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12. Kapitel ........ eine außerordentliche Reise

in Die Thiaoouba Prophezeiung 12.09.2010 12:58
von Inaara • 13.851 Beiträge

12. Kapitel ….. Eine außerordentliche Reise und die Bekanntschaft von außerordentlichen “ Personen “

Als Thao zu sprechen aufhörte, konnte ich offenbar sehen, daß ihre Aura trübe geworden war.

Draußen hatte der Regen aufgehört und die Sonne schien auf sehr große weißer Wolken und tönte sie mit Blau und Rosa. Die Bäume deren Zweige von einer leichten Brise schwankten, schauten erneuert aus und tausende Regenbogen tanzten in den Wassertropfen, die sich an den Blättern festhielten.
Die süßen Lieder der Vögel verkündeten und begrüßten die Rückkehr der Sonne, gemischt mit dem weichen musikalischen Ton der Insekten und des Lichtes. Dieser Moment war wohl der zauberhafteste den ich bis jetzt angetroffen hatte.

Keiner von uns wollte die Unterhaltung fortsetzen und so ließen wir unsere Seelen trinken, in dieser Fülle von Schönheit, die um uns herum war.

Es war der Ton von Gelächter und glücklichen Stimmen der uns von unserem ruhigen Zustand erweckte. Wir drehten uns herum und sahen wie Biastra, Latoli und Lationusi jedes mit ihren eigenen Tara, fliegend näher kamen.
Sie landeten gerade vor den Dokos und kamen gelassen mit strahlenden lachenden Gesichtern herein. Wir standen auf um sie zu begrüßen, daß Willkommen wurde in der Sprache von Thiaoouba ausgetauscht. Ich konnte alles verstehen was gesprochen wurde, obgleich ich nicht imstande war diese Sprache zu sprechen.

Das spielte keine Rolle, da ich sowieso wenig zu sagen hatte und in jedem Fall konnten sie mich telepathisch verstehen, wenn ich französisch sprach.


Sobald wir etwas Hydromel getrunken hatten waren wir wieder erfrischt und bereit zu gehen. Ich setzte meine Maske auf und folgte ihnen nach draußen, wo Latoli zu mir herkam und mir eine Tara um meine Taille schnallte und dann in meine rechte Hand, legte sie ein Litiolac.
Ich war durchaus aufgeregt bei dem Gedanken das ich im Begriff war wie ein Vogel zu fliegen.
Seit dem ersten Tag wo ich auf diesem Planeten gelandet bin und gesehen habe wie die Leute damit fliegen, träumte ich davon dasselbe zu tun.

Aber es geschah soviel und so schnell, daß ich zugeben muss ich erwartete nicht diese Gelegenheit zu bekommen.

Latoli, fragte ich, warum ist es, daß du eine Tara und ein Litiolac verwendest um zu fliegen, wenn ihr fast alle in der Lage seit zu schweben?

Michael, Schweben erfordert große Konzentration und sogar für uns viel Aufwendung von Energie, zudem können wir nicht schneller als sieben Kilometer pro Stunde fliegen. Schweben wird während bestimmtem psychischem Training verwendet, aber es ist ein schlechtes Transportmittel.

Diese Apparate basieren auf der gleichen Grundregel wie Schweben, insofern sie die kalte magnetische Kraft des Planeten neutralisieren. Es ist die gleiche Kraft die du Schwerkraft nennst und die alle Körper aus dem Grund halten.

Der Mensch genauso wie ein Stück Felsens ist von Materie gemacht, aber indem wir die kalte magnetische Kraft neutralisieren und indem wir bestimmte Hochfrequente Vibrationen erhöhen, werden wir Gewichtslos. Um dann in Bewegung zu kommen und um unsere Bewegungen zu steuern, stellen wir Vibrationen einer anderen Frequenz her.

Wie du siehst ist dieser Apparat der dieses alles macht, ziemlich einfach für uns.

Diese gleiche Grundregel wurde von den Erbauern der Pyramiden von Mu, Atlantis und Ägypten verwendet. Thao hat bereits mit dir darüber gesprochen, aber jetzt erfährst du den Effekt der Anti-Gravitation selbst.


Wie schnell kann man mit diesen Apparaten fliegen?

Mit diesem bestimmten, kannst du ungefähr 300 Kilometer pro Stunde fliegen und dir die Höhe wählen, aber es ist jetzt Zeit zu gehen - die anderen warten schon.

Denkst du, daß ich richtig damit fliegen kann? Selbstverständlich.


Ich bringe es dir bei, du musst aber besonders acht geben, wenn du startest. Du könntest sonst einen ernsten Unfall haben, wenn du meine Anweisungen nicht genau befolgst.
Jeder beobachtete mich, aber es war Lationusi, die am meisten durch meine Besorgnis amüsiert war. Ich hielt die Litiolac fest in meiner Hand und der Sicherheit Bügel war an meinem Unterarm angebracht. Dieses hieß, wenn ich vom Litiolac los ließ es dann nicht verlieren würde.
Meine Kehle war trocken und ich muss sagen, ich fühlte nicht die kleinste Selbstsicherheit. Aber Latoli kam zu mir und legte ihren Arm um meine Taille und versicherte mir, daß sie nicht gehen lassen würde bevor ich mich mit dem Apparat vertraut gemacht hatte.
Sie erklärte mir auch, ich sollte mich nicht um die Tara kümmern die an meiner Taille angebracht war, sondern ich sollte aber das Litiolac fest halten. Zuerst musste ich an einem Art großen Schalter ziemlich fest ziehen um den Apparat verwendbar zumachen – ein wenig wie das drehen des Zündschlüssels in einem Auto.

Ein kleines Licht zeigte an das es startbereit war. Das Litiolac war eher wie in der Form einer Birne. Es wurde mit der Unterseite nach unten gehalten und sein oberes Teil endete wie ein Pilzgeformten “ Kopf “, kein Zweifel das war um zu verhindern das die Finger ausrutschten. Diese “ Birne “ wurde an seinem “ Kragen “ gefasst.

Latoli erklärte, daß dieses Litiolac besonders für mich gemacht wurde, da meine Hände nur über die Hälfte der Größe der ihren waren und ich würde nicht in der Lage gewesen sein, ein Standardmodell zu benutzen. Außerdem ist es wichtig, daß die Größe der
“ Birne “ genau zur Handform gemacht wird, welche es hält. Es war etwas weich, als wäre es von Gummi gemacht und mit Wasser gefüllt.

Den empfangenen Anweisungen nach, ergriff ich das Litiolac so stark, daß Latoli gerade genügend Zeit hatte mich zu ergreifen, bevor wir in die Luft stiegen.


Wir hatten einen Sprung von guten drei Metern gemacht. Die anderen waren um uns stationär in der Luft auf einer Höhe von ungefähr zwei Metern vom Boden und von ihnen allen kam ein Gelächter über Latolis Überraschung.
“ Vorsichtig “, sagte Thao zu ihr, Michel ist ein Mann der Tat. Wenn du einen Apparat in seine Hand gibst, benutzt er ihn sofort!

Michel, wenn du das Litiolac betätigst wie gerade eben, mit einem normalen Druck, steigst du in vertikaler Richtung auf. Wenn der Druck mit deinen Fingern etwas stärker ist, gehst du nach links und mit deinem Daumen gehst du nach rechts. Wenn du nach unten gehen möchtest, entweder den Druck freigeben, oder um schneller abzusteigen, kannst du mit deiner linken Hand auf die Unterseite oder Base drücken.

Während sie sprach, ließ Latoli mich die Bewegungen üben und wir waren zu einer Höhe von ungefähr fünfzig Metern geklettert, als wir Thaos Stimme hörten.


Sehr gut, Michel. Du solltest ihn jetzt alleine lassen Latoli. Er hat jetzt die Grundidee.


Mir wäre es lieber gewesen, wenn sie ihre Gedanken für sich behalten hätte. Ich war gar nicht ihrer Meinung und ich fühlte mich viel sicherer unter den schützenden “ Flügeln “ von Latoli – so zu sagen! Latoli lies mich gehen jedoch blieb sie nahe bei mir und in der gleichen Höhe.
Gefühlsvoll gab ich meinen Griff um den Litiolac frei und hörte auf zu steigen. Den Druck weiter freigebend, fing ich an abzusteigen. Jetzt etwas versichert, drückte ich gleichmäßig um den ' Kragen' und schoss aufwärts wie ein Pfeil – so weit, daß meine Finger aus Schreck gefroren und dadurch stieg ich noch weiter aufwärts.

Entspanne deine Hand Michel, entspanne deine Hand schrie Latoli und war in Sekundenschnelle neben mir.

OH-! Ich habe angehalten - oder fast und das in einer Höhe von ungefähr 200 Meter über dem Ozean. Ich hatte nämlich unbemerkt etwas stärker mit meinem ' gefrorenen ' Daumen zugedrückt. Die anderen kamen zu uns für ein 200 Meter hohes Rendezvous.

Ich Muss einen merkwürdigen Ausdruck auf meinem Gesicht gehabt haben, denn sogar Lationusi brach in ein Gelächter aus und das war das erste mal das sie das getan hatte.


Behutsam Michel, dieser Apparat ist sehr empfindlich, wenn man ihn bedient. Ich denke, daß wir uns jetzt auf unsere Wege machen können. Wir gehen voran und zeigen dir den Weg.Sie flogen langsam ab, aber Latoli blieb an meiner Seite. Wir behielten jetzt die gleiche Höhe bei. Indem ich mit der Innenseite meiner Hand drückte, flog ich reibungslos voran und bemerkte bald, daß ich bloß mit meinem Willen allein beschleunigen konnte, indem ich den Druck auf den Litiolac regulierte.

Der Fingerdruck regulierte die Höhe und die Richtung.


Ich machte immer noch einige unerwartete Bogen, besonders als meine Aufmerksamkeit abgelenkt wurden durch drei beeindruckende Charaktere, die unseren Weg kreuzte. Beim Vorbeifliegen warfen sie mir einen flüchtigen Blick zu, offensichtlich durchaus erstaunt mich zu sehen.
Nach einer halben Stunde oder so fing ich an die Maschine zu beherrschen mindestens gut genug um Erfolgreich über den Ozean zu fliegen. Ohne Hindernisse im Wege hoben wir stufenweise unsere Geschwindigkeit an und ich konnte sogar in Formation neben meinen Begleitern fliegen, ohne zu häufig aus der Reihe zu fallen.

Es war so berauschend - ich konnte mir solch eine Empfindung nie vorgestellt haben.

Weil die Ausrüstung eine Art Kraftfeld um mich herum auslöste und mich schwerlos machte gab es nicht dieselbe Empfindung, gerade in der Luft zu hängen, die es in einem Ballon gibt. Noch war es die Empfindung von Flügeln getragen zu werden.
Auch konnte ich keinen Wind in meinem Gesicht spüren, weil ich vollständig von diesem Kraftfeld umgeben war. Ich hatte den Eindruck ein wesentlicher Bestandteil der Umgebung zu sein und je mehr Kontrolle ich über den Apparat ausübte, desto mehr Vergnügen hatte ich von diesem neuen mittel der Bewegung.
Ich wollte meine Kontrolle prüfen und stieg etwas an, nur um auch gleich wieder abzusteigen. Dieses tat ich mehrmals Absichtlich um etwas Höhe an den anderen zu gewinnen oder zu verlieren. Schließlich flog ich näher zu Thao und teilte ihr telepathisch meine Euphorie mit und ließ sie von meiner Absicht wissen über den Ozean zu gleiten, der sich unter uns ausdehnte soweit das Auge sehen konnte.

Sie stimmte zu und die vollständige Gruppe folgte mir auf Wasserebene.

Es war absolut fantastisch, mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 100 Stundenkilometer über die Wellenkämme zu gleiten, als ob wir alle mächtige Götter wären, die die Schwerkraft bewältigten. Von Zeit zu Zeit zeigten silbrige Blitze an, daß wir über Schwärme von Fischen flogen.In meiner Aufregung berücksichtigte ich nicht die Zeit, aber es schien das die Reise drei Tierces dauerten.
Egal, in welche Richtung ich meinen Kopf drehte, ich konnte nur den Strich des Horizontes sehen.

Thao sagte zu mir telepathisch, schau dort drüben, Michel.

Weit entfernt auf der Oberfläche des Wassers konnte ich einen Flecken sehen der schneller größer wurde, um sich dann als eine Gebirgsinsel von angemessener Größe zu zeigen. Wir konnten bald die enormen Felsen sehen die bläulich-schwarz waren und scharf in das blaugrüne Wasser des Ozeans tauchte. Indem wir höher flogen, gewannen wir eine Vogelaugen Ansicht der vollständigen Insel.
Es war kein Strand zusehen, denn die enormen schwarzen Felsen verbaten den Zugang vom Ozean. Die Wellen, die am Sockel dieser Felsenmasse zusammenstoßen, waren unter den Strahlen der Sonne irisierend und reflektierten schimmernde Farben, die mit dem Uniformschwarz des Basalts kontrastierten.

Halbwegs an den Hügeln hoch ins Land innere zeigend wuchsen Wälder mit gigantischen Bäumen, ihr Laub war ein merkwürdiges dunkelblau und Gold ihre Stämme waren Blut-rot. Diese Bäume bedeckten steile Abhänge bis zum Rande eines smaragdgrünen Sees. In einigen Plätzen wurde die Oberfläche des Sees durch Wolken von goldenem Nebel undeutlich gemacht.
Mitten auf dem See als wie auf dem Wasser schwimmend war ein enormes Doko mit seiner Spitze nach oben. Ich erfuhr später, daß sein Durchmesser ungefähr 560 Meter war. Seine außergewöhnliche Größe war nicht die einzige Eigenschaft, sondern auch seine Farbe.

Alle Dokos die ich bis jetzt auf Thiaoouba gesehen hatte, waren von einer weißlichen Farbe - sogar die von der Stadt der neun Dokos. Diese schien jedoch, von reinem Gold gemacht zu sein. Da lag es vor mir und glänzte in der Sonne und trotz seiner sehr gewöhnlichen Eiform, machte seine Farbe und Größe es majestätisch.
Noch etwas überraschte mich sehr: man konnte keine Reflektion des Dokos im Wasser des Sees sehen. Meine Begleiter flogen voraus in Richtung zur Haube des goldenen Dokos. Wir flogen jetzt langsam auf Wasserebene und von dieser Perspektive war es sogar noch Eindrucksvoller. Anders als andere Dokos, dieses hatte keinerlei Hinweis um den Eingang anzuzeigen.

Ich folgte Thao und Latoli, die bald nach innen verschwanden.


Die anderen zwei waren an meiner Seite, jede hielt mich fest unter einem Arm damit ich nicht in das Wasser fiel, denn zu meiner Überraschung hatte ich meinem Litiolac losgelassen. Ich war buchstäblich sprachlos von dem was ich sah.
Hier ist, was ich innerhalb des Dokos entdeckte:

Ich konnte ungefähr zweihundert Menschen sehen die in der Luft schwebten ohne Hilfe von irgendeinem Apparat. Die Körper schienen in tiefer Meditation oder schlafend zu sein. Der nächste zu uns, schwebte ungefähr sechs Meter über dem Wasser da innerhalb dieses Dokos kein Fußboden war.

Der untere Teil des “ Eies “ war tatsächlich im Wasser.


Wie ich bereits erklärt habe, einmal innerhalb eines Dokos kann man nach draußen sehen, als wenn es nichts zwischen einem Selber und der Weltaußenseite gab. So in diesem Fall hatte ich eine panoramische Aussicht des Hintergrundes von den Hügeln des Sees und des Waldes und mir nahe die zweihunderter schwebender Körper mitten in dieser Landschaft. Ich war vollständig erstaunt wie man es erwarten würde.

Meine Begleiter beobachteten mich in Ruhe, irgendwie anders als andere Male, als meine Bewunderung sie zum Lachen brachte, dieses Mal blieben sie ernst.


Als ich die Körper genauer betrachtete fiel mir auf, daß sie im Allgemeinen kleiner waren als meine Gastgeber und einige hatten ziemlich außerordentliche – und manchmal ungeheurere - Formen.

Was tun sie flüsterte ich zu Thao die an meiner Seite war? Sind sie am meditieren?

Michel, nehme deinen Litiolac, er hängt an deinem Arm. Ich befolgte es und sie beantwortete dann meine Frage.


Sie sind tot. Das sind alle Leichen. Tot?

Seit wann? Sind sie alle zusammen gestorben, oder gab es ein Unfall?

Einige von ihnen sind schon hier seit Tausenden von Jahren. Und ich glaube die neueste Leiche ist schon Sechzig Jahre hier.
Ich denke (daß) du in deinem gegenwärtigen Zustand der Überraschung, deine Litiolac nicht richtig benützen kannst, Latoli und ich werden dich führen.


Jede von ihnen nahm mich unter einem Arm und wir spazierten zwischen diesen Körpern herum.
Ohne Ausnahme waren sie alle total nackt.


Unter anderem sah ich einen Mann der in der Lotosposition saß. Sein Haar war lang und von einer rotblonden Farbe. Er würde stehend so um die zwei Meter groß gewesen sein. Er hatte eine goldene Haut und seine Gesichtszüge waren bemerkenswert fein für einen Mann -

und er war in der Tat ein Mann, anstatt eines Hermaphroditen.

Ein wenig weitere weg lag eine Frau, deren Haut so rau wie die einer Schlange oder wie die Rinde eines Baumes war. Sie schien jung zu sein, obgleich ihr merkwürdiges aussehen es schwierig machte ihr Alter zu beurteilen. Ihre Haut war Orangenfarbig und ihr kurzes lockiges Haar war grün.

Das Erstaunlichste aber waren ihre Brüste. Sie waren ziemlich groß aber jede hatte zwei Brustwarzen, getrennt von einander mit ungefähr 10 Zentimeter. Sie würde in Größe nahe an 180 Zentimeter gewesen sein. Ihre Oberschenkel waren dünn und muskulös und ihre Waden ziemlich kurz. Jeder Fuß hatte drei enorme Zehen, aber ihre Hände waren genau wie unsere.
Wir gingen von einem zum anderen, manchmal blieben wir stehen und manchmal nicht – wie man es tun würde in einem Wachsmuseum.

Die Augen und der Mund aller dieser Personen waren geschlossen und sie nahmen alle eine von zwei Positionen ein - entweder sitzend in der Lotosposition, oder auf ihren Rücken liegend mit ihren Armen an ihrer Seite.


Wo kommen sie denn alle her, flüsterte ich? Von verschiedenen Planeten.

Wir verbrachten einige Zeit vor dem Körper eines Mannes, der anscheinend in seinem bestes Alter war. Er hatte helles Kastanien farbiges Haar, das lang und lockig war. Seine Hände und Füße waren wie meine. Seine Haut war von einem vertrauten Teint - wie jemand von der Erde. In Größe würde er ungefähr 180 Zentimeter gewesen sein.

Sein Gesicht war sanft und glatt, mit adligem Aussehen und er hatte einen weichen Spitzbart auf seinem Kinn. Ich wendete mich zu Thao die mir direkt in die Augen sah.

Man würde annehmen, daß er von der Erde kommt, sagte ich.


In einer Hinsicht ja, aber in einer anderen nicht. Du kennst ihn gut den du hast viel von ihm gehört.
Neugierig, studierte ich sein Gesicht genauer, bis Thao telepathisch zu mir sagte, Schau auf seine Hände und Füße, sowie auf seine Seite.


Thao und Latoli brachten mich näher an den Körper heran und ich konnte die Narben an seinen Füßen und seinen Handgelenken 1, sowie eine Schnittwunde an seiner Seite sehen, die ungefähr 20 Zentimeter lang war. Was geschah mit ihm?


Er wurde gekreuzigt, Michel. Dieses ist der Körper von Christus, von dem wir heute Morgen sprachen.

Glücklicherweise hatten meine Gastgeber meine Reaktion vorausgesehen und mich unter meinen Armen gestützt, denn ich war überzeugt daß ich nicht imstande gewesen wäre meinen Litiolac zu manövrieren.

1 - Religiöse Abbildungen und Skulpturen stellen die Kreuzigung so dar, dass die Nägel durch die Handflächen an das Kreuz genagelt wurden. Entsprechend menschlicher Anatomie jedoch ist sehr weiches Gewebe zwischen den Knochen in den Händen und nicht stark genug das Gewicht eines Körpers an ein Kreuz zu halten. Die Nägel würden einfach zwischen den Fingern ausreißen. Aber im Gegensatz davon, wird es durch die Handgelenke genagelt, zwängen sich die Nägel zwischen die Knochen und geben viel stärkeren halt. (Anmerkung des Herausgebers)

Hier stand ich – und starrte auf den Körper von Christus der auf Erden angebetet und von dem soviel gesprochen wurde. Der Mann, der das Thema von soviel Kontroverse und soviel Forschung während den letzten 2000 Jahren gewesen war.

Ich streckte mich aus, um den Körper zu berühren, aber wurde von meinen Begleitern daran gehindert indem sie mich zurück zogen.

Ist dein Name Thomas. Warum willst du ihn berühren? Ist da ein Zweifel an deinem Verstand, sagte Thao? Siehst du jetzt, daß du bestätigst was ich heute Morgen sagte – du suchst einen Beweis.

Ich schämte mich furchtbar für was ich versuchte zu tun und Thao verstand meine Reue.

Ich weiß, Michel, daß es instinktiv war und ich verstehe das auch. In keinem Fall kannst du diese Körper berühren – niemand kann außer einem der sieben Thaori.

In der Tat sind es die Thaori, die diese Körper in einen Zustand der Bewahrung und des Schwebens bringen, so wie du sie siehst, nur sie alleine sind fähig das so zu tun.

Sind diese ihre Körper, die sie während ihres Lebens hatten? Selbstverständlich.
Aber wie sind sie konserviert? Wie viele von ihnen gibt es und warum?


Erinnerst du dich daran als ich dir erklärte, als wir dich von deinem Planeten abholten, daß du Fragen stellen wirst zu welchen wir dir keine Antwort geben würden?

Ich erklärte dir dann, daß du von uns alles erfahren würdest was du wissen musst und bestimmte Sachen werden ein “ Geheimnis “ bleiben, weil du bestimmte Punkte nicht dokumentieren darfst. Die Frage, die du gerade gestellt hast, kann aus diesem Grund nicht beantwortet werden.

Jedoch bin ich in der Lage dir zu sagen, daß es 147 Körper in diesem Doko gibt.

Ich wusste, es würde Vergeblich sein noch weitere Fragen zu stellen, aber als wir weiter mitten unter den Körpern wanderten, stellte ich eine andere brennende Frage.


Habt ihr auch den Körper von Moses hier? Und warum sind sie alle schwebend in diesem Doko ohne einen festen Fußboden?
Wir haben nur den Körper von Christus von eurem Planeten hier. Sie schweben alle um tadellos konserviert zu werden und die besonderen Eigenschaften vom Wasser in diesem See unter stützen diese Bewahrung.

Wer sind alle die anderen?

Sie kamen von verschiedenen Planeten, auf denen jeder eine sehr wichtige Rolle zu spielen hatte.

Einer von den Körpern an den ich mich gut erinnere, war ungefähr fünfzig Zentimeter groß und sah genauso wie ein Wesen von der Erde aus, außer das es dunkel Gelb war und keine Augen hatte. Stattdessen hatte es eine Art Horn mitten auf seiner Stirn.
Ich fragte, wie es sehen konnte und mir wurde erklärt, daß es zwei Augen am Ende dieses Hornes hatte, die vielfach facettiert waren wie die Augen einer Fliege. Ich konnte das geschlossene Augenlid sehen das einige Spalten hatte.
Die Natur ist sehr merkwürdig, murmelte ich.
Wie ich sagte, jeder Körper den du hier siehst, kommt von einem anderen Planeten und es sind die Bedingungen in denen sie leben müssen, welches die Einzelheiten der Körper dieser Einwohner bestimmt.

Ich sehe niemand der so aussieht wie Arki.
Und du wirst auch niemand von seiner Rasse sehen.


Ich weiß nicht warum, aber ich fühlte irgendwie, daß ich nicht länger bei diesem Thema bleiben sollte.

Während dieses makaberen Besuchs sah ich Körper die aussahen wie nordamerikanische rote Indianer - aber sie waren es nicht. Auch sah ich andere wie schwarze Afrikaner, aber sie waren es auch nicht, noch war es der Körper eines Japaners, den ich schwebend in die Luft sah.
Wie Thao gesagt hatte, war Christus der einzige Körper hier, der, wenn man so sagen kann von der Erde kam.
Nach einer unbestimmten Zeit in diesem außerordentlichen und faszinierenden Platz, führten mich meine Begleiter nach draußen. Eine leicht parfümierte Brise die den Geruch des Waldes trug streichelte uns und tat mir sehr gut.

Trotzdem das dieser Besuch enorm interessant war, fühlte ich mich durchaus erschöpft.
Thao selbstverständlich merkte es sofort und sagte in einer lebhaften Stimme, Michel bist du bereit, wir gehen nach Hause.
Diese Worte, Absichtlich deutlich und auf französisch gesprochen und mit einem irdischen Tonfall erfrischten mich mindestens soviel wie die Abendbrise. Ich umfasste meine Litiolac und stieg mit den anderen in die Luft. Wir flogen über den riesigen Wald der auf einen felsigen Gebirgshang hoch kletterte. An seiner Spitze konnten wir wieder den Ozean bewundern, der sich ausdehnte, soweit das Auge sehen konnte.

Nach diesem makaberen Nachmittag und im Gegensatz zu all dem, fand ich diesen Planeten sogar noch schöner. Ich erinnere mich daran das ich wieder kurz zeitig daran glaubte, daß dieses möglicherweise alles ein Traum oder eine Illusion war, oder das ich vielleicht meinen Verstand verlor?
Wie üblich passte Thao auf und unterbrach mich mit einem scharfen Auftrag, der telepathisch in meinem Kopf wie eine Peitsche knallte und zerstreute meine vagen Zweifel:

Michel, wenn du deinen Litiolac nicht richtig steuerst, wirst du im Ozean ein Bad nehmen und wenn wir uns nicht beeilen wird es Nacht werden, bevor wir zu Hause sind. Und das könnte ein wenig unangenehm für dich sein, denkst du nicht?


In der Tat in meinen Gedanken verloren war ich abgestiegen und berührte fast die Wellen unter mir. Ich drückte fest auf mein Litiolac und schoss wie ein Pfeil nach oben und war wieder neben Thao und den anderen, die hoch im Himmel waren.
Die Sonne war bereits ziemlich niedrig und der Himmel war total klar. Der Ozean hatte eine orange Farbe angenommen was überraschend war. Ich würde mir nie vorgestellt haben, daß das Wasser mit solch einem Farbton erscheinen könnte.
Nachdem ich mich telepathisch erkundigt hatte wurde mir erklärt das manchmal zu dieser Tageszeit unermessliche Flächen des orange farbigen Planktons zur Oberfläche steigen würde. Dieses Wasser so schien es, enthielt enorme Quantitäten von Plankton.
Was für ein Anblick es war, der Himmel war blaugrün, das Meer war orangfarbig und alles wurde in einem goldenen Licht eingehüllt, daß auf diesem Planeten von nirgendwo und überall herzukommen schien.

Ziemlich plötzlich, gewannen meine Begleiter Höhe und ich folgte ihnen. Wir waren ungefähr tausend Meter über dem Meer und beschleunigten in der Richtung von der wir kamen - ich schätzte von Norden - zu ungefähr 300 Stundenkilometer.
In Richtung der untergehenden Sonne schauend konnte ich ein breites schwarzes Band auf der Wasseroberfläche sehen. Ich musste nicht danach fragen – denn die Antwort kam schnell von alleine.

Es ist Nuroaka, einer der Kontinente, er ist so groß wie ganz Asien.
Gehen wir es besuchen, fragte ich.


Thao gab mir keine Antwort was mich durchaus überraschte. Das war das erste Mal, daß sie eine Frage von mir ignorierte.

Ich dachte, daß möglicherweise meine telepathische Energie nicht genügend stark gewesen war und so stellte ich die Frage wieder, auf Französisch mit einer lauteren Stimme und als ich das tat sagte sie schau dort drüben.
Meinen Kopf drehend, sah ich wahrhaftig eine Wolke von Vögeln mit jeder möglichen Farbe die gerade dabei waren unseren Weg zu kreuzen. Einen Zusammenstoß fürchtend, stieg ich mehrere hundert Meter ab. Sie glitten an mir vorbei mit einer unglaublichen Geschwindigkeit -

aber waren sie es die so schnell reisten, oder waren es wir?


Ich dachte das es Möglicherweise unsere kombinierte Geschwindigkeit war, die sie so schnell verschwinden ließen, aber gerade dann, erstaunte mich etwas sehr.
Über mich schauend, sah ich das Thao und die anderen ihre Höhe nicht geändert hatten.

Wie kam es, daß sie mit diesem fliegendem Geschwader nicht zusammengestoßen sind?


Flüchtig nach Thao schauend, bemerkte ich, daß sie meinen Gedanken gefolgt war - und es wurde mir auch klar das die Vögel durchaus zu einem günstigen Zeitpunkt erschienen waren, gerade dann als ich meine Frage aufgeworfen hatte.
An Thao gewöhnt wusste ich, daß sie sie ihre Gründe hatte mich zu ignorieren und so ließ ich diese Angelegenheit fallen. Ich Entschied stattdessen aus dieser Gelegenheit Nutzen zu ziehen, die mir erlaubte ohne Flügel zu fliegen und ließ mich berauschen von den Farben um mich die sich stufenweise änderten, während die Sonne in Richtung zum Horizont sank.

Die Pastellfarben, die sich über dem Himmel verteilten, waren von einer majestätischen Schönheit die einfach unbeschreibbar ist. Ich dachte das ich bereits alle Symphonien der möglichen Farben auf diesem Planeten gesehen hatte, doch ich hatte mich geirrt. Von unserer Höhe aus war der Effekt der Farben des Himmels manchmal kontrastierend zu denen des Ozeans und manchmal waren sie tadellos komplimentierend, einfach großartig.
Wie unglaublich es war, daß die Natur solch eine Auswahl der Farben koordinieren konnte, immer ändernd und immer schön… Ich fühlte wieder den Anfang von Schwindel, der mich früher veranlasst hatte in Ohnmacht zu fallen, als ich kurz und klar den Auftrag empfing;

Michel, schließe sofort deine Augen.
Ich befolgte was Thao sagte und die Empfindung von Schwindel verschwand wieder.


Jedoch ist es nicht einfach ein Litiolac mit geschlossenen Augen zu steuern und in der Formation zu bleiben - besonders wenn man ein Anfänger in diesem Bereich ist. Unvermeidlich flog ich nach links und rechts und auf und ab.
Ein anderer Auftrag wurde mir erteilt, dieses mal weniger dringend: Beobachte Lationusis Rücken Michel, lasse ihn nicht aus den Augen und passe auf seine Flügel auf.

Ich öffnete meine Augen um Lationusi vor mir zu sehen. Merkwürdigerweise überraschte es mich nicht, daß er gewachsene schwarze Flügel hatte und ich hatte meine ganze Konzentration auf sie gerichtet.


Nach einiger Zeit näherte sich Thao und sagte auf Französisch, wir sind fast dort Michel, folge uns.

Ich fand es genauso natürlich, daß Lationusi jetzt keine Flügel mehr hatte. Ich folgte der Gruppe nach unten in Richtung des Ozeans, wo wir die Insel erkennen konnten auf der mein Doko war, wie eine Juwel auf einer farbigen Tischdecke. Wir näherten uns schnell unter fantastischen Farbenflammen während die Sonne in die Wellen tauchte.

Ich musste mich beeilen zu meinem Doko zu kommen, denn der Schwindel, veranlasst durch die Schönheit der Farben drohte mich wieder zu überwältigen und ich war gezwungen meine Augen teilweise zu schließen. Wir flogen jetzt auf der Höhe des Meeresspiegels und es dauerte nicht lange und wir überkreuzten den Strand und tauchten in das Laub ein das meinen Doko umgibt.
Meine Landung war jedoch nicht sehr gut und ich fand mich innerhalb des Dokos rittlings auf der Rückseite eines Sitzes.
Latoli war sofort an meiner Seite und sie drückte die Taste von meinem Litiolac auf aus und fragte mich, ob ich in Ordnung war.
Ja, aber diese Farben stotterte ich.

Niemand lachte über meinem kleinen Unfall und alle schienen ein wenig traurig zu sein. Es war so Ungewöhnlich für sie, daß es mir richtig auffiel. Wir saßen uns alle nieder und halfen uns zu etwas Hydromel und zu den verschiedenen Gerichten der roten und grünen Nahrung.
Ich fühlte mich aber nicht sehr hungrig. Ich hatte meine Maske entfernt und fing an mich schnell wieder zu erholen. Die Nacht fiel schnell über uns wie das auf Thiaoouba so üblich ist und wir saßen alle in der Dunkelheit.

Ich erinnere mich daran das ich mich über die Tatsache wunderte, daß sie mich so gut sehen konnten als ob es Tageslicht war, während ich sie kaum unterscheiden konnte.

Keiner von uns sprach wir saßen alle in der Stille. Nach oben schauend konnte ich die Sterne sehen, die eins nach dem anderen auftauchten und farbenfreudig glänzten, als wäre im Himmel eine Feuerwerkveranstaltung festgefroren.
Auf Thiaoouba gibt es andere Schichten von Gas in der Atmosphäre und die Sterne erscheinen farbig und auch viel größer als bei uns auf der Erde.

Plötzlich brach ich die Ruhe und fragte ganz natürlich, wo ist die Erde?

Als ob die Gruppe einfach auf diese Frage gewartet hätte, standen sie alle zusammen auf. Latoli nahm mich in ihre Arme wie ein Kind und wir gingen nach draußen. Die anderen gingen voraus und wir folgten einem breiten Weg, der uns zum Strand führte.
Dort auf dem feuchten Sand des Ufers, setzte mich Latoli ab.

Von Minute zu Minute wurde das Firmament durch mehr Sterne beleuchtet, als wenn eine riesige Hand einen Leuchter anzündete.
Thao näherte sich mir und flüsterte in einer Stimme die traurig war und eine, die ich fast als die ihre kaum erkennen konnte.

Siehst du diese vier Sterne, Michel, gerade über dem Horizont?

Sie bilden fast ein Quadrat. Der Obere auf der äußersten rechten Seite ist grün und glänzender als die anderen.
Ja, ich denke ich sehe es - ja, es formt ein Quadrat - der Grüne Stern, ja.


Jetzt gehe auf die rechte Seite des Quadrats etwas höher und du wirst zwei rote Sterne sehen ziemlich nahe zusammen. ' Ja.'
Halte dein Auge an den auf der rechten Seite und gehe ein klein wenig höher. Kannst du einen kleinen weißen Stern sehen, er ist kaum sichtbar. Ja, ich denke, ich kann ihn sehen.
Und auf seiner linken Seite ein wenig höher, ist ein kleiner gelber Stern. Ja, das stimmt.

Der kleine weiße ist die Sonne welche die Erde beleuchtet. Und wo ist die Erde?


Unsichtbar von hier aus, Michel, wir sind zu weit entfernt.


Ich blieb für eine Weile und starrte auf diesen winzigen Stern, er schien so Bedeutungslos zu sein in einem Himmel der mit großen bunten Juwelen gefüllt wurde. Dieser winzige Stern war jedoch möglicherweise in diesem Moment, der meine Familie und mein Heim wärmte und Pflanzen zum keimen und wachsen brachte…

Meine Familie - diese Worte erschienen so merkwürdig.


Australien - von dieser Perspektive hatte ich Mühe mir vorzustellen, daß es die größte Insel auf meinem Planeten war besonders wenn die Erde für das Auge unsichtbar war.


Es wurde mir jedoch erklärt, daß wir zur gleichen Galaxie gehörten und das es im Universum Tausende von den Galaxien gab.
So, was sind dann wir, arme menschliche Körper?


Kaum viel mehr als ein Atom.

Angefügte Bilder:
jesusderchristus.jpg
thiaoouba-tem-pel.jpg

Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 12.09.2010 13:00 | nach oben springen

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