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#1

1. Kapitel .......... Thao

in Die Thiaoouba Prophezeiung 25.08.2010 12:45
von Inaara • 13.917 Beiträge

*Thiaoouba Prophezeiung*

Einleitung

Ich habe dieses Buch geschrieben, als ein Resultat für die Aufträge die ich empfing und die ich befolgt habe. Weiter ist es eine Aufzählung von Erlebnissen, die mir persönlich wiederfahren sind - dieses bestätige ich.
Ich kann mir vorstellen, daß zu einem gewissen Grad diese außerordentliche Geschichte eher als ein Zukunftsroman, einigen von den Lesern erscheinen wird – eine sozusagen völlig erfundene Geschichte - leider habe ich nicht die Phantasie die solch eine Herstellung erfordern würde.

Dieses Buch ist kein Zukunftsroman.

Der Leser des guten Glaubens, wird in der Lage sein die Wahrheit in diesem Bericht zu erkennen, die ich von meinen neu gefundenen Freunden zu den Menschen auf dem Planeten der Erde zu übermitteln habe.
Dieser Bericht, trotz der zahlreichen Hinweise auf Rassen und Religionen, reflektiert weder rassische noch religiöse Einstellungen im Namen des Autors.
Michel Desmarquet,
Januar, 1989

Sie haben Augen, aber sie sehen nicht - Ohren und sie hören nicht…

Die Bible

1 Thao

Ich erwachte sehr plötzlich, unbewusst wie lange ich geschlafen hatte. Ich war hell wach frisch und munter, aber halt, wie spät konnte es sein? Lina lag schlafend neben mir Ihre Hand zur Faust geschlossen, aber Lina schläft doch immer…..
Ich hatte keinerlei Absichten zurück ins Bett zu gehen und außerdem war es bestimmt schon fünf Uhr morgens. Ich stand auf und ging in die Küche und schaute nach der Uhrzeit. Erst halb eins am Morgen! Es war sehr ungewöhnlich für mich um diese Zeit zu erwachen. Ich zog meinen Schlafanzug aus und zog mir meine Hose und mein Hemd an, warum das weiß ich nicht.
Genau so wenig kann ich erklären warum ich zum Schreibtisch ging ein Blatt Papier und einen Kugelschreiber heraus nahm und mich selber dabei zu beobachten wie ich diese Worte schrieb, als ob meine Hand eine eigene Meinung hätte.

Mein Liebling, ich werde für ungefähr zehn Tage fort sein. Überhaupt kein Grund zur Sorge.

Ich ließ diesen Zettel beim Telefon liegen und dann ging ich durch die Tür auf die Veranda hinaus. Ich gab acht das ich nicht den Tisch berührte, wo immer noch das Schachspiel von letzter Nacht stand, mit dem weißen König in Schach Matt.
Leise öffnete ich die Türe und ging in den Garten hinaus.
Die Nacht schien überflutet zu sein mit einer merkwürdigen Helligkeit welche nichts zu tun hatte mit dem Sternenlicht. Instinktiv versuchte ich mich zu erinnern ob wir gerade Vollmond hatten, vielleicht war es auch gerade die Zeit das der Mond aufging. Hier im Nordosten von Australien, da wo ich wohne ist es nachts immer sehr klar. Ich ging über die außen Treppe hinunter in Richtung zu den Pandanuss Palmen.
Normalerweise hört man um diese Zeit in der Nacht immer ein richtiges Konzert zwischen Fröschen und Grillen die mit ihrem Zirpen die Nacht füllen. Doch jetzt war eine schwere Stille überall und ich wunderte mich warum.
Ich ging nur wenige Schritte, als sich plötzlich die Farbe des Philodendrons änderte. Auch die Wände des Hauses und die Pandanuss Palmen waren alle in einem bläulichen Licht gebadet. Der Rasen bewegte sich wellenförmig unter meinen Füßen, ebenso der Grund unter den Pandanuss Palmen. Die Philodendrons entstellten sich und die Wand vom Haus sah eher aus wie ein Blatt das sich im Wind bewegt.
Ich war fest überzeugt das es mir nicht wohl war, ich beschloss ins Haus zurück zu gehen als ich bemerkte das ich im gleichen Augenblick behutsam vom Boden abgehoben wurde, erst langsam über die Philodendrons und dann immer schneller, bis das Haus unter mir immer kleiner und kleiner wurde.

Was ist mit mir geschehen sagte ich in totaler Verwirrung?

Alles ist in Ordnung, Michel. Jetzt war ich mir sicher dass alles ein Traum war.

Vor mir sah ich einen Menschen von erstaunlicher Größe. Sie war angezogen in einem einteiligen Anzug, mit einem transparenten Helm über Ihrem Kopf und schaute mich freundlich lächelnd an.

Du bist nicht am träumen sagte Sie und beantwortete meine unausgesprochene Frage damit.

Ja, sagte ich aber so ist es immer wenn man träumt und am Schluss findet man sich auf dem Fußboden wieder, mit einer Beule am Kopf, weil man aus dem Bett gefallen ist. Sie lächelte nur. Ich fuhr fort, du sprichst zu mir in französisch, meine Muttersprache, obgleich wir in Australien sind? Ich kann auch Englisch sprechen, weißt du!
Ich kann es auch. Es muss einfach ein Traum sein, irgend so ein blöder Traum. Wenn es nicht so ist, was machst du dann auf meinem Grundstück?
Wir sind aber nicht auf deinem Grundstück, sondern über ihm.

AH! Es ist ein Alptraum. Siehst du ich habe recht gehabt. Ich werde mich jetzt kneifen, und das tat ich auch. AUA Ouch!
Sie lächelte wieder und sagte bist du jetzt zufrieden Michel?
Aber wenn es kein Traum ist warum sitze ich hier auf diesem Felsen?
Und was sind das für Leute da drüben, angezogen wie vor hundert Jahren?
In einem milchigen Licht konnte ich jetzt so langsam erkennen, daß diese Leute miteinander redeten und andere bewegten sich hin und her.
Und du, wer bist du? Warum bist du nicht normal groß?
Ich bin ganz normal groß, Michel. Auf meinem Planeten sind alle so groß. Aber alles nacheinander mein guter Freund. Ich hoffe du hast nichts dagegen wenn ich das zu dir sage? Wenn wir auch jetzt noch keine guten Freunde sind bin ich mir sicher wir werden es bald sein.
Sie stand da vor mir, ihre Intelligenz reflektierte in ihrem lächelnden Gesicht und eine echte Freundlichkeit strahlte von Ihrem ganzen Wesen aus. Ich glaubte es wäre nicht möglich jemanden anders zu finden, mit dem ich mich so Ungezwungen und sorglos fühlen könnte.
Natürlich, du kannst zu mir sagen, was du willst.

Und wie ist dein Name? Mein Name ist Thao.
Jetzt möchte ich aber erst, daß du ein für alle mal weißt, daß das kein Traum ist. In der Tat es ist etwas ganz anderes.
Für bestimmte Gründe welche dir später erklärt werden, bist du ausgewählt worden, eine Reise zu machen welche sehr wenige Erdenbürger gemacht haben, besonders in letzter Zeit.
Wir beide du und ich sind in diesem Moment in einem Universum welches parallel zu dem von der Erde läuft. Um dir und auch uns Zutritt zu gewähren, machten wir Gebrauch von einer Luftschleuse. (airlock)
In diesem Augenblick hat die Zeit aufgehört für dich zu existieren, du könntest hier für zwanzig oder fünfzig von Erdjahren verbringen und wenn du dann zurück gehst, ist es, als wärst du niemals fort gewesen.
Dein Körper würde sich überhaupt nicht verändern.
Aber was machen diese Leute hier?
Die existieren so gut es irgendwie geht und du wirst später lernen das die Einwohnerzahl hier sehr niedrig ist. Tot kann nur eintreten bei Selbstmord oder bei einem Unfall. Die Zeit ist hier aufgehoben. Da sind Männer und Frauen wie auch einige Tiere welche schon über 30 000 bis 50 000 Erdjahre oder sogar schon länger hier sind.

Aber warum sind die alle da und wie sind die hier her gekommen? Wo sind sie geboren?


Auf der Erde… alle davon sind zufällig hier. Alle zufällig? Was meinst du damit? Es ist sehr einfach.


Du hast bestimmt vom Bermudas Dreieck gehört? Ich nickte mit dem Kopf.
Es ist so, an diesem Ort und an anderen nicht so bekannt wird das parallele Universum sozusagen verwirrt mit dem von der Erde, so das dann eine natürliche Verzerrung oder Verziehung statt findet. Menschen, Tiere oder Objekte die in der nähe von dieser Verzerrung sind werden buchstäblich aufgesaugt. Das ist der Grund warum als Beispiel manchmal eine ganze Flotte von Schiffen innerhalb von Sekunden verschwindet. Manchmal geschieht es auch das eine Person oder Personen nach einigen Stunden, Tagen oder auch Jahren wieder in Ihr eigenes Universum zurück kommen.

Viel öfters jedoch, gar nicht mehr.
Wenn ein Mann von dort zurück kommt und er erzählt von seinem Erlebnis, dann ist es meistens der Fall, daß ihm die meisten Menschen gar nicht glauben und wenn er darauf beharrt wird er als verrückt erklärt. Sehr oft erzählt so ein Mensch gar nichts davon, da er sowieso weiß wie darauf reagiert wird.
Manchmal ist es auch ein Fall von Amnesie und wenn einiges von seinem Gedächtnis wieder zurück kommt, dann ist es nicht was im parallelen Universum geschehen ist und damit scheint es auch kein Licht an dieses Thema.
Da war mal, setzte Thao fort, ein typisches Beispiel von einer Passage in das Parallele Universum in Nord Amerika wo ein junger Mann buchstäblich verschwand als er vom Brunnen Wasser holen wollte, der Brunnen stand einige hundert Meter vom Haus entfernt. Ungefähr eine Stunde später fing die Familie und seine Freunde an nach ihm zu suchen.
Eben war frischer Schnee gefallen ungefähr 20cm hoch und dadurch sollte es eigentlich eine einfache Suche sein. Sie brauchten auch nur den Spuren des jungen Mannes zu folgen. Aber genau in der Mitte des Feldes hörten die Fußspuren auf.
Da waren keine Bäume und keine Felsen auf die er vielleicht hätte springen können – nichts unnormales oder ungewöhnliches – die Fußspuren hörten einfach auf.

Einige Leute glaubten das er von einem Raumschiff mitgenommen wurde, aber das konnte auch nicht sein wie du später sehen wirst. Dieser arme Mann wurde einfach ins parallele Universum hinein gesaugt.


Ich kann mich gut daran erinnern äußerte ich, mir ist dieser speziellen Fall bekannt aber wie weißt du davon?
Das wirst du später herausfinden, sagte Sie rätselhaft zu mir.

Wir wurden plötzlich unterbrochen als eine Gruppe von Leuten vor uns erschien, so grotesk, daß ich wieder glaubte das ist alles ein Traum. Ungefähr ein dutzend Männer, begleitet was aussah wie eine Frau kamen hinter einer Felsen Gruppe heraus, ungefähr hundert Meter von uns. Der Anblick dieser Gruppe wurde immer Phantastischer, diese menschliche Wesen sahen aus als würden sie aus einem vorgeschichtlichem Buch entstammen.
Mit der Gangart von Gorillas schwangen Sie ungeheure Keulen die ein normaler Mensch von heute nicht mal vom Boden hätte auf heben können. Diese grässlichen Kreaturen kamen direkt auf uns zu und heulten wie wilde Tiere. Ich machte mich fertig um zu fliehen aber meine Begleiterin sagte da ist nichts zu fürchten und ich sollte nur still stehen bleiben.

Sie griff an Ihre Gürtelschnalle und drehte sich zu den Angreifern herum.
Ich konnte einige Geräusche hören es war wie ein klicken, wenn die ersten fünf stärksten aussehende Männer geräuschlos zu Boden sanken. Der Rest von der Gruppe stoppte schlagartig in Ihren Spuren und fingen an zu jammern. Sie fielen vor uns nieder.
Ich schaute in Richtung Thao. Sie stand da wie eine Statue ihr Gesicht war unbeweglich. Ihre Augen waren starr auf diese Leute gerichtet als wollte sie diese hypnotisieren.

Später erfuhr ich, daß sie der Frau der Gruppe einige Telepatische Anordnungen gab.
Die Frau stand nun hastig auf und es schien als ob sie den anderen Befehle erteilte, in einer Kehllauten Stimme. Der Rest von der Gruppe trug die leblosen Körper auf Ihren Rücken zu der Felsen Gruppe zurück, die ich vorher schon mal erwähnt hatte.
Was machen die jetzt, fragte ich?

Sie begraben ihre Toten indem sie diese mit Steinen zudecken.
Hast du sie getötet? Ich musste es tun.
Was meinst du damit? Waren wir wirklich in Gefahr?
Ja, natürlich waren wir in Gefahr.


Diese Menschen leben hier schon für zehn oder fünfzehntausend Jahre - wer weiß wie lange schon? Wir haben jetzt nicht Zeit das klarzustellen und außerdem ist es nicht wichtig. Doch es veranschaulicht gut, was ich dir vor einigen Momenten erklärte.
Diese Menschen kamen in dieses Universum zu einem bestimmten Zeitpunkt und seit dem haben sie in dieser Zeit’ gelebt.
Das ist ja schrecklich!’
Ich stimme dir zu. Jedoch ist es ein Teil von natürlichem und folglich von Universalem Gesetz. Außerdem waren sie gefährlich, weil sie sich mehr als wilde Tiere und nicht wie Menschen benehmen, zwiegesprächiger Dialog zwischen ihnen und uns war nicht möglich, genauso wenig ist das nicht möglich zwischen den meisten anderen die in diesem parallelen Universum leben. Erstmals sind sie nicht in der Lage sich zu verständigen und zweitens, verstehen sie weniger als jedermann was ihnen geschehen ist. Wir waren in richtiger Gefahr und wenn ich es so sagen kann, habe ich Ihnen einen Gefallen getan, indem ich sie befreit habe.
Befreit?
Bitte schau nicht so entsetzt drein, Michel. Du weißt doch ganz genau was ich damit meine.
Sie sind befreit von ihren physikalischen Körpern und können jetzt ihren Zyklus, wie jedes andere Lebewesen entsprechend dem normalen Prozess fortsetzen.
Also, wenn ich richtig verstehe, ist dieses parallele Universum ein Fluch - eine Art Hölle oder Fegefeuer?
Ich habe gar nicht gewusst dass du religiös bist.
Ich mache nur einen Vergleich um dir zu zeigen dass ich versuche es zu verstehen antwortete ich, wundernd, wie sie wissen konnte ob ich religiös war oder nicht.
Ich weiß doch Michel, ich neckte dich nur. Du hattest Recht, wenn du es als eine Art Fegefeuer erklärst aber selbstverständlich ist dieses zufällig geschehen. Tatsächlich ist dieses eines der Zufälle der Natur.
Ein Albino ist ein Zufall und ein vier-blätteriges Kleeblatt ist auch ein Zufall.
Ebenso ist dein Blinddarm ein Zufall.
Eure Doktoren wundern sich immer noch, welchen nutzen er vielleicht in eurem Körper haben könnte. Die Antwort dazu ist: überhaupt gar keinen nutzen.
In der Natur hat normalerweise alles einen bestimmten Grund für das Bestehen - daß ist warum ich den Blinddarm unter den natürlichen Zufällen verzeichne. Die Menschen die in diesem Universum leben leiden weder körperlich noch moralisch. Zum Beispiel,
wenn ich dich schlagen würde, würdest du keinen Schmerz spüren aber wenn die Schläge stark genug wären, obgleich ohne jeden Schmerz, könnten sie dich leicht töten. Das ist vielleicht schwierig zu begreifen aber es ist so. Die wo hier leben wissen von nichts was ich dir gerade erklärt habe und es ist gut so, weil sie sonst in Versuchung kämen Selbstmord zu begehen, was sogar hier keine Lösung ist.

Und was essen sie?
Sie essen nicht noch trinken sie, weil sie nicht die Notwendigkeit dafür spüren. Weißt du hier hat die Zeit aufgehört - sogar die Toten verwesen nicht.


Aber das ist ja schrecklich! Das würde heißen es wäre wohl das Beste für diese Menschen, wenn man sie alle töten würde.
Du kommst zu einem sehr wichtigen Punkt hier. Effektiv gesehen würde es eine von zwei Lösungen sein.
Und was ist die andere Lösung?
Um sie dahin zurückzuschicken wo sie eigentlich her stammen - aber das würde wieder andere große Probleme aufwerfen. Weil wir in der Lage sind, die Verzerrung (Warp) zu gebrauchen, könnten wir dadurch viele von ihnen zu Ihrem Universum zurückbringen und befreien aber ich bin sicher du bist dir gewahr von den enormen Problemen die es damit gibt für die Großzahl dieser Menschen. Hier sind Menschen, wie ich bereits gesagt habe, die hier schon für tausende von Jahren exsistierten.
Was würde geschehen, wenn sie sich zurück fanden in einem Universum das sie vor so langer Zeit verlassen haben?
Sie könnten vielleicht den Verstand verlieren. So es gibt eigentlich nichts was man da tun könnte. Sie lächelte leicht über meine Bestätigung.

Du bist zweifellos der Mann den wir benötigen, Michel, gebe aber acht das du nicht zu den falschen Schlussfolgerungen kommst - du musst nämlich erst noch vielmehr sehen.

Sie legte ihre Hand auf meine Schulter und musste sich etwas vorwärts neigen, um so zu tun. Obgleich ich es zu dieser Zeit nicht wusste, Thao maß 290 Zentimeter, daß ist außergewöhnlich groß für ein menschliches Wesen.
Ich sehe es mit meinen eigenen Augen, dass wir die rechte Wahl trafen als wir dich auswählten – du hast einen schlauen Verstand, aber ich kann jetzt nicht alles erklären. Und das aus zwei Gründen.
Nämlich? Erstens, ist es noch zu früh für solch eine Erklärung. Ich meine damit du musst erst weitere Anweisungen bekommen an bestimmten Themen bevor wir weiter fortfahren können.
Ich verstehe und zweitens?
Der zweite Grund ist, daß sie auf uns warten. Wir müssen jetzt gehen.
Mit einer leichten Berührung drehte sie mich herum. Ich folgte ihrem Blick und starrte mit großen Augen und war total überrascht. Ungefähr 100 Meter von uns war eine enorme Kugel, von der eine bläuliche Aura ausströmte. Ich erfuhr später, daß diese einen Durchmesser von 70 Meter hatte. Das Licht war ungleichmäßig hell mehr schimmernd und ähnelte einem Hitzedunst, genau so als wenn man von einem Abstand aus auf eine Sandwüste schaut die durch die Sommersonne erhitzt wird.

Diese enorme Kugel flimmerte und war ungefähr 10 Meter vom Boden weg. Keine Fenster oder Öffnungen waren zu sehen, auch kein Aufstieg, es sah so glatt wie die Schale eines Eies aus.


Thao gab mir ein Zeichen ihr zu folgen und wir gingen in Richtung zu dieser Kugel. Ich erinnere mich an diesen Moment sehr gut. In der kurzen Zeit die wir brauchten zu der Kugel zu gehen war ich so aufgeregt das ich total meine Gedanken verlor.
Ein konstanter Strom von Bildern blitzte durch meinen Verstand und ähnelte einem Film im schnell vorwärts Modus. Ich sah mich selber, wie ich meiner Familie dieses Abenteuer unterbreitete und sah auch wieder die Zeitungsartikel, die ich diesbezüglich von UFO’s gelesen hatte. Ich erinnere mich das ein Gefühl der Traurigkeit über mich kam als ich an meine Familie dachte, die ich so sehr liebte.
Ich sah mich selbst, als wenn in einer Falle und es wurde mir klar, daß ich sie vielleicht nie wieder sehen würde…

Du hast absolut nichts zu befürchten Michel, sagte Thao. Vertraue mir.
Du wirst sehr bald wieder vereinigt sein mit deiner Familie und das in guter Gesundheit.


Ich glaube ich war so überrascht dass meine Mund weit offen stand, was in Thao ein wohlklingendes Lachen auslöste, was wohl selten gehört wird unter uns Erdenbürger. Das war das zweite Mal dass sie meine Gedanken gelesen hatte, daß erste mal konnte vielleicht ein Zufall gewesen sein dachte ich, aber dieses mal gab es keinen Zweifel darüber.
Als wir in der Nähe von der Kugel ankamen, stellte mich Thao ihr gegenüber mit ungefähr einem Meter abstand von ihr selbst. Michel, berühre mich jetzt unter keinen Umständen, was auch immer geschieht. Unter keinen Umständen – verstehst du?
Ich war durchaus überrascht von diesem formalen Befehl, aber ich nickte mit dem Kopf.

Sie legte ihre Hand auf eine Art Medaillon das ich schon vorher mal bemerkte, es war ungefähr in der Höhe ihrer linken Brust und mit der anderen Hand hielt sie was einem großen Kugelschreiber gleich sah den sie von ihrem Gürtel entfernt hatte.

Sie zeigte mit dem Kuli über unsere Köpfe in die Richtung zu der Kugel. Ich glaubte ich sah dass ein grüner Lichtstrahl oder Blitz davon heraus schoss aber ich kann mir nicht ganz sicher sein. Sie zeigte dann mit dem Kuli auf mich, immer noch mit ihrer anderen Hand auf dem Medaillon und einfach so, schwebten wir zusammen gleichzeitig hoch in Richtung zu der Außenwand des Raumschiffes.. Gerade als ich sicher war das wir im Begriff waren mit ihr zusammenzustoßen, öffnete sich ein Teil des Rumpfes, es war wie als ob sich ein enormer Kolben im Kern eines Zylinders zurückzog, die Öffnung war oval und ungefähr drei Meter hoch.
Im Innern des Schiffes auf einer Art Landung konnten wir uns wieder auf unsere eigenen Beine stellen.

Sie nahm dann Ihre Hand von dem Medaillon weg und mit einer Geschicklichkeit die vorschlug das sie es schon öfter getan hatte, befestigte Sie dann ihren Kugelschreiber wieder an ihrem Gürtel.


Wir können uns jetzt wieder berühren, sagte sie dann.

Sie führte mich an der Schulter in Richtung zu einem kleinen blauen Licht, daß so intensiv war, daß ich meine Augen halb schließen musste. Ich hatte noch nie so eine Farbe wie diese auf unserer Erde gesehen. Als wir fast unterhalb dieses Lichtes ankamen, konnten wir auf einmal durch diese Wand durch-gehen.. !
Das ist die einzige Art das zu beschreiben. Von der Art, in der mein Mentor mich führte, hätte ich geschworen das ich eine stattliche Beule auf meiner Stirn bekommen würde, doch wir gingen wie Geister durch die Wände!
Thao lachte herzlich als sie den entsetzten Ausdruck auf meinem Gesicht sah. Das tat mir gut. Ich erinnere mich an dieses Lachen - es war wie eine erfrischende Brise zu einer Zeit als ich nicht ganz sicher war was alles um mich herum geschah.
Ich hatte häufig mit Freunden über “Fliegenden Untertassen“ gesprochen und war schließlich überzeugt davon das es die tatsächlich gab - und wenn man es dann auf einmal in der Wirklichkeit sieht oder den Tatsachen gegenübergestellt wird, dann kommen einem so viele Fragen in den Kopf das man denkt das Gehirn springt auseinander.

Aber Natürlich war ich zutiefst erfreut über alles was mit mir geschah.
Von Thaos verhalten gegenüber meiner Person wusste ich, daß ich nicht den geringsten Grund hatte mich zu fürchten. Jedoch war sie nicht alleine in diesem Schiff und ich wunderte mich wie das Verhalten der anderen sein würde. Trotz meiner Faszination mit diesem Abenteuer bezweifelte ich noch immer ob ich je meine Familie wieder sehen würde. Sie schienen alle schon so weit weg zu sein, wo ich doch noch vor ein paar Minuten in meinem eigenen Garten war.
Wir bewegten uns jetzt gleitend auf Bodenebene entlang einem Tunnel ähnlichen Korridor der zu einem kleinen Raum führte deren Wände von solch einem intensiven Gelb gefüllt waren, daß ich meine Augen schließen musste. Die Wände bildeten eine Wölbung – genau so als ob wir uns unter einer umgestürzten Schüssel aufhielten.
Thao setzte mir einen Art Helm auf den Kopf der von einem transparenten Material gemacht war und ich fand als ich ein Auge öffnete, daß es mir jetzt möglich war das Licht zu ertragen.

Wie fühlst du dich jetzt? Fragte sie.
Viel besser danke, aber wie kannst du nur dieses grelle Licht ertragen, fragte ich?
Es ist kein Licht. Es ist nur die gegenwärtige Farbe an den Wänden in diesem Zimmer.
Wieso gegenwärtig? Hast du mich hier her gebracht um das Zimmer neu zu streichen? Scherzte ich.
Da ist keine Farbe. Es sind nur Vibrationen, Michel.


Du glaubst immer noch das du in deinem erdlichen Universum bist, aber da bist du nicht mehr. Du bist jetzt in einem von unseren für Super - Langstrecken gebauten Raumfahrzeugen, fähig zu einer Geschwindigkeit was mehrmals das der Lichtgeschwindigkeit entspricht. Wir werden bald aufbrechen so bitte lege dich auf diese Koje.
In der Mitte des Raumes waren zwei Kästen - eher wie Särge ohne Deckel. Ich streckte mich aus in einem und Thao in dem anderen. Ich hörte sie sprechen, in einer mir nicht vertrauten Sprache aber es klang sehr harmonisch. Ich wollte mich ein wenig hochheben wurde aber durch eine unbekannte und unsichtbare Kraft zurückgehalten. Die gelbe Farbe verschwand nach und nach von den Wänden, um durch ein Blau ersetzt zu werden, das zweifellos nicht weniger intensives war.
Der Anstrich war… gewechselt worden.....

Ein drittel vom Raum wurde plötzlich dunkel und ich bemerkte minuziöse Lichter die wie Sterne funkelten. Thao’s Stimme war klar in der Dunkelheit zu hören. Das sind Sterne, Michel.
Wir haben das parallele Universum der Erde verlassen und werden jetzt ebenso deinen Planeten weiter und weiter hinter uns lassen, um dich mitzunehmen für einen Besuch auf unserem Planeten. Wir wissen, diese Reise wird dich sehr Interessieren besonders auch unser Abflug, welcher sehr langsam stattfinden wird zu deinem Nutzen, wir können dieses auf dem Bildschirm verfolgen der gerade vor dir ist.
Wo ist die Erde jetzt?
Wir können sie jetzt noch nicht sehen da wir fast direkt über ihr sind, ungefähr in 10 000 Metern Höhe. Plötzlich hörten wir eine Stimme, es schien die gleiche Sprache zu sein die Thao schon vorher verwendet hatte. Thao antwortete kurz und dann sprach die Stimme in französisch zu mir – in einem ausgezeichneten französisch (obgleich der Ton mehr Melodik war, als wie es typisch ist) begrüßte sie mich an Bord.
Es war fast wie das Willkommen an Bord von einer unserer Fluggesellschaften und ich erinnere mich daran wie es mich amüsierte trotz der einzigartigen Situation in der ich mich befand. Im gleichen Augenblick spürte ich eine kleine Luft Brise und es wurde kühl fast wie wenn eine Klimaanlage angeht. Auf einmal ging alles sehr schnell.
Auf dem Bildschirm erschien etwas was nur die Sonne hätte sein können. Anfangs schien es als berührte sie den Rand der Erde oder genauer eigentlich Südamerika, wie ich später erfuhr. Wieder mal wunderte ich mich ob ich vielleicht nur träumte. Sekunde bei Sekunde wurde Amerika kleiner. Australien konnte nicht gesichtet werden, eben weil die Strahlen der Sonne es noch nicht erreicht hatten.

Auf einmal konnten jetzt die Konturen des Planeten bemerkt werden und wir schienen um die Erdkugel herum zu fliegen zu einer Position über dem Nordpol. Dort änderten wir die Flugrichtung und zogen weg von der Erde mit einer unglaublichen Geschwindigkeit.


Unsere arme Erde wurde ein Basketball und dann eine Billardkugel bis sie schließlich - oder fast - vom Schirm verschwand. Stattdessen wurde mein Augenlicht mit dem düsteren Blau des Weltraumes gefüllt. Ich drehte meinen Kopf in Thao’s Richtung, hoffend für eine weitere Erklärung.
Hat dir das gefallen? Es war wunderbar, aber so schnell – wie ist es möglich, mit solch einer großen Geschwindigkeit zufliegen?
Das war gar nichts mein lieber Freund. Wir sind sehr langsam abgeflogen. Aber jetzt fliegen wir mit voller Geschwindigkeit. Wie schnell, unterbrach ich.

Mehrmals die der Lichtgeschwindigkeit. Der Lichtgeschwindigkeit? Aber wie viel male schneller?
Das ist unglaublich! Aber was ist dann mit der Lichtgrenze?


Ich kann gut verstehen das es für dich unglaublich erscheint. Nicht einmal eure Experten würden das glauben - es ist jedoch die Wahrheit. Du sagst mehrmals die Lichtgeschwindigkeit, aber wie viel mal?
Michel, während dieser Reise werden wir dir viele Sachen enthüllen, aber es sind auch Details zu denen du nicht Zugang hast. Die exakte Geschwindigkeit unseres Raumfahrzeugs ist ein solches Detail. Es tut mir leid, denn ich weiß, daß du jetzt enttäuscht bist und das deine große Neugier nicht zufrieden gestellt wurde. Aber es werden so viele andere neue und interessante Sachen für dich zu sehen und zu lernen sein, daß du dich wirklich nicht kümmern solltest, wenn Informationen von dir zurückgehalten werden.
Ihre Verhaltungsweise zeigte an das die Angelegenheit abgeschlossen war und ich beharrte nicht weiter auf meine Frage, daß zu tun, wäre unhöflich gewesen.

Schau, sagte sie zu mir. Auf dem Schirm war ein farbiger Punkt erschienen und wurde schnell größer.
Was ist es? Der Saturn.


Der Leser muss mir verzeihen, wenn die Beschreibungen die ich gebe nicht so ausführlich sind, wie es der Leser oder Leserin vielleicht wünschte, aber es muss verstanden werden das ich noch nicht alle meine Sinne zurückgewonnen hatte. Ich hatte soviel gesehen, in so kurzer Zeit, ich war einfach irgendwie etwas verwirrt.

Während wir uns näherten wuchs der berühmte Saturn schnell auf dem Bildschirm. Seine Farben waren wunderschön - unvergleichbar zu allem was ich je auf Erden gesehen hatte. Es waren gelbe, rote, grüne, blaue und orangene Farbtöne. Innerhalb jeder Farbe wuchs ein endloser Bereich der Nuancen, die getrennt vermischt wurden, erst stärker dann schwächer, was dann die berühmten Ringe gab, beschränkt innerhalb denselben…

Es war ein erstaunliches Schauspiel das mehr und mehr unseren Schirm füllte. Ich bemerke das ich nicht mehr länger durch das Kraftfeld zurückgehalten wurde. Ich wollte meinen Helm entfernen damit ich die Farben besser sehen konnte aber Thao zeigte an, daß ich es nicht tun sollte.

Wo sind die Satelliten, fragte ich?
Du kannst zwei fast nebeneinander sehen, mehr zur rechten des Bildschirmes. Wie weit entfernt sind wir jetzt?
Es müssten ungefähr 6 000 000 Kilometer oder noch mehr sein. Sie wissen es Selbstverständlich genau am Flugdeck, aber um dir eine genauere Schätzung zu geben, müsste ich wissen ob unsere Kamera auf vollem Zoom ist oder nicht.
Saturn verschwand plötzlich von der linken Seite des Bildschirmes das sich dann wieder mit der Farbe des Weltalls füllte. Ich glaube, daß es in diesem Moment war wo ich eine Begeisterung fühlte die ich vorher noch nie kannte. Auf einmal wurde mir klar, daß ich dabei war ein außerordentliches und einmaliges Abenteuer zu erleben – und warum?

Ich hatte um nichts gebeten und hatte nie zu Erwägen gewagt (wer konnte sich so etwas überhaupt vorstellen) so ein Abenteuer erleben zu dürfen.
Thao stand auf und sagte du kannst jetzt dasselbe tun, Michel. Ich befolgte ihren Rat und wir fanden uns wieder nebeneinander in der Mitte der Kabine. Es war erst dann das ich bemerkte das Thao nicht mehr ihren Helm trug.
Kannst du mir etwas erklären, sagte ich, warum du gerade noch einen Helm getragen hast, während ich in deiner Begleitung keinen auf hatte und jetzt habe ich wieder einen auf und du keinen mehr.

Es ist er sehr einfach. Wir kommen von einem Planeten der bakteriologisch unterschiedlich ist von dem der Erde, für uns ist es ein Kulturer Gegensatz. So um mit dir in Verbindung zu treten war ich gezwungen diese grundlegende Vorsichtsmaßnahme zu treffen.

Du warst eine Gefahr für mich, aber jetzt nicht mehr.
Ich verstehe nicht ganz?


Als du diese Kabine betreten hast war die Farbe für dich zu intensiv und ich gab dir den Helm, den du jetzt trägst und der ganz speziell für dich konzipiert ist. In der Tat, wir haben deine Reaktion vorausgesehen. Während der kurzen Zeit war die Kabine gelb und dann Blau, so achtzig Prozent des gefährlichen Bakteriums in dir war zerstört worden. Dann hast du vielleicht eine Kühle Luftbrise gespürt die ähnlich ist als wenn eine Klimaanlage angeht, daß war wiederum eine andere Form der Desinfektion … sagen wir Bestrahlung dazu, obgleich es nicht das korrekte Wort ist - es kann in keine deiner Sprachen auf Erden übersetzt werden.
Auf diese Art bin ich hundert Prozent desinfiziert worden, aber du hast immer noch genügend Bakterien in dir um uns beträchtlich zu schädigen. Ich werde dir diese zwei Pillen geben und in drei Stunden wirst du so weit sein dich für rein zu erklären, als wärst du einer von uns.
Während sie sprach nahm sie einen kleinen Kasten von ihrer Koje, entfernt die Pillen und reichte sie mir zusammen mit einem Test Tube Glas das eine Flüssigkeit enthielt was ich annahm, Wasser zu sein. Ich hob die Unterseite meines Helmes hoch und schluckte sie beide.

Zunächst war alles normal, aber dann geschah alles sehr schnell und es war sehr merkwürdig.
Thao nahm mich in ihre Arme und legte mich auf die Koje und entfernte meinen Helm.
Ich sah das alles von einer Entfernung von zwei oder drei Meter von meinem Körper entfernt!


Ich kann mir denken, daß bestimmte Sachen in diesem Buch für einen unvorbereiteten Leser, unvorstellbar sind.
Doch ich sah meinen Körper von einem Abstand aus und ich war in der Lage mich jetzt nur mit meinen Gedanken alleine, in diesem Zimmer oder Raum zu bewegen.

Michel, sprach Thao, ich weiß dass du mich sehen und hören kannst, aber ich bin nicht in der Lage dich zu sehen, so folglich kann ich dich nicht anschauen wenn ich mit dir spreche.

Dein Astrales Wesen hat jetzt deinen Körper verlassen. Du bist diesbezüglich in keiner Gefahr – also bitte mache dir keine Sorgen. Ich weiß, es ist das erste mal das du so was erlebst, aber es gibt Menschen die dadurch in Panik geraten.
Ich habe dir eine spezielle Droge gegeben um deinen Körper von allen Bakterien zu reinigen, die für uns gefährlich sind. Ich habe dir auch eine andere Droge gegeben, die es verursachte das dein Astrales Wesen deinen Körper verlassen hat - dieses dauert drei Stunden, die Zeit die es braucht um dich zu reinigen. Auf diese Art kannst du unser Raumfahrzeug besichtigen und wir sind ohne Gefahr von dir angesteckt zu werden und wir vergeuden auch keine Zeit damit.

So merkwürdig wie es auch scheint, aber ich fand diesen Zustand ziemlich natürlich - und so folgte ich ihr. Es war faszinierend. Sie ging auf eine Art Türe zu welche sich gleitend öffnete und es uns ermöglichte von Raum zu Raum zu gehen. Ich folgte in einem Abstand und jedes mal, wenn ich sie erreichte war die Türe bereits geschlossen, aber ich ging einfach durch sie hindurch.
Schließlich erreichten wir einen kreisförmigen Raum, ungefähr 20 Meter im Durchmesser, in dem mindestens ein Dutzend von Astronauten waren - nur Frauen und alle ungefähr so groß wie Thao.

Thao näherte sich einer Gruppe von vier, welche in enorm bequem ausschauenden Lehnsesseln saßen, angeordnet in einem Kreis. Als sie in einem freien Sitzplatz Platz nahm, drehten sich die vier Köpfe fragend in Ihre Richtung. Es schien fast, als ob sie Freude daran hatte die anderen warten zu lassen, aber schließlich sprach sie dann.
Ich war wieder richtig bezaubert als ich diese Sprache hörte – die Assonanz war ziemlich neu für mich, aber die Intonationen waren so harmonisch das man meinte sie würden singen. Sie schienen sehr interessiert zu sein an was Thao Ihnen berichtete. Ich nahm an, daß sie von mir sprachen, ich war recht mit der Annahme das ich der Hauptzweck ihrer Mission war.

Als Thao aufhörte zu reden gab es einen Strom von Fragen an Sie und zwei andere Astronauten schlossen sich der Gruppe an. Die Diskussion schwoll an und entwickelte einen Ton von erhöhter Aufregung.


Nicht ein Wort verstehend von was gesprochen wurde, beobachtete ich das Eintreten von drei Personen. Sie standen vor einer Art Leinwand die 3-dimensionale Bilder zeigte, mit mehr oder weniger lebhaften Farben, ich näherte mich um zu entdecken, daß dieses zweifellos der Kontrollraum des Raumfahrzeuges sein musste.

Unsichtbar zu sein machte das ganze noch interessanter, da jede Person ihre Aufgaben durchführte ohne gestört zu werden oder durch meine Anwesenheit abgelenkt zu sein.

Auf einem Schirm, der größer war als der Rest, konnte ich Punkte erkennen – einige größer als andere und einige heller, welche sich ständig und ohne Unterbrechung in ihre vorgeschriebenen Richtungen bewegten, mehrere nach links des Schirmes und andere nach rechts.
Ihre Geschwindigkeit erhöhte sich während sie auf dem Schirm größer wurden und dann schließlich wieder ganz vom Bildschirm verschwanden. Ihre Farben waren häufig leuchtend und außerordentlich schön, sie reichten von den subtilen Tönen bis zu einem blind machenden Gelb, wie das Licht von unserer Sonne.

Ich stellte bald fest, daß das die Planeten und die Sonnen waren, unter denen wir navigierten und ich war absolut fasziniert wie sie geräuschlos über den Bildschirm dahinzogen. Ich kann nicht sagen, wie lang ich das beobachtete, als plötzlich ein merkwürdiger Ton die Kabine füllte, ein Ton der gleichzeitig weich war aber zur gleichen Zeit auch beharrend und der von vielen blitzenden Lichtern begleitet wurde.

Dieses hatte einen sofortigen Effekt, den die Astronauten, die mit Thao gesprochen hatten, näherten sich jetzt dem Steuerungspult und jede nahm einen Sitz ein, der ihr persönlich zugewiesen zu sein schien. Alle Augen waren aufmerksam auf den Bildschirmen fixiert.


Genau in der Mitte dieser großen Monitoren, konnte ich eine enorme Masse erkennen die schwierig zu beschreiben ist. Sagen wir nur mal, es war rund in der Form und die Farbe war blau-grau. Es blieb genau in der Mitte jedes Bildschirmes unbeweglich stehen. Im Raum war alles still. Die allgemeine Aufmerksamkeit wurde auf drei Astronauten gerichtet, die rechteckige geformte Teile einer Ausrüstung bedienten, irgendwie ähnlich dem unseres Computers.

Plötzlich erschien ein Bildschirm wo vorher glaube ich die Wand der Kabine war, und der umfasste eine riesige Region, ich war wie benommen als ich ein Bild von “New York“ sah – aber nein! Das ist Sydney, sagte ich zu mir selber, doch die Brücke ist ganz anders… oder war es überhaupt eine Brücke?


Meine Überraschung war so groß ich musste Thao fragen, an wessen Seite ich stand.


Ich hatte jedoch vergessen, daß ich nicht mehr in meinem physischen Körper war und niemand konnte mich hören.
Ich war zwar fähig Thao zu hören und andere die miteinander kommentierten was sie sahen, aber es half mir nicht sehr viel da ich ihre Sprache nicht verstand. Ich war überzeugt das Thao mich nicht angelogen hatte und war deshalb davon überzeugt das wir die Erde wirklich hinter uns gelassen hatten. Mein Mentor hatte mir erklärt das wir mit einer Geschwindigkeit die mehrmals der Lichtgeschwindigkeit entspricht fliegen… und ich hatte Saturn vorbei fliegen sehen und später was aussah wie Planeten und Sonnen - sind wir doch zurückkommen, und warum?

Thao sprach laut und auf französisch was verursachte das sich alle Köpfe zu ihr hin wendeten.

Michel, wir sind über dem Planeten Aremo X3 stationiert, der fast zweimal so groß ist wie die Erde und wie du auf dem Schirm sehen kannst, ziemlich ähnlich wie deine Welt.


Ich kann dir jetzt nicht unsere gegenwärtige Mission in Einzelheiten erklären, weil ich gebraucht werde um an dieser Operation teilzunehmen, aber ich werde es später tun. Um dich auf das rechte Gleis zu setzen, sage ich dir jetzt, das unsere Mission es mit Radioaktiverstrahlung zu tun hat, so wie du es auf der Erde auch kennst?
Alle schienen in Gedanken verloren zu sein und jeder wusste genau was zu tun und wann es zu tun war. Wir waren jetzt stationär. Der große Monitor projizierte ein Bild von der Mitte einer Stadt.

Der Leser sollte verstehen, daß dieser große Monitor tatsächlich nichts anders war als ein Unermesslicher großer Fernsehschirm, ein Bild projizierend was so echt und wirklich aussah, als wenn wir aus dem Fenster eines hohen Gebäudes geschaut hätten.
Meine Aufmerksamkeit war zu einem anderen kleineren Schirm hin gezogen worden, der von zwei meiner Hostessen überwacht wurde. Auf diesem Monitor konnte ich unser Raumfahrzeug sehen, wie ich es schon mal in unserem parallelen Universum gesehen hatte. Während ich alles beobachtete war ich überrascht als ich sah das unterhalb in der Mitte unseres Raumschiffes, eine kleine Kugel ausgestoßen wurde, wie ein Ei aus einer Henne.

Sobald es außerhalb war beschleunigte es schnell in Richtung des Planeten nach unten. Während es außer Sicht verschwand tauchte eine andere Kugel auf die gleiche Weise auf und dann eine Dritte. Ich bemerkte, daß jede Kugel auf unterschiedlichen Schirmen von verschiedenen Personen der Astronauten überwacht wurde. Der Abflug der Kugeln konnte jetzt auf dem großen Monitor leicht verfolgt werden. Die große Entfernung sollte sie eigentlich in sehr kurzer Zeit, unsichtbar gemacht haben, aber sie blieben im Blickfeld und ich leitete davon ab, daß die Kameras einen außerordentlich Leistungs fähigen Zoom haben mussten.
In der Tat, der Effekt des Zooms war so stark, daß die erste Kugel rechts vom Schirm verschwand und die zweite von links auch. Wir konnten jetzt nur die mittlere sehen und folgten ihrer Landung auf den Planeten sehr klar.

Sie stoppte in der Mitte eines riesigen Quadrates, welches mit Wohnhäuser umgeben war. Dort schwebte sie als wenn sie frei in der Luft hängen würde einige Meter vom Boden weg. Die anderen Kugeln wurden genauso ausführlich überwacht. Eine war über einem Fluss, der durch die Stadt floss und die andere schwebte über einem Hügel in nähe der Stadt.

Unerwartet, projizierte der Monitor ein neues Bild. Ich konnte jetzt die Türen eines Wohnhauses deutlich sehen oder besser gesagt die Eingänge, wo die Türen gewesen sein sollten, waren weite Öffnungen.


Ich erinnere mich jetzt sehr klar daran dass ich bis zu diesem Moment nicht bemerkt hatte wie sonderbar diese Stadt war … Nichts hatte … sich .... bewegt.

Angefügte Bilder:
thao-michel.jpg

Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 25.08.2010 17:49 | nach oben springen

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