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Die Sicherheit des Gewohnten -

in Sternentore - Orbs - Kornkreise 08.02.2017 10:08
von Inaara • 14.317 Beiträge

Die Kraft des Wortes

° Aggression °
Wir alle tragen grundlegende Emotionen in uns und wir alle sind dazu aufgerufen zu lernen auf eine gesunde Weise mit dem was wir sind und haben umzugehen.Viele von uns fürchten sich vor Aggression, wollen nichts damit zu tun haben oder verurteilen das was damit assoziiert wird, entweder aus moralischen Gründen oder auch weil sie mit der ungesunden gelebten Form traumatische Erfahrungen gemacht haben.

Das Urteil darüber stellt dabei auch einen vermeintlichen Schutz dar und ist natürlich auch verständlich, kann sich jedoch im weiteren Verlauf auch als Autoaggression gegen sich selbst richten. Aggression ist jedoch eine Kraft die wir benötigen um entschlossen zu sein und an etwas herangehen zu können > lateinisch: „aggredi“ an etwas herangehen, sich etwas nähern, etwas in Angriff nehmen.

Gerade im Jahr 2017 sind wir dazu aufgefordert unsere Projekte aus unserem Inneren heraus „in Angriff zu nehmen“, Stellung zu beziehen und uns zu zeigen – wir sind Teil des Wandels. Wo stehen wir im Leben, in welchen Bereichen fühlen wir uns noch unwohl oder instabil und wo fühlt sich unser Stand schon gestärkt und gesund an?

Wo, in welchen Bereichen möchten geistige Idee in die Tat umgesetzt sein?

Wie dieses Herangehen an etwas aussieht hängt ganz mit den Qualitäten zusammen, die sich durch uns ausdrücken. Um die Kraft der Aggression wieder Ihren angestammten Platz zurückführen zu können, ist es unerlässlich uns selbst zu sehen wie wir sind.
Welche Urteile und Assoziationen haben wir gegenüber dieser Kraft?

Wovor fürchten wir uns? Wo, in welchen Bereichen bricht dieses Feuer noch unangemessen aus uns heraus, wo werden wir gar cholerisch oder ungehalten und was passiert dabei mit uns?
Können wir das sehen ohne es zu bewerten, zu verurteilen oder es besser machen wollen?

Es ist das Feuer in uns, das gereinigt werden möchte, um wieder klar und angemessen brennen zu können. Unterdrückte Aggressionen jedoch, die ein Resultat aus Voreingenommenheit (die Gründe dafür sind vielfältig) und deren inhärenten Auswirkungen sind, führt stets zu Frustration und im späteren Verlauf zu Verzweiflung oder auch Depression.

Wenn wir jedoch nicht da anfangen wo wir stehen und lernen mit dem umzugehen was ist, können wir nie darüber hinausgelangen, also müssen wir logischerweise auf das schauen was ist und nicht auf das was idealerweise sein sollte.

Das bedeutet nicht sich im eigenen Elend zu suhlen,

sondern sich dem Tatsächlichen zu widmen und dazu gehören natürlich ebenso Emotionen wie Freude, jedoch eben auch Wut/Aggression, Traurigkeit , Angst und „Sorge“.

Selbst zu einem einzigen Ereignis können dabei natürlich auch mehrere Emotionen auf einmal da sein. Können wir das sehen, ohne dabei sofort eine Lösung finden zu wollen oder gar etwas davon eliminieren zu wollen?

Erst wenn wir lernen auf eine gesunde Weise mit dem umzugehen was ist, fühlend damit in Berührung sind, ohne dabei etwas im speziellen erreichen zu wollen, übernehmen wir wahre Verantwortung und erkennen auch dahinter grundlegende Bedürfnisse wieder.
Dieses Sehen und in Resonanz sein schafft Klarheit, auch darüber wo in welchen Bereichen es unserer Handlungen bedarf.

Durch wahre Fürsorge harmonisieren sich mehr und mehr auch die grundlegenden Kräfte und Elemente in uns, Fürsorge ist stets mit der Qualität der Aufmerksamkeit verbunden. Es geht immer wieder darum sich dem Tatsächlichen zuzuwenden, so sind wir auch unserem wahren Wesen nahe.

In erster Linie sind wir dabei sinnhafte fühlende Wesen mit unterschiedlichen Qualitäten und damit zusammenhängenden Aufgaben. Diese Qualitäten in Ihrer Natürlichkeit wieder zu leben, kann nur geschehen wo wir auch das sehen das diese Qualitäten unterdrückt, verzerrt oder „verunreinigt“.

„Verunreinigung“ geschieht da wo wir eine ursprüngliche Kraft mit gut, schlecht, toll, super, weise, böse, mächtig, besser und so weiter „belabeln“.

Geht es nicht darum einfach zu fühlen, wahrnehmen was ist und dadurch lernen?

Wir müssen unser Feuer kennen, spüre wie es sich anfühlt, wie es beschaffen ist, welche Eigenschaften es hat, wo es unterdrückt ist, wo wir zu fahrlässig damit umgehen und dies geht nur wenn wir es nicht „belabeln“, sondern fühlend-wahrnehmend sind und uns dabei nicht in ein Ideal flüchten.

Die Kraft der Aggression steht auch stets mit dem Durchsetzungsvermögen in Zusammenhang.
Was bedeutet es sich durchzusetzen?

Müssen wir nicht manches Mal auch das „Schwert“ erheben, um das von uns zu weisen was uns nicht dienlich ist?
Mit der Ursprünglichkeit des Lebens in Verbindung zu sein, heißt zu lernen mit dem umzugehen was ist, anstatt davor zu flüchten und so unser Verstehen zu vertiefen und eine Verfeinerung zu bewirken.
Was nährt diese Flamme ins uns? Was nährt das Feuer auf der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene?

Auf der seelischen Ebene erzeugt Lieblosigkeit immer für eine „frostige Energie“ und wirkt entsprechend auf das innere Feuer. Auf der geistigen Ebene wird dieses Feuer oftmals mit zu viel Brennholz, in Form von Informationsüberladung und/oder unzutreffenden Ideen über das was ist überladen, und kann so nicht mehr richtig brennen und wird dabei eher erstickt.

Mit welchen Ideen füttern wir unseren Geist, was nehmen wir auf der geistigen Ebene zu uns?

Welche Ideen, Vorstellungen, Überzeugungen, innere Bilder oder Schlussfolgerungen ersticken diese Kraft? Was ist das wahre Brennholz für dieses Feuer?

Sind es nicht unsere ganz natürliche Erfahrungen als Mensch und fühlendes Wesen?
Müssen wir immer noch einen Scheit und noch einen Scheit auf diese Feuer werfen oder genügt uns das was wir haben und sind? Erst wenn dieses Feuer gereinigt ist und wieder klar brennen kann, sind wir auch wieder mit dem wahren ursprünglichen Leben auf ganz natürliche Weise in Kontakt.

Auf der körperlichen Ebene können sanfte Körperübungen, wie Qi Gong den Konatkt zu dieser ursprünglichen Kraft wiederherstellen, auch Hagebuttentee korrespondiert mit der Kraft des Feuers. Ein Feuer ist lebendig, manches Mal mag es gar eine glimmende, nährende Glut sein und in anderen Bereichen eine starke Flamme um uns in unserem Leben durchsetzen zu können.

Mögen wir diese Kraft ins uns wieder annehmen lernen,

sie kennenlernen, sie fürsorglich nähren und so damit verantwortlich umgehen lernen und sie in Ihre Natürlichkeit zurückführen.

Herzliche Grüße,
Thomas (Sam)


https://www.spirituelle-energethik.at/-/...tes/aggression/

Angefügte Bilder:
harmonie-oben2.jpg

Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 30.04.2017 11:28 | nach oben springen

#2

Die Sicherheit des Gewohnten -

in Sternentore - Orbs - Kornkreise 30.04.2017 11:27
von Inaara • 14.317 Beiträge

Die Sicherheit des Gewohnten -

Eine Kette im Himmel, die zu Vögeln wird

Ich habe eine Klientin, die sehr ehrlich mit sich selbst und mit anderen ist. Nach einer schamanischen Arbeit mit ihr, erzählte sie mir einige Tage später, dass es ihr besser ginge und mit diesem Umstand zu tun hätte. Es würde einige Zeit brauchen, dass sie sich daran gewöhnt.

Dass ihr das so aufgefallen ist und sie es so klar benennen konnte, fand ich großartig.

Ich konnte dieses Phänomen an mir selber und auch an anderen Menschen ebenfalls immer wieder einmal beobachten. Da gibt es Einstellungen, äußere Umstände, alte Emotionen, die uns nicht gut tun oder gar Angst machen und dennoch verändern wir nichts, einfach aus dem Grund, dass wir diese Angst, Emotionen, Umstände kennen. Durch dieses Kennen, durch diese Gewohnheit erfahren wir – so paradox das auch immer sein mag – Sicherheit.

Es kann tatsächlich so paradox werden, dass wir uns zum Beispiel in sehr gefährlichen oder tatsächlich unsicheren Situationen befinden und diese uns die Sicherheit des Gewohnten geben.
Wir wissen, wie sich die alte Situation, die alten Einstellungen anfühlen. Wir haben auch funktionierende Verhaltensweisen entwickelt und haben psychische und emotionale Werkzeuge und Strategien, mit denen wir auf diese alten Situationen reagieren können.

Und wir wissen, wie die Umwelt auf uns in dieser Situation reagiert. All das gibt uns Sicherheit.

Wenn wir nun also etwas tun oder denken, durch das wir uns besserer, leichter, freier fühlen, werden wir mit neuen Gefühlen, Gedanken, Situationen und Reaktionen von anderen konfrontiert. Unsere alten Werkzeuge funktionieren nicht mehr.

Wir müssen uns neu orientieren.
Vielleicht müssen wir, wenn wir uns besser fühlen wollen, auch die äußeren Umstände verändern. Zu diesem Prozess gehört also Mut und auch eine gehörige Portion Wille und Ausdauer.

Es gibt einige Möglichkeiten, diesen Übergang in das Neue fluffig zu gestalten. Hier sind ein paar Punkte, die dir vielleicht dabei helfen können:

Nimm wahr, welche Herausforderungen du mit einer Veränderung hast.
Sei vollkommen ehrlich mit dir selbst. Nimm dir die Zeit, die du für die Veränderung brauchst. Es geht nicht darum, schnell zu sein, sondern dass die Veränderung tatsächlich geschieht.
Gehe Schritt für Schritt.

Versuch nicht, deine Angst vor der Veränderung oder deine Unsicherheit wegzudrücken.

Druck erzeugt Gegendruck. Nimm sie einfach wahr, lasse sie zu und schau in dir, welche Ressourcen du außerdem noch hast. Vielleicht findest du Mut, Geduld, genug Wille, Hoffnung, Austausch mit anderen Menschen oder vielleicht mit geistigen Wesen.

Überlege dir, ob du tatsächlich bereit bist, das Alte gehen zu lassen.
Schau dir sehr genau an, was du für Vorteile in der alten Situation hattest. Gibt es dort etwas, das dir vielleicht sehr wertvoll ist? Dann überlege dir, wie du das, was du in der alten Situation hattest und dir wertvoll ist, in der neuen Situation integrieren kannst.

Es kann jedoch sein, dass du feststellst, dass du nur das eine oder das andere sein oder haben kannst. In dem Fall musst du bereit sein, ein Opfer zu bringen – entweder das Alte oder das Neue. Oft findet sich das Wertvolle dann auf veränderte Weise in der neuen Situation doch wieder.

Es ist in Ordnung, traurig zu sein. Gib deiner Trauer Zeit und Raum. Beobachte, wie du dich in der neuen Situation fühlst. Hole dir die Unterstützung z. B. von Freunden oder auch professionellen Beratungsstellen, die du brauchst. Gib nicht gleich auf, wenn es nicht sofort klappt. Wie gesagt, wir verfallen leicht zurück in die Gewohnheit, einfach weil wir sie kennen.
Übe Nachsicht mit dir.

Sei neugierig. Veränderung beginnt also damit, dass du dir zunächst die Erlaubnis zum Glücklich(er)sein gibst und dich dann auf den Weg machst. Allein mit der Entscheidung, den Weg der Veränderung tatsächlich zu gehen, dreht sich das gesamte Universum für dich in die gewünschte Richtung. Es mag sein, dass du auf Hindernisse stößt. Das sind die unbewussten Anteile in dir, die sich dir auf diese Weise zeigen. Daher ist es sehr hilfreich, in diesen Prozessen aufmerksam zu sein.

Wenn du bereits den einen oder anderen bewussten Veränderungsprozess hinter dir und gemeistert hast, wächst dein Vertrauen – sowohl dein Vertrauen in dich und in deine Kraft, als auch das Vertrauen in das Leben und den Prozess selbst.
Das ist gelebte Selbstliebe.

Wünschst du dir Unterstützung bei deinen ganz persönlichen Veränderungsherausforderungen, begleite ich dich gerne durch deine Prozesse. Zum Beispiel mit einer Aufstellung auf dem Systembrett (dafür musst du in Persona zu mir kommen) oder auch gerne schamanisch, energetisch, kosmisch (hierbei können wir auch aus der Ferne miteinander arbeiten).

PS: Ich möchte klar stellen, was ich unter “Wahrheit” verstehe.
Ich betrachte jeden einzelnen Menschen als Schöpfer, also auch als Schöpfer von Realität. Somit gibt es nicht die eine Wahrheit, sondern mindestens ebenso viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt. Und um noch genauer zu sein, wir erschaffen die Gesamtwahrheit in jeder Sekunde neu. Ich bitte euch also, das, was ich hier schreibe, als das anzuerkennen, was es ist: meine Wahrheit. Wenn ihr damit etwas anfangen könnt, dann freut es mich. Wenn nicht, dann vergesst es getrost einfach wieder.

Wenn du meine Texte nutzen möchtest, kannst du das gerne tun. Bitte nenne mich (Tanja Richter - Seelen(t)raum - Selbstliebe als Weg) in diesem Fall als Autorin. Selbstverständlich freue ich mich auch über einen Link auf meinen Blog. Ich danke dir für deine Achtsamkeit!
http://www.blog.seelen-t-raum.de/de/die-...-des-gewohnten/

Angefügte Bilder:
freiheit-1-665x435.jpg

Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

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