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#1

„Was Gott will“

in Der Tod setzt keine Grenze 08.08.2017 13:11
von Inaara • 14.558 Beiträge

Der letzte großartige Trick

Veröffentlicht am 1. August 2017 von Antares — 75 Kommentare ↓
geschrieben von Greg Calise, gefunden auf howtoexitthematrix, übersetzt von Valeriana

Dies ist ein Reposting eines Artikels vom September 2015, der auf viel Echo gestossen ist, und der im Zusammenhang mit dem am 30. Juli 2017 veröffentlichten Beitrag gesehen werden kann.

Wenn man den Vorhang lüftet, der allen Illusionen zugrunde liegt, was man dann entdeckt, ist ziemlich grotesk.
Es ist sogar so absurd, sehr weit entfernt von unserer Wahrnehmung der Realität. Es entspricht schlichtweg nicht dem, was wir denken.

Wir sind in eine Falle geraten, für tausende von Jahren in Sklaverei, ohne dass wir es selber erkannt hätten. Wir befinden uns in einem Labyrinth von Illusionen, mit Sicherheitspersonal (Wächtern) auf Schritt und Tritt. Vor langer Zeit, noch zu prähistorischen Zeiten, kamen interdimensionale Halbgötter zur Erde, um sie zu plündern. Sie versklavten die Menschheit und verkündeten, dass sie selbst allmächtiger Gott waren, der Schöpfer. Die Gnostiker nannten sie die Archons.

Sie sind die Schuldigen, die uns als ihre Herde halten,

so wie wir Viehzucht betreiben. Wir sind deren Nahrung.
Seit tausenden von Jahren sind wir unter ihrer Kontrolle. Es sind die gleichen Götter, an die wir uns um Hoffnung und Erlösung wenden, die uns ausbeuten. Sie sind unsere Wächter, die uns versklaven und doch sind wir davon überzeugt, dass sie unsere Retter und Erlöser sind. Ist das nicht ironisch? Ja, dies scheint wirklich absurd zu sein. Jedenfalls wirklich nicht das, wonach es aussieht.

All dieses wurde in vorzeitlichen Legenden aufgezeichnet, in Schriften und in historischen, religiösen und kulturellen Zeugnissen. Dies ist keine wilde Geschichte, die von irgendjemandem mit reichlich Phantasie heraufbeschworen worden wäre. In der Tat ist die Wirklichkeit befremdlicher als Science Fiction. So kann ich verstehen, warum nicht allzu viele Menschen die Realität wissen wollen. David Icke hat sich hierzu ausführlich geäußert genauso wie Michael Tsarion und viele andere.

Ich schreibe viel über die Matrix und wie man daraus erwacht. Wenn sich die Nebelschleier der Illusion erheben, wird mehr von der Realität sichtbar. Doch, der Umfang der Matrix ist weitreichend, denn über der irdischen Matrix befindet sich noch die kosmische Matrix, welche von uns aus betrachtet recht groß ist. Es gibt in ihr Schichten, oder Dimensionen,
die sich über 8 Dimensionen des Kosmos erstrecken.

Innerhalb der kosmischen Matrix gibt es viele Konstrukte aus falschem Licht, jedes von einem Demiurgen (Halbgott) erschaffen, von einem Gott der Verblendung. Jedes dieser Konstrukte aus falschem Licht kann sich über 8 Dimensionen erstrecken, welche mehr als groß sind, denn sie können so groß erscheinen wie ein ganzes Universum; und doch sind sie nur ein kleiner Teil des Universums. Doch wenn man sich darin befindet sind sie allumfassend.
Ein weiterer illusionärer Trick. Viele dieser Regionen aus falschem Licht dehnen sich bis auf unseren Planeten aus durch das programmierte Bewusstsein der Menschen.

Jehova, beispielsweise, ist ein Blender-Gott,
der seine eigene Matrix aus falschem Licht erschaffen hat. Sein Reich erstreckt sich durch alle kosmischen Dimensionen und ist gewaltig in seiner Reichweite. Auf unserem Planeten wirkt sein Einfluss in dem Bewusstsein der Jehova-Anhänger, denn sie sind darauf programmiert an seine Doktrin zu glauben, demzufolge glauben sie an eine Welt, welche von derartigen Glaubensvorstellungen geprägt ist.

Da es viele Religionen und New Age Doktrinen hier gibt,

haben wir es mit vielen Doktrinen zu tun, die auf falschem Licht basieren, gleichzeitig zu tun, wobei eine jede durch die programmierten Glaubensinhalte ihrer Anhänger getragen ist. So nimmt jede einzelne Person die Realität durch die Filter ihres programmierten Geistes ihrer religiösen Einfärbung entsprechend wahr und überlagert so die Wahrheit mit einer illusionären Falsch-Licht-Matrix.

Ein jeder dieser Falsch-Licht-Bereiche besteht aus vielen Himmelsebenen. Beschreibungen davon gibt es in den Puranas bei den Hindu Göttern und Göttinnen. Auch gibt es Beschreibungen der sieben Schichten der dämonischen Bereiche. Nach meinem Verständnis scheint es viele Halbgötter zu geben, ein jeder mit seinem eigenen Falsch-Licht-Bereich,
welche sich alle unter einem Schirm befinden. George Kavassillas beschreibt seine Reise und dass sie alle Jehovah unterstehen.

Was wir bisher beschrieben haben, stellt die Bühne dar, auf welcher ein sehr hinterhältiges Verbrechen an der Menschheit verübt wird. Es genügt ihnen auch nicht, uns nur in Gefangenschaft zu halten und sich von uns in diesem Leben zu ernähren, denn wir sind in ihrem Netzt gefangen. Das nennt sich das „wheel of Samsara“ (Rad der Wiederverkörperung). In „Reincarnation is Enslavement“ (Wiederverkörperung ist gleichbedeutend mit Gefangenschaft) erkläre ich, wie Seelen in neuen Körpern innerhalb der Matrix wiederverwertet werden.

„Daraus ergibt sich die Frage, was passiert, wenn wir sterben? Wenn wir sterben, betreten wir die kosmische Matrix, wieder eine Falsch-Licht-Konstruktion, die wir Himmel nennen. Unsere Seelen befinden sich in einer göttlichen Falle. Das nennt man Samsara, der Zyklus von Geburt und Tod.“

Was die Religionen und das New Age als Himmel bezeichnen sind Konstrukte aus falschem Licht, wo Seelen eine Erholung erlaubt wird von dem Schmerz und Leid, das ihnen zugefügt wurde im Laufe ihrer Inkarnation, ein Schmerz, auferlegt von demjenigen Gott, den sie anbeten.

Doch sogar im Himmel nährt man sich an ihnen. Danach werden sie in einem anderen Körper aufbereitet für ein weiteres kurzes Leben, viel zu kurz, um einen Ausweg zu finden aus dem Labyrinth. Überall gibt es Tür-Wächter.
Das ist das Elend der Menschheit. Dieses kleine Video vermittelt einen flüchtigen Eindruck von der Realität, die einen beim Tod erwartet.

Hierin besteht der außerordentliche Trick.
Gleich, was du hier in deinem Erdenkörper siehst oder glaubst,
zum Zeitpunkt des Todes werden wir trotzdem wieder betrogen. Wir werden dazu verführt, den Himmel zu betreten,
um erneut aufbereitet zu werden.

Anfangs, wenn man seine sterbliche Hülle verlässt, ist man ziemlich desorientiert. Man wird Engel treffen oder liebgewonnene Menschen, die die jung verstorbene Seele auffordern, ihnen zu folgen, oder man mag einen Tunnel sehen,
der zu einem Licht nach oben führt. Sie wird gedrängt, mit dem Licht aufzusteigen, wo sie von Engeln, Führern oder geliebten Menschen begrüßt werden. Die soeben verstorbene Seele glaubt in den wahrhaftigen Himmel gekommen zu sein. Doch all diese Engel und liebenswerten Menschen sind in Wirklichkeit nicht die, die sie vorgeben zu sein.

Val Valerian ist das Pseudonym eines Ex-CIA-Agenten,
der bereits 10 Jahre vor dem Erscheinen des Films Bücher über die Matrix geschrieben hat. Er schreibt:
Sie sind es (die Grauen), die im Licht warten wenn ein Mensch stirbt. Das menschliche Wesen wird dann in einem neuen Körper wiederverwertet und der ganze Vorgang beginnt von vorn.

So sind das Licht und der Tunnel am Ende eine Falle.

Wenn sie jemanden scannen, der kurz vor dem Tod steht, entdecken sie, wem diese Person nahe gestanden hat.

Dann projizieren sie das Bild dieser Person in das weiße Licht und dieses Bild lädt dich ein, tiefer dort hineinzugehen.
Trifft man die Entscheidung, die Einladung anzunehmen, kann man gefangen sein und in eine weitere Inkarnation ihrer Wahl geschickt zu werden. Das zeigt, dass das Imperium ein Verständnis von der geistigen Welt besitzt, doch es versucht, diese kurz zu halten.

Die Licht- und Tunnel-Falle ist eine relativ neue Einrichtung, doch eine, die ihr Ziel verfehlen wird und mittlerweile wissen sie das auch.

„ Gehe ins Licht“ sagen die, die Nahtod-Erfahrungen hatten. Sie sind das Verkaufspersonal, das dazu ausgewählt wurde, dieses Werkzeug außerirdischen Ursprungs an den Mann zu bringen.

Gehe niemals in dieses Licht, gleich ob du dich nach links, hinten, rechts oder sonst wohin wendest.
Die Darstellungen der Licht- und Tunnel-Falle in den Massenmedien (wie im Film Ghost zu sehen, wo der Held freiwillig die glitzernde Falle betritt) dient dem Zweck, den Menschen dieses Ziel nahe zu legen, damit sie es abkaufen.

Licht am Ende des Tunnels
Ich stimme dem zu, was er beschrieben hat, denn wir werden immer wieder neu aufbereitet bis wir ausbrechen. Das Licht und der Tunnel zum Todeszeitpunkt sind Fallen,
ein letzter abscheulicher Trick.

Es gibt so viele Bücher, die über die Todeserfahrung berichten, NTE (Nahtoderfahrungen), Menschen, die vom Himmel aus kommunizieren, die ins Licht gehen usw. Sie alle sprechen über das ins Licht gehen als den Zugang zum Himmel. Doch das ist nur ein größerer Käfig mit mehr Spielzeug.

Nochmals, diese Bücher sind nur dazu da, euch in die Irre zu führen, so wie die Kellnerin Andrea in Monty Python`s Film, „Das Leben des Brian“. Was sie beschreiben, ist die Ruhephase zwischen Verkörperungen, wo sie allerdings wenig davon erkennen, dass man sich immer noch ihrer bedient.

Denn es sind die Energien der gefangenen Seelen im Himmel, die mit dazu beitragen die himmlische Falsch-Licht-Konstruktion zu kreieren. Der alleroberste Gott ernährt sich darüber hinaus auch noch von den gefangenen Seelen, um seine Süchte zu befriedigen.

Ach du Schande! Heiliges Kanonenrohr!
Das ist wirklich ein gemeiner Trick. Denn so ziemlich jeder nimmt an, es wird von dir erwartet, zum Todeszeitpunkt durch den Tunnel ins Licht zu gehen. Jeder nimmt doch an, dass die Angehörigen und Engel, denen wir begegnen echt sind. Jeder nimmt doch an, dass zum Zeitpunkt des Todes Gott uns zu sich ruft in sein Reich…nun, das tut er auch.

Er ist nur eben nicht der Gott, den du erwartet hattest.

Jeder glaubt doch, dass wir nach dem Tod frei sind von Gefangenschaft. Ich fühle mich glücklich, dieser immensen Illusion ein Loch zu verpassen. Willkommen in der kosmischen Matrix.
Der Kaninchenbau wird einfach nur tiefer.

Was soll man also tun beim Tod?
Nun, das kann ich auch nicht mit Sicherheit sagen. Ich würde jedenfalls nicht in irgendeinen Tunnel oder ein Licht gehen. Falls Engel oder geliebte Menschen auftauchen, würde ich ihre Einladung dankend ablehnen. Das einzige Licht, das dich interessieren sollte,
ist das Licht aus deiner innersten Seele, tief im Innern. So wirst du ganz sicher an dein Ziel gelangen.

Von Jesus wird gesagt, dass er bei seiner Auferstehung die Tore des Himmels geöffnet hat, die seit Zeiten Adams verschlossen waren. Adam war der erste Nachkomme desjenigen Menschen, der vor langer Zeit von den Göttern genetisch manipuliert worden war. Seitdem wurde die Matrix etabliert und solange schon sind wir ihre Gefangenen.

Wenn Jesus die Tore zur Freiheit , zum wahren Himmel wieder geöffnet hat, bei seiner Auferstehung, die seit der Zeit Adams verschlossen waren, wenn er die Tunnel, die zum falschen Himmel führten zerbrach, dann verschlossen die Priester den Zugang, sobald er nicht mehr da war.

Jesus bekannte im Judas Evangelium, dass der Gott Jehova, den seine Jünger anbeteten, nicht sein eigener Gott war;
dass sein Gott im Innern sei. Vielleicht lehrte Jesus den richtigen Weg, doch dann wurden alle seine Lehren korrumpiert von den Priestern.

Ich thematisiere die Sache, da ich ein optimistisches Gefühl dazu habe. Ich stelle fest, dass es eine große Gruppe von Menschen gibt, die sich der Außerirdischen Agenda teilweise bewusst ist,
wenn wir die Zahlen von Zuhörern von David Icke Vorträgen berücksichtigen, von Michael Tsarion, George Kavassilas und anderen, die die Wahrheit über den außerirdischen Einfluss auf unseren Planeten an die Öffentlichkeit gebracht haben. Als David Icke damit begann über Außerirdische und Blutlinien zu sprechen, dachten die Leute, er wäre verrückt.

Doch jetzt weniger als 20 Jahren danach, wird die Information in weiten Kreisen angenommen. Mehr und mehr Wahrheiten kommen ans Licht. Doch höre ich bisher niemanden von Licht und dem Tunnel beim Tod sprechen, oder über die Tatsache, dass wir uns in diesem Gefängnis der Wiederverwertung (in einem wiederkehrenden Kreislauf) befinden. Ich sprach letzten Sommer in “Reinkarnation ist Versklavung“ darüber und wahrscheinlich auch an anderer Stelle. Doch in der Schrift von Val Valerian sehe ich zum ersten Mal jemand anders über diesen hinterhältigen kardinalen Trick sprechen.

Val Valerian schreibt,
“Der Licht und Tunnel Trick ist eine relativ neue Methode, doch eine, die versagen wird und jetzt wissen sie es auch“. Könnte es sein, dass mit genügend Erwachten in Bezug auf diese übergroße Verblendung, die Methode des Einfangens der Seelen in den Kreislauf der Reinkarnation dann versagt?

Vielleicht zerbricht die Methode an ihren eigenen Schwächen oder wegen anderer Gründe. Könnte es sein, dass der Zugang zur Freiheit sich öffnet? Falls dem so ist, würde ich rennen um zur Öffnung zu kommen. So bin ich trotz der scheußlichen Täuschung optimistisch, dass diese Illusion zerbricht.

Das hoffe ich, denn die Welt da draußen scheint sich in heftige Turbulenzen hinein zubewegen, wo viel Mist auffliegen wird. Doch was auch immer geschieht, jetzt wissen wir, dass wir keinesfalls zum Licht oder zum Tunnel gehen sollten.

Gebt das weiter.

Bildquellen aus dem Originalartikel
http://transinformation.net/der-letzte-grossartige-trick/

Angefügte Bilder:
1con12.jpg

Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 25.02.2018 13:05 | nach oben springen

#2

„Was Gott will“

in Der Tod setzt keine Grenze 25.02.2018 13:05
von Inaara • 14.558 Beiträge

„Jeden Morgen, in dem Moment, in dem Du Deinen Kopf vom Kissen hebst, hast Du alles, was Du brauchst.“
Neale Donald Walsch, aus dem Film „e-motion“

Ihr Lieben,
letzte Woche Freitag fuhr ich zu meinem Vater ins Krankenhaus in dem Bewusstsein, dass es wahrscheinlich das letzte Mal sein würde, dass ich ihn lebend sehe. Dem voraus gingen einige Tage, in denen ich mich noch einmal intensiv mit der ganzen Situation beschäftigte und auch deren Sinn und Lektion zu erfassen suchte.

In meinen Morgenseiten schrieb ich am 15. Februar:
„Ich sehe ihn (meinen Vater) vor mir, wie er so mit leeren Augen zur Decke schaut, mit seiner Atemmaske und den geschwollenen Fingern, die immer so virtuos Klavier gespielt haben – und ich weine, weil ich das Gefühl habe, dass diese Hände nie wieder Klavier spielen werden. Ach, Vati. Dieser Zustand zwischen Hoffen und Bangen ist wirklich sehr schwer zu ertragen. Vielleicht gehört dieses jetzt zu unseren Lebensaufgaben. Ich weiß es nicht.

Soeben kommt mir das Buch „Was Gott will“ von Neale Donald Walsch in den Sinn.

Ja, was will Gott? Gott will, dass wir in Freude leben! Doch er will sich durch uns auch in allen Facetten erfahren. Also auch in den schmerzhaften, in den traurigen, erschöpften und verzweifelten. Ich bezweifle, dass Gott uns nur freudig erleben möchte. Denn wenn wir nur freudig erregt wären, würden wir nur eine einzige Emotion kennen. Doch das tun wir nicht.

So ist es vielleicht auch unsere Aufgabe, die Freude in ALLEM zu erfahren. Freude im Schmerz, in der Verzweiflung, in der Traurigkeit. Nicht Freude am Schmerz, wie ein Sadist, sondern Freude im Schmerz. Das ist Wachstum.

Und das ist auch das Erkennen von Gott in Allem-Was-Ist. In unserer Schöpfung.


Gott ist in Allem und das bedeutet, dass die Liebe in Allem ist.

Und wo Liebe ist, darf auch Freude wachsen. Auch in der kleinsten Hütte, im kürzesten Moment, in der dunkelsten Stunde. Diese Stunden mögen vielleicht endlos erscheinen, doch sind auch sie eine Zeit der Hingabe. Der Hingabe an die Dunkelheit, den Schmerz und an die Verzweiflung.

Das ist nicht schlecht. Und auch, wenn wir Angst haben, mit unseren Gedanken eine Wirklichkeit zu erschaffen, die wir nicht herbeisehnen, so dürfen wir doch wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ja, wir dürfen uns auch mal der Traurigkeit hingeben und eine Nacht durchweinen. Das ist völlig in Ordnung.
Wir sind ja keine herz- und gefühllosen Roboter
(naja, auch die haben ja ein Bewusstsein, aber Ihr wisst, was ich meine).

Wir sind hier, um unseren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Wichtig ist, wenn wir mal so richtig in ihnen, den sogenannten negativen Emotionen gebadet haben, uns nicht dafür zu verurteilen. Denn wir sind in jedem Moment unser perfektes Ich. Unsere Seele liebt uns genauso, wie wir sind und sie weiß, dass wir in jedem Augenblick unser Bestes geben.

Wenn wir dann wieder aus einem dieser Emotionslöcher herausgekommen sind, können wir einen Schritt zurück treten und uns klar machen: „Hm, ich evaluiere gerade Gegensätze, Kontrast. Ich erfahre Widerspruch. Einmal fühle ich mich so, ein andermal so. Punkt.“

Ich muss mich für meine Gefühle nicht schämen.
Ich muss gar nichts. ESMI lässt grüßen. Wir können unser Verhalten neutral beobachten und wir können es dahingehend bewerten, ob wir es mögen oder nicht, ob wir uns so fühlen wollen oder nicht. Doch be- oder verurteilen sollten wir uns nicht. Wir fühlen, was wir fühlen und das ist völlig in Ordnung. Das IST einfach.

Wir brauchen uns nicht noch zusätzlich irgendwelche Schuldgefühle zu machen, weil es Momente gibt, in denen wir die Hoffnung nicht spüren können, sondern die Angst vor dem, was kommen könnte uns übermannt – oder überfraut. 🙂

Natürlich wollen wir gerne immer in der Zuversicht sein und Optimismus ausstrahlen, weil wir wissen, dass das, mit dem wir uns beschäftigen, sich potenziert. Doch wir – oder zumindest ich – beschäftige mich ja auch nicht 24/7 mit negativen Gedanken oder Gefühlen, sondern bin viel, aber sehr viel öfter in der Liebe und Freude.

Und das potenziert sich genauso.

Wichtig ist, dass wir den Widerstand in uns aufgeben. Denn das ist es, was den Fluss bremst.
Wenn wir Widerstand in uns haben, kann etwas nicht fließen und das, was nicht fließt, staut sich auf. Das entlädt sich irgendwann, denn auch der kräftigste Damm nütz nichts mehr, wenn das Wasser einfach zu hoch steigt.

Keinen Widerstand gegen „negative“ Gefühle zu haben, ist meines Erachtens von enormer Bedeutung für ein freudvolles und gesundes Leben. Und wenn ich in dieser Zeit auch ab und zu die Möglichkeit in Betracht ziehe, dass mein geliebter Vati sterben könnte, dann ist das einfach so.

Das bringt ihn nicht näher an oder gar über die Schwelle.
Denn ich denke viel öfter an sein Lachen und an all das Schöne, das wir miteinander erlebt haben und natürlich weiß er, dass ich es mir wünsche, es könnte noch einmal so sein wie früher. Gleichzeitig weiß ich auch, dass es das nie sein wird,
weil jeder Moment ein neuer und einzigartiger Moment ist. Ich freue mich darauf, egal was noch kommt und lebe in diesem Moment mein bestes Leben – denn ich habe gerade nur dieses.“

Soweit meine Morgenseiten von Donnerstag letzter Woche.
Am Tag darauf, am Freitagmorgen, hörte ich den Vortrag von Eckhart Tolle vom Flow Summit 2018 und notierte mir:

„Wenn das Ego jammert, was es verloren hat, freut sich der Geist, was er gefunden hat.“

Eckhart Tolle sprach davon, dass herausfordernde Situationen immer ein Öffnungspotenzial enthalten. Er erklärte:
„Das Leben schenkt Dir etwas, wenn Du das Gefühl hast, es wird Dir etwas genommen, auf einer Ebene, die Dir nicht bewusst ist. Gehe eine andere Beziehung ein mit dem, was da gerade geschieht.“
Ja und das versuche ich, indem ich mir alle diese Gedanken mache oder auch einfach nur dasitze und reinspüre. Spüre, was das mit mir macht. Ergründe, welche Möglichkeiten der Öffnung diese Situation bietet.

Dann kommt der Anruf von meiner Mutter.
Sie hört sich sehr dringlich an und ich merke, wie sie um Fassung ringt. Sie hatte am Tag zuvor den Impuls, die Patientenverfügung meines Vaters herauszusuchen und zu studieren. Welch ein Schock! Da stand alles drin, was er nicht wollte – und all das wurde schon längst gemacht:

Gabe von Antibiotika, künstliche Ernährung, Dialyse, Reanimation, … Au weia, dachten wir. Bis dahin hatten wir ja immer geglaubt, dass sein Zustand nur vorübergehend sei und dass er nur etwas Zeit brauche. Außerdem wollte meine Mutter nur „gute Gedanken“ zulassen und auf keinen Fall die Hoffnung schwinden lassen.
Sie befahl quasi ihrem Feld und der geistigen Welt, dass es für sie nur eine Lösung der Situation gebe – nämlich die vollständige Wiederherstellung der Gesundheit ihres Mannes.

Erst durch meinen letzten Blog wurde ihr bewusst, dass es nicht ihre, sondern seine Entscheidung ist, ob er wieder zurück kommt und sie ließ zum ersten Mal die Möglichkeit seines Ablebens bewusst in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Wodurch dann auch der Impuls kam, nach der Patientenverfügung zu kramen. Sie sagte zu mir:
„Wir müssen dieser Möglichkeit wohl jetzt ins Auge sehen.“
Und wir machten uns darauf gefasst, nun alle Apparate abschalten zu müssen, um dem Willen meines Vaters zu entsprechen. Glücklicherweise kamen wir darauf, dass sie zunächst noch einmal mit der Hausärztin sprechen solle, weil wir das Gefühl hatten, die Situation als medizinische Laien nicht überblicken zu können und weil wir ihr vertrauen. Das sollte noch einmal etwas Klarheit bringen, auch weil die Entscheidung zu einer weiteren OP bei meinem Vater anstand und wir nicht wussten, ob wir dazu überhaupt noch unsere Zustimmung geben könnten laut der Verfügung.

Als wir auflegten, hielt es mich nicht mehr und ich weinte hemmungslos. Da half auch alles Klopfen nicht.
Wir hatten über Formalien der Bestattung gesprochen und erwarteten das Schlimmste, auch weil das Befinden meines Vaters sich nicht oder nur kaum besserte und ihm ohne die OP schlechte Chancen eingeräumt wurden.

Ich rief meinen Mann an, er holte unseren Sohn von der Schule ab und wir fuhren sofort ins Krankenhaus. Die sechs Stunden Fahrt waren furchtbar. Wer fährt schon gerne zu einem „Totgeweihten“?
Unsere Verwandten in Hannover wurden auch von dieser Situation in Kenntnis gesetzt und kamen ebenfalls sofort. Wir trafen uns alle abends auf der Intensivstation. Meine Mutter erklärte, dass die Hausärztin der OP zugeraten habe und sagte, dass es wohl Gottes Fügung gewesen sei, dass meine Mutter erst im Laufe des Donnerstags die Patientenverfügung herausgesucht habe. Denn wir erfuhren, dass mein Vater am Donnerstagmorgen ein zweites Mal reanimiert worden ist. Mit der Kenntnis der Patientenverfügung hätte es das nicht gegeben.

Die Ärzte sagten, mit der OP würden die Heilungschancen meines Vaters gut stehen, doch wenn während dieser OP etwas schief gehen würde, würde er nun kein weiteres Mal mehr wiederbelebt werden. So legten wir alles ein weiteres Mal und noch einmal etwas bewusster in Gottes bzw. in die Hände meines Vaters.
Die OP verlief ohne Komplikationen und mein Vater wurde schon Ende dieser Woche in eine spezialisierte Reha-Einrichtung gebracht. Er war bei Bewusstsein und in der Lage, Ja/Nein-Fragen zu beantworten und zu lächeln. Welche Freude! Und welche Achterbahn der Gefühle! So Gott will, wird mein Vater nächste Woche seinen 80sten Geburtstag feiern. Das ist so schön!

Ich danke allen, die mir geschrieben haben und die in Gedanken bei uns waren. Wir sind schwingende Wesen und wenn sich unsere liebevollen Gedanken auf einer Frequenz treffen, verstärkt sich diese.

Das ist das Gesetz der Resonanz. Vielen, vielen Dank dafür!
Ich wünsche Euch allen ein schönes, erholsames, friedliches und liebevolles Wochenende! Und dass uns bewusst ist, dass wir IMMER ALLES haben, das wir brauchen.

Auch, wenn es sich nicht danach anfühlen mag.
In solchen Momenten, wenn sich mir der Sinn für etwas nicht gleich entschließt, werde ich jetzt immer an Silke Schäfers Vortrag vom Flow Summit erinnert, in dem sie beschreibt, wie sie sich als 5jährige fragte, wo wohl das Universum aufhört
und ihr eine innere Stimme antwortete, dass sie das noch nicht verstehe.

Dieses „Das verstehst Du jetzt noch nicht“
empfinde ich als sehr befreiend und ich sage mir es immer dann, wenn ich mir bewusst bin, dass es da noch mehr zu wissen gibt und dass sich mir der Sinn dann erschließen wird, wenn ich dafür bereit bin.

Alles Liebe für Euch von Sabine

http://schoepfergoetter.de/2018/02/24/alles-was-du-brauchst/

Angefügte Bilder:
e82a104b3621309abb10bc4e27be4ef4-ascended-masters-moon-goddess.jpg

Von Inaaa -
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