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5. Kapitel ........ Lernen auf einem anderen Planeten zu leben

in Die Thiaoouba Prophezeiung 29.08.2010 10:52
von Inaara • 14.317 Beiträge

5. Kapitel …….. Lernen auf einem anderen Planeten zu leben

Es schien, daß Thao auch hier sehr populär war und sie antwortete zahlreiche Fragen - immer mit ihrem natürlichen ausgedehnten Lächeln.

Nicht lange jedoch wurde mehrere von Ihnen aufgefordert ihre Aufgaben wieder aufzunehmen und wir nahmen diese Gelegenheit um wieder zu gehen. Meine Maske wurde mir wieder aufgesetzt und wir verließen diese Leute sowie die in dem größeren Raum, unter vielen Gesten der Freundschaft und des Wohlwollens.

Wir stiegen wieder in unsere Flugmaschine und sofort beschleunigten wir in die Richtung eines Waldes den man von weitem sehen konnte. Wir flogen auf einer Höhe von ungefähr fünf oder sechs Metern und mit einer Geschwindigkeit die ich auf 70 oder 80 Stundenkilometer schätzen würde.

Die Luft war warm und wohlriechend und ich fühlte mich in einer Weise wieder euphorisch, wie ich es auf Erden noch nie erfahren hatte.


Wir kamen zu dem Rand des Waldes und ich erinnere mich, daß ich stark beeindruckt


war von den Ausmaßen der größten Bäume die ich dort sah. Es sah aus, als wenn sie ungefähr 200 Meter in den Himmel ragten. Der höchste Baum ist 240 von deinen Metern und am Stamm zwischen 20 und 30 Metern im Durchmesser,

Michel. Thao, erklärte das ohne das ich sie fragen musste.


Einige von diesen sind 8000 von unseren Jahren alt. Unser Jahr besteht aus 333 Tagen und aus 26 karses.. Eine karse ist eine Periode von 55 lorse, eine lorse enthält 70 kasios, und ein kasio ist fast wie eine von deinen Sekunden.


(Nun da ist etwas für dich zum Rechnen)


Möchtest du zuerst zu deiner Wohnung gehen‚ oder erst den Wald besichtigen?
Bitte lass uns zuerst den Wald besichtigen, Thao.


Die Fliegende Plattform verringerte schnell ihre Geschwindigkeit und wir konnten zwischen den Bäumen gleiten um sie genauer zu betrachten, sie waren von unterschiedlicher Größe einige waren fast auf Bodenebene und andere bis zu 10 Metern über dem Boden.
Thao verstand unsere Fliegende Plattform mit erstaunlicher Präzision und Sachkenntnis zu fliegen. In der Art und Weise wie Thao unser Fahrzeug steuerte, kam ich mir vor wie auf einem fliegenden Teppich, der mich auf einer magischen Reise durch diesen wunderschönen Waldfußboden führte.

Thao lehnte sich in meine Richtung und entfernte meine Maske. Das Untergewächs war leicht goldend leuchtend, aber ich fand es ziemlich erträglich.


Es ist eine gute Zeit anzufangen um dich an das Licht und die Farben zu gewöhnen

Michel. Schau dort! Ihrem Blick folgend konnte ich sehr hoch unter den Ästen drei Schmetterlinge sehen, lebhaft gefärbt und von enormer Größe.

Diese Lepidopteras mit einer Flügelbreite von bestimmt einem Meter flatterten hoch im Laub des Baumes, aber wir hatten Glück denn sie kamen näher und näher auf uns zu, auf Flügeln die Blau, Grün und Orangfarbig waren.

Es ist so klar in meinem Sinn als ob es erst gestern gewesen wäre.

Sie berührten uns jetzt flüchtig mit ihren Flügeln, die merkwürdig eingesäumt waren, das wieder verursachte den schönsten und atemberaubendsten Effekt. Einer von ihnen landete auf einem Blatt nur einige Meter von uns und ich konnte seinen Körper bewundern, der mit Silber und Gold beringt war und seine Fühler waren Jade-grün. Seine Rüssel waren golden und die Oberseiten seiner Flügel waren grün mit hellblauen Streifen gemischt mit dunkel orange farbigen Diamanten Formen.

Die Unterseiten waren dunkelblau aber leuchtend, als wenn sie von oben mit einem Projektor belichtet worden wären. In der ganzen Zeit wo diese riesige Insekte auf dem Blatt ruhte, schien sie einen weichen pfeifenden Ton auszustrahlen und ich war durchaus überrascht bei dem.

Ich hatte zweifellos noch nie auf Erden gehört, daß die Lepidopteron überhaupt einen Ton macht.

Selbstverständlich waren wir nicht mehr auf Erden, sondern auf Thiaoouba und dieses war nur der Anfang einer langen Reihe von Überraschungen für mich.


Auf dem Waldfußboden wuchs eine unglaubliche Vielzahl von Pflanzen, jede mehr sonderbar wie die nächste. Diese bedeckten total den Waldfußboden auch sah ich sehr wenige Büsche unter ihnen.

Ich stellte mir vor das die riesigen Bäume des Waldes die Büsche hinderten sich zu entwickelten.


In der Größe waren diese Pflanzen unterschiedlich, von einem Bodenbedeckten Moos ähnliche ausschauenden Pflanzen bis zu der höhe eines großen Rosbusches. Es gab Blätter die in verschiedenen Formen so groß wie eine Hand war – manchmal herzförmig oder Rund, manchmal sehr lang und dünn aber in einer Farbe die viel mehr in die Richtung des Blauen als zum grünen neigte.
Blumen von jeder Form und Farbe, sogar das reinste Schwarz, waren verflechtet mit einander.

Von der Höhe von einigen Metern war dieser Effekt absolut prachtvoll.


Wir stiegen hoch bis wir oben unter den höchsten Zweigen waren, Anordnungsgemäß zu Thaos Vorschlag setzte ich meine Maske wieder auf. Wir tauchten über der Überdachung des Waldes auf und flogen dann langsam über das Laub dieser enormen Bäume hinweg.

Über dem Wald war das Licht wieder unglaublich intensiv und ich hatte den Eindruck durch eine Landschaft zu Reisens voll mit den reinsten Kristallen.

Erstaunliche Vögel die auf den höheren Ästen der Bäume saßen, beobachteten uns ohne Furcht zu zeigen. Ihre Farben mannigfaltig und reich, waren ein wirkliches Fest für meine Augen, trotz des gedämpften Effektes meiner Maske.
Hier waren eine Vielzahl von Macaw mit Gelb rosa, roten Farben und blauem Gefieder unter denen eine Art Paradiesvogel war, welcher rumstolzierte unter einem Schwarm was Kolibrisee zu sein schienen.

Diese Kolibrisee waren von einer leuchtenden roten Farbe die mit Gold gesprenkelt war.

Die rot rosa und orange gefärbten Endspitzfedern der Paradiesvögel waren bestimmt 250 Zentimeter in der Länge und hatten eine Flügelweite von fast zwei Metern.


Als diese Juwelen abflogen, zeigte die Unterseite ihrer Flügel ein sehr weiches nebelhaftes Rosa mit einem Ton von hellblau auf den Flügelspitzen – einfach so unerwartet, besonders da die Oberseiten ihrer Flügel von orange gelber Farbe waren.
Ihre Köpfe trugen Federn von eindrucksvoller Größe, jede Feder hatte eine andere Farbe gelb, grün, orange, schwarz, blau, rot, weiß, Creme....

Ich fühle mich frustriert, daß meine Versuche die Farben zu beschreiben die ich auf Thiaoouba sah so Unzulänglich sind - ich glaube das ich ein vollständiges neues Lexikon benötige, da meine Sprache dazu nicht ausreicht.


Ich hatte den ständigen Eindruck das die Farben von innerhalb den Gegenständen kamen die ich betrachtete und die Farbe war viel mehr als das was ich erkannt hatte. Auf Erden kennen wir möglicherweise 15 Farbtöne von Rot aber hier muss es über hundert gegeben haben…

Es waren nicht nur die Farben die meine Aufmerksamkeit beanspruchten.

Auch die Geräusche die ich gehört hatte seit wir anfingen über den Wald zu fliegen spornten mich an eine Erklärung von Thao zu suchen. Es war fast wie eine Hintergrundmusik, sehr hell und weich ähnlich einer Flöte, die fortwährend gleich Laut spielte, aber von einem weiteren Abstand her.

Während wir weiter flogen schien sich die Musik zu ändern, nur um dann wieder zur ursprünglichen Melodie zurückzukehren.
Ist das eine Musik die ich höre?


Es sind die Vibrationen die durch Tausende von Insekten ausgestrahlt werden, welche, wenn kombiniert mit den Vibrationen der Farben die von Solarstrahlen auf bestimmte Pflanzen reflektiert werden, wie die Xinoxi zum Beispiel, dieses musikalisches Resultat produzieren das du jetzt hörst.

Wir selbst hören es nur, wenn wir uns besonders darauf konzentrieren, denn es enthält einen wesentlichen Bestandteil von unserem Leben und von unserem Klima.


Ist es nicht sehr beruhigend? Ja, ich gebe dir vollkommen recht!

Nach den Ansichten der Experten, wenn diese Vibrationen aufhören sollten, würden wir beträchtliche Augenprobleme bekommen. Dieses hört sich bestimmt komisch an, da diese Vibrationen vom Ohr anstatt vom Auge wahrnehmbar sind. Jedoch sind Experten, Experten, Michel und auf jeden Fall ist es nicht wichtig für uns, denn sie sagen auch, daß die Wahrscheinlichkeit ihres Aufhörens so weit entfernt ist wie die Wahrscheinlichkeit, daß sich morgen unserer Sonne auslöscht.

Thao drehte unsere fliegende Plattform herum und in wenigen Momenten hatten wir die Gipfel des Waldes hinter uns gelassen und flogen jetzt über eine Ebene durch die, ein Jade-grüner Fluss floss.


Wir stiegen ungefähr zu einer Höhe von drei Metern hoch und folgten in diesem Kurs entlang.

Jetzt konnten wir den Bewegungen der merkwürdigen Fische folgen – Fische mehr ähnlich dem Schnabeltier als die Fische die mir bekannt waren. Das Wasser war so rein wie Kristall und von dieser Höhe konnten wir alles unterscheiden, sogar den kleinsten Kieselstein.

Nach oben schauend sah ich dass wir uns dem Ozean näherten.

Kokosnusspalmen ähnlich sehend, wogen in einer eindrucksvollen Höhe wellenartig mit ihren majestätischen Palmwedeln am Rande eines Strandes mit goldenem Sand. Das Blau des Ozeans kontrastierte angenehm zu den kleinen Hügeln von hellroten Felsen die den Strand überzogen und den Abschnitt dieses Strandes übersahen.

Ungefähr hundert Leute oder so, aalten sich auf dem Sand oder schwammen völlig nackt im transparenten Wasser des Ozeans.

Ich fühlte mich ein wenig betäubt, nicht nur wegen den erstaunlichen neuen Sachen die ich ständig entdeckte aber auch ein wenig wegen der unaufhörlichen Empfindung von Leichtigkeit die durch die veränderte Schwerkraft kam. Diese Empfindung erinnerte mich an meine Erde - welch merkwürdiges Wort und wie schwierig war es jetzt sich die Erde vorzustellen!

Diese Gehör- und Sichtvibrationen beeinflussten jetzt mein Nervensystem enorm.

Normalerweise war ich eine sehr nervöse Person aber jetzt war ich vollständig entspannt - als ob ich in einem warmen Schaum oder Sprudelbad entspannte, während leise Musik dazu spielte.

Nein, sogar noch mehr entspannt - so entspannt ich hätte weinen können.

Wir flogen jetzt ziemlich schnell ungefähr 12 Meter über den Wellen des Wassers entlang dieser unermesslichen Bucht. Auf dem Horizont konnte ich einige Punkte unterscheiden – einige waren größer als andere und mir wurde bewusst das diese Inseln waren, zweifelsohne die selben die ich vor unserer Landung auf Thiaoouba gesehen hatte.

Als wir auf die kleinste Insel zu flogen schaute ich nach unten und sah, daß wir von den zahlreichen Fischen verfolgt wurden die sich dadurch unterhielten das sie kreuz und quer über unseren Schatten schwammen der von unserem Flugkörper auf das Wasser projiziert wurde.

Sind das Haifische, fragte ich?

Nein es sind Dajiks - die Brüder eurer Delphine. Du kannst sehen sie sind so spielerisch wie eure Delphine.


Schau! Unterbrach ich Thao, Schau! Thao schaute wo ich hinzeigte und fing an zu lachen –

ich war erstaunt eine Gruppe von Personen zu sehen die sich uns näherten ohne sichtbare Hilfsmittel eines Flugkörpers.

Sie waren ungefähr zwei Meter über dem Wasser in einer vertikalen Position aber nicht nur in der Luft schwebend, sondern sie flogen ziemlich schnell in unsere Richtung.

Angefügte Bilder:
thiaoouba-thao5.jpg

Von Inaaa -
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