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#1

Was geschieht bei uns Lichtwesen

in Gesundheitsportal 07.05.2010 17:15
von Inaara • 13.905 Beiträge

Hallo ihr Lieben -
kennt ihr diese Mäechen noch ?

Andersen, Hans Christian (1805-1875)

Die wilden Schwäne


Weit von hier, dort, wo die Schwalben hinfliegen, wenn wir Winter haben, wohnte ein König der elf Söhne und eine Tochter Elisa hatte. Die elf Brüder waren Prinzen und gingen mit dem Stern auf der Brust und dem Säbel an der Seite in die Schule.

Sie schrieben mit Diamantgriffeln auf Goldtafeln und lernten ebenso gut auswendig, wie sie lasen;

man konnte gleich hören, daß sie Prinzen waren. Die Schwester Elisa saß auf einem kleinen Schemel von Spiegelglas und hatte ein Bilderbuch, welches für das halbe Königreich erkauft war.

Oh, die Kinder hatten es so gut; aber so sollte es nicht immer bleiben!


Ihr Vater, welcher König über das ganze Land war, verheiratete sich mit einer bösen Königin, die den armen Kindern gar nicht gut war. Schon am ersten Tag konnten sie es merken. Auf dem ganzen Schloss war große Pracht, und da spielten die Kinder "Es kommt Besuch", aber statt daß sie, wie sonst, allen Kuchen und alle gebratenen Äpfel erhielten, die nur zu haben waren, gab sie ihnen bloß Sand in einer Teetasse und sagte, sie möchten tun, als ob etwas darin sei.

Die Woche darauf brachte sie die kleine Schwester Elisa auf das Land zu einem Bauernpaar, und lange währte es nicht, da redete sie dem König so viel von den armen Prinzen vor, daß er sich gar nicht mehr um sie kümmerte.


"Fliegt hinaus in die Welt und ernährt euch selbst!" sagte die böse Königin. "Fliegt wie die großen Vögel ohne Stimme!"
Aber sie konnte es doch nicht so schlimm machen, wie sie gern wollte; sie wurden elf herrliche wilde Schwäne.


Mit einem sonderbaren Schrei flogen sie aus den Schlossfenstern hinaus über den Park und den Wald dahin.

Es war noch ganz früh am Morgen, als sie da vorbeikamen, wo die Schwester Elisa in der Stube des Landmannes lag und schlief. Hier schwebten sie über dem Dach, drehten ihre langen Hälse und schlugen dann mit den Flügeln, aber niemand hörte oder sah es. Sie mussten wieder weiter, hoch gegen die Wolken empor, hinaus in die weiter Welt. Da flogen sie hin zu einem großen dunklen Wald, der sich bis an den Strand erstreckte.

Die arme, kleine Elisa stand in der Stube des Landmannes und spielte mit einem grünen Blatt;


anderes Spielzeug hatte sie nicht. Und sie stach ein Loch in das Blatt, sah hindurch und gegen die Sonne empor, und da war es, als sähe sie ihrer Brüder klare Augen. Jedes mal, wenn die warmen Sonnenstrahlen auf ihre Wangen schienen, gedachte sie aller ihrer Küsse.
Ein Tag verging ebenso wie der andere. Strich der Wind durch die großen Rosenhecken draußen vor dem Haus, so flüsterte er den Rosen zu:

"Wer kann schöner sein als Ihr?" Aber die Rosen schüttelten das Haupt und sangen: "Elisa ist es!"

Und saß die alte Frau am Sonntag vor der Tür und las in ihrem Gesangbuch so wendete der Wind die Blätter um und sagte zum Buch:

"Wer kann frömmer sein als du?" - "Elisa ist es!"

sagte das Gesangbuch. Und es war die reine Wahrheit, was die Rosen und das Gesangbuch sagten.

Als sie fünfzehn Jahre alt war, sollte sie nach Hause.


Und als die Königin sah, wie schön sie war, wurde sie ihr gram und voll Hass. Gern hätte sie sie in einen wilden Schwan verwandelt wie die Brüder, aber das wagte sie nicht gleich, weil ja der König seine Tochter sehen wollte.
Frühmorgens ging die Königin in das Bad, welches von Marmor erbaut und mit weichen Kissen und den prächtigsten Decken geschmückt war. Und sie nahm drei Kröten, küsste sie und sagte zu der einen:

"Setze dich auf Elisas Kopf, wenn sie in das Bad kommt, damit sie dumm wird wie du!" "Setze dich auf ihre Stirn, damit sie hässlich wird wie du, so daß ihr Vater sie nicht kennt!" "Ruhe an ihrem Herzen", flüsterte sie der dritten zu; "lasse sie einen bösen Sinn erhalten, damit sie Schmerzen davon hat!"

Dann setzte sie die Kröten in das klare Wasser, welches sogleich eine grüne Farbe erhielt, rief Elisa, zog sie aus und ließ sie in das Wasser hinabsteigen. Und indem Elisa untertauchte, setzte sich die eine Kröte ihr in das Haar, die andere auf ihre Stirn und die dritte auf die Brust. Aber sie schien es gar nicht zu merken.

Sobald sie sich emporrichtete, schwammen drei rote Mohnblumen auf dem Wasser.

Wären die Tiere nicht giftig gewesen und von der Hexe geküsst worden, so wären sie in rote Rosen verwandelt. Aber Blumen wurden sie doch, weil sie auf ihrem Haupt und an ihrem Herzen geruht hatten.

Sie war zu fromm und unschuldig, als daß die Zauberei Macht über sie haben konnte!

Als die böse Königin das sah, rieb sie Elisa mit Walnusssaft ein, so daß sie ganz schwarzbraun wurde, bestrich ihr das hübsche Antlitz mit einer stinkenden Salbe und ließ das herrliche Haar sich verwirren. Es war unmöglich, die schöne Elisa wiederzuerkennen.
Als sie der Vater sah, erschrak er sehr und sagte, es sei nicht seine Tochter. Niemand, außer dem Kettenhund und den Schwalben, wollte sie erkennen; aber das waren arme Tiere, die nichts zu sagen hatten.
Da weinte die arme Elisa und dachte an ihre elf Brüder, die alle weg waren. Betrübt stahl sie sich aus dem Schloss und ging den ganzen Tag über Feld und Moor bis in den großen Wald hinein. Sie wusste gar nicht, wohin sie wollte, aber die fühlte sich so betrübt und sehnte sich nach ihren Brüdern.

Die waren sicher auch, gleich ihr, in die Welt hinaus gejagt, die wollte sie suchen und finden.

Nur kurze Zeit war sie im Wald gewesen, da brach die Nacht an. Sie kam ganz vom Weg und Steg ab, darum legte sie sich auf das weiche Moos nieder, betete ihr Abendgebet und lehnte ihr Haupt an einen Baumstumpf. Es war da so still, die Luft so mild, und ringsumher im Gras und im Moos leuchteten, einem grünen Feuer gleich, Hunderte von Johanneswürmchen. Als sie einen der Zweige leise mit der Hand berührte, fielen die leuchtenden Käfer wie Sternschnuppen zu ihr nieder.

Die ganze Nacht träumte sie von ihren Brüdern. Sie spielten wieder als Kinder, schrieben mit dem Diamantgriffel auf die Goldtafel und betrachteten das herrliche Bilderbuch, welches das halbe Reich gekostet hatte. Aber auf die Tafel schrieben sie nicht, wie früher, Nullen und Striche, sondern die mutigen Taten, die sie vollführt, alles, was sie erlebt und gesehen hatten. Und im Bilderbuch war alles lebendig, die Vögel sangen, und die Menschen gingen aus dem Buch heraus und sprachen mit Elisa und ihren Brüdern. Aber wenn diese das Blatt umwendeten, sprangen sie gleich wieder zurück, damit keine Unordnung hineinkomme.

Als sie erwachte, stand die Sonne schon hoch. Sie konnte sie freilich nicht sehen, die hohen Bäume breiteten ihre Zweige dicht und fest über sie aus. Aber die Strahlen spielten dort oben gerade wie ein wehender Goldflor. Da war ein Duft von Grünem, und die Vögel setzten sich fast auf ihre Schultern. Sie hörte Wasser plätschern. Das waren viele große Quellen, die alle in einen See ausliefen, in dem der herrlichste Sandhoden war. Freilich wuchsen dort dichte Büsche ringsumher, aber an einer Stelle hatten die Hirsche eine große Lichtung gemacht, und hier ging Elisa zum Wasser hin. Dies war so klar, daß man, wenn der Wind nicht die Zweige und Büsche berührte, so daß sie sich bewegten, hätte glauben können, sie seine auf dem Boden abgemalt, so deutlich spiegelte sich dort jedes Blatt, sowohl das, welches von der Sonne beschienen, als das, welches im Schatten war.

Sobald Elisa ihr eigenes Gesicht erblickte, erschrak sie, so braun und hässlich war es.

Doch als sie ihre kleine Hand benetzte und Augen und Stirne rieb, glänzte die weiße Haut wieder vor. Da entkleidete sie sich und ging in das frische Wasser hinein. Ein schöneres Königskind, als sie war, wurde in dieser Welt nicht gefunden.
Als sie sich wieder angekleidet und ihr langes Haar geflochten hatte, ging sie zur sprudelnden Quelle, trank aus der hohlen Hand und wanderte tief in den Wald hinein, ohne selbst zu wissen, wohin. Sie dachte an ihre Brüder,

dachte an den lieben Gott, der sie sicher nicht verlassen würde.

Gott ließ die wilden Waldäpfel wachsen, um die Hungrigen zu sättigen. Er zeigte ihr einen solchen Raum, die Zweige bogen sich unter der Last der Früchte. Hier hielt sie ihre Mittagsmahlzeit, setzte Stützen unter die Zweige und ging dann in den dunkelsten Teil des Waldes hinein.
Da war es so still, daß sie ihre eigenen Fußtritte hörte sowie jedes kleinste vertrocknete Blatt, welches sich unter ihrem Fuße bog. Nicht ein Vogel war da zu sehen, nicht ein Sonnenstrahl konnte durch die großen, dunklen Baumzweige dringen. Die hohen Stämme standen so nahe beisammen, daß es, wenn sie vor sich in sah, ganz so schien, als ob ein Balkengitter dicht beim andern sie umschlösse. Oh, hier war eine Einsamkeit, wie sie solche früher nie gekannt!

Die Nacht wurde ganz dunkel. Nicht ein einziger kleiner Johanniswurm leuchtete aus dem Moos.


Betrübt legte sie sich nieder, um zu schlafen. Da schien es ihr, als ob die Baumzweige über ihr sich zur Seite bewegten und der liebe Gott mit milden Augen auf sie niederblickte, und kleine Engel sahen über seinem Kopf und unter seinen Armen hervor. Als sie am Morgen erwachte, wusste sie nicht, ob sie es geträumt hatte oder ob es wirklich so gewesen. Sie ging einige Schritte vorwärts, da begegneten sie einer alten Frau mit Beeren in ihrem Korb. Die Alte gab ihr einige davon. Elisa frage, ob sie nicht elf Prinzen durch den Wald habe reiten sehen.

"Nein!" sagte die Alte; "aber ich sah gestern elf Schwäne mit Goldkronen auf dem Haupt den Fluss hier nahebei hinab schwimmen!"
Und sie führte Elisa ein Stück weiter vor zu einem Abhang. Am Fuße desselben schlängelte sich ein Flüsschen. Die Bäume an seinen Ufern streckten ihre langen, blattreichen Zweige einander entgegen, und wo sie ihrem natürlichen Wuchse nach, nicht zusammenreichen konnten, da waren die Wurzel aus der Erde losgerissen und hingen, mit den Zweigen ineinander geflochten, über das Wasser hinaus.

Elisa sagte der Alten Lebewohl und ging das Flüsschen entlang, bis wo dieses ins große, offene Meer hinaus floss.

Das ganze herrliche Meer lag vor dem jungen Mädchen, aber nicht ein Segel zeigte sich darauf, nicht ein Boot war da zu sehen. Wie sollte sie nun dort weiter fort kommen? Sie betrachtete die unzähligen kleinen Steine am Ufer, das Wasser hatte sie alle rund geschliffen. Glas, Eisen, Seine, alles, was da zusammengespült lag, hatte seine Form durch das Wasser bekommen, welches doch viel weicher war als ihre feine Hand.
"Das rollt unermüdlich fort, und so ebnet sich das Harte. Ich will ebenso unermüdlich sein. Dank für eure Lehre, ihr klaren, rollenden Wogen; einst, das sagte mir mein Herz, werdet ihr mich zu meinen lieben Brüdern tragen!"

Auf dem angespülten Seegras lagen elf weiße Schwanenfedern! Sie sammelte sie zu einem Strauß.

Es lagen Wassertropfen darauf - ob es Tau oder Tränen waren, konnte man nicht sehen. Einsam war es dort am Strand, aber sie fühlte es nicht, denn das Meer bot eine dauernde Abwechslung, ja mehr in nur wenigen Stunden, als die Landseen in einem ganzen Jahr aufweisen können. Kam eine große, schwarze Wolke, so war das, als ob die See sagen wollte:

"Ich kann auch finster aussehen." Und dann blies der Wind, und die Wogen kehrten das Weiße nach außen. Schienen aber die Wolken rot und schliefen die Winde, so war das Meer einem Rosenblatt gleich; bald wurde es grün, bald weiß. Aber wie still es auch ruhte, am Ufer war doch eine leise Bewegung, das Wasser hob sich schwach wie die Brust eines schlafenden Kindes.
Als die Sonne unterzugehen im Begriff war, sah Elisa elf wilde Schwäne mit Goldkronen auf dem Kopf dem Lande zufliegen. Sie schwebten einer hinter dem anderen, es sah aus wie ein langes, weißes Band. Da stieg Elisa den Abhang hinauf und verbarg sich hinter einem Busch.

Die Schwäne ließen sich nahe bei ihr nieder und schlugen mit ihren großen, weißen Schwingen.


Sobald die Sonne hinter dem Wasser war, fielen plötzlich die Schwanengefieder, und elf schöne Prinzen, ihre Brüder, standen da.
Sie stieß einen lauten Schrei aus; obwohl sie sich sehr verändert hatte, wusste sie doch, daß sie es waren, fühlte sie, daß sie es sein müssten. Und sie sprang in ihre Arme und nannte sie bei Namen. Und die Prinzen fühlten sich so glücklich, als sie ihre kleine Schwester sahen, und erkannten sie, die nun groß und schön war.

Sie lachten und weinten, und bald hatten sie verstanden, wie böse ihre Stiefmutter gegen sie alle gewesen war.

"Wir Brüder", sagte der älteste, "fliegen als wilde Schwäne, solange die Sonne am Himmel steht; sobald sie untergegangen ist, erhalten wir unsere menschliche Gestalt wieder.


Deshalb müssen wir immer aufpassen, beim Sonnenuntergang eine Ruhestätte für die Füße zu haben, denn fliegen wir um diese Zeit gegen die Wolken empor, so müssen wir als Menschen in die Tiefe hinunterstürzen.

Hier wohnen wir nicht; es liegt ein ebenso schönes Land wie dieses jenseits der See. Aber der Weg dahin ist weit. Wir müssen über das große Meer, und es findet sich keine Insel auf unserm Wege, wo wir übernachten könnten; nur eine einsame, kleine Klippe ragt in der Mitte hervor, sie ist nicht größer, als daß wir dicht nebeneinander darauf ruhen können. Ist die See stark bewegt, so spritzt das Wasser hoch über uns; aber doch danken wir Gott für sie. Da übernachten wir in unserer Menschengestalt; ohne diese könnten wir nie unser liebes Vaterland besuchen, denn zwei der längsten Tage des Jahres brauchen wir für unseren Flug.

Nur einmal im Jahr ist es uns vergönnt, unsere Heimat zu besuchen.

Elf Tage dürfen wir hier bleiben und über den großen Wald hinfliegen, von wo wir das Schloss, in dem wir geboren wurden und wo unser Vater wohnt, erblicken und den hohen Kirchturm sehen können, wo die Mutter begraben ist. Hier kommt es uns vor, als seien Bäume und Büsche mit uns verwandt; hier laufen die wilden Pferde über die Steppen hin, wie wir es in unserer Kindheit gesehen; hier singt der Kohlenbrenner die alten Lieder, nach denen wir als Kinder tanzten; hier ist unser Vaterland; hierher fühlen wir uns gezogen, und hier haben wir dich, du liebe, kleine Schwester, gefunden! Zwei Tage können wir noch hier bleiben, dann müssen wir fort über das Meer, nach einem herrlichen Land, welches aber nicht unser Vaterland ist!

Wie bringen wir dich fort? Wir haben weder Schiff noch Boot!"

"Auf welche Art kann ich euch erlösen?"

fragte die Schwester. Und sie unterhielten sich fast die ganze Nacht, es wurde nur einige Stunden geschlummert.
Elisa erwachte von dem Rauschen der Schwanenflügel, welche über ihr sausten, die Brüder waren wieder verwandelt. Und sie flogen in großen Kreisen und zuletzt weit weg, aber der eine von ihnen, der jüngste, blieb zurück. Und der Schwan legte den Kopf in ihren Schoß, und sie streichelte seine Flügel, den ganzen Tag waren sie beisammen. Gegen Abend kamen die andern zurück, und als die Sonne untergegangen war, standen sie in natürlicher Gestalt da.
"Morgen fliegen wir von hier weg und können vor Ablauf eines ganzen Jahres nicht zurückkehren. Aber dich können wir nicht so verlassen! Hast du Mut, mitzukommen? Mein Arm ist stark genug, dich durch den Wald zu tragen. Sollten wir da nicht alle so starke Flügel haben, um mit dir über das Meer zu fliegen?" - -

"Ja, nehmt mich mit!" sagte Elisa.

Die ganze Nacht brachten sie damit zu, aus der geschmeidigen Weidenrinde und dem zähen Schild ein Netz zu flechten, und das wurde groß und fest. Auf dieses Netz legte sich Elisa, und als die Sonne hervortrat und die Brüder in wilde Schwäne verwandelt wurden, ergriffen sie das Netz mit ihren Schnäbeln und flogen mit ihrer lieben Schwester, die noch schlief, hoch gegen die Wolken empor. Die Sonnenstrahlen fielen ihr gerade auf das Antlitz, deshalb flog einer der Schwäne über ihrem Kopf, damit seine breiten Schwingen sie beschatten konnten.

Sie waren weit vom Land entfernt, als Elisa erwachte.


Sie glaubte noch zu träumen, so sonderbar kam es ihr vor, hoch durch die Luft über das Meer getragen zu werden. An ihrer Seite lag ein Zweig mit herrlichen reifen Beeren und ein Bündel wohnschmeckender Wurzeln, die hatte der jüngste der Brüder gesammelt und ihr hingelegt. Sie lächelte ihn dankbar an, denn sie erkannte ihn, er war es, der über ihr folg und sie mit den Schwingen beschattete.

Sie waren so hoch, daß das größte Schiff, welches sie unter sich erblickten, eine weiße Möwe zu sein schien, die auf dem Wasser lag. Eine große Wolke stand hinter ihnen, das war ein ganzer Berg. Und auf diesem sah Elisa ihren eigenen Schatten und den der elf Schwäne, so riesengroß flogen sie dahin. Das war ein Gemälde, prächtiger, als sie früher je eins gesehen. Doch als die Sonne höher stieg und die Wolke weiter zurückblieb, verschwand das schwebende Schattenbild. Den ganzen Tag flogen sie fort, gleich einem sausenden Pfeil durch die Luft; aber es ging doch langsamer als sonst, denn jetzt hatten sie die Schwester zu tragen.
Es zog ein böses Wetter auf, der Abend brach herein.

Ängstlich sah Elisa die Sonne sinken, und noch war die einsame Klippe im Meere nicht zu erblicken. Es kam ihr vor, als machten die Schwäne stärkere Schläge mit den Flügeln. Ach, sie war Schuld daran, daß sie nicht rasch genug fortkamen. Wenn die Sonne untergegangen war, so mussten sie Menschen werden, in das Meer stürzen und ertrinken. Da betete sie aus dem Innersten des Herzens ein Gebet zum lieben Gott; aber noch erblickte sie keine Klippe. Die schwarze Wolke kam näher, die starken Windstöße verkündeten einen Sturm. Die Wolken standen in einer einzigen, großen, drohenden Welle da, welche fast wie Blei vorwärts schoss, Blitz leuchtete auf Blitz.

Jetzt war die Sonne gerade am Rande des Meeres. Elisas Herz bebte.

Da schossen die Schwäne hinab, so schnell, daß sie zu fallen glaubte. Aber nun schwebten sie wieder. Die Sonne war halb unter dem Wasser, da erblickte sie erst die kleine Klippe unter sich. Sie sah nicht größer aus, als ob es ein Seehund sei, der den Kopf aus de Wasser streckte. Die Sonne sank so schnell, jetzt erschien sie nur noch wie ein Stern.
Da berührte ihr Fuß den festen Grund!
Die Sonne erlosch gleich dem letzten Funken im brennenden Papier. Arm in Arm sah sie die Brüder um sich stehen; aber mehr Platz, als gerade für diese und sie war auch nicht da. Die See schlug gegen die Klippe und ging wie Staubregen über sie hin. Der Himmel leuchtete in einem fortwährenden Feuer, und Schlag auf Schlag rollte der Donner.

Aber Schwester und Brüder fassten sich an den Händen und sangen Psalmen, aus denen sie Trost und Mut schöpften.
In der Morgendämmerung war die Luft rein und still, Sobald die Sonne emporstieg, flogen die Schwäne mit Elisa von der Insel fort. Das Meer ging noch hoch; es sah aus, wie sie hoch in der Luft waren, als ob der weiße Schaum auf der schwarzgrünen See Millionen Schwäne seien, die auf dem Wasser schwammen.
Als die Sonne höher stieg, sah Elisa vor sich, halb in der Luft schwimmend, ein Bergland mit glänzenden Eismassen auf den Felsen. Und mitten darauf erhob sich ein meilenlanges Schloss mir einem kühnen Säulengang über dem andern; unten wogten Palmenwälder und Prachtblumen, so groß wie Mühlräder. Sie fragte, ob das das Land sei, wo sie hin wollten; aber die Schwäne schüttelten mit dem Kopf, denn das, was sie sah, war der Fata Morgana herrliches, allzeit wechselndes Wolkenschloss, in das durften sie keinen Menschen hineinbringen. Elisa starrte es an, da stürtzten Berge, Wälder und Schloss zusammen, und zwanzig stolze Kirchen, alle einander gleich, mit hohen Türmen und spitzen Fenstern standen vor ihnen. Sie glaubte die Orgeln ertönen zu hören, aber es war das Meer, welches sie hörte. Nun war sie den Kirchen ganz nahe, da wurden sie zu einer ganzen Flotte, die unter ihr dahinsegelte; doch als sie hinunterblickte, waren es nur Meernebel, die über dem Wasser hinglitten. So hatte sie eine ewige Abwechslung vor den Augen, und dann sah sie das wirkliche Land, zu dem hin sie wollten. Dort erhoben sich die herrlichsten blauen Berge mit Zedernwäldern, Städten und Schlössern. Lange bevor die Sonne unterging, saß sie auf dem Felsen vor einer großen Höhle, die mit feinen grünen Schlingpflanzen bewachsen war, es sah aus, als seien es gestickte Teppiche.

"Nun wollen wir sehen, was du diese Nacht hier träumst", sagte der jüngste Bruder und zeigte ihr die Schlafkammer.
"Gebe der Himmel, daß ich träumen möge, wie ich euch erretten kann!"


sagte sie. Und dieser Gedanke beschäftigte sie lebhaft. Sie betete recht inbrünstig zu Gott um seine Hilfe, ja, selbst im Schlafe fuhr sie fort zu beten. Da kam es ihr vor, als ob sie hoch in die Luft fliege, zu der Fata Morgana Wolkenschloss.
Und die Fee kam ihr entgegen, so schön und glänzend; und doch glich sie ganz der alten Frau, die ihr Beeren im Walde gegeben und ihr von den Schwänen mit Goldkronen auf dem Kopfe erzählt hatte.

"Deine Brüder können erlöst werden!" sagte sie; "


Aber hast du Mut und Ausdauer? Wohl ist das Wasser weicher als deine feinen Hände, und doch formt es die Steine um; aber es fühlt nicht die Schmerzen, die deine Finger fühlen werden. es hat kein Herz, leidet nicht die Angst und Qual, die du aushalten musst.

Siehst du die Brennessel, die ich in meiner Hand halte?


Von derselben Art wachsen viele rings um die Höhle, wo du schläfst; nur die dort und die, welche auf des Kirchhofs Gräbern wachsen, sind tauglich, merke dir das. Die musst du pflücken, obgleich sie deine Hand voll Blasen brennen werden. Brich die Nesseln mit deinen Füßen, so erhältst du einen Flachs; aus diesem musst du elf Panzerhemden mit langen Ärmeln flechten und binden.
Wirf diese über die elf Schwäne, so ist der Zauber gelöst.

Aber bedenke wohl, daß du von dem Augenblick, wo du diese Arbeit beginnst, bis zu dem, wo sie vollendet ist, wenn auch Jahre darüber vergehen, nicht sprechen darfst.

Das erste Wort, welches du sprichst, geht als tötender Dolch in deiner Brüder Herz! An deiner Zunge hängt ihr Leben. Merke dir das alles."

Und sie berührte zugleich ihre Hand mit der Nessel. Es war einem brennenden Feuer gleich;

Elisa erwachte dadurch. Es war heller Tag, und dicht daneben, wo sie geschlafen hatte, lagt eine Nessel wie die, welche sie im Traum gesehen. Da fiel sie auf ihre Knie, dankte dem lieben Gott und ging aus der Höhle hinaus, um ihre Arbeit zu beginnen.
Mit den feinen Händen griff sie hinunter in die hässlichen Nesseln, diese waren wie Feuer.

Große Blasen brannten sie an ihren Händen und Armen; aber gern wollte sie es leiden, konnte sie nur die lieben Brüder befreien. Sie brach jede Nessel mit ihren bloßen Füßen und flocht den grünen Flachs.


Als die Sonne untergegangen war, kamen die Brüder, und sie erschraken, sie so stumm zu finden.


Sie glaubten, es sei ein neuer Zauber der bösen Stiefmutter. Aber als sie ihre Hände erblickten, begriffen sie, was sie ihrethalben tat. Und der jüngste Bruder weinte,

und wohin seine Tränen fielen, da fühlte sie keine Schmerzen, da verschwanden die brennenden Blasen.

Die Nacht brachte sie bei ihrer Arbeit zu, denn sie hatte keine Ruhe, bevor sie die lieben Brüder erlöst hätte. Den ganzen folgenden Tag, während die Schwäne fort waren, saß sie in ihrer Einsamkeit; aber noch nie war die Zeit ihr so schnell entflohen.
Ein Panzerhemd war schon fertig, nun fing sie das zweite an.
Da ertönte ein Jagdhorn zwischen den Bergen; sie wurde von Furcht ergriffen. Der Ton kam immer näher, sie hörte Hunde bellen; erschrocken floh sie in die Höhle, band die Nesseln, die sie gesammelt und gehechelt hatte, in ein Bund zusammen und setzte sich drauf.
Sogleich kam ein großer Hund aus der Schlucht hervorgesprungen, und gleich darauf wieder einer und noch einer; sie bellten laut, liefen zurück und kamen wieder vor. Es währte nur wenige Minuten, so standen alle Jäger vor der Höhle, und der schönste unter ihnen war der König des Landes.

Er trat auf Elisa zu, nie hatte er ein schöneres Mädchen gesehen.

"Wie bist du hierher gekommen, du herrliches Kind?"

frage er. Elisa schüttelte den Kopf, sie durfte ja nicht sprechen; es galt ihrer Brüder Erlösung und Leben. Und sie verbarg ihre Hände unter der Schürze, damit der König nicht sehen solle, was sie leiden musste.

"Kommt mit mir!" sagte er, "hier darfst du nicht bleiben.

Bist du so gut, wie du schön bist, so will ich dich in Seide und Samt kleiden, die Goldkrone dir auf das Haupt setzen, und du sollst in meinem reichsten Schloss wohnen und hausen!" Und dann hob er sie auf sein Pferd. Sie weinte und rang die Hände, aber der König sagte:

"Ich will nur dein Glück! Einst wirst du mir dafür danken".

Und dann jagte er fort durch die Berge und hielt sie vorn auf dem Pferd, und die Jäger jagten hinterher.
Als die Sonne unterging, lag die schöne Königsstadt mit Kirchen und Kuppeln vor ihnen. Und der König führte sie in das Schloss, wo große Springbrunnen in den hohen Marmorsälen plätscherten, wo Wände und Decken mit Gemälden prangten.

Aber sie hatte keine Augen dafür, sie weinte und trauerte.

Willig ließ sie sich von den Frauen königliche Kleider anlegen, Perlen in ihre Haar flechten und feine Handschuhe über die verbrannten Finger ziehen. Als sie in ihrer Pracht dastand, war sie so blendend schön, daß der Hof sich noch tiefer verneigte. Und der König erkor sie zu seiner Braut, obgleich der Erzbischof den Kopf schüttelte und flüsterte, daß das schöne Waldmädchen ganz sicher eine Hexe sein, sie blende die Augen und betöre das Herz des Königs.

Aber der König hörte nicht darauf, ließ die Musik ertönen, die köstlichsten Gerichte auftragen und die lieblichsten Mädchen um sie tanzen. Und sie wurde durch duftende Gärten in prächtige Säle hineingeführt, aber nicht ein Lächeln kam auf ihre Lippen oder sprach aus ihren Augen.

Wie ein Bild der Trauer stand sie da.


Dann öffnete der König eine kleine Kammer dicht daneben, wo sie schlafen sollte; die war mit köstlichen grünen Teppichen geschmückt und glich ganz der Höhle, in der sie gewesen war. Auf dem Fußboden lag das Bund Flachs, welches sie aus den Nesseln gesponnen hatte, und unter der Decke hing das Panzerhemd, welches fertig gestrickt war.
Alles dieses hatte ein Jäger als Kuriosität mitgenommen.

"Hier kannst du dich in deine frühere Heimat zurückträumen!" sagte der König. "Hier ist die Arbeit, die dich dort beschäftigte. Jetzt, mitten in all deiner Pracht, wird es dich erfreuen, an jene Zeit zurückzudenken."


Als Elisa das sah, was ihrem Herzen so nahe lag, spielte ein Lächeln um ihren Mund, und das Blut kehrte in ihre Wangen zurück. Sie dachte an die Erlösung ihrer Brüder, küsste des Königs Hand; und er drückte sie an sein Herz und ließ durch alle Kirchenglocken das Hochzeitsfest verkünden.

Das schöne, stumme Mädchen aus dem Walde ward des Landes Königin.

Da flüsterte der Erzbischof böse Worte in des Königs Ohren, aber sie drangen nicht bis zu seinem Herzen. Die Hochzeit sollte stattfinden; der Erzbischof selbst musste ihr die Krone auf das Haupt setzen, und er drückte mit bösem Sinn den engen Ring fest auf ihre Stirn nieder, so daß es schmerzte. Doch ein schwererer Ring lag um ihr Herz, die Trauer um ihre Brüder. Sie fühlte nicht die körperlichen Leiden. Ihr Mund war stumm, ein einziges Wort würde ja ihren Brüdern das Leben kosten. Aber in ihren Augen sprach sich innige Liebe zu dem guten, schönen König aus, der alles tat, um sie zu erfreuen. Von ganzem Herzen gewann sie ihn von Tag zu Tag lieber; oh, daß sie nur sich ihm vertrauen und ihre Leiden klagen dürfte! Doch stumm musste sie sein, stumm musste sie ihr Werk vollbringen. Deshalb schlich sie sich des Nachts von seiner Seite,

ging in die kleine ´Kammer, welche wie die Höhle geschmückt war, und strickte ein Panzerhemd nach dem andern fertig.
Aber als sie das siebente begann, hatte sie keinen Flachs mehr.


Auf dem Kirchhof, das wusste sie, wuchsen Nesseln, die sie brauchen konnte; aber die musste sie selber pflücken. Wie sollte sie da hinaus gelangen!


"Oh, was ist der Schmerz in meinen Fingern gegen die Qual, die mein Herz erduldet!" dachte sie. "Ich muss es wagen! Der Herr wird seine Hand nicht von mir nehmen!"


Mit einer Herzensangst, als sei es eine böse Tat, die sie vorhabe, schlich sie sich in der mondhellen Nacht in den Garten hinunter und ging durch die Alleen und durch die einsamen Straßen zum Kirchhof hinaus. Da sah sie auf einem der breitesten Grabsteine einen Kreis Lamien sitzen.
Diese hässlichen Hexen nahmen ihre Lumpen ab, als ob sie sich baden wollten, und dann gruben sie mit den langen, mageren Fingern die frischen Gräber auf, holten Leichen heraus und aßen ihr Fleisch.
Elisa musste nahe an ihnen vorbei, und sie hefteten ihre bösen Blicke auf sie; aber sie betete still, sammelte die brennenden Nesseln und trug sie zu dem Schlosse heim.

Nur ein einziger Mensch hatte sie gesehen: der Erzbischof.


Er war munter, wenn die andern schliefen. Nun hatte er doch recht mit seiner Meinung, daß es mit der Königin nicht sei, wie es sein sollte; sie sei eine Hexe, deshalb habe sie den König und das ganze Volk betört.
Im Beichtstuhl sagte er dem König, was er gesehen hatte und was er fürchtete. Und als die harten Worte seiner Zunge entströmten, schüttelten die Heiligenbilder die Köpfe, als wenn sie sagten wollten:

"Es ist nicht so! Elisa ist unschuldig!"


Aber der Erzbischof legte es anders aus, er meinte, daß sie gegen sie zeugten, daß sie über ihre Sünden die Köpfe schüttelten. Da rollten zwei schwere Tränen über des Königs Wangen herab. Er ging nach Hause mit Zweifel in seinem Herzen und stellte sich, als ob er in der Nacht schlafe. Aber es kam kein ruhiger Schlaf in seine Augen, er merkte, wie Elisa aufstand.

Jede Nacht wiederholte sie dieses, und jedes mal folgte er ihr sacht nach und sah, wie sie in ihrer Kammer verschwand.


Tag für Tag wurde seine Miene finsterer; Elisa sah es, begriff aber nicht, weshalb. Allein es ängstigte sie, und was litt sie nicht im Herzen für die Brüder. Auf den königlichen Staat und Purpur flossen ihre heißen Tränen; die lagen da wie schimmernde Diamanten, und alle, welche die reiche Pracht sahen, wünschten Königin zu sein.

Inzwischen war sie bald mit ihrer Arbeit fertig, nur ein Panzerhemd fehlte noch.

Aber Flachs hatte sie auch nicht mehr, nicht eine einzige Nessel. Einmal, nur dieses letzte Mal musste sie deshalb zum Kirchhof und einige Handvoll pflücken. Sie dachte mit Angst an diese einsame Wanderung und an die schrecklichen Lamien;

aber ihr Wille stand fest sowie ihr Vertrauen auf den Herrn.


Elisa ging, aber der König und der Erzbischof folgten ihr. Sie sahen sie bei der Gitterpforte zum Kirchhof hinein verschwinden, und als sie sich näherten, saßen die Lamien auf dem Grabstein, wie Elisa sie gesehen hatte. Und der König wendete sich ab, denn unter ihnen dachte er sich die, deren Haupt noch diesen Abend an seiner Brust geruht hatte.

"Das Volk muss sie verurteilen!" sagte er. Und das Volk verurteilte sie, in den roten Flammen verbrannt zu werden.

Aus den prächtigen Königssälen wurde sie in ein dunkles, feuchtes Loch geführt, wo der Wind durch das Gitter hinein pfiff. Statt Samt und Seide gab man ihr das Bund Nesseln, welches sie gesammelt hatte, darauf konnte sie ihr Haupt legen.
Die harten, brennenden Panzerhemden, die sie gestrickt hatte, sollten ihre Decken sein.
Aber nichts Lieberes hätte man ihr geben können; sie nahm wieder ihre Arbeit vor und betete zu ihrem Gott. Draußen sangen die Straßenbuben Spottlieder auf sie;

keine Seele tröstete sie mit einem freundlichen Wort.


Da schwirrte gegen Abend dicht am Gitter ein Schwanenflügel. Das war der jüngste der Brüder. Er hatte die Schwester gefunden, und sie schluchzte laut vor Freude, obgleich sie wusste, daß die kommende Nacht wahrscheinlich die letzte sein würde, die sie zu leben hatte.

Aber nun war ja auch die Arbeit fast beendigt, und ihre Brüder waren hier.

Der Erzbischof kam nun, um in der letzten Stunde bei ihr zu sein, das hatte er dem König versprochen. Aber sie schüttelte das Haupt und bat mit Blicken und Mienen, er möge gehen. In dieser Nacht musste sie ja ihre Arbeit vollenden, sonst war alles unnütz, alles, Schmerz, Tränen und die schlaflosen Nächte. Der Erzbischof entfernte sich mit bösen Worten gegen sie, aber die arme Elisa wusste,

daß sie unschuldig war, und fuhr in ihrer Arbeit fort.

Die kleinen Mäuse liefen auf dem Fußboden, sie schleppten Nesseln zu ihren Füßen hin, um doch etwas zu helfen.
Und die Drossel setzte sich an das Gitter des Fensters und sang die ganze Nacht so munter, wie sie konnte, damit Elisa nicht den Mut verlieren möchte.


Es dämmerte noch, erst nach einer Stunde ging die Sonne auf.

Da standen die elf Brüder an der Pforte des Schlosses und verlangten, vor den König geführt zu werden.

Das könne nicht geschehen, wurde geantwortet, es sei ja noch Nacht; der König schlafe und dürfe nicht geweckt werden. Sie baten, sie drohten, die Wache kam, ja selbst der König trat heraus und fragte, was das bedeute. Da ging gerade die Sonne auf, und nun waren keine Brüder zu sehen; aber über das Schloss flogen elf wilde Schwäne hin.

Aus dem Stadttor strömte das ganze Volk; es wollte die Hexe verbrennen sehen.

Ein alter Gaul zog den Karren, auf dem sie saß.

Man hatte ihr einen Kittel von grobem Sackleinen angezogen; ihr herrliches Haar hing aufgelöst um das schöne Haupt; ihre Wangen waren totenbleich, ihre Lippen bewegten sich leise, während die Finger den grünen Flachs zurichteten.

Selbst auf dem Weg zu ihrem Tode unterbrach sie die angefangene Arbeit nicht. Die zehn Panzerhemden lagen zu ihren Füßen, an dem elften arbeitete sie. Der Pöbel verhöhnte sie.

"Sieh die rote Hexe, wie sie murmelt! Kein Gesangbuch hat sie in der Hand, nein, mit ihrer hässlichen Gaukelei sitzt sie da. Reißt sie ihr in tausend Stücke!"


Und sie drangen alle auf sie ein und wollten die Panzerhemden zerreißen.

Da kamen elf wilde Schwäne geflogen, die setzten sich rings um sie auf den Karren und schlugen mit ihren großen Schwingen. Nun wich der Haufe erschrocken zur Seite.

"Das ist ein Zeichen des Himmels! Sie ist sicher unschuldig!"

flüsterten viele. Aber sie wagten nicht, es laut zu sagen.

Jetzt ergriff der Henker sie bei der Hand. Da warf sie hastig die elf Panzerhemden über die Schwäne.

Und sogleich standen elf schöne Prinzen da. Aber der jüngste hatte einen Schwanenflügel statt des einen Armes, denn es fehlte ein Ärmel in seinem Panzerhemd; den hatte sie nicht fertig gebracht.

"Jetzt darf ich sprechen!" sagte sie. "Ich bin unschuldig!"

Und das Volk, welches sah, was geschehen war, neigte sich vor ihr wie vor einer Heiligen. Aber sie sank wie leblos in der Brüder Arme, so hatten Spannung, Angst und Schmerz auf sie gewirkt.

"Ja, unschuldig ist sie",


sagte der älteste Bruder, und nun erzählte er alles, was geschehen war. Und während er sprach, verbreitete sich ein Duft wie von Millionen Rosen, denn jedes Stück Brennholz im Scheiterhaufen hatte Wurzel geschlagen und trieb Zweige. Es stand eine duftende Hecke da, hoch und groß mit roten Rosen;

ganz oben saß eine Blume, weiß und glänzend, sie leuchtete wie ein Stern.

Die pflückte der König und steckte sie an Elisas Brust. Da erwachte sie mit Frieden und Glückseligkeit im Herzen.
Und alle Kirchenglocken läuteten von selbst, und die Vögel kamen in großen Zügen. Es wurde ein Hochzeitszug zurück zum Schloss, wie ihn noch kein König gesehen hatte!

http://www.garten-literatur.de/Leselaube...en_schwaene.htm

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Von Inaaa -
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zuletzt bearbeitet 24.10.2016 11:38 | nach oben springen

#2

Der Wunderbaum

in Gesundheitsportal 15.09.2010 12:06
von Inaara • 13.905 Beiträge

Der „Wunderbaum“ Moringa oleifera

Nicht nur Gehirn und Knochen, Nerven und Stoffwechsel können mit den Blättern des „Meerrettich-Baumes“, Moringa olifeira, reguliert werden. Sie sollen auch gegen Kopfschmerzen, Blähungen, Schnittverletzungen und viel mehr helfen. Weltweit bereits mehr als 700 Studien findet man, die die gesundheitlich wertvollen Eigenschaften dieser ayurvedischen Heilpflanze belegen und immer mehr Wissenschaftler zum staunen bringen.

Ein Wahres Wunder der Natur!

Seine Blätter sind ein natürliches, außergewöhnlich vielseitiges Multi-Vitamin und –Mineralstoffkonzentrat,
seine Samen befreien Wasser von Bakterien und Viren und liefern ein
hochwertiges Öl und die Früchte sind Bestandteil von Curry-Mischungen.


Seine Wurzeln kann man als Gemüse verwenden. „Moringa olifeira“ heißt der Baum, der wegen seiner vielfältigen Wirksamkeit auch „Wunderbaum“ oder „Baum des langen Lebens“ genannt wird. Alle Teile des Baumes finden Verwendung in der Medizin, zur Wasserreinigung und allen voran als äußerst hochwertiges Lebensmittel. Er enthält unzählige lebenswichtige Vitalstoffe und deckt bei Verwendung von wenigen Gramm täglich, den Tagesbedarf für Mensch und Tier.

Sehr interessant dabei ist, man muss keine Kapseln oder Tabletten schlucken, sondern kann seinen eigenen Baum im
Wohnzimmer oder Garten halten und täglich die benötigte Menge frisch ernten!


Bereits nach 6 Wochen wächst er vom Keimling zur Jungpflanze 15 - 25 cm hoch und man kann nach einigen Monaten die ersten Blätter für die Küche ernten.


Vielleicht erweckt der Moringa auch Ihr Interesse und in naher Zukunft können Sie „Ihren Moringa Baum“ im Garten, auf dem Balkon oder im Wohnzimmer beim Wachsen zusehen.


Moringa oleifera, er ist eine der nützlichsten und vielseitigsten Pflanzen, die es auf dieser Erde gibt. Eine Spezies aus dem Himalaya, die von sich reden gemacht hat. Diese schnell wachsende, sommergrüne Pflanze wird als Nutz- und Zierpflanze kultiviert, gedeiht auf fast jedem Boden und bildet gefiederte Blätter aus.

Die goldfarbenen Blüten duften nach Honig.

Es werden schon über 300 Erkrankungen gezählt, von Schwächezuständen und hohem Blutdruck bis Osteoporose und Diabetes, die mit dem „Wunderbaum“ behandelt werden können. In der ayurvedischen Medizin ist seine Heilkraft schon seit Jahrtausenden bekannt. In den Blättern des Moringa-Baumes sind sämtliche lebenswichtige Aminosäuren und Fettsäuren enthalten,
sowie eine große Bandbreite an Vitaminen und Mineralstoffen die einen höheren Anteil aufweisen als alle bekannten Gemüse und sie können als Salat, Gemüse usw. gegessen werden.

So z.B. enthält der Moringa bis zu

• 25 x soviel Eisen wie Spinat
• 17 x so viel Kalzium wie in Milch
• 15 x so viel Kalium wie in Bananen
• 7 x so viel Vitamin C wie in Orangen
• 7 x soviel Vitamin B1 und B2 wie Hefe
• 6 x soviel Polyphenole wie Rotwein
• 4,5 x soviel Folsäure wie Rinderleber
• 4,5 x soviel Vitamin E wie Weizenkeimlinge
• 4 x so viel Vitamin A wie in Karotten
• 2,5 x soviel Karotin wie Karotten
• 2 x soviel Magnesium wie Braun-Hirse
• 2 x soviel Proteine wie Soja
• 2 x soviel Ballaststoffe wie Weizen-Vollkorn
• 1,5 x soviel essentielle Aminosäuren wie Eier
• 1,5 x soviel Zink wie ein Schweineschnitzel
• sehr hohe Anteile an ungesättigten Fettsäuren (Omega 3, 6 und 9)
• eine sehr große Menge an natürlichem Chlorophyll

Die Kombination und Zusammensetzung der Inhaltsstoffe sind sehr konzentriert, ausgewogen und einzigartig. Er enthält einen äußerst hohen Gehalt an Mineralien wie z.B. Pothassium, Magnesium, Kalzium und Phosphor, ausreichende Mengen an Eisen, Zink und Kupfer, Chrom um einige aufzuzählen und obendrein noch 18 der 20 essentiellen Aminosäuren, die wichtigsten Bausteine zum Aufbau von Proteinen im Körper und wichtig für das Immunsystem.

Er enthält fast alle Vitamine wie Vitamin A, B1, B2, B3, B6, B7, C, D, E, K und Vitalstoffe, über 46 Antioxidantien und auch den vor kurzem neu entdeckten Botenstoff Zeatin.


Zeatin öffnet die Türen für Vitalstoffe, lässt sie herein und begleitet sie bis an den Platz, wo sie von den Zellen benötigt werden. Zeatin sorgt quasi dafür, dass sämtliche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren durch den Körper aufgenommen werden. Zeatin, ein wichtiger Regulationsfaktor der Zellen und eine starke Antioxidantie und daher zellschützend und zellregenerierend. Zwar findet man Zeatin in vielen Pflanzen, jedoch meist nur in Mengen von unter einem Mikrogramm pro Gramm. Das Moringa-Blatt dagegen enthält mehr als das Hundertfache je Gramm – und ist somit auch noch obendrein ein richtiger
Jungbrunnen. Ältere Menschen berichten durch den Verzehr von Moringablättern, sie fühlen sich um Jahre jünger und fitaler.

Ebenso außergewöhnlich ist der hohe Gehalt an Mangan, Chrom und an dem seltenen Bor. Mangan ist unter anderem für gesunde Gelenke und Knochen wichtig und Chrom spielt im Stoffwechsel und bei Stressbelastung eine zentrale Bedeutung. Bor wurde bisher nicht zur Gruppe der lebenswichtigen Spurenelemente gezählt, doch in den letzten Jahren wird seine Bedeutung immer mehr erkannt: Bor ist grundlegend für den Aufbau von Serin, einer Aminosäure, die in nahezu allen Proteinen des menschlichen Organismus enthalten ist.
Bor spielt für den Calcium-Magnesium und Phosphorhaushalt eine Rolle und wird medizinisch bei Osteoporose eingesetzt. Es
reduziert stressbedingte Oxidation, hemmt die Zellteilungsrate von Zellen ohne Differenzierung (wie Krebszellen) und ist dasjenige Spurenelement, was im Gehirn am meisten zu finden ist. Elementares Bor ist jedoch giftig, als Nahrungsergänzung eignen sich daher nur Pflanzen mit hohem Borgehalt – allen voran Moringablätter, die mit 31 Milligramm je 100 Gramm den höchsten Gehalt besitzen. Größere Mengen an organischen Borverbindungen besitzen sonst nur Quitten (ca. 10mg je 100g), Mandeln (3,4mg) und Rote Beete (2,1mg je 100g).

Moringa ist ein vollkommenes und vollendetes Nahrungsprodukt, der alle Nährstoffe enthält, die der Mensch vom Mutterleib, als heranwachsender Fötus, bis ins hohe Alter benötigt. Der Verzehr von Moringablättern während der Schwangerschaft regt die Milchproduktion an und verbessert um ein Vielfaches die Qualität der Muttermilch. Sein Gehalt an Vitalstoffen ist so hoch, dass bereits 50g des getrockneten Blattpulvers den Tagesbedarf eines Kindes und 100 – 150g, den eines Erwachsenen deckt. Er liefert die ideale Nahrung, die vielseitig in Küche und Speiseplan eingesetzt werden kann. Als Gewürz, für die Suppe, in den Salat und als
Salat, Gemüse, Getränke, wobei der gesamte Baum vielerlei Einsatzmöglichkeiten aufweist.

So z.B. werden


• die Blätter und Früchte als Nahrungsmittel (frisch oder getrocknet) verwendet
• die Blüten als Gewürz, für die Bienenzucht und als Medizin
• die Samen als Nahrungsmittel, Öl, zur Wasserreinigung und Anpflanzungen
• die Rinde als Medizin, zur Seil- und Papierherstellung
• die Wurzeln als Nahrungsmittel und Medizin
• die Pflanze als Ganzes für Tierfutter, Biomasse für alternative Energie
• die „Abfallprodukte“ als Bodenverbesserer, Biodünger und Tierfutter.

In der modernen Medizin werden inzwischen Extrakte aus Moringa oleifera vor allem wegen ihrer ausgleichenden Wirkung auf das Nerven- und Hormonsystem und für die Stärkung der Abwehrkräfte eingesetzt. Jeder kann aber die erstaunliche Wirkkraft des Moringa-Baumes in Form eines eigenen Moringabaums im Garten nutzen. Die Blätter können in Suppen, Speisen und ins Müsli gestreut, als Tee getrunken werden. Als Tee hat Moringa einen Geschmack, der ein wenig an Brennnesseln erinnert; beim Einnehmen des Pulvers wird die leichte Schärfe von den enthaltenen Senfölen deutlicher spürbar.

Gerade dieser pikante Geschmack macht es als Würzzugabe in Speisen interessant. Inzwischen entsteht regelrecht ein Markt für Nahrungsergänzungen aus Moringa und man findet vor allem im Internet viele Anbieter die z.B. Kapseln oder Pulver teilweise sehr teuer anbieten. Wenn man die positiven Eigenschaften von Moringa für sich nutzen möchte, dann kann man z.B. seinen eigenen Moringabaum halten und immer frisch ernten.

Täglich frische Blätter nach Bedarf für die eigene Küche!


http://www.moringatree.eu/shop/index.php?page=Moringarezepte

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#3

“Die Qualität der Liebe, die man Heilung nennt”

in Gesundheitsportal 28.01.2014 07:59
von Inaara • 13.905 Beiträge

EE Gabriel:

“Die Qualität der Liebe, die man Heilung nennt”

27. Januar 2014

Ihr Lieben,
Lasst uns heute über die Qualität der Liebe sprechen, die man Heilung nennt. Diese Qualität gebraucht Energien, um im Körper, dem Geist und der Seele ein Gefühl der Freiheit und des Wohlbefindens auszulösen.

Auf allen Ebenen ist diese Qualität von bedingungsloser Liebe durchdrungen.
Sie bringt dem dafür offenen Menschen Gleichgewicht und Erneuerung.

Und wie bei allen Dingen auf diesem Planeten, muss man offen sein, um diese Energie auch zu empfangen.
Doch oftmals ist der Mensch, für den die Heilung bestimmt ist, durch Konditionierungen aus der Kindheit und vielen vorangegangenen Leben in der Schule, die Erde genannt wird, nicht in der Lage, diese vollständig aufzunehmen.
Wir treten nun in eine neue Phase ein, in der es zu einer neuen Verteilung kommt, die ein Überschreiben der vorbestehenden Programmierungen möglich macht.

Auf diese Weise ist es nun möglich, dass jeder, der Wohlergehen und Ganzheit sucht, diese in seiner physischen Realität und Erfahrung auch erleben kann.

Da die Energien um und auf dem Planeten zunehmen, steht viel davon zur Heilung aller Krankheiten und Disharmonien zur Verfügung, die so weit um sich gegriffen haben.

Ihr werdet viele Berichte von spontanen Besserungen von Krankheiten und auch Wunderheilungen erhalten.
Diese Geschichten werden all denen Hoffnung geben, die an so vielen verschiedenen Symptomen, Krankheiten und Disharmonien leiden. Das wird die Menschen für die Erkenntnis öffnen, dass allen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung stehen, ihre Ganzheit und ihr Heilsein wieder zu erlangen, egal, welche Krankheit über sie gekommen ist.

Die Menschen beginnen nun überall ernsthaft nachzudenken und einen ganzheitlicheren Weg der Selbstheilung zu suchen. Und in diesem Prozess werden sie ihre Gesundheit und Vitalität wiedergewinnen, indem sie für ihre menschlichen Körper und ihr Funktionssystem bessere und natürlichere Wege beschreiten und das zurückgewinnen, was sie verloren hatten.

Die euch auf eurer Welt zur Verfügung stehenden Informationen bieten eine Fülle möglicher Heilweisen und Lebensregeln, von denen die Menschheit enorm profitieren kann.

Dafür ist es nur notwendig, sich auf das, was der Mensch gerade erfährt zu fokussieren, sich im Internet zu belesen und sich für das zu entscheiden, was der inneren Stimme und Führung als die für ihn geeignete und wahre Methode erscheint.

Und wenn dieses Verfahren populärer wird, werden die Menschen anfangen zu verstehen, dass sie letztlich selbst für ihr Wohlergehen und ihre Vitalität verantwortlich sind und sie werden alles unternehmen, um ihre persönliche Herrschaft und Kontrolle über ihr eigenes physisches Körpersystem wieder zu erlangen.

Auf diese Weise wird es zu einer völligen Erneuerung der Heilkunst und der Medizin kommen,
die es jedem Menschen erlauben wird, die Gesundheit und das Gleichgewicht ihres physischen Körpers zu erlangen.
Und das wird zu einer natürlicheren Lebensweise führen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden fördern wird.

Viele Menschen werden erkennen, dass Zielstrebigkeit und ein fester Wille notwendig sind, um das wieder zu finden, was verloren gegangen ist. Und sie werden an ihrem Entschluss festhalten und wieder heil und ganz werden.

Die höheren Energien unterstützen nun entsprechende Ziele, die jemand verfolgt, um eine positive Transformation seines physischen Körpers zu bewirken. Die Menschen haben nun den Mut gefasst, das Zepter ihrer eigenen Herrschaft wieder in die Hand zu nehmen und hinterfragen die bisherigen Verfahrensweisen der etablierten Medizin. Sie suchen nach alternativen Methoden und natürlichen und organischen Heilmitteln, die ihnen im Alltag zur Verfügung stehen. Und wenn jeder Mensch alternative Methoden ausprobiert, um seinem elementaren Körper alle Nahrung und Nährstoffe zukommen zu lassen, die er braucht, dann ist damit der Weg für positive Ergebnisse und Verbesserungen offen.

Die Menschen werden auf die notwendige Veränderung bestehen, die jedem die Wahl für die Heilweise überlässt, die er persönlich anwenden will und die Medizin wird sich an diese veränderten Umstände und den Wünschen der Menschen anpassen müssen. Diese Qualität der Liebe wird die Pforte für große Veränderungen in der Physis des menschlichen Körpers und seines Funktionssystems öffnen und mehr Glück und Zufriedenheit im Alltag der Menschen auf der Erde bringen. Die Qualität vitaler Gesundheit aller Menschen bringt der Welt unermesslichen Nutzen, denn die Wiederherstellung der höheren Qualitäten, der in jedem Menschen wohnenden göttlichen ewigen Essenz wird zu der Evolution der menschlichen Rasse hin zu einer erhabenen und friedliebenden Gesellschaft führen.

Ich überlasse euch nun der Betrachtung dieser Worte und wünsche euch alles Gute und beste Gesundheit.


ICH BIN Erzengel Gabriel

Quelle: EE Gabriel ”Die Qualität der Liebe, die man Heilung nennt”

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#4

„Die Phase der Transformation“

in Gesundheitsportal 08.01.2015 08:37
von Inaara • 13.905 Beiträge

Engel Zadkiel: „Die Phase der Transformation“ (6-1-2015)

In der Liebe und dem Licht der Gottes-Gegenwart ICH BIN begrüße ich Euch – geliebte Lichter – ICH BIN Engel Zadkiel und mit der violletten Flamme BIN ICH jetzt und hier gegenwärtig.

Ich bitte Euch mit Eurer Aurfmerksamkeit jetzt ganz in Euer Inneres zu gehen und mit einem tiefen Atemzug den violetten Strahl durch Euch leuchten und wirken zu lassen.

Die Phase der Transformation – in der die Erdenebnene sich befindet – steuert von einem Höhepunkt auf den nächsten zu und alles - was bis jetzt in euren Körpern gespeichert war - kommt durch diese Wellen ans Licht – an die Oberfläche.
Ihr und die Gefühle – die Euch ausmachen – die Euch zu dem machen was Ihr seid – Ihr seid wie ein Ozean – unendlich und weit und viele Gefühle und Erfahrungen schwimmen in diesem Ozean wie Wellen – wie Strömungen –

manche schwimmen and er Oberfläche und manche sind in der Tiefe zu finden und manche liegen auf Grund.
Durch die Wellen – die jetzt aus der Quelle durch Euer Zentralgestirn zu Euch fließen – werden all diese Gefühlswelten durchlichtet und zusammen gebracht – was bedeutet – sie steigen auf – werden leichter – werden lichter.

Gebt euch diesen Strömungen in Euch hin und bittet die violette Flamme hinzu –
so werdet Ihr in Harmonie reisen – auch wenn die Wellen groß und mächtig sind.

Es ist eine Zeit der Umwälzungen in der Eure Gefühle – Eure Energiekörper geklärt werden.
Macht Euer Schiff klar und reist in Zuversicht – in Frieden und Harmonie.

ICH BIN da - an Eurer Seite und begleite Euch auf Euer Fahrt.

Ich liebe Euch – als die Lichter - die Ihr in Wahrheit und in der Wirklichkeit seid.

ICH BIN Engel Zadkiel.

In Liebe, Freude und Verbundenheit.......Shogun Amona

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#5

Nach der Heilung - segne deine Narben ....

in Gesundheitsportal 28.02.2016 13:23
von Inaara • 13.905 Beiträge

Nach der Heilung - segne deine Narben ....

- Erzengel Uriel Channel –


24. Februar 2016 von/durch Jennifer Hoffman
Übersetzung am 25.02.2016 von Kerstin/Kimama
http://enlighteninglife.com/wp-content/u...-286098_640.jpg

Jede Wunde hinterlässt eine körperliche Narbe,
die sich in ihrem Aussehen von deiner normalen Haut unterscheidet. Es ist eine bleibende Erinnerung daran, dass dort einst einmal ein "gebrochener Ort" war, welcher jetzt geheilt ist.
Jede emotionale Wunde erschafft ebenfalls eine Narbe, und zwar eine, welche in der physischen Welt unsichtbar ist, aber sehr real in der emotionalen und energetischen Realität.

Während physische Narben nicht länger schmerzen/weh tun,
tun emotionale Narben dies sehr wohl, und sie können entweder dauerhafte Erinnerungen an deine Schmerzen sein oder aber Bestätigungen deiner Heilung, deines Wachstums und deiner Transformation.

Nach der Heilung, segne deine Narben, so dass ihre Botschaft eine Botschaft der positiven,
liebevollen Bestätigung deines Übergangs/Wandels/deiner Transition in die Ganzheit darstellt, und damit deine Heilung wirklich komplett/vollständig ist.

Körperliche Narben werden vom Körper geschaffen,
um die Haut, welche beschädigt wurde, zu ersetzen und sie sehen nicht wie normale Haut aus. Die Wunde hat die körpereigene Integrität/Unversehrtheit/Intaktheit für immer verändert und die Narbe ist eine Erinnerung an diese Heilung, die dort stattgefunden hat.

Sie bringt die Haut in die Ganzheit, aber nicht durch Erschaffung eines Umfeldes, welches "wunden-frei" ist. Emotionale und energetische Narben sind eine
ähnliche/vergleichbare Erinnerung an eine Wunde, welche die Integrität der Energie und der Emotionen einer Situation - und innerhalb deines "Lebens-Weges" - für immer verändert hat.
Und sie erinnern dich auch daran, dass dies ein Ort für Heilung war und bestätigen, dass diese Heilung stattgefunden hat.

Narben bringen die physischen, energetischen und emotionalen Körper zurück in die Ganzheit, aber nicht indem sie etwas erschaffen, was dir erlaubt zu vergessen, dass die Wunde "geschehen" ist. Stattdessen erinnern sie dich daran, dass dort einst einmal eine Wunde war, die jetzt geheilt ist, so dass du die "Energie der Wunde" als "Informationsquelle" verwendest/verwenden kannst.

Ohne die ERINNERUNG an die Wunde - welche durch die Narbe erschaffen wird - wäre es leicht Lektionen immer wieder zu wiederholen, weil es keine Erinnerung an die Lektion gäbe.
Mit der Narbe gibt es eine ständige Erinnerung an die Heilung, die erreicht wurde, und durch die
Segnung der Narbe integrierst du ihre Lehren, welche du nicht mehr länger wiederholen musst.
Heilung und Ganzheit können nicht ohne Narben auftreten/stattfinden,
weil du Erinnerungen an deine Reise benötigst. Aber Narben sind ein Segen, keine Strafe, da sie Ganzheit und Integrität bestätigen, allerdings nicht indem sie deinen physischen, emotionalen und energetischen Körper zum Zustand "vor der Wunde" zurückbringen.

Wunden sind eine Bestätigung deiner Bereitschaft deine "Seelen-Mission" zu erfüllen und zu riskieren verletzt zu werden. Narben bestätigen, dass du verletzt wurdest, aber geheilt bist und jetzt in neue "Ebenen des Verständnisses" hinein gesundet/genesen bist.

Wenn du versuchst zu heilen, ohne verwundet zu werden/durch "nicht verwundet werden", wirst du niemals bereit sein, die gesamte Fülle irgendeiner Lektion zu riskieren, denn sie alle besitzen das Potenzial zu verletzen/zu verwunden.

Wenn du die Narben als Bestätigungen für die Wunden betrachtest,
anstatt für die Heilung und Rückkehr zur Ganzheit, wirst du sie als Erinnerung an den Schmerz sehen und vergessen, dass sie ein Zeichen für deine Ganzheit sind und für ein neues Level/eine neue Ebene der Integration.

Segne deine Narben - jede einzelne - denn sie stehen für Schritte auf deiner Reise,

welche du den Mut hattest zu gehen, und für die Kraft diese zu überwinden/zu meistern/zu bezwingen.

Jede Lektion wird Wunden erschaffen - "Orte", wo deine Lektionen nicht leicht zu meistern waren. Und jede Wunde hat eine Narbe, welche eine bleibende Erinnerung darstellt, an die Kämpfe, welche du gewonnen hast und an die neuen "Ebenen des Verstehens/Verständnisses", auf denen du siegreich angekommen bist.

Dies ist eine gechannelte Botschaft von Erzengel


Uriel.

Orginaltext:
http://enlighteninglife.com/
http://enlighteninglife.com/bless-scars

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#6

Was geschieht bei uns Lichtwesen

in Gesundheitsportal 24.10.2016 11:38
von Inaara • 13.905 Beiträge

Was geschieht bei uns Lichtwesen oft, wenn wir das Gefühl haben, dass wir neben uns stehen ?

Liebe Lichtwesen,
ich wurde gefragt, warum ich nicht mehr sooft selbst einen Text auf meinem Blog schreibe. Das hängt zum einem damit zusammen, dass die Energien sehr herausfordernd sind und ich dann einfach nichts zuwege bringe. Zum anderen wegen der vielen Tage, wo es wegen der auftauchenden Schmerzen einfach nicht ging.

Es gibt Tage, da geht es mir besser und dann schreibe ich auch ein wenig, was ihr an den Vorworten sehen könnt, soviel, wie es gerade möglich ist und dann gibt es Tage, wo es mir sehr schwer fällt, wo ich froh bin, wenn ich einen Text überhaupt einstelle, ohne dass ich es markieren kann.

Nach dem Bauchdeckenbruch, der handgroß war,
ausgehend von der Narbe meiner 4 Kaiserschnitte bis zum Nabel hin, ging gar nichts mehr. Ich konnte nicht mehr gerade stehen, weil es keine Muskulatur gab, die mich halten konnte. Ich mußte mich dann hinsetzen, was auch schmerzhaft war.

Ich bin mit Krücken zur Toilette gelaufen,
ganz langsam unter größten Anstrengungen und wieder zurück. Aufstehen vom Bett war nur unter größten Kraftanstrengungen möglich. Wochenlanges Liegen war angesagt. Schreiben nur im Liegen im Bett, was sehr zeitaufwendig und ermüdend ist, und nur dann, wenn ich dafür auch die Kraft von meinen männlichen Energien erhielt.

In der Nacht war ich oft auf geistigen Ebenen unterwegs und wurde dort behandelt als auch feinstofflich operiert und das jede Nacht in wochenlangen Zeitschleifen, immer wieder, damit dieses große Loch sich schließt.

Durch meine 4 Kaiserschnitte wußte ich sehr genau, wie ich mich verhalten musste, denn es war wie damals. Lachen und Husten ging nicht, wenn es doch geschah, dann waren die Schmerzen sehr heftig. Dass es überhaupt auf dem Blog weiterging war nur durch die Kraft meiner göttlich männlichen Energien möglich, wofür ich sehr dankbar bin.

Ohne sie wäre ich immer noch in einem irdischen Krankenhaus und ich hätte in den letzen 8 Wochen kaum etwas einstellen können. Da ich diese Blog-Arbeit liebe und sie mich von der Krankheit ablenkt, versuche ich jeden Tag etwas zu finden, was uns alle weiterbringt und uns in dieser Zeit unterstützt !
In diesen Wochen war ich sehr in Kommunikation mit meiner geistigen Führung, mit der Urquelle und anderen Lichtwesen. Da ich viel vor mir hin döste, bemerkte ich immer wieder, dass ich kaum noch da war. Nur der Körper, jedoch kaum Kraft hatte, um aufzustehen und was zu essen oder zu trinken. Ich habe es als wichtig angesehen, dass ich aufstehe, trotz all der Umstände, umso meinen Kreislauf auf Trab zu halten und um etwas Muskel-Kraft aufzubauen, egal wie schwach ich mich fühle.

Ich fragte nach, warum ich nicht einfach so aufstehen konnte, um zur Toilette zu gehen.

Da wurde mir erklärt, dass der größte Anteil meiner Seelenessenz, welche normalerweise hier in diesem Körper auf der Erde weilt, es sind ca zwischen 8 und 5 %, gerade dann öfters in der letzten Zeit auf anderen Dimensionsebenen gebraucht wird, weshalb hier bei mir nur noch ca 1 bis 2 % meiner Seelenessenz verblieben, womit ich dann kaum aufstehen konnte, oder was lesen konnte, was auch tagsüber geschah.

Ich durfte mein Weltbild komplett ändern,
indem ich liege und nichts tue, habe ich als Lichthalter irgendwo hier auf der Erde mehr für den Aufstieg getan, als wenn ich meditiere oder auf dem Blog gearbeitet hätte. Wir alle dürfen in dieser Richtung unsere Einstellung bezüglich Schlafen und Ruhen besonders tagsüber ändern, das wurde mir in dieser Zeit mitgeteilt und dies gilt besonders für alle, die hier auf dem Blog regelmäßig lesen, sowie für viele hoch schwingende Kinder, die jetzt auch unter uns weilen.

Ich konnte mich auch nicht auf irgendetwas konzentrieren.
Es war, als wenn ich neben mir stehe, es fühlte sich an, als wäre ich gar nicht auf der Erde. Nur wo ich war, das hat mein Tagesbewusstsein mir nicht mitgeteilt, es war nicht zugeschaltet. Das sollte auch so sein, damit ich mich nicht aufrege und so meine Heilung weiter gehen konnte.

Wenn ein Teil unserer Seelenessenz außerhalb des Körpers ist, fühlt es sich an, als wenn man aus der „Matrix“ oder dem Paradigma rausgefallen ist. Da ich diese Zustände kenne, war es nicht erschreckend für mich.Wer es jedoch das erste Mal erlebt, denkt, was ist denn jetzt los und meint oft, es wäre was nicht in Ordnung.

Es ist dann wichtig, dass ihr eure göttliche Führung anruft,
die dann auch sofort eingreift, wenn es sein soll, wenn nicht wird gerade an uns gearbeitet. Sie klären uns gerne danach auf.
Bitte jeden Tag mit ihnen in einer achtsamen Weise sprechen, dann erhalten wir auch immer eine Antwort.

Doch in der letzten Zeit wurde ich wegen solcher Ereignisse befragt, ob dass, was mit dem Auflösen der Zeitlinie zu tun hat, wenn man so verwirrt oder desorientiert ist.
Es hat insofern etwas damit zu tun, dass dann ein großer Teil der hier im Körper weilenden Seelenessenz woanders gebraucht wird, da wo es gerade kritisch ist.

Wenn also ein Teil unserer Seelenessenz dringend gebraucht wird, erhalten wir von unserer göttlichen Führung das Gefühl, dass wir müde sind und das wir uns so schnell als möglich hinlegen sollen.

Bitte gebt diesem Gefühl nach und legt euch hin. Sobald ihr liegt, seit ihr sehr schnell eingeschlafen und euer größerer Seelenanteil auf der Erde geht dahin, wo es gerade kritisch ist, um dort das Feld der „Liebe “ aufrecht zu halten, um so weitere Eskalationen zu unterbinden.

Es kann auch sein, dass wir in dieser Schlafenszeit woanders arbeiten, ich erlebe dies täglich mehrmals und dann gähne ich und wenn ich mich nicht hinlege, bringe ich kaum etwas zustande !
.
Daher folgt euren inneren Impulsen sooft als möglich, wenn ihr euch müde fühlt und lasst euch von der Umwelt da nichts reinreden. Wir hochschwingenden Lichthalter stabilisieren das Feld der Liebe für die Menschheit und ohne uns gäbe es keinen Aufstieg ! Daher gehören diese Aufgaben, worüber ich hier berichte, zu unseren größten Liebesdienste, wovon wir im Tagesbewusstsein nichts wissen.

Dass ist auch mit ein Grund, warum so viele Lichthalter ältere Frauen sind, denn sie haben die Möglichkeit sich hinzulegen, wenn sie dafür den Impuls erhalten ! Berufstätige können dieser Aufforderung kaum nachkommen !

Es ist gerade jetzt eine sehr aufregende Zeit, wo so viel im Umbruch ist und wir auf vielen Ebenen gebraucht werden, weshalb wir diese Zeit so ruhig, gelassen, in der Vorfreude auf das Neue und so zentriert wie möglich bei uns zu Hause verbringen sollten, wodurch wir das ganze Feld der Erde beruhigen.

Ich wünsche uns allen Vertrauen, Ruhe und Geduld, diese letzten Wochen durchzustehen, bis die Umgestaltung sich uns im Außen zeigt.

In Liebe und Dankbarkeit zu Euch und allen Geistwesen, die uns beistehen, von Herzen von Charlotte

https://einfachemeditationen2.wordpress.com/

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