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Das Gute an schlechten Gewohnheiten

in Sternentore - Orbs - Kornkreise 10.12.2022 09:42
von Inaara • 16.996 Beiträge

DAS GUTE AN SCHLECHTEN GEWOHNHEITEN
10. DEZEMBER 2022

Gespräch mit Sai Baba
Ohne Vorwürfe und Selbstzerfleischungen sollst du den Pfad der Wahrhaftigkeit verinnerlichen und dir dabei immer bewusst sein: Du bist ein Mensch – und als Mensch hast du Bedürfnisse, die einem Engel fremd sind. (Aus dem Buch AUFERSTEHUNG)

Beitragsbild © Andrea Percht

Das Gute an schlechten Gewohnheiten

Erprobte Seelen
JJK: Bei mir ist es derzeit ein Auf und Ab. Überwiegend bin ich in meiner Mitte und positiv. Aber manchmal hege ich Zweifel, ob sich das alles noch ausgeht, ob wir es schaffen und ob wir diesmal ohne Dramen aus der derzeitigen Misere herauskommen. Dann meditiere ich oder ich nehme ein Buch zur Hand – so wie jetzt – und ich lese:

„Solange deine Worte und Taten mit Wahrheit und Rechtschaffenheit übereinstimmen, solange deine Worte und Taten durch bedingungslose Liebe sanft gemacht und von Frieden erleuchtet werden, brauchst du dich nicht zu sorgen, du hast Gnade in Hülle und Fülle.“
(Jesus und Sai Baba. Govinda Sai Verlag S.284)

SAI BABA: Darum geht es bei allen Bestrebungen und bei jeder Anstrengung: durch Wahrhaftigkeit, Rechtschaffenheit, Liebe und Frieden, die Gnade Gottes in das eigene Leben zu bringen. Das ist der Königsweg, denn es ist der direkte Weg mit Gott.

Viele Menschen sorgen sich in diesen Tagen.
Große Umbrüche wurden ausgelöst, doch das Meiste ist noch unsichtbar. Das erzeugt Unsicherheit und belastende Gedanken. Ihr müsst wissen, ihr habt schon viele Umbrüche, viele Zeiten, in denen sich alles umstellte, durchgemacht.

Ihr seid erprobte Seelen, die aus einem einzigen Grund in dieser Gnadenzeit inkarniert sind – dabei zu sein, wenn Gott SEIN Gnadenreich auf Erden errichtet.

Was in dir, Jahn, und in vielen Menschen den Zweifel hochkommen lässt, sind die vielen negativen Erfahrungen, die ihr in mancher Zeit durchgemacht habt. Lemurien und Atlantis sind zwei Beispiele, die sich tief in eure spirituelle Erinnerung eingeschrieben haben.

Deshalb erscheinen Bilder vor eurem inneren Auge, die an den Untergang und an die Zerstörung erinnern. Dies lässt euch zweifeln und unsicher werden.

Begrenzung als menschliche Prägung
Das ist auch bei jenen Menschen der Fall, die ihre eigenen Dramen bereits weitgehend erlöst haben. Hier geht es nicht um das Erlösen der alten eigenen Geschichte, die diese Unsicherheit hervorbringt, sondern um eine zutiefst menschliche Prägung: Begrenzung!

Euer Bewusstsein ist, weil ihr als Menschen geboren seid, begrenzt. Nur dadurch könnt ihr Erfahrungen machen, die in nichts an eure Göttlichkeit erinnern. Obwohl sich jetzt der Schleier hebt und ihr euer inneres Wissen immer mehr abrufen könnt, bleiben Zweifel bis zuletzt bestehen. Bist du erleuchtet, hast du in jeder Zelle die lebendige Flamme der Liebe zu Allem-was-Ist zum Leben erweckt, dann stellen sich diese Fragen nicht mehr, dann bist du in jeder Hinsicht frei.

Ein Glas Wein …
Jedoch bis es so weit ist, besteht ein Rest von niedrigen Emotionen und Gedanken, von ungünstigen Gewohnheiten oder auch von Eigenschaften, die du längst ablegen wolltest. Es ist das Maß an Bindung, die zu dieser Erde bestehen bleiben soll, damit du hierbleibst, damit du deine Aufgaben erfüllen und damit du nicht vor der Zeit in lichte Höhen entschwebst.

JJK: Das erinnert mich an eine Geschichte eines Meisters, der die Gewohnheit hatte, Alkohol zu trinken und oft sehr fette tierische Nahrung zu sich nahm. Ein Schüler fragte nach dem WARUM, schließlich stünde das ganz im Gegensatz zu seiner Lehre. Der Meister entgegnete:
„Damit ich auf der Erde bleibe!“

SAI BABA:
Dies ist eine Tatsache, die jetzt auf so manchen Lichtkrieger der ersten Stunde anzuwenden ist. Eine gute Erdung wird durch die Verbindung zur Erde und zum Irdischen erreicht.

Manchmal gilt es sogar schlechte Gewohnheiten zu kreieren, damit man die Bodenhaftung nicht verliert.

JJK: Ich habe in meinem Leben oft Menschen kennengelernt, die eine Diät machten, auf Alkohol, Zigaretten oder Fleisch ganz verzichteten. Viele dieser Menschen wurden selbst ungenießbar und sie entwickelten schlechte Laune oder eine große Reizbarkeit. Damit meine ich nicht die Entzugserscheinungen in der ersten Phase, sondern das durchschnittliche Lebensgefühl nachdem die Umstellungen vollzogen waren.

Schlechte Laune und dergleichen hielten sich über Wochen und Monate oft bis zu dem Tag, an dem jemand mit einer alten „schlechten Gewohnheit“ wieder anfing.

Auch Rohkost-Ernährung kann sich, zumindest was mich betraf, ungünstig auf die Stimmung auswirken.
Als ich vor Jahren einen Selbstversuch machte, war ich 3 Monate lang – vor allem für meine Arbeitskollegen – eher ungenießbar. Witzig ist ja, dass man das selbst gar nicht registriert, aber wenn einem das direkt gesagt wird, dann macht man sich schon so seine Gedanken …

SAI BABA:
Es ist nicht alles gut, was gut aussieht und es ist nicht alles schlecht, was schlecht aussieht. Hier gilt es immer von Fall zu Fall zu entscheiden und den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Wenn du eine Sucht ablegst und dafür eine andere kreierst, ist niemandem gedient. Meine Empfehlung ist: Höre genau in dein Inneres, was ist wann an der Reihe und welche „Gewohnheiten“ brauchst du womöglich noch, um deine Arbeit auf Erden tun zu können. Für manche ist es ein Stück Schokolade, für andere eine Zigarre und für jemanden womöglich ein Glas Wein.

Gewohnheiten oder Zwänge gilt es in alle Richtungen zu beobachten.

JJK: „Gnade in Hülle und Fülle!“, das soll nun auch der Titel für die Live-Botschaft der kommenden Lichtlesung am 15.4.2022 sein.

SAI BABA: So ist es!
Die Gnade Gottes ist für jeden Menschen erreichbar und bewirkt, dass sich die Dinge des Lebens durch die Hand Gottes ordnen.

Bist du verzweifelt, entmutigt oder depressiv, verlierst du die Perspektive und findest keine Hoffnung mehr, so werden dir durch die Gnade Gottes nicht nur Wege aufgezeigt, sondern es wird direkt in dein Leben eingegriffen.

Karma und Gnade
Hast du die Hälfte deines negativen Karmas erlöst, so wird die andere Hälfte des negativen Karmas durch Gott erlöst.

In dieser Gnadenzeit wird dir sehr viel Karma erlassen.

Das ist ein einmaliger Vorgang, der aufgrund des planetaren Aufstiegsprozesses ALLEN Menschen zugutekommt. Dadurch erhält ein JEDER seine Chance zum Aufstieg – bis zuletzt! Das ist die Gnade, die jetzt weltweit wirksam ist.

Dennoch wird heute sehr viel Trauer und Schmerz erfahren.
Auch jene Menschen, die ihr eigenes Karma weitgehend erlöst haben,
sind mit niedrig schwingenden Energien konfrontiert
und werden durcheinandergewirbelt. Feinfühlende, hellhörende oder hellsehende Menschen nehmen das Leid weitaus intensiver wahr, als Menschen, bei denen diese Zugänge noch versiegelt sind.

Fühlst du dich angesprochen, dann nimm diese Zustände der Entmutigung in Frieden an und glaube nicht, es wäre etwas falsch mit dir. Praktiziere deine spirituellen Übungen und lebe ein authentisches, wahrhaftiges Leben. Dann fließt alles zu dir. Niedrig schwingende Zustände sind eine Zeiterscheinung, sie gehen, wie sie gekommen sind.

Gehe mit dir selbst achtsam und liebevoll um!
Hast du Zweifel, zweifle und wende dich an Gott! Bist du entmutig, sei es und wende dich an Gott! Weißt du nicht weiter, halte ein und wende dich an Gott!

Niemals aber sollst du dich selbst dafür anklagen oder verurteilen.
Spirituelle Größe beginnt mit dir und führt erst in der Folge zu Handlungen, die allen Menschen zum Wohle gereichen.

Kritisierst du dich, so kritisierst du auch deine Mitmenschen.
Fehler erkenne und berichtige! Scheiterst du, dann versuche es erneut! Wenn du erneut scheiterst, versuche es wieder – so lange, bis es dir glückt.

Ohne Vorwürfe und Selbstzerfleischungen sollst du den Pfad der Wahrhaftigkeit verinnerlichen und dir dabei immer bewusst sein: Du bist ein Mensch – und als Mensch hast du Bedürfnisse, die einem Engel fremd sind.

Beachte das in Liebe! Die Bedürftigen beschenke, besonders dann, wenn du bedürftig bist.

Ich bin bei dir.

In vollkommener Liebe

SAI BABA

Angefügte Bilder:
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