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#1

Offener Brief an alle „Sucher“

in Mit Herz und Liebe 12.09.2017 09:36
von Inaara • 14.264 Beiträge

Ein offener Brief an alle „Sucher“

Veröffentlicht am 11. September 2017 von Taygeta —
Von Connor Beaton auf elephantjournal.com; übersetzt von Taygeta

Ist es nicht hochinteressant, wie viele von uns Geld ausgeben für Wahrheit, neue Verbindungsmöglichkeiten und gute Gelegenheiten – aber nicht erscheinen, wenn das Angebot direkt vor uns liegt?

Wir kaufen einen Onlinekurs und machen nur 20 Prozent davon.
Wir kaufen Bücher und lesen gerade mal einen Drittel davon.
Wir melden uns für Veranstaltungen an, die wir nie besuchen.
Wir folgen „Gurus“ oder Zukunftsdeutern,
in der Hoffnung, einen Blick auf ihre persönliche Existenz erhaschen zu können oder etwas zu hören, was wir bereits wissen, aber zu angstvoll sind, um es zuzugeben.

Das verstehe ich ja gut.

So viele von uns suchen nach etwas, das uns fehlt oder nicht mehr in Ordnung ist und denken, dass wir nicht glücklich oder ganz sein können, bis wir nicht genau dies haben. Wir kämpfen darum, uns zufrieden zu fühlen, egal was wir tun, mit wem wir zusammen sind oder was wir erreicht haben. Also zahlen wir für etwas, und hoffen und beten, dass es uns mit irgendeiner „absoluten Wahrheit“ verbindet.

Lieber Sucher – ich sehe das. Du hast dich nicht verirrt. Du bist definitiv nicht allein.

Du bist nicht kaputt, nicht leer oder falsch. Du bist einfach.
Du schaust um dich.


Und das ist in Ordnung.
Ehrlich gesagt, jahrelang machte ich es genau so.
Ich suchte in jeder Spalte der menschlichen Erfahrung nach einer universellen Wahrheit in meiner Existenz. Es war die klassische Existenzkrise: Warum bin ich hier? Wer ich bin?

Es gibt eine universelle Wahrheit, die ich durch all das gelernt habe, und ich wünschte, ich könnte sie jedem Sucher auf dem Planeten mitteilen:

Wir werden niemals Antworten auf diese Fragen finden, wenn wir nicht alles geben, was wir haben.
Ich meine das nicht auf irgendeine motivierende „Hurra“ Art und Weise. Mehr in der Art
„wir müssen einfach erst einmal springen und schwimmen lernen“.

Das Spiel voll durchspielen.
Kaufe den Online-Kurs und ziehe die Sache voll durch, nicht weil du 97€ dafür bezahlt hast, sondern weil er buchstäblich den Schlüssel zu deiner Erleuchtung beinhalten könnte.

Vielleicht klingt das sehr dramatisch, aber denk mal drüber nach:
Was wäre, wenn die Antworten, nach denen du gesucht hast, in einem der zahllosen Bücher enthalten wären, die du angefangen,
aber nie zu Ende gelesen hast?

Oder genau am Schluss des Coaching-Gesprächs, zu dem du dich verpflichtet hast, aber zu dem du nicht mehr erschienen bist, zur Sprache gekommen wäre?

Oder in der Yogaklasse, für die du 25 Euro bezahlt hast, aber stattdessen ausschlafen wolltest?

Das Schlimmste, was wir als Sucher tun können,
ist, sich für alles anzumelden, um dann nicht zu erscheinen.
Ich weiss das, weil sich mein Leben nicht verändert hat,
bis ich dieses Verhalten geändert habe. Ich verbrachte eine ganze Woche damit, mich von E-Mail-Listen abzumelden, die ich nicht benutzt hatte, Bücher wegzugeben, von denen ich wusste, dass ich kein Interesse hatte sie zu lesen,
und Kurse zu löschen, von denen ich wusste, dass ich sie nie beenden würde.

Alle ungelesenen, unvollendeten, nicht verwendeten Dinge hatten einen Preis – ein Gewicht, das mich davon abhielt, meine eigentliche eigene Wahrheit zu sehen.

Jeder unvollendete Kurs, jedes ungelesene Buch und jede halbherzige Therapiesitzung schienen mich immer weiter von meiner Fähigkeit, Antworten zu finden, wegzubringen. Es wurde mir immer klarer, dass das Problem nicht die Programme oder die Bücher waren, sondern mein (Mangel an) Engagement in der Suche nach Antworten.
Indem ich von einer Suche zur anderen schweifte, nach jahrelangem Wandern, habe ich drei Dinge gelernt.

1. Die vier lebensverändernden Worte
„Glauben bindet, Vertrauen erlaubt.“ ~ Alan Watts

Diese vier Worte können unser Leben verändern.

Unser Gehirn ist eine Maschine zur Konstruktion von Bedeutungen. Es ist ein Profi der Mustererkennung, das ständig danach strebt, Dinge zu verstehen und Sinn aus allem herauszuholen, oft auch aus solchen Dingen oder Geschehnissen, die nie ganz verstanden werden können. Darin liegt das Problem.

Der schwierige Aspekt von Glaubensangelegenheiten ist, dass es oftmals keine Beweise für sie gibt, dass wir keinen wirklichen Beweis für das haben, was wir glauben sollten. Aus diesem Grund scheint es manchmal unmöglich, glauben zu können, und wir werden auf eine Reise geschickt zum Finden von Antworten, die wir vielleicht nie finden werden.

Unser Job ist es nicht, ständig nach Beweisen zu suchen,

um glauben zu können, dass etwas so passieren wird, wie wir es wollen. Unser Job ist es, handlungsorientiertes Vertrauen zu haben.

Mit „handlungsorientiertem Vertrauen“ meine ich Folgendes:
Wir müssen in Aktion treten in die richtige Richtung (oder zumindest die Richtung, in die wir gerade gehen sollten) und den Glauben daran haben, dass alles, was geschehen soll auch geschehen wird.
Wir sollen erkennen, wo unser Verstand Beweise für einen Glauben sucht und sich selbst fragt:
„Was kann ich tun, um mehr Glauben zu haben? “

Der Glaube ist nicht blind; er hilft uns zu sehen, was unser Verstand nicht kann, aber nur wenn wir etwas unternommen haben, das es dem Glauben erlaubt, präsent zu sein.

2. Hör auf, Ja zu sagen zu ‚miesem Zeugs’.
Das ist ein Nein.

„Nein: das ist ein vollständiger Satz.“
Aber wie? Wie wissen wir, wozu wir schlicht Nein sagen sollen?
Ganz einfach: Wenn wir etwas nicht fertigmachen wollen, drücken wir die Löschen-Taste!

Abmelden von den E-Mail-Listen, die wir nie öffnen.
Bücher weitergeben, die wir nicht fertig lesen werden. Und nein sagen zu Menschen, die unsere Zeit, unser Glück, unsere Ressourcen und unseren Glauben an die Menschheit stehlen.
Du kennst diejenigen, von denen ich rede.

So viele von uns suchen das Glück, weil wir nicht wissen, wie es aussieht. Wir sagen ja zu allem und geniessen nur einen Teil davon. Wir haben ein Durcheinander mit einem „Oh-Ja!“ und einem „Sicher-Nein“.
Es ist alles nur ein „Na ja, ich denke schon.“

Wir werden nie Antworten finden, wenn wir ein „Na ja“-Leben führen.
3. Hör auf, alles halb zu verdauen und fang an, eine Sache vollständig zu tun

Es gibt eine Menge Leute, die ein klein Wenig über viele Dinge wissen, aber nicht viele, die eine ganze Menge über ein paar wenige Dinge wissen. Wir haben bei vielen Kursen und Büchern uns nur halbherzig angestrengt, und wir haben die Inhalte dieser Kurse und Bücher nicht wirklich in uns aufgenommen und verdaut.

Im vergangenen Jahr habe ich die Strategie
„Würde ich das dreimal lesen?“ verinnerlicht und habe dies als enorm ermächtigend empfunden. Der Grund, weshalb dies so gut funktioniert besteht darin, dass die meisten Leute Bücher kaufen, von denen sie nicht einmal planen, sie zu lesen, und schon gar nicht dreimal. Der Grundsatz zwingt uns, etwas echt auszuwählen, bewusst zu sein und uns auf eine Sache tief einzulassen.
Suche dir ein Buch aus, das du wirklich lesen möchtest, und verpflichte dich, es mehrmals zu lesen.
Mache dir Notizen, markiere wichtige Abschnitte, setze die angegebenen Strategien wenigstens für eine Woche um, und schaue dann, wie sich dadurch dein Verständnis für die im Buch enthaltenen Kernprinzipien verändert.

Wir können dieses Konzept in so vielen Bereichen unseres Lebens anwenden, zum Beispiel:
Wir schwenken so schnell nach links und rechts, dass wir kaum noch das Gesicht eines Menschen erkennen können. Stattdessen stelle dir vor, dass, wenn du nach rechts schwenkend dich einer Person zuwendest, dies bedeuten soll, dich dreimal mit dieser Person zu treffen. Wären wir so nicht viel bewusster?

Also wähle jeweils etwas aus, das du als Ganzes haben willst. Wähle jeweils bewusst so aus, dass du dabei eine Verpflichtung eingehst – und tauche dann ein wie ein Seehund.

Habe also handlungsorientiertes Vertrauen, sage Nein
[wenn du nicht überzeugt bist], mache ganze Sachen, die dir Freude bringen, und bevor du es realisierst hast du Antworten bekommen, nach denen du jahrelang gesucht hast.

http://transinformation.net/ein-offener-...an-alle-sucher/

Angefügte Bilder:
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