier mit all den Krankheiten, tut es verdammt weh. Es kommt mir so endgültig vor, so … als ob eine Lücke zurück bleibt. Ich weiß, viele Menschen werden ihn vermissen, war er doch hier im Dorf sehr engagiert und überall mit dabei.

Ich habe ähnliches noch nicht all zu oft erleben müssen … als vor 10 Jahren meine Oma ging, war ich noch nicht so offen, all das wahrzunehmen, was ich jetzt wahrnehme. Trauer fühlte ich zwar auch, doch sie konnte nicht so reinigend fließen.

Heute nun fühle ich mich einfach so dünnhäutig, so verletztlich, dass bei jedem bisschen Tränen fließen.

Ich glaube aber, dass da noch mehr gehen will als nur das, was mit ihm zusammen hängt. Da gehen Miriaden von Energien, eine Menge alte Trauer, Trauer, die ich so nicht zeigen durfte oder wollte. Jetzt ist alles so offen, dass fließen darf, was fließen will … um mich und alles um mich herum zu reinigen, um los zu lassen und eintauchend in die schönen Erinnerungen Revue passieren zu lassen, was einst war.

Und um dann vergebend und dankend sich dem Neuen zuzuwenden …

Abschiede dürfen traurig machen, dürfen weh tun, dürfen gelebt werden …

… und so grüße ich die Seele im Licht von hier, der Erde … dankend, vergebend, erkennend und verbindend.

https://lichtrose2.wordpress.com/2016/12/15/abschiede/

Angefügte Bilder:
Rose_Rot1.jpg

Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

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#2

RE: Abschiede

in Der Tod setzt keine Grenze 23.07.2017 11:52
von Inaara • 14.260 Beiträge

An der Schwelle

Hui, was für Tage, Stunden, Momente, Erfahrungen und Augenblicke … diese Tage haben ihr ganz eigenes Muster. Letzte Nacht war etwas schlaflos, ich nach einer Heilbehandlung eine ganze Weile ziemlich wach. Bilder erreichten mich, Worte und Sätze … „Die Veränderungen kommen oft leise daher, dann aber auch wieder laut, wie mit einem Knall donnern sie in unser System.“

Ja, so fühlt sich das zeitweise an. Das „Laute“/Wuchtige/Plötzliche erlebte ich gestern, als ich in der Stadt zum einkaufen unterwegs war. Plötzliche laute Schreie, die ich nicht sofort einordnen konnte. Dann sah ich eine Frau und ein Mann … und ahnte/wusste, es ist was Schwerwiegendes geschehen … jemand gestorben.

Das stellte sich dann auch als wahr heraus, ihr Kind sei bei einem Arbeitsunfall tödlich verletzt worden. Ich kannte die Leute nicht, fühlte trotzdem so sehr mit, dass mich dieses Erleben den ganzen Tag beschäftigt hat. Vor allem auch meine eigene Feinfühligkeit, die mir Dinge oft schon vorher ankündigen, wurde mir hier so bewusst.

Aber auch der Schock der beiden, die Trauer, all das fühlte ich mit.
Es war wie ein Symbol für das, was jetzt überall zu sehen und zu spüren ist. Mit Macht will sich das lösen, was nicht mehr passt, mit ganz viel Energie das verändern, was uns nicht mehr dient.

Oft sind dann erst einmal Schmerz, Trauer, Unverständnis da … nicht immer sehen wir die Gründe oder erinnern uns an unser Wissen der größeren Zusammenhänge, wir sind halt immer auch wieder Mensch, fühlend, mitfühlend …

Es scheint, als ob dies sich gerade vermehrt zeigt.
So gehen die Krankenautosirenen häufiger als gewohnt,
hört man von schweren Unfällen und … wie gestern Abend vom freiwilligen Tod eines Bandsängers, den meine beiden Kinder sehr mochten.

Auch hier zeigen sich Schock und Trauer auf verschiedenen Ebenen, da hilft manchmal alles Wissen um die Hintergründe nicht, zumindest nicht in dem Moment.

So wie das nun im Außen immer sichtbarer wird, dass alles geprüft, alles durchleuchtet, alles neu geschalten wird, so spüren wir das innerlich. Manchmal ganz zart, so dass man es gar nicht sofort wahrnimmt, manchmal mit Wucht, wenn es einen voll zu erwischen scheint und man sich fragt, wo man da gerade hinein geraten ist.

Es sind viele Felder der Vergangenheit unterwegs. Diese zeigen sich in Bildern und Erinnerungen und wollen jetzt endlich geheilt werden. Es geht darum, anzunehmen, was war, wer man war und ist, was man tat, auch wenn es einen noch mal unangenehm berührt.

Nur durch diese vollständige Annahme ist Heilung möglich. Nur so sind wir offen genug für das, was jetzt kommt!
Und es kommt!!!

Noch mal kurz zu letzter Nacht. Nach dieser Heilsitzung gestern Abend bekam ich ein wunderschönes Bild: Ich sah mich in einer Art „Hochzeitszug“, also immer Zweierpärchen hintereinander, ich vorn links, ich vorn rechts, ich dahinter … auf jeder Postition ich!!! Genial, denn wenn alles ich bin, dann sind ganz viele Teile von mir zurück, dann sind vorn links und rechts meine männliche und weibliche Seite vereint, dann ist da enorm was geschehen 🙂

Zurück zu den Energien …
der Löweneumond steht in den Startlöchern …morgen wandert die Sonne in den Löwen … eine Zeit voller Power, Kraft und Freude, eine Zeit, der sich mit dem Thema dieses Jahres potentiert: Löwezeit, Sonnenzeit, Sommerzeit – Neubeginn, Schwellenüberschreitung???

Finsternisse stehen an und noch so manche andere astrologische Konstellation, die uns beschäftigen wird. Ach ja, und mein „doppelter Löwe“ fragt sich natürlich, was da speziell auf mich zukommt 😉
Doch kann ich auch das sein lassen und mich im Jetzt-Moment dem widmen, was heute dran ist. Diese Schwelle eben und alles, was ich drum herum wahrnehme …

Noch mal zu den derzeitigen Befindlichkeiten … in meinem Buch „Der Körper im Transformationsprozess“ habe ich diese ja aufgezählt. Doch seit ein paar Tagen spüre ich noch was anderes.

Ein Druck-/Zuggefühl in beiden Knien, manchmal abwärts zu den Schienbeinen … nicht wirklich mit Worten zu beschreiben, denn es schmerzt nicht, es ist einfach da. Trotzdem kann ich weiter viel laufen, Rad fahren und Dinge in Bewegung tun.

Es kommt mir eher so vor, als ob es mit den nächsten Schritten zu tun hat. Das deckt sich dann wieder mit dem, was ich unterwegs erfahre. Diese anderen Wege, die ich gerade entdecke und gehen „muss“, dieses Unbekannte, dem ich mich „im Kleinen“ stelle und hierbei übe und fühle, was das mit mir macht, ist wie eine Vorbereitung auf das „Große“ … was auch immer mich da erwartet und wo auch immer es mich hin führt.

Doch wollen ganz sicher Schritte gegangen werden, die neu und anders sind, die vielleicht auch Angst machen oder Unbehagen verbreiten, die man nicht voll überblicken kann und wo man nicht weiß, wo genau man da raus kommt … schön, das war heute früh auch der Fall, als ich durch einen ziemlich großen, mir unbekannten Wald musste und nicht wusste, wo ich da ankommen werde 😉

Alles deckt sich und zeigt mir, das eigene Leben ist oft so viel spannender als ich lange Zeit meinte 🙂

So, genug der Worte für heute! Habt ein schönes Neumondwochenende ♥ …

und wer Unterstützung oder Hilfe braucht, bitte einfach melden!!!

https://lichtrose2.wordpress.com/2017/07/21/an-der-schwelle/

Angefügte Bilder:
harmonie-oben2.jpg

Von Inaaa -
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