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#1

Kundalini – Erwecken ?

in Wahrheitsfindung - Glaube 04.02.2017 08:45
von Inaara • 14.317 Beiträge

Demut – Den Mut haben, sich selbst zu dienen

Wir wissen schon lange, dass niemand von uns wirklich allein ist.
Das lesen wir nicht nur in wissenschaftlichen Berichten, auch in alten mystischen Schriften wird es vermittelt. Wir sind nicht allein, das wissen wir instinktiv, und wir können es fühlen. Tief im Herzen spüren wir, alles ist EINS, nichts ist voneinander getrennt.

Dass wir uns dennoch allein fühlen,
ist die Wahrnehmung des Egos, unserer Persönlichkeit, die uns aus den vielen Erlebnissen seit unserer Geburt formt. Das Ego/die Persönlichkeit entsteht, so sagt die Wissenschaft, wenn das Kleinkind beginnt, sich als ein eigenständiges Ich zu erkennen.

Es sagt zu sich selbst: „Ich bin!“ Es sagt seinen Namen und erkennt sich im Spiegel als dieses Ich. Fortan identifiziert es sich damit und lebt in der Welt der Persönlichkeit. Wir wissen, dass das Ego sich durch alle Erfahrungen hier Zeit seines Lebens immer wieder neu oder anders ausrichtet, auch passend zu den gespeicherten Erfahrungen.

Wir leben damit in einem sicheren Feld der Gewohnheit, Neues wird kritisch beäugt, und lässt alte Erfahrungen vielleicht auch als Ängste erkennbar werden. Der wahre freie Wille wird so selten gelebt, da wir in unseren Erfahrungen feststecken und sie möglicherweise ständig neu kreieren.

Wir wissen jetzt, dass all dem eine Idee zugrunde liegt:
Der Wunsch, auf der Erde Erfahrungen zu sammeln. Wer oder was hat diesen Wunsch? Das Ego/die Persönlichkeit? Sicher nicht, es ist unser wahres Sein, unser Höheres Selbst, unser Göttlicher Funke. Wenn wir dieses wahre Sein, unser wirkliches Ich Bin kennen lernen wollen, müssen wir tief in uns selbst eintauchen.

Wir tun dies durch Meditationen, innere Reisen und ähnliches. Manche von uns sind schon intensiv mit dem Ich Bin in Kontakt: Wir folgen unserer Intuition, unserer inneren Stimme und kommunizieren vielleicht sogar telepatisch mit dem Höheren Selbst.

Was bedeutet das für uns selbst und für unsere Umwelt? Es bringt eine Veränderung der eigenen Identifizierung mit sich. Wir stellen infrage, ob wir dieses Ich der Persönlichkeit wirklich oder ausschließlich sind.

„Wer bin ich?“ ist die nächste Frage.
„Wie kann ich dieses Ich kennen lernen? Was ist das Ziel dieser Verbindung, und was möchte dieses ICH leben? Wie schaffe ich es, mit der Persönlichkeit und dem Höheren ICH gemeinsam zu leben?“

Hingabe und Demut sind die Schlüssel. Hingabe, indem ich meine Aufmerksamkeit auf dieses Ich Bin lenke, am besten ohne Vorgaben, ohne Erwartungen und große Forderungen, die übrigens aus dem Ego kommen. Einfach sein und loslassen, sind gute Einstiegsmöglichkeiten. Das tiefe Lauschen in sich selbst ist wichtig.

Dies auch im Alltag immer wieder zu tun,
bringt eine wachsende Verbindung. Da ist unsere innere Stimme, unser Gefühl für die Richtig- und Wichtigkeit einiger Schritte im Leben, die wir vielleicht noch zaghaft gehen, weil der Verstand etwas anderes vorschlägt. Doch die Erfahrungen, die uns sagen, das oder das war gut, es so zu tun, stärken unser Vertrauen.

So gehen wir Stück für Stück den Weg der inneren Verbundenheit, der Hingabe an das Göttliche Licht. Das schafft, salopp ausgedrückt, eine stete Verlichtung des eigenen Seins:
Das höhere Selbst „überschattet“ immer mehr die Persönlichkeit, das Ego tritt zurück, es hat nicht mehr die Stärke des Willens, die Dualität zu leben.

Mit dem Höheren Selbst das irdische Leben zu teilen, schwächt die Dualität ab, wir schwanken nicht mehr so hin und her, wir sind gefestigter. Wir entwickeln uns weiter in unsere Herzenskraft, diese Verbindung zum Heiligen, Höheren Herzen, zu der Liebe von allem was ist.

Es ist dieses Feld der Einheit, die tiefe Dunkelheit der weiblichen Schöpfung, in der alles und auch nichts ist. Dort, wo alle Möglichkeiten des Ausdrucks in Formen vorhanden sind.
Wer sich mehr und mehr mit dem Höheren Selbst verbindet, hat weniger Sorgen im Alltag, beziehungsweise weiß immer, was wann wo wie zu tun ist. Es ist die Inspiration, die Intuition, eben diese innere Stimme, dieses Bauchgefühl, das uns lenkt.

Es ist nicht der Kopf, wie wir sagen, dieser niedere Verstand,
der öfter noch das Sagen hat. Der tritt immer mehr zurück und wird dann aktiv, wenn sein Wirken gebraucht wird. Dieses führt mehr und mehr zu einer inneren Zufriedenheit. Dieses ständig im Außen etwas tun zu wollen, wird weniger.

Äußere Aktivitäten werden und wirken gezielter.
Wir sitzen nicht „erleuchtet“ irgendwo tatenlos in der Ecke. Wir sind oft sehr aktiv, nur eben gezielter, effizienter (würde der Verstand werten), liebevoller, ganzheitlich denkender, eben inspiriert von unserer eigenen Göttlichkeit.

Das wiederum bringt mit sich, dass wir natürlich nicht nur für uns selbst das Beste wollen und tun, sondern generell für alles, was lebt. Für Menschen und Tiere, Situationen, für alles, das hier in der Dualität Erfahrungen sammelt. Wir sehen uns und alles, was lebt voller Mitgefühl, Verständnis und mit viel Humor.

Wir wollen nicht mehr kämpfen im herkömmlichen Sinne, das macht keinen Sinn mehr. Wir wollen wahren Frieden leben. Frieden auf der drittdimensionalen Ebene leben zu wollen, zieht allerdings immer Krieg nach sich, wenn auch oft zeitlich verzögert und nicht gleich wahrnehmbar. Das ist die Spielebene der Dualität.

Wenn wir aber unser multidimensionales Sein mit in dieses Spielfeld hinein beziehen, das ist es, was immer mehr geschieht auf der Erde, dann leben wir friedvoller und harmonischer mit uns und den anderen.

Der nächste Schritt wäre,
und einige von uns leben dies schon, sich noch tiefer in das Feld der Einheit, dem Lebensbereich unseres Höheren Selbst zu begeben.

Dorthin, wo Stille weilt, wo kein Wunsch ist, kein Gedanke, wo wir einfach nur im Sein sind.
Dort tanken wir auf, was wir hier für das Leben in der Dualität brauchen: Kraft und Inspirationen, die einfach dann auftauchen, wenn wir sie brauchen. Wir erleben dort bei längerem Verweilen – das ist ein Prozess – auch Ekstase, Gefühle der Wonne und Glückseligkeit. Wir sind mit der höheren Schöpfung eng in Verbindung, ein weiterer Schritt auf der Reise nachhause.

Bei genauerem Hinsehen ist all dies ein Dienst an Allen und Allem, was hier lebt.

Es werden immer Pioniere gebraucht, die diesen Weg gehen, um damit, wie es einst ein wunderbares Wesen vor gut 2000 Jahren tat, die Lichtbahnen für all die anderen zu legen, die folgen. Das führt tatsächlich zu einem friedlicheren Leben hier auf der Erde, die dann nicht mehr als drittdimensional zu bezeichnen ist.

Der Aufstieg der Erde ist die Veränderung der Schwingungsebene. Wir gehen diesen Pfad Schritt für Schritt. Es sieht so aus, als gingen wir ihn individuell und allein, jeder für sich. Dennoch ist es das kristalline Gitter der Erde, das wir sind, unser Bewusstsein, das sich verändert.

Und – es betrifft uns alle, niemand ist ausgenommen!
So macht es Sinn, in Demut nach vorn zu schauen und sich nicht von den vielen äußeren Geschehnissen beeindrucken zu lassen. Sicherlich ist es gut, sich gegen bestimmte Dinge aufzulehnen, Petitionen zu unterschreiben und vieles mehr, wenn man das innere Bedürfnis verspürt, es zu tun.

Dennoch, die wahren Veränderungen beginnen immer im Inneren,
in den höheren Ebenen des Seins, um sich dann – oft ganz leise und sanft – auszubreiten.

Wie eine Kette der Menschlichkeit,
bei der sich alle Menschen die Hände reichen und gemeinsam wie ein Ganzes mitfühlend agieren. Ist es vielleicht so, wie es mit dem 100. Affen beschrieben wird? Wenn eine bestimmte Anzahl Menschen sehr tief mit dem wahren, eigenen ICH BIN verbunden ist, dass es fast alle automatisch sind?

Ohne viel Kampf, große Übungen, karmische Auflösungen, Familienstellen, astrologischen Erkenntnissen, einfach so ist der Kanal geputzt, und das Göttliche Feld der Einheit steht uns offen.
Die Vorstellung gefällt mir und macht bei längerem Hineinfühlen Sinn, oder?

Barbara Bessen
www.barbara-bessen.com

Angefügte Bilder:
hoh-selb.jpg

Von Inaaa -
* Für den GOTT der in Euch wohnt *

zuletzt bearbeitet 19.04.2017 08:54 | nach oben springen

#2

Kundalini – Erwecken ?

in Wahrheitsfindung - Glaube 19.04.2017 08:54
von Inaara • 14.317 Beiträge

Kundalini – Erwecken oder nicht erwecken?

Veröffentlicht am 18. April 2017 von Taygeta —
Veröffentlicht auf Esoteric Empyre; übersetzt von Taygeta

„Nach der tantrischen Lehre wohnt in jedem Menschen eine Kraft, die Kundalini genannt wird. Diese befindet sich gemäß dem Tantrismus ruhend am unteren Ende der Wirbelsäule und wird symbolisch als eine im untersten Chakra schlafende zusammengerollte Schlange (Sanskrit: kundala „gerollt, gewunden’“) dargestellt.
Sie gilt als die der Materie nächststehende Kraft im Menschen.
Durch yogische Praktiken soll sie erweckt werden können und aufsteigen, wobei die transformierenden Hauptenergiezentren oder Chakren durchstoßen werden (Satchakrabedha „Sechschakrendurchstechen“). Erreicht sie das oberste Chakra, soll sie sich mit der kosmischen Seele vereinigen und der Mensch höchstes Glück erlangen. Erst hier vereinigt sie sich nach tantrischen Lehren in ihrer transformierten Form mit den kosmisch-spirituellen Kräften. Da das Aufsteigen der Energie nach den klassischen Lehren auch Gefahren in sich birgt, sollen eine gute Vorbereitung und ein innerer Reinigungsprozess entscheidend sein

Auch einige Vertreter der frühen westlichen Psychologie beschäftigten sich mit dem Kundalini-Phänomen, allen voran der Schweizer Psychologe Carl Gustav Jung.“ (Quelle)

Wenn ein Wesen wahrhaftig sich dem Dienst am Universellen Geist widmet, sich dem Universalen Willen übergibt und selbstlose Liebe entwickelt und nichts Geschaffenem Schaden zufügt, ändern sich viele Dinge in diesem Wesen. Die Veränderungen sind körperlich, geistig und spirituell. Eine der tiefsten Kräfte, die an diesen Veränderungen beteiligt sind, ist die Kundalini.

Die Kundalini steigt auf als eine Aktivierung der Energie entlang der Wirbelsäule.

Manche Leute haben sie als einen feurigen Atem beschrieben, der die Wirbelsäule hinauf braust.

Sie wurde auch als Göttin interpretiert, oder das schlangenförmige Feuer, das in der Basis der Wirbelsäule wohnt und von Zeit zu Zeit zum Leben erweckt wird, sich schliesslich bis an die Spitze des Kopfes erhebt und Erleuchtung bringt.

Wenn die Kundalini-Kraft sich durch die endokrinen Drüsen des Körpers und ihre entsprechenden Nervenzentren bewegt, gibt es eine Stimulation und ein „Erwachen“
der sieben Zentren oder „Chakren“, die mit diesen Drüsen und Nervengruppen assoziiert sind.

Dies bringt neues Bewusstsein und hohe Aktivität in Bereichen des Schwingungsspektrums, die zuvor blockiert worden waren durch die Erfahrungen der Person.

Und dann erhält eine Person machtvolle neue Fähigkeiten – und grosse Verantwortung.

Wenn die Kundalini aufsteigt, kann es schmerzhaft sein, obwohl der Zustand des spirituellen Hochgefühls dazu neigt, Schmerzen aufzuheben. Es ist in der Regel erst danach, dass man während Tagen ein sehr starkes, wundes Gefühl haben kann. Und wenn der Körper nicht rein genug ist und nicht für diese mächtige Evolutionsenergie vorbereitet ist, kann dies sehr viel Not und Krankheit verursachen,
da der Körper „aufholen“ muss, um sich selbst zu reinigen und „Nervenbahnen“ entwickeln muss, die stark genug sind, um die neuen Energien zu bewältigen.

All dies kann dadurch leichter gemacht oder erbracht werden,
dass man den physischen Körper reinigt und einstimmt, in Koordination mit der Seele und dem Geist (Spirit). Meditationen, Yoga, Diät, etc., können alle dazu beitragen, diese Änderungen, verursacht durch das Aufsteigen der Kundalini, so glatt und einfach wie möglich zu machen.

Bevor wir hier weiter machen, muss ich euch eine ernste Warnung geben.

Die aus dem Aufsteigen der Kundalini gewonnenen Fähigkeiten sollten mit der Selbsttranszendenz und der aktiven, selbstlosen Liebe einhergehen oder daraus resultieren. Die Kundalini sollte natürlich aufsteigen, wenn man sich zu einer besseren, freundlichen und grosszügigen Person entwickelt. Es ist wie ein Kuss, den man vom Universellen Geist erhält, wenn man etwas Richtiges denkt oder etwas richtig machst.

Es kann dies geschehen, während man eine spirituelle Erfahrung hat, besonders während der Meditation. Allerdings kann man auch durch bestimmte Übungen, etwa mit Kundalini Yoga, erreichen, dass die Kundalini aktiviert wird, aber das ist dann ein ERZWINGEN.

Solche Übungen können gut sein, wenn sie unter der Leitung eines wahren Lehrers stehen und mit dem geistigen Wachstum der Wesens übereinstimmen, können aber unter anderen Umständen auch sehr gefährlich und schädlich sein. Würdest du ein Baby mit Kabeln, die an einer Steckdose angeschlossen sind, spielen lassen? Natürlich nicht.

Wenn man jedoch ZUERST durch jemanden in einer geeigneter Weise VORBEREITET wurde, wie mit ihr umzugehen ist, kann die elektrische Energie sehr konstruktiv sein. Und so ist es auch mit der Kundalini-Kraft. Aus diesem Grund geben wir diese höchst machvollen Techniken, mit denen solch gewaltige Kräfte ‚freigeschaltet’ werden können, nur an jene weiter, die bewiesen haben, dass sie selbstlose Liebe leben und niemandem Schaden zufügen werden. Es gibt Bücher und Lehrer, die solche Techniken an irgend jemandem weitergeben.
Aber bitte, achtet auf meine Warnung.

Es gibt noch andere Mittel, um das Erwecken der Kundalini zu erzwingen, unter anderem mit Drogen und wissenschaftlichen Geräten.

Und es gibt Lehrer, die ihren Schülern „Schakti“ geben, um sie zu stimulieren. Aber mindestens ein Lehrer, den ich kenne, der gelernt hat mittels Shakti oder irgendwelchen anderen Mitteln eine vorübergehende „Erleuchtung“ durch Kundalini zu bewirken,
tut nichts um eine bessere Person zu werden.

Tatsächlich stärkt es gewöhnlich das selbstsüchtige, getrennte Selbst und fördert ein „spirituelles Ego“.
Um ein Beispiel zu bringen könnten wir es vergleichen mit einem Weg, der sich auf den Berg des Bewusstseins hinauf windet; die Spitze des Berges ist das Universelle Bewusstsein, das Einssein mit dem Universellen Geist. Ein Induzieren oder Erzwingen der Erleuchtung durch externe Mittel ist wie vorübergehend eine Person durch die Luft auf die Spitze des Berges heben. Sicher, sie wird dort das Universelle Bewusstsein erleben, aber es ist nur vorübergehend, sie ist nicht selbst dort hinaufgestiegen, und sie gehört nicht dorthin.

Sie muss zurückkehren, und es wird ein Sturz sein.
Es könnte ein solches Erlebnis hilfreich sein – wenn es nur einmal geschieht, um Inspiration zu vermitteln und zu erfahren, was für wunderbare Dinge uns erwarten, wenn wir auf dem richtigen Weg schliesslich das Universelle Bewusstsein erreicht haben.

Wenn jemand eine solche Erfahrung gemacht hat und dann wieder „zurückkommt“, gibt es zwei alternative Pfade, die eine Person wählen kann …

1) Eine Person kann sich erheben und den eigenen spirituellen Weg nach oben gehen, Schritt für Schritt; oder
2) Die Person kann (wie es die meisten tun) eine Haltung einnehmen von der Art
„ich weiss jetzt, wie es ist. Ich habe es geschafft. Ich brauche nicht den langen harten Weg zu gehen.“

Dann versucht die Person gewöhnlich, eine „Abkürzung“ zu nehmen, um wieder dorthin zu gelangen und wird im Getrennt-Bewusstsein verhärtet. Damit kommt sie dann nur immer weiter weg von ihrem wahren spirituellen Weg und von der Bergspitze.

Täusche dich nicht, es gibt keine Abkürzungen.
http://transinformation.net/kundalini-er...nicht-erwecken/

Angefügte Bilder:
Kundalini-2-450x674.png

Von Inaaa -
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