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Transformationsprozesse:

in Der Tod setzt keine Grenze 24.05.2017 09:54
von Inaara • 14.261 Beiträge

Transformationsprozesse:

Nicht immer und überall scheint die Sonne
22 Mai 2017 • Von Alex Miller • Kommentare: 2 • Bewusstsein, Spiritualität

Mystischer Sonnentergang am Meer
Heute Morgen wurde ich um ein Haar Zeuge eines schlimmen Verkehrsunfalls. Ein 25jähriger Mann erfasste in einer Hauptverkehrsstraße mit seinem Betonmischer eine 33 Jahre junge Fahrradfahrerin. Als ich am Unfallort vorbeikam, vernahm ich diese so surreal anmutende Szenerie, wie Menschen um einen leblosen zierlichen Körper standen und knieten und rührend Wiederbelebungsversuche unternahmen.

Das Rad lag ein paar Meter weiter weg völlig demoliert auf dem Boden. Kein Krankenwagen. Keine Polizei. Verkehrschaos.
Es muss nur wenige Augenblicke vorher geschehen sein, als ich dort wie jeden Morgen vorbeikam. Wie ich später im Internet las, erlag die junge Frau kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Gedanken schossen mir durch den Kopf
Ich dachte an ihre Familie, ihren Mann, vielleicht hatte sie kleine Kinder. 33 Jahre ist ein so kurzes Erdenleben und dennoch geschehen diese tragischen Unfälle täglich. Man nimmt sie kaum wahr, meistens nur als Randnotiz, ohne sich dabei groß Gedanken zu machen. „Business as usual“ sozusagen.

Auch wenn wir unsere Aufmerksamkeit, so wie ich es schon so oft „gepredigt“ habe auf das Positive richten sollten, weil Aufmerksamkeit gleich Energie ist, so sind solche Schicksalsschläge dennoch Teil unserer Realität. Und wenn dies direkt vor meinen Augen geschieht, kann ich nicht einfach wegschauen und so tun, als würde um mich herum nur die Sonne scheinen.
Es zeigt sich wieder, dass Licht nur da sein kann, wo auch ein Schatten ist.

Die vielen Menschen, die der jungen Frau helfen und ihr Leben retten wollten, machten mir aber irgendwie Mut! Es zeigte mir ganz deutlich, dass man aufeinander schaut und hilft wenn jemand Hilfe braucht. Die Seele der jungen Frau verließ die Erde im höheren Bewusstsein, dass da Menschen bei ihr waren, die ihr auf ihrem letzten Weg in eine andere Dimension in Liebe beschützend zur Seite standen.

Dass beides, Licht und Schatten, so eng zusammengehören ist wohl das Schicksal von uns Menschen in dieser Matrix!

Dem Leben folgt der Tod, und umgekehrt.
Ich hoffte, dass die Frau ihr kurzes Leben bis hierher genießen konnte, viele schöne und glückliche Momente hatte und ihre auf Seelenebene geplanten Lernerfahrungen machen durfte. Möglichweise hat sich ihre Seele so ein kurzes Leben auch ausgesucht(?).

Zudem hoffte ich, dass diese gemeinsame karmische Begegnung zwischen den zwei Seelen,
der 33 jährigen Radfahrerin und dem 25jährigen Betonmischerfahrer, auf einer anderen Ebene abgebaut werden kann – oder bereits abgebaut werden konnte, auch wenn es für den jungen LKW-Fahrer sicher ein schwerer Weg sein wird.

Tor zum HimmelTransformationsprozesse
Davon abgesehen finde ich persönlich die letzten Wochen und Monate energetisch extrem anstrengend, so als wenn hier teils negative Kräfte wirkten, die uns herunterziehen. Und wiederum lichte Kräfte, die uns nach oben ziehen. Aber das muss nicht unbedingt an irgendwelchen Energien oder Planeten- und Mondkonstellationen liegen, sondern eher am eigenen individuellen Transformationsprozess.

Alles in allem fragt sich gerade der innere Zweifler
ob die letzten zehn Jahre, in denen man meinte, achtsamer und bewusster geworden zu sein, wirklich auf dem Weg zu einem selbst war oder man sich irgendwo unterwegs verloren hatte.
Es ist wie es ist.

Alles verläuft irgendwie so dahin, die Zeit vergeht, Visionen entstehen und verblassen wieder, und ich frage mich, ob das alles gewesen ist mit 43 Jahren. Auf der einen Seite diese „Müdigkeit“, auf der anderen Seite die Gewissheit irgendwie schon alles gesehen und erlebt zu haben als „Alte Seele“.

Das sind die wahren Glücksmomente
Nach wochenlangen depressiven Verstimmungen und skurrilen Begebenheiten versetzte mir dieses Unglück dieser jungen Radfahrerin einen Stich und erinnerte mich daran, was für ein Geschenk es eigentlich ist, morgens aufzuwachen und zu atmen. Ein Teil des großen Ganzen zu sein, wie auch ein Teil für die kleinen wertvollen Begegnungen mit Menschen, die einem am Herzen liegen. Und die kleinen nicht geplanten Momente, in denen -wie zufällig- Seelen miteinander kommunizieren und daran einander wachsen.

Das sind die wahren Glücksmomente, in denen Schöpfung entstehen und Liebe fließen kann.

Gerade weil es so schnell vorbei sein kann,
sollten wir jeden Morgen mit Dankbarkeit beginnen.
Dankbar für das Leben sein und jede Situation achtsam und bewusst wahrnehmen. Dann werden wir zum Gestalter, zum Kreativen, zum Mit-Schöpfer. So wie jeder farbenfrohe Kommentar hier von Euch ein „Mit-Schöpfen“ ist und zum großen Ganzen im Weltkollektiv für eine bessere Welt mit beiträgt.

Und haben wir schöpferisch gelebt, fällt uns auch irgendwann der Abschied aus der physischen Hülle viel leichter.

Und: Nach dem Regen kommt immer die Sonne.

Copyright: © Alex Miller / www.gehvoran.com

Angefügte Bilder:
Sonnenuntergang_1920-718x400.jpg

Von Inaaa -
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