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Der geheimnisvolle Berg Kailash –

in Weltgeschichte und Versunkene Kulturen 03.09.2017 10:04
von Inaara • 14.260 Beiträge

Der geheimnisvolle heilige Berg Kailash – Nabel der Welt und Eingang zu einer Stadt der Götter?

Veröffentlicht am 30. August 2017 von Taygeta —
Um den heiligen Berg Kailash weben sich seit Urzeiten unzählige Mythen und Legenden. Seine Geheimnisse werden nicht nur in den alten Heiligen Texten beschwört, sondern auch von vielen wissenschaftlichen und spirituellen Reisenden und Forschern der Moderne. Er gilt vielen Religionen als heilig, dem Hinduismus, dem Buddhismus, dem Jainismus, und auch dem Bön, der ursprünglichen schamanischen Religion in Tibet.

Gemäss den kosmologischen Mythen dieser Religionen ist der Kailash die „Axis Mundi“, die Achse des bekannten Universums, der Geburtsort der Welt und die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Im Hinduismus wird Mount Kailash als die Heimstätte von Lord Shiva betrachtet, dem Gott der Zerstörung, der als positive Kraft gesehen wird, denn er zerstört nicht nur Ignoranz und Illusion, sondern auch all das, was einer Neugestaltung im Wege steht. Im Hinduismus gilt auf der materiellen Ebene die Zerstörung als eine natürliche Konsequenz der Schöpfung.

Ist der Berg Kailash der Nabel der Welt?
Am westlichen Rand von Tibet an der Grenze zu Nepal, Indien und China gelegen, ist das weithin sichtbare Berg-Juwel – Kailash bedeutet ‚kostbares Juwel des ewigen Schnees’ ­– die Quelle von vielen der grössten Flüsse Asiens Flüssen und Strömen: dem Indus, Sutlej, Ganges, Yarlung Tsangpo (Brahmaputra), die alle innerhalb eines Umkreises von 50 km entspringen. Daneben gibt es eine ganze Reihe von weiteren geographischen Besonderheiten, die diesen Berg auszeichnen.

Russische Wissenschaftler, die die Topographie und Struktur des Berges studierten stellten fest, dass die Spitze des Mount Kailash einer riesigen, künstlich erbauten Pyramide gleicht, die nicht anders als alle grossen bekannten Pyramiden streng nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus ist er das Herz eines ganzen Komplexes von hundert kleineren Pyramiden, und er könnte ausserdem das Zentrum eines weltweiten Systems sein, das andere Monumente oder Orte verbindet, an denen wunderbare und paranormale Phänomene beobachtet werden. Zahlreiche Forscher und Reisende haben bemerkt, dass der Mt. Kailash schlicht zu perfekt sei, um ein natürlich entstandenes Phänomen zu sein und versuchten mit vielen Interpretationen und Vergleichen diesem Wunder gerecht zu werden.

Seine glitzernde, schneebedeckte Spitze glänzt manchmal wie ein goldenes Feuer, und zu verschiedenen Zeiten und aus verschiedenen Richtungen vermittelt er immer wieder neue Stimmungen.
Er ist in eine subtile magnetische Vibration eingehüllt und viele Pilger und Reisende berichten von besonderen, spirituellen Erlebnissen, die sie auf einer Reise zum Mt. Kailash oder einer Kora, einer Umpilgerung des Berges, erfahren durften.

Interessanterweise behaupteten die russischen Wissenschaftler auch,
dass die Höhe des Kailash von Jahr zu Jahr variiert, und man findet denn auch ganz unterschiedliche Angaben dazu. Ein gerne erwähnter Mittelwert ist 6666 Meter über Meer, der auffällig mit weiteren Daten korreliert: Die Entfernung vom Mt. Kailash zum Nordpol betrage ebenso 6666 km wie zum prähistorischen Steinkreis von Stonehenge in England, und die Entfernung zum Südpol betrage genau das doppelte davon, nämlich 13332 km. In der Numerologie wird die Zahl 6666 mit dem Absoluten in Verbindung gebracht, und es ist wohl kaum ein Zufall, dass im Mt. Kailash diese Zahl einkodiert ist.

Am Fusse des Berges, auf etwa 4 600 Meter Höhe, befindet sich der heilige See Manasarovar, ein etwa 320 km2 grosser, nahezu kreisförmiger tiefblauer See, der die weibliche Ergänzung zum männlichen Symbol ist, das der Berg Kailash darstellt. Der Name Manasarovar bedeutet Bewusstsein und Erleuchtung. Neben dem See Manasarovar liegt der See Rakas Tal oder Rakshastal, der See der Dämonen. Interessanterweise ist der Heilige Lake Manasarovar ein Süsswassersee, der Lake Rakshastal aber ein Salzwassersee. Allein die Reise zu diesen Seen kann ein lebensveränderndes Erlebnis werden.

Während es kommerzielle Helikopterflüge zum Lake Manasarovar gibt, mit denen es Touristen aus der ganzen Welt möglich ist, auf bequeme Art einen kurzen Blick auf den Mt. Kailash zu werfen, dem Wohnsitz von Lord Shiva, gibt es pro Jahr nur wenige tausend Pilger, die sich zu Fuss zum Berg begeben. Dies erklärt sich nicht nur durch die abgelegene Lage des Berges im westlichsten Teil von Tibet, wo keine Flugzeuge landen, keine Eisenbahnen vorbeiführen und auch keine Busse hinfahren, sondern vor allem mit den grossen Strapazen, die eine solche Reise beinhaltet.

Selbst mit rauen Überland-Fahrzeugen ist es eine lange, unbequeme und oft gefährliche Reise dorthin.
Das Wetter ist immer kalt, kann unerwartet tückisch sein, und die Pilger müssen alle Vorräte, die sie für die gesamte Reise benötigen, selbst mitbringen.

Viele Pilger, die diese strapaziöse Reise zum Kailash unter die Füsse nehmen, wagen auch einen kurzen Sprung ins eiskalte Wasser des Manosaravar. Kommt man am Fusse des heiligen Berges an, beginnt für die Pilger die anforderungsreiche Kora, die Umrundung des heiligen Gipfels – für die Buddhisten im Uhrzeigersinn, für die Bon gegen den Uhrzeigersinn – ein normalerweise 3 Tage dauernder beschwerlicher 50 km-Fussmarsch, der über einen 5600 Meter hohen Pass führt, und den nur gut akklimatisierte und vorbereitete Menschen schaffen.

Einige ganz wenige fromme Pilger, die die geheime Atemtechnik Lung-Gom praktizieren, können es jedoch in nur einem Tag bewältigen – eine auch für besttrainierte westliche Menschen unvorstellbare Leistung.

Der Berg, der nicht bestiegen werden kann
Man sagt, dass der Mt. Kailash eines der undurchdringlichsten Geheimnisse des Planeten verberge. Und vielleicht um diese Geheimnisse zu schützen, erlaubt es der Berg den Menschen nicht, ihn zu erobern – und dabei vielleicht den Göttern ins Antlitz zu schauen.

„Kein Sterblicher darf jemals den Berg Kailash besteigen,

wo sich unter den Wolken der Aufenthaltsort der Götter befindet. Wer es wagt, den Gipfel des Heiligen zu betreten und den Göttern ins Gesicht zu schauen, der wird getötet werden!“, heisst es in den alten tibetischen Schriften.

Unter Missachtung dieser Drohungen gab es seit den 1920er-Jahren viele verwegene Versuche, den Berg zu erobern – und allesamt scheiterten. Bis heute ist es keinem Sterblichen gelungen, an diesen geheimnisvollen Aussenposten der Welt zu gelangen. Viele, die sich auf den Weg machten und die Warnungen ignorierten, wurden wegen unpassierbaren Hindernissen oder plötzlichen, massiven Wetterveränderungen gezwungen umkehren. Einige verloren die Orientierung oder hatten mysteriöse Erlebnisse, wieder andere kehrten nie zurück.

Es wird auch berichtet, dass amerikanische Bergsteiger bei einem Versuch, den Berg zu besteigen, über Nacht um 30 Jahre älter wurden und innerhalb von zwei Wochen weisse Haare und unnatürlich lange Nägel bekamen. Solche Zeitbeschleunigungs-Phänomene können wissenschaftlich nicht erklärt werden, die wohl plausibelste Erklärung findet sich in den alten tibetischen Schriften, die besagen, dass der Berg durch höhere Kräfte geschützt ist, die die Macht haben, die Realität und die Zeit zu verändern.

Reinhold Messner bekam 1985 als einer der letzten von den chinesischen Behörden die Erlaubnis, den Berg zu besteigen, hat aber die Idee im letzten Moment aufgegeben. Es wird gesagt, dass Messner die Entscheidung zum Verzicht gefällt hatte nachdem er gewarnt wurde, dass dieser Versuch nachteilige Folgen für ihn haben könnte. In einem Interview mit der Zeitschrift Geo erklärte er dazu:

„Zu den größten Legenden, die den Kailash umgeben, gehört die Geschichte des Yogis Milarepa, der im 11. Jahrhundert einsam am Fuß des Berges gelebt hat. Er soll den Gipfel auf einem Sonnenstrahl sitzend erreicht haben.
Der Berg wurde dabei nicht berührt. Das heisst übertragen: Er darf nicht banalisiert werden, etwa durch eine Expedition mit Seil und Haken. Es wäre ein Sakrileg, ihn zu erobern. Die Einheimischen wollen das nicht. Also habe ich den Berg zweimal umrundet, aber nicht bestiegen.“

Im Jahr 2007 gab es durch den russischen Bergsteiger Cistiakov noch einen Versuch, den Berg zu bezwingen. Auch er musste umkehren, und dies ist, was er berichtet hat:
„Ich bin ein erfahrener Bergsteiger, habe Dutzende von Expeditionen zu den Gipfeln des Himalaja gemacht, aber was ich an diesem Berg erlebt habe, geht weit über mein Verständnis hinaus. Als wir uns dem Fuss des Berges näherten, spürte ich wie mein Herz schlug, denn ich befand mich am heiligen Berg, dem Berg, von dem gesagt wird, dass er nicht bezwungen werden kann. Ich fühlte mich plötzlich schwach angesichts seiner Grösse und fürchtete, dass ich wie meine Vorgänger von seiner Magie besiegt werden würde.

Nachdem wir den Aufstieg begonnen hatten, wurden sowohl ich als auch andere Mitglieder unseres Teams von starken Kopfschmerzen befallen. Wir dachten, dass dies die Folge von Sauerstoffmangel sei, da wir uns bereits in relativ grosser Höhe befanden. Etwas später verstärkten sich sehr seltsame Empfindungen, unsere Beine wurden immer schwerer, und ich konnte mich kaum noch kriechend fortbewegen. Ich fühlte mich extrem ausgezehrt, und plötzlich nahm mich der Gedanken gefangen, dass ich nicht auf diesen Berg gehöre, dass ich unbedingt zurück müsse.

Obwohl die Idee in meinem Kopf klar Fuss fasste, hielt sich mein Mund verschlossen, ich konnte meinen Kollegen nicht mitteilen, dass ich umkehren wollte, ich fühlte mich vollkommen hilflos …. Als wir dann aber den Abstieg begonnen hatten, fühlte ich mich befreit. Mein Körper entspannte sich, meine Muskeln lösten sich, ich fühlte mich, wie wenn ich mich schwerelos bewegen würde.

Eine starke, wohltuende Energie erfüllte mich. Trotz des Scheiterns fühlte ich mich glücklicher als je zuvor!“

Und später fügte er hinzu: „Ich bin überzeugt, dass die Warnungen der tibetischen Schriften nicht leere Hülsen sind, denn was Dutzende von Bergsteigern über die Jahre hinweg erfahren haben, kann kein Zufall sein. Es gibt einfach zu viele Hinweise, dass es um diesen Berg ein Geheimnis gibt, das zu verstehen der Mensch noch nicht bereit ist.“

Was ist nun das Geheimnis des Mt. Kailash?
Was sagen die Religionen dazu?
Schon zahlreiche Gelehrte versuchten, die geheimnisvollen, verstecken Welten des heiligen Berges und die unbekannte Weisheit des Königreichs Shivas zu ergründen, und viele Forscher glauben, dass der Fuss und die mittlere Ebene des Berges Hohlräume enthalten. Einige meinen sogar zu wissen, wo es Zugänge zu Höhlen geben müsste, die es erlauben in einen tiefen Meditationszustand zu kommen.

Ein geschulter Blick in die uralten Schriften offenbart aber schnell, dass man dem Geheimnis des Mt. Kailash nicht auf die Spur kommen kann, solange man sich auf den physisch-materiellen Bereich beschränkt. Dadurch, dass in der vedischen Literatur der Mount Kailash als das Zentrum der Welt bezeichnet wird, wo sich Himmel und Erde verbinden, wird klar auf den überirdischen Aspekt des Berges hingewiesen.

So heisst es, dass nur ein erleuchteter Geist, der frei von Leidenschaften ist, den Kailash erklimmen kann, und dass dies mit dem physischen Körper nicht möglich ist. Nur ein Mensch, der in sich die Unwissenheit und die Illusion zerstört hat, kann den Gipfel des Kailash im Geiste besteigen. Es ist Manas, die Quelle der Seele, die ein Tauchbad nimmt im Manasarovar, in den tiefen des Bewusstseins, bevor er den Gipfel erklimmt. So wie der physische Berg Kailash als das Zentrum der bekannten Welt betrachtet wird, so ist Shiva das Zentrum des Selbst, das uns ruft, alle geistigen Leidenschaften vollständig zu übergeben, bevor man zu ihm gelangen kann. Um dies zu verstehen, bedarf es einer Dimensionsänderung in den persönlichen Verhaltensweisen und Auffassungen.

Das Königreich Shivas zeigt Verbindungspunkte zwischen Wissenschaft, Philosophie und Spiritualität. Das sichtbare Reich von Shiva ist ein verbotener Ort für den aus einem Mutterleib Geborenen. Aber es ist dieses Königsreich der geistige Geburtsort einer Vielzahl von Phänomenen, die in den Veden beschrieben werden, und die zeigen, wie unter dem Einfluss der reinigenden und einigenden göttlichen Kraft die irdische Vielfalt sich zur Einheit zurück entwickeln kann. Es ist Wissen, das Wert ist, von Eltern und Lehrern, in Schulen und in Bibliotheken gelernt und gelehrt zu werden.

In den heiligen Schriften Asiens findet man viele verblüffende Hinweise auf diese Region, die zum Rand des Himalaja-Gebirges gehört. Im Ramayana und in der Mahabharata wird über die Aufteilung der Erde in vier Teile geschriebenen, die sich am Berg Meru orientiert. Der Mount Meru kann als der mythologische Gegenpart des Mount Kailash angesehen werden, und die beiden Namen und ihre Bedeutungen werden oft nicht auseinandergehalten. Mt. Meru, das Zentrum der Welt, hat viele weitere Namen: Sumeru, Sushumna, Deva Parvata, Rajatadri, Swastika Mountain, Mt. Astapada, Kang Tisé oder Kang Ripoche (tibetische Namen), Mt. Kangrinboge (ein chinesischer Name), um nur einige zu nennen … alle diese Namen, real oder in Legenden verwendet, gehören auch zu diesem geheimnisvollsten aller Berge dieser Welt, dem Mt. Kailash.

Kila + Asa gibt Kailash. Kila ist Wirklichkeit und Asa ist Sitz, Hoffnung, Wunsch, Raum und Region. Es bedeutet auch „Kristall“ und der „Schatz“ oder „Heiliger des Schneebergs“. Der Kailash als Berggipfel im Himalaya ist eine besondere Form von Tempel. Der geheimnisvollste Berg der Welt ist die auch ein Ort, an dem geheimes Wissen verborgen ist, versiegelt vor den irdischen Mächten und vor der Gier.

Es wird beschrieben, dass die vier Seiten des Mount Meru, dem geistigen Urbild des Mount Kailash, aus vier verschiedenen kostbaren Substanzen bestehen: der Süden von Lapis-Lazuli, der Westen von Rubin, der Norden von Gold und der Osten aus Kristalls, die südliche Seite des Mount Meru ist blau, und dies erklärt, warum die Meere um uns herum und der Himmel über uns blau sind. Der Glanz des blauen Lapis-Lazuli spiegelt sich in den Meeresgewässern.
So wie der Mount Meru aus verschiedenen Seiten besteht, so widerspiegelt jede Seite des Mount Kailash verschiedene Stimmungen.

Die südliche Ansicht zeigt sich voll mit Schnee bedeckt,
sie spiegelt Majestät und Pracht. In den Schatten, die von den felsigen Ausläufern geworfen werden, kann man eine riesige Swastika erkennen, ein Hinweis auf den Sitz grösster Macht. Von einer Aura von Mitgefühl und Wohlwollen wird das westliche Gesicht umhüllt. Das nördliche Gesicht ist kahl, abweisend und einschüchternd, das östliche, das man nur von weitem sehen kann, ist geheimnisvoll und distanziert. Die Farben und Stimmungen der vier Seiten des Mount Meru / Mount Kailash widerspiegeln sich in Erde, Himmel und Meeren in den je entsprechenden vier Himmelsrichtungen – so werden wir in den alten Schriften belehrt.

Der bezaubernde und verzaubernde Mt. Kailash!
Seine Schönheit ist überwältigend, seine subtile spirituelle magnetische Schwingung von höchster Ordnung. Er ist der Aufenthaltsort von Shiva und seiner Gemahlin Parvati, zusammen mit Devas, Ganas, Yakshas, Yogis und Gandharvas. Pilgereisen (Yatras) zu diesem Berg werden im Ramayana, in der Mahabharata, dem Skanda Purana und vielen weiteren Schriften erwähnt. In seinem berühmten Kunstgedicht Meghaduta, der Wolkenbote, beschreibt der grosse Sanskrit-Dichter Kalidasa eine solche heilige Pilgerreise zum Kailash.

Eine spirituelle Yatra erlebte Jagadguru Sri Abhinava Vidyatheertha in der Nacht, als er mit 13 Jahren zum Sannyasin wurde (den Pfad des Asketentums, der Entsagung betrat), wie er in seinem Buch ‘Yoga, Enlightenment and Perfection’ beschreibt:

„Ich befand mich auf dem ausserordentlich malerischen Gipfel eines grossen, eisbedeckten Berges … Obwohl der Berg eisig war, fühlte es sich nicht kalt an. Vor mir sah ich einen riesigen kristallinen Shiva Lingam… plötzlich gab es einen gewaltigen Lichtblitz und aus dem Lingam manifestierte sich Lord Shiva.

Der Herr hatte ein Gesicht und zwei Arme“.
Der Berg, der in diesem Traum erwähnt wird, ist natürlich der Mt. Kailash und der Lingam-Kristall bezieht sich auf den Kristallberg, wiederum der Mt. Kailash. Er erlebte die Befreiung noch während seines Lebens.

Viele Mystiker haben auch behauptet, dass der Mount Kailash den Eingang zum legendären Königreich von Shambhala verberge, das oft auch als Teil von Agartha betrachtet wird. [Vgl. dazu unseren Beitrag „Die ungelösten Geheimnisse von Shambhala und Agartha“.]
Nicholas Roerich, Mt. Kailash, 1934-1935

Shambhala wir meist im westlichen Tibet angesiedelt.
Von Nicolas Roerich (1874-1947), der sich lange Zeit im Himalaja aufhielt, wird gesagt, dass er einen Zugang zu Shambhala gefunden habe, und von ihm stammen auch eindrückliche Gemälde vom Mount Kailash. Andere Forscher, die versuchten einen Zugang zum mystischen Königreich Shambhala zu finden kehrten nie zurück.

Viele Versuche hat es gegeben, um auf geistigem Weg, in Meditationen, in Geist- und Astralreisen und durch Erkunden mit dem Dritten Auge dem Geheimnis des Mount Kailash auf die Spur zu kommen. Doch heisst es:
„Seit Urzeiten als die Wohnstätte von Shiva auf dem Planeten Erde betrachtet, hat der Berg seine Geheimnisse nur wenigen Suchenden mit reinem Herzen enthüllt.“

Was befindet sich verborgen im Innern des Mount Kailash?
Eine Gruppe von Suchenden, die sich über die Webseite onelight.com verlinkt hat, bemüht sich durch spezifische Schulungen und unter Anwendung von bestimmten Protokollen, auf geistigem Weg Zugang zu vergangenen Zeiten und physisch nicht zugänglichen Orten, vor allem auch zur Inneren Erde, zu bekommen und so den Schleier über verborgenen Geheimnissen zu lüften.

Von Greg von onelight.com stammt eine Bericht, in welchem er beschreibt, wie er mehr über die Geheimnisse des Mt. Kailash zu erfahren versuchte und was er dabei erlebt hatte.

„Das Ziel ist der Mt. Kailash und seine Umgebung auf der Suche nach einem Portal zur Inneren Erde und zu den historischen energetischen Abläufen in dieser Region. Indien und Tibet befinden sich geologisch auf einer riesigen Platte, unter der sich in einer immens grossen Höhle ein Lichtreich befindet – ein Reich des Paradieses unter unseren Füssen.

Aber wo sind die Öffnungen in dieses Paradies, und wer ist der Herr dieses Reiches?
Ich betrachte Karten und Satellitenaufnahmen, um ein Gefühl für den Ort zu bekommen und untersuche ihn mit meinem dritten Auge. Ich trete in den Schwingungszustand ein und schaue aus etwa 3 km Höhe herunter. Ich suche den Berg und seine Umgebung nach Energiespitzen ab, suche Tunnels und Eingänge, bleibe ruhig und klar und bitte die Erde mich zu navigieren. Ich bitte Shiva mich zu führen und auch die Heiligen, die dem sehnlichst Suchenden die Geheimnisse dieser tiefgründigen Region mitteilen möchten.

Für den Reisenden zur Inneren Erde, der Zugang erhalten möchte zu einer bestimmten geographischen Region, ist es hilfreich die göttlichen Hierarchien des Gebietes zu studieren, auch um die Oberflächenmatrix und die grundlegenden Eigenschaften der einheimischen Mythologie zu verstehen. Ein geeignetes Ritual zu schaffen ist der erste Schritt, um das Portal betreten zu können. (…)

Auch der See Manasarovar und seine Umgebung besitzen viele Geheimnisse.
Hindus glauben, dass die Göttin Parvati, die Gemahlin von Shiva, sich im Sees inkorporiert hat und dass jene die Befreiung erlangen, die in ihm ein Bad nehmen. Die Tibeter fangen auch keine Fische aus dem See, weil sie diese wie den See selbst als heilig betrachten. Während der heilige Mt. Kailash, der nördlich des Sees liegt, als Shiva’s Lingam betrachtet wird, gilt der heilige See als Yoni. Nach der Mythologie besitzen Lake Manasarovar und Mt. Kailash viele Reichtümer, als Heimstätte von Lord Shiva ist er voller funkelnder Juwelen.

Tatsächlich wurden viele Goldvorkommen in der nordwestlichen Ecke des Sees gefunden. Geographisch gesehen liegt die Grossartigkeit des Kailash nicht in seiner Höhe, sondern in seiner Form mit seinen vier Gesichtern in den vier Himmelsrichtungen, und dass es in seiner Umgebung keine weiteren Berge gibt, die die Sicht auf ihn verdecken könnten. Spirituell gesehen gilt er als die irdische Manifestation des mythischen Mount Meru, dem spirituellen Zentrum des Universums (in der hinduistischen, buddhistischen und jainischen Kosmologie). (…)

Meine Reise zum Kailash:
Zu meinem schamanischen Führer:
ich fühle deine Vibration. Ich sehe den Mt. Kailash vor mir. Es ist kalt, er ist voller Schnee und Eis und ein starker Wind weht, mit dem blauen Himmel dahinter. Ich fühle einen weiten Raum, ich bin sehr fragil, aber doch voller Kraft – ein Mensch, der in eine Dynastie von vergangenen Leben eintritt. Verpflichtungen, mit Stille im Herzen.

Was auch immer geschieht, es ist reine Würde.

Dieser Ort ist edel, heilig. Grösse, die personifizierte Macht Gottes auf dem Antlitz der Erde. Mein Ziel ist herauszufinden, was im Herzen des Berges existiert. Was zieht die Leute hierher, um hier ihren inneren Frieden zu finden? Was ist die innere geologische Resonanz? Gibt es im Innern Kammern für die Unsterblichen?

Ich ruhe jetzt aus auf dem Gebiet des Berges, und ich sehe meinen Schamanenführer auf dem Kamm mit einer weissen Pelzmütze und mit Stiefeln. Ich begreife, dass ich jetzt den Berg allein betreten werde und danke meinem Führer, dass er mir energetisch die Passage hierher ermöglicht hat.

Ich kann nicht sagen, was genau ich erlebt habe, da dies ein „weicher“ Fall war. Ein Überprüfen der Gegend, sozusagen.

Ich hatte zwei Erlebnisse, die mir in den Sinn kamen:

Shiva’s Kammer, ganz tief unten, direkt unterhalb des Berges, und eine Tunnelpassage, die durch die Bergkette führt, von der aus ich in meiner Vision in meinem unterirdischen Horizont 3 Kammern oder Zentren erkennen konnte, die zu anderen Bergen führten. Wenn man einen Querschnitt durch die Berge machen würde, dann wären diese drei Zentren, aus Gründen der Sicherheit wegen des Wasserspiegels, etwas vom Tunnelweg erhöht. Ich sehe einen Haupttunnel, keinen Abschluss.

Die Shiva-Kammer war sehr kraftvoll und voller Artefakte, vielleicht Juwelen. Ich sah, wie sie mit jahrhundertealtem Staub bedeckt war, rötlichbraun. Sie schien aus einer kaiserlichen Zeit zu stammen, oder einem grossen Zeitalter der Hochkultur und darauffolgendem Leid. Diese Kammer ist eine Brücke zum Absoluten, in vielerlei Hinsicht … .“

Noch vieles wartet auf dieser Erde und unterhalb der Erdoberfläche, in unserem 3D und in höheren Dimensionen, um entdeckt und verstanden zu werden. Vieles davon ist so heilig, von so hoher Schwingung, dass es uns im gegenwärtigen Zeitpunkt vorenthalten bleiben muss. Aber wir stehen auf der Schwelle zu einem neuen Zeitalter, in dem die Erde und alle darauf lebenden Wesen in eine höhere Dimensionalität wechseln werden. Und dann werden wir wohl bereit sein, um viele der uns jetzt noch verborgenen Geheimnisse zu erfahren, und dann werden wir wohl auch erkennen können, was das ganz grosse Geheimnis des Mt. Kailash ist.

http://transinformation.net/der-geheimni...dt-der-goetter/

Angefügte Bilder:
Kailash-13-768x465.jpg

Von Inaaa -
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