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#1

Praxis des Wandels -

in Licht - Energie - Arbeit 18.06.2017 10:05
von Inaara • 14.529 Beiträge

Lichtrose
Die Spirale dreht sich hoch
Es geht hoch und höher, schneller und schneller … oder? Ich habe das Empfinden, dass es mich in manchen Momenten fast überrollt und in Felder mitnimmt, die im Nachhinein seltsam anmuten. Oder besser, wo ich mich frage, warum das so sein sollte.

In diesen Tagen kam mir immer wieder mal die Achtsamkeit abhanden, wodurch ich mich in echt blöden und ärgerlichen Situationen wieder fand – Stichwort:
Blitzer auf den Straßen und das gleich mehrmals.
So etwas habe ich in den letzten 20 Jahren nicht erlebt.

Es war fast, als ob ich in „meiner“ Welt unterwegs war und die andere Welt mich trotzdem in ihre „Fänge“ nahm.
Ich war teils wie ausgeschalten und konnte einfach nicht reagieren. Sonst geschieht es meist, dass ich „gefahren werde“ und immer meine Beschützer und Engel dabei sind.

Doch dieses Mal sollte das passieren … hm …
auch wenn ich dadurch noch einmal einen Schockzustand in mir lösen konnte, ist die Art und Weise dieser Geschehen oft für den Verstand nicht nachvollziehbar.

Das war aber nur am Rande dieser Tage.
Das Andere, mich Mitnehmende, ging viel tiefer.
Auch hier lösten sich Schichten auf, wurde etwas in mir gerade gerückt, konnte ich Frieden schließen und mein Hier und Jetzt ganz anders wahrnehmen. Was genau sich gedreht hat, bekomme ich noch nicht klar, muss es vielleicht auch nicht.

Doch das sich was gedreht hat, dass spüre ich sehr deutlich 🙂 … ein unmissverständliches Zeichen dafür ist immer, wenn ich beginne, Möbel zu rücken und etwas im Außen zu verändern 😉 … das zeigt mir dann, dass auch im Innen einiges geschieht und geschehen ist.

Die Spirale dreht sich hoch, die Energien nehmen erneut Fahrt auf, die Sommer-Sonnenwende naht. Seit Tagen spüre ich diese Flutung als starke Liebesschwingung in meinem Herzen. Ich komme schneller und leichter in meine Medi und spüre, wie die Liebe mich flutet und mich einhüllt. Das genieße ich sehr 🙂

Wichtig finde ich gerade, dass ich mein Feld immer wieder aufbaue, dass ich bei mir bin, um zu fühlen und um wahrzunehmen. Ich lerne immer wieder neu, meine Bedürfnisse zu sehen und diese zu leben. Ich übe mich darin, noch genauer hinzufühlen, was für mich richtig, also meine Wahrheit ist. Das fordert ganz schön, hat doch jeder von uns seine Wahrheit und möchte diese leben. Da kann es schon vorkommen, dass man sich verläuft und in einem anderen Feld wieder findet.

Auch weil vielleicht Bilder auftauchen, wo man meint, dass passt zu den eigenen Träumen. Doch sehr oft sind diese Bilder verpackt oder nur die Eckdaten stimmen. Schaut man tiefer, passt es dann doch nicht … es ist gerade ein ständiges Hin und Her,
ein Suchen und Austesten, fast wie ein Zick-Zack-Lauf, bei dem man mal hier und mal da aneckt … eine klare Linie scheint nicht da zu sein, scheint wohlgemerkt.

All das hat wohl damit zu tun, dass sich die auflösenden Felder mit den neu zu justierenden überlappen,
dass Dinge gehen und Dinge kommen, dass wir uns öffnen und anderes entlassen, dass alles immer neuer wird (oder auch das Altes neu erscheint oder beleuchtet wird).

Folgendes las ich heute bei FB, danke Martina 🙂 :
… Wie geht es weiter? Nährst Du es mit Deinem Gefühl, kannst Du wirklich fühlen, wie es da ist? Und vertraust Du auf Deine Kraft, die Geduld der schrittweisen Umsetzung? Wisse, dass immer, wenn die Ungeduld im Spiel ist, Dein Herz nicht mehr dabei ist. Denn sonst hättest Du Freude am Erschaffen, die Freude, die die Menschen kennen, wenn etwas auf Erden Gestalt annimmt. Im Spiele des unschuldigen Kindes.

So sei im Moment, spür das Leben in Dir, das sich erfahren will. Spür Deinen Körper, Deinen Atem, Du bist Mensch und Licht zugleich.
Und segne jetzt schon, was werden wird. …

Oh ja, die Ungeduld – sie ist auch eins meiner Themen. Es ist ja oft auch so, dass man einfach spürt, dass sich endlich was verändern muss und man sieht nichts, wirklich nichts.

Das frustriert und man bekommt Streß, eben weil man „will“. Da fließt nichts mehr, kann ja auch nicht, denn wenn alles „zu“ ist, wird auch der Fluss blockiert. Für den Moment spüre ich das alles so deutlich, ob ich es schon leben kann oder demnächst mich daran erinnere, wenn es mal wieder „drückt“?

Es ist schon komisch, ich sehe auch jetzt keine Linie für mich, spüre aber, dass diese Veränderung der letzten Tage Bewegung bringt.
Wie, wann, wohin, was … es steht wie immer in den Sternen oder verbirgt sich in den unendlichen Weiten … oder … es ist in meinem Lebensplan enthalten, der sich eben immer nur schrittweise enthüllt.

Hier wünsche ich mir so manches Mal viel mehr Klarheit.
Ich möchte einfach verstehen, warum was wie war und ist oder auch mal sehen können, ob der nächste Schritt auch der nächste sein soll, ohne wieder irgendwo gegen zu rennen.
Vielleicht kommt auch das mal noch, wer weiß …

Jedenfalls wie immer, laufen hilft mir 🙂 … ich war seit längerem mal wieder draußen die große Runde laufen, barfuss, den Boden fühlen, den Wind einatmend, die Sonnen aufnehmend … das sind die Momente, wo noch am ehesten Klarheit oder Neues kommt 🙂
https://lichtrose2.wordpress.com/2017/06...reht-sich-hoch/

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Von Inaaa -
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zuletzt bearbeitet 23.02.2018 16:02 | nach oben springen

#2

Begegnung mit Kämpfen

in Licht - Energie - Arbeit 14.07.2017 10:19
von Inaara • 14.529 Beiträge

Begegnung mit den auftretenden Kämpfen

Zwei heftige Tage sind vorüber – Portaltage.
Ich empfand diese als … ja fast aggressiv, kämpferisch irgendwie … und kam auch dementsprechend in einige Situationen, die mich da forderten. Es wurde laut! Ich wurde laut!
Dinge schienen aus dem Ruder zu laufen, andere einfach ins Gegenteil zu gehen und noch andere unverständlicherweise überhaupt nicht zu funktionieren. Was geschieht gerade?

Es geschieht sehr viel, vor allem in uns.
Jeder von uns spürt es auf andere Weise. Manche wissen vielleicht gar nicht, was mit ihnen ist, andere halten fest und wollen, dass alles so bleibt wie es immer war. Und wir? Wir, die wir bewusster schauen, bewusster fühlen, tiefer wahrnehmen?
Wir scheinen teils die volle Breitseite abzubekommen.
Der innere und äußere Kampf ist spürbar.

Skurrile Dinge geschehen, Dinge, die nicht nachvollziehbar sind. Geschuldet dem Chaos, das sich mehr und mehr ausbreitet? Vielleicht, vielleicht auch deshalb, weil sich noch mehr Ebenen und Felder trennen bzw. von einander weg bewegen.
Man wird nicht mehr wahrgenommen … fast übersehen … man trifft auf Schwingungen, die einfach so dermaßen anders sind, da passt nichts, da geht nichts zusammen …

Ich spüre sehr, dass sich diese Felder, die sich voneinander weg bewegen, Lücken hinterlassen und einen fast da raus „heben“ … und doch ist man noch so nah, so daneben und spürt all die störenden lauten Töne, all die übergriffigen Gesten, hinter denen oft ein nach Hilfe suchender Mensch steht.

Nur was tun? Wie damit umgehen? Was geht überhaupt noch?
Meinem Empfinden nach ist es ein ganz wichtiger Punkt in diesen Tagen, sich selbst zu beobachten. Hierbei spürt man, wo man hinein gehen kann, wo man sich abschotten sollte, was gar nicht geht. Diesen Impulsen sollte man tunlichst folgen,
sofern sie aus dem Inneren kommen und sich klar zeigen.

Denn es ist einfach gerade essentiell wichtig, sich selbst an die erste Stelle zu setzen und auf sein Wohlbefinden zu achten. Nur dann sind wir bereit, auch mal nach rechts und links zu schauen und Hilfe zu geben (wo es passt). Denken wir daran, es werden alle, wirklich alle mit diesen Schwingungen konfrontiert … und ich glaube auch nicht, dass diese in den nächsten Tagen und Wochen spürbar weniger heftig daher kommen.

Für mich fühlt es sich so an, als ob wir jetzt wirklich in jeder Zelle gereinigt werden, wir und alles andere auch (z.B. die Systeme). Die Menschen dürfen hinterfragen, was sie tun. Sie dürfen hinschauen, wenn es ihnen nicht gut geht oder ihr Leben schon lange nicht mehr lebenswert scheint. Und sie werden kommen und Fragen stellen, Fragen, denen wir schon lange nachgehen …

Gleichzeitig zu all dem geht es weiter mit der eigenen Bewusstwerdung. Was an sich wunderschön, doch in diesem Kontext manchmal nicht ganz so einfach ist. Da will mehr und mehr aus einem „geboren“ werden und gleichzeitig bringen einen all die Äußerlichkeiten durcheinander. Was tun?

Eigenbeobachtung, einen Schritt zurück gehen, langsamer werden … sind einige Mittel, die einen wieder zu sich zurück bringen. Aber auch das genießen, was sich an besonderen Momenten zeigt, sich auch einfach mal nur in den Moment fallen lassen oder mal der Stille lauschen, die Sonne einatmen (auch wenn diese sich gerade etwas rar macht und man eher in Herbstfeeling versinkt).

Dieser Juli hat es in sich und allen Vorhersagen zum Trotz,
die meinten, 2017 würde es leichter … man könnte jetzt sagen, dass es genau das Gegenteil ist. Ja, vielleicht … wenn man es so sieht … doch wo liegt unser Fokus? Wo wollen wir hin?

Ich erlebe auch Tage, wo ich vor mich hin schimpfe oder fluche, weil ich es anders möchte … doch was passiert da gerade? Wo bin ich in so einem Moment? Ganz sicher nicht in meinem Feld des Mitfließens … das darf alles sein, doch ich übe mich darin, bewusst zu erkennen, was ist, warum was ist, wie es ist und warum es manchmal eben nicht so geht wie ich will 😉

Andererseits fließen mir Dinge zu, komme ich aus diesem kreativen Erschaffensprozess gar nicht mehr raus. Das ist toll! Das macht Freude und … ich musste ja schmunzeln, es zeigt mir wieder mal den roten Faden. Nur … habe ich doch vor einiger Zeit versucht, das zu sortieren, was mich ausmacht. Wenn ich das heute lese, dann spüre ich förmlich, wie ich damals drauf war. Es kommt mir vor, als ob ich ganz, ganz … und noch mehr … vorsichtig .. mal eben so … etwas formuliert habe. Rausgehen damit, na ja, vielleicht so ein kleines bisschen, vielleicht mal eben so die Nasenspitze raus strecken und bei Bedarf (oder „Gefahr“) schnell wieder den Rückzug antreten.

Dieses Gefühl hatte ich also beim Lesen und war ziemlich baff!
Heute zeigt sich das alles so anders, ich gehe nämlich jetzt raus 🙂 … (Angebot kommt noch, ist in Arbeit) … ich traue mich, traue es mir zu, bin das, wage den Schritt, spüre den Mut!!!
Das tut gerade so gut, dies zu erfahren … so wie die berührenden Momente, die mir die schamanischen Reisen bescheren.

Das hätte ich niemals so erwartet!
Es ist wie ein Erwachen, ein zu mir finden, ein … endlich … ich tue, was mir leicht fällt und gebe aus Liebe. Ich bin dabei bei mir und nehme an, wer und was ich bin! Immer wieder muss ich mir dies noch bewusst machen, ist auch das alles ein Prozess, der im Wachsen begriffen ist.

Und so möchte ich noch mal sagen, auch wenn mich diese Tage ebenso an Grenzen bringen oder ich mich da in seltsamen Situationen wieder finde, das andere, das erwachende Selbst in mir, überwiegt und bringt mir den Raum und die Kraft, da zu sein … zu geben … zu helfen … 🙂

Also, wer Hilfe benötigt, schaut in meine Angebote, kauft meine Bücher oder CD, bucht eine Seelenbotschaft oder eine schamanische Reise … 🙂

https://lichtrose2.wordpress.com/2017/07...enden-kaempfen/

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Von Inaaa -
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#3

Praxis des Wandels -

in Licht - Energie - Arbeit 23.02.2018 16:01
von Inaara • 14.529 Beiträge

Praxis des Wandels - Vergebung

In der heutigen Zeit, in der so vieles aus den Fugen geraten ist, und in der Angst, Burnout und rasante politische und gesellschaftliche Entwicklungen uns täglich vor neue Herausforderungen stellen, suchen mehr und mehr Menschen nach heilenden Mitteln und neuen Wegen für ein besseres Leben.

Kein Wunder, dass sich Ho'oponopono zum trendigen Schlagwort entwickelt hat.

Doch die alte hawaianische Konfliktlösungsmethode

ist mehr als nur ein durch den Zeitgeist hervorgerufenes Zaubermittel.
Ho'oponopono kommt ursprünglich aus dem hawaiianischen Schamanismus und bedeutet etwas richtig stellen bzw. auf den Weg bringen. Ho'o bedeutet, etwas tun, etwas auslösen,
pono bedeutet gerade, aufrecht, ausgleichen und ponopono bedeutet Vollkommenheit. Somit wird Ho'oponopono zu Recht als Weg der Vollkommenheit bezeichnet. Ziel ist die eigene Erkenntnis, die zu einer geistigen und emotionalen Reinigung und somit zur Wiederherstellung der universellen Ordnung der Liebe führt. In dem komplexen traditionellen Kommunikationsprozess wurden ursprünglich Konflikte und Fehlverhalten mit Hilfe eines Heilpriesters und unter Anwesenheit aller Beteiligten aufgelöst.

Heutzutage gilt Ho'oponopono als effektives und jederzeit leicht einsetzbares Werkzeug für Heilung und Transformation. Eine Philosophie der Einheit, Verbundenheit und Ganzheit bildet die Grundlage für vielfältige Problemlösungen. So ist es in der hawaianischen Sichtweise so, dass alles im Leben in Resonanz zum Selbst des Betrachters steht.

Probleme im Außen lassen sich dadurch lösen, dass die innere Resonanz dazu aufgelöst wird.


In dieser Weltanschauung gibt es keine Trennung:

Alles ist mit Allem verbunden.

Wenn es gelingt, den konsequenten und gleichfalls radikalen Weg der Eigenverantwortung und Selbstliebe zu gehen, geschehen die Wunder der Heilung. Voraussetzung dafür ist es, einzusehen, dass alles, was mir begegnet, auch mit mir zu tun hat und daher nur in mir geheilt werden kann.

Das hat auch der hawaiianische Therapeut Dr. phil. Ihaleakala Hew Len aufgezeigt und dabei auf eindrucksvolle Art die Wirksamkeit des modernen Ho'oponopono belegt. Von 1983 bis 1987 hat er im Auftrag des Hawaii State Hospital in Kaneohe gearbeitet und innerhalb dieser Zeit mit Ho'oponopono eine komplette Abteilung psychisch schwer gestörter und angeblich unheilbarer Krimineller geheilt, ohne diese je persönlich zu Gesicht bekommen zu haben. In den gut drei Jahren von katastrophalen Zuständen bis hin zur vollständigen Heilung und Freilassung aller bis auf drei der Insassen hat er in seinem Büro nur die Akten der Patienten studiert und an sich selbst und seiner eigenen Reinigung gearbeitet.

Dabei hat er sich gefragt:
Was ist in mir, dass mir das in meiner Welt begegnet?
Es geht also darum, die vollständige Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und zu erkennen, dass die ganze Welt im wahrsten Sinne des Wortes die eigene Schöpfung ist. Wann immer du etwas in deinem Leben verbessern möchtest, gibt es nur einen einzigen Ort, wo das geschehen kann: In dir. Durch diese Sicht- und Vorgehensweise hat Dr. Len dafür gesorgt, dass die komplette Klinik geschlossen werden konnte.

Dr. Len war Schüler der kahuna (Schamanin) Morrnah Simeona (1913–1992), die die ursprüngliche Form des Ho'oponopono, bei der alle am Konflikt beteiligten Personen, sowie deren Familien teilnahmen, mit christlichen und indischen Einflüssen weiterentwickelt und der heutigen Zeit angepasst hat. Sie verknüpfte hawaiische Traditionen, Gebete zum Göttlichen Schöpfer und die Verbindung von Problemen mit Reinkarnation und Karma und entwickelte daraus ein neues Verfahren zur Problemlösung, das als geistig-spirituelle Selbsthilfe-Therapie auch allein durchgeführt werden kann.

Wesentlicher Bestandteil des von ihr modernisierten Verfahrens ist die Arbeit mit den 3 Bewusstseinsebenen: das Höhere Selbst (Aumakua), das mittlere Selbst (Uhane) und das Untere Selbst (Unihipili).

Um eine aktive Zusammenarbeit zwischen diesen drei Anteilen zu erreichen werden Hoʻoponopono-Techniken genutzt. Das Mittlere oder äußere Selbst (Uhane) ist aus Sicht der Kahunas der Sitz des menschlichen Wachbewusstseins und des rationalen Verstandes. Seine zentrale Funktion ist demnach die Entwicklung des Willens.

Das Untere oder innere Selbst (Unihipili) ist das Unterbewusstsein, dessen wesentliche Aufgabe es ist, das Erinnerungsvermögen des Menschen zu organisieren und zu verwalten. Dabei ist es auch für die Emotionen verantwortlich und kontrolliert alle unbewussten Funktionen des menschlichen Körpers. Das Untere Selbst nennt man auch Inneres Kind. Hier besteht ein Zugang zum Höheren Selbst. Das Höhere oder göttliche Selbst (Aumakua) ist das Überbewusstsein. Es ist der Repräsentant des Menschen auf der übergeordneten göttlichen Ebene und bewirkt und formt die konkrete irdische Realität.

Wir kennen es auch unter dem Begriff ICH BIN.
Diese drei Selbste kann man auch als innere Familie bezeichnen, und wenn es gelingt, diese Innere Familie in Einklang zu bringen, geschieht das Wunder im Innen und im Außen.

Heilung in Liebe findet statt.
Somit fordert uns Ho'oponopono auf, aktiv am persönlichen und kollektiven Bewusstwerdungsprozess und der Auflösung von negativen Gedanken, Gefühlen und Mustern mitzuwirken.
Das Mittel hierfür ist die Vergebung.

Sie gibt uns unsere tatsächliche Kraft und Macht zurück.

Wir hören auf, Opfer der Umstände zu sein und können jedes Problem lösen, jeden Konflikt heilen.

Hierfür sind laut Dr. Len nur vier einfache aber wirkungsvolle Sätze nötig:
Es tut mir leid.
Bitte verzeih mir (und ich verzeihe dir).
Ich liebe dich (und ich liebe mich).
Danke.


Wir erkennen den Anteil in uns, der für die Situation verantwortlich ist. Wir vergeben uns dafür und heilen so diesen Anteil.
Wir sehen das Göttliche und übergeben die Situation der Liebe. Wir sind bereit, ein Wunder zu bezeugen indem wir loslassen, und den Dingen nach Gottes Willen ihren Lauf lassen. Dann kommt das göttliche Prinzip der Gnade zum Tragen. Wir erfahren und nutzen die Macht der Vergebung und transformieren die Illusion. Wir werden wieder zum machtvollen Schöpfer, indem wir Hass und negative Urteile aufgeben und diese durch Mitgefühl, Großzügigkeit und Liebe ersetzen. Und das ist das größte Geschenk für unseren Weg in eine neue und lebensrichtige Welt.

Um dieses Geschenk bestmöglich zu nutzen und im eigenen Leben anzuwenden, uns und die Welt wirklich zu heilen, ist es nötig, in diesem Zusammenhang auch alle noch im eigenen System feststeckenden Fremdenergien zurück zu geben
und gleichzeitig alle eigenen Energien und Seelenanteile, die noch in dem Konflikt stecken, zurückzufordern und in Liebe zu integrieren. Erst dann sind wir wieder ganz und heil, haben uns selbst und alle Beteiligten aus dem Konflikt erlöst und die Situation und Verstrickung bereinigt.

Letztendlich ist Vergebung das Durchlaufen einer vollständigen Runde von erkennen, annehmen, loslassen, integrieren, lieben.

Ich erkenne dass und was die Situation bzw. der Konflikt mit mir zu tun hat und nehme es an, ohne in den Widerstand zu gehen. Dann lasse ich die mentale und emotionale Anhaftung los, indem ich aus dem Herzen heraus wahrhaft vergebe, und zwar mir und allen Beteiligten.

Dabei integriere ich alle in der Situation bzw. dem Konflikt feststeckenden Energien und Seelenanteile sowie die Erkenntnis aus der Erfahrung. Am Ende kann ich mich und den oder die Anderen lieben, da alles, was nicht Liebe ist, bereinigt und geheilt wurde. Aus der unvollkommenen und daher belastenden Erinnerung wird Vollkommenheit im Jetzt.

Wenn du ein Vergebungsritual durchführen willst, dann ist das Entscheidende, dass du aus dem Herzen und nicht aus dem Verstand heraus agierst. Der Verstand versteht den Vorgang nicht,
aber wenn du dein Herz öffnest, kann Liebe fliessen, und in diesem Fall ist Liebe wie eine Alles verzehrende Flamme. Der Verstand betrachtet das Ganze theoretisch, das Herz aber hat die praktische Anbindung an deine Seele, und deine Seele möchte vergeben.

Die Vergebung geschieht auf Seelenebene,

der gesamte Prozess jedoch bezieht alle Selbste mit ein und wirkt daher umfassend und nachhaltig. Bei der Vergebung begibst du dich in den Bereich der Wunder, und Wunder können nur geschehen, wenn du dich deinem ICH BIN, also Gott in dir, zuwendest.

Schaffe dir einen geschützten Raum, in dem du ungestört bist und dich wohl fühlst. Entspanne dich und komm voll und ganz bei dir an. Fokussiere dich auf die Absicht, vollkommen zu vergeben und rufe dir die Situation, den Konflikt und die beteiligten Menschen in Erinnerung. Beobachte das Geschehene neutral, steige also nicht in die Emotionen ein.

Es ist nicht nötig, dass du den Schmerz erneut durchlebst. Wenn du in den Emotionen versinkst, hast du nicht den nötigen Abstand, um über deinen Schatten zu springen. Der Konflikt ist der Schatten, den du auflösen willst, und dafür musst du dich ins Licht begeben, denn nur Licht löst Schatten auf.

Rede mit der beteiligten Person und mit dir als ebenfalls Betroffener. Führe ein offenes Gespräch mit der Absicht, die Sache zu bereinigen. Bitte keine Verurteilung - weder vom Anderen noch von dir selbst. Wenn du nicht genau weisst, wie du an dieses Gespräch herangehen sollst, könntest du folgende Worte verwenden:

Ich ……… (dein Name) vergebe dir ……… (Name des Anderen), und ich vergebe mir. Es tut mir leid, dass wir unseren Konflikt nicht gemeinsam in Liebe auflösen konnten, und deswegen hole ich das jetzt nach. Ich habe erkannt, dass es keinen Schuldigen geben kann, da es keine Schuld gibt. Wir beide haben nur unsere jeweilige Rolle gespielt, und uns gegenseitig einen Spiegel vorgehalten. Jetzt verstehe ich, dass du mich nur verletzen konntest, weil in mir etwas war, das damit in Resonanz war.
Es tut mir auch leid, wenn ich dich verletzt habe,
und wir haben es verdient, jegliches Leid zu beenden und aufzulösen. Das darf und wird hiermit geschehen.

Ich habe erkannt, dass ich Teil des Konflikts war, so wie du Teil des Konflikts warst, der nur entstanden ist, weil wir beide nicht vollkommen ehrlich uns selbst gegenüber waren und den Irrtümern unserer Persönlichkeit unterlegen sind. Hiermit hebe ich alle Ursachen und ihre Wirkungen diesbezüglich auf und lasse alle negativen Gefühle und Gedanken los. Ich hege keinerlei Groll mehr gegen dich. Meine Vergebung ist vollkommen.

Bitte verzeih mir, dass ich meine Verletzung so lange mit mir herumgetragen habe, und ich verzeihe mir, dass ich mich habe verletzen lassen. Ich verzeihe dir dein Verhalten, und ich verzeihe auch mir mein Verhalten. Ich gebe dir nun alle deine Energie und alle deine Anteile aus dieser Situation in Liebe zurück, und ich fordere meine gesamte Energie, die ich in unseren Konflikt gesteckt habe, zu mir zurück.

Ich rufe auch alle meine Seelenanteile zu mir zurück und empfange sie in Liebe.


Ich bin frei und du bist frei.
Ich danke dir, dass du mir diese Erfahrung ermöglicht hast, so dass ich erkennen durfte. Danke, dass du da warst. Ich liebe dich, und ich liebe mich. Ich rufe das Gesetz der Gnade an und bitte um vollständige Bereinigung der Situation und Auflösung aller damit in Verbindung stehenden Gedanken und Gefühle. Heilung in Liebe geschieht hier und jetzt. Dafür danke ich von ganzem Herzen.

Dies ist ein Beispieltext, der Anregung für eine konkrete Vorgehensweise sein soll. Passe die Formulierungen an deine spezifische Situation an und sprich aus vollem Herzen. Meine es wirklich ernst, was du sagst und bleibe bei deiner Meinung.
Wenn du danach immer noch negative Emotionen verspürst, dann reicht die Kurzform:
Ich ……… (dein Name) vergebe dir ……… (Name des Anderen), und ich vergebe mir. Es tut mir leid. Ich lasse dich jetzt vollkommen los. Meine Vergebung ist vollkommen. Ich hege keinerlei Groll mehr gegen dich und mich. Ich bin frei und du bist frei. Ich liebe dich, und ich liebe mich. Heilung in Liebe geschieht hier und jetzt. Danke.
Wiederhole dies solange und so oft, bis du weisst und fühlst, dass sämtliche Emotionen gelöscht sind. Du merkst es daran, dass du die Sache vollkommen vergessen hast, und zwar so, als wäre nie etwas gewesen.

http://www.lebensrichtig.de/blogbeitrag/...-vergebung.html

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Von Inaaa -
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