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#1

Lebensborn - Familiengeschichten

in Mit Herz und Liebe 16.09.2009 18:31
von Inaara • 14.199 Beiträge

Die Kinderraub-Maschine der Nazis

Lusttempel für SS-Männer, Begattungsheime für blonde deutsche Maiden: Um die Nazi-Organisation "Lebensborn" ranken sich bis heute Gerüchte. Der Historiker Volker Koop hat den mysteriösen Verein neu erforscht - und brutale Details aufgedeckt.

Ich habe das Buch von Volker Koop gelesen. Es ist sicherlich... mehr...
Gregor Ebner war ein viel beschäftigter Mann. Als ärztlicher Leiter der SS-Organisation "Lebensborn" inspizierte der SS-Oberführer aus dem bayerischen Kirchseeon die Heime, die der "Lebensborn" für uneheliche Mütter und Kinder errichtet hatte. Aber das war der weniger anstrengende Teil seiner Arbeit. Stärker gefragt war er immer dann, wenn es um die "Eindeutschung" von Kindern ging, die der "Lebensborn" aus den besetzten osteuropäischen Ländern verschleppt hatte. Eigentlich war er praktischer Arzt, aber er wusste, was der "Reichsführer-SS" Heinrich Himmler von ihm erwartete: Großzügigkeit auf keinen Fall.

Als Ebner am 25. August 1941 in Schloss Langenzell bei Heidelberg 25 rumänische Kinder begutachtete, war ihm sofort klar, dass "nur wenige Kinder als Bereicherung des deutschen Volkstums anzusehen" waren. Fünf der Kinder stufte Ebner als "unter rassischen und biologischen Gesichtspunkten total unbrauchbar ein". Eines der Mädchen sollte sofort sterilisiert werden, weil die Burschen sich schon für sie zu interessieren begannen. Zwei der Jungs waren zeugungsunfähig zu machen, der eine, weil er an Tuberkulose erkrankt war, der andere, weil er "abstehende Ohren und hängende Schultern" hatte und "einen degenerierten Eindruck" erweckte.

"Blutorden" für Hitlers Schergen"

Als 1948 die Verantwortlichen des "Lebensborn" auf der Anklagebank des alliierten Nürnberger Militärtribunals saßen, kamen sie glimpflich davon. Der Geschäftsführer des "Lebensborn", Max Sollmann, der sich durch seine Teilnahme an Hitlers Putschversuch von 1923 den "Blutorden" verdient hatte, die schillernde Figur Inge Viermetz, die als Stenotypistin im "Lebensborn" begonnen hatte und dann zur stellvertretenden Abteilungsleiterin avancierte, und all die anderen Angeklagten hatten den Richtern einreden können, der "Lebensborn" sei eine karitative Einrichtung gewesen, die sich vor allem um uneheliche Mütter und Kinder gekümmert hatte. An den Verbrechen der Nazis wollten sie nicht beteiligt gewesen sein. SS-Arzt Ebner wurde zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, sein Chef Max Sollmann sogar freigesprochen.

Doch der "Lebensborn" war alles andere als eine karitative Einrichtung. Er war eine kriminelle Organisation und diente in erster Linie den rassenpolitischen Wahnvorstellungen Hitlers und Himmlers. So, wie alles "rassisch Minderwertige" ausgerottet werden sollte, sollte der "Lebensborn" dafür sorgen, dass die deutschen Frauen dem "Führer" in ausreichender Zahl arischen Nachwuchs schenkten. Euthanasie und Geburtenpolitik waren im NS-Reich zwei Seiten ein und derselben Medaille.

Nachschub für die Wehrmacht

Wenn Heime für uneheliche Mütter eingerichtet wurden, dann nicht aus Fürsorge, sondern weil der "Führer" Kinder als Nachschub für die Wehrmacht brauchte. 600.000 Abtreibungen gebe es in Deutschland jährlich, beklagte Himmler 1940 in einem Brief an Feldmarschschall Wilhelm Keitel. Wenn man diese "Abtreibungsseuche" beende, könnten innerhalb von zwanzig Jahren "18 bis 20 Regimenter mehr marschieren". Deshalb und weil Deutschland ansonsten "bei der Fruchtbarkeit der Russen und bei unserer Überfeinerung, um nicht zu sagen Degeneration" von den Russen und Asiaten "einfach über den Haufen gerannt" würde, so Himmler, sollten nicht nur verheiratete deutsche Frauen mindestens vier Kinder gebären. Jede Frau – auch die ledigen – sollte dem "Führer" Nachwuchs schenken. Selbstverständlich nur "rassisch einwandfreien".

Mit dem "Lebensborn" hatte Himmler das Instrument geschaffen, um diese wirren Vorstellungen umzusetzen. Ende 1935 gründete er den ""Lebensborn" e.V.", dem jeder SS-Führer als Mitglied angehören musste. Steuerzahler, Krankenkassen, das NS-Winterhilfswerk oder SS-Unternehmen mussten ihn finanzieren. Der "Reichsführer-SS" versäumte keine Gelegenheit, für die uneheliche Mutterschaft und auch für die "Lebensborn"-Heime zu werben.

Versteck für die Geliebte

Der "Lebensborn" war keine geheime Einrichtung, aber doch geheimnisumwittert. Gern erzählte man sich Geschichten von "SS-Hengsten", die gleich mehrere blonde Maiden am Tag zu schwängern hatten. Aufrechte deutsche Jungfrauen fragten bei der SS an, wo es denn diese "Begattungsheime" gebe. Zwar kam der "Lebensborn" auch unehelichen Müttern in Not zugute. Aber er diente den SS- und NS-Parteiführern noch eher dazu, ihre schwangeren Geliebten dorthin abzuschieben, ohne dass die Ehefrau etwas davon mitbekam. Schwangerschaft und Geburt wurden geheim gehalten und in eigenen "Lebensborn"- Standesämtern attestiert.

Vor allem aber wurde der "Lebensborn" für die Verschleppung und "Eindeutschung" mittel- und osteuropäischer Kinder gebraucht. Am 25. Juli 1942 beispielsweise hatte Himmler befohlen, Kinder aus der Oberkrain (Slowenien) und der Untersteiermark ins "Altreich" zu überführen. Ihre Väter waren im Rahmen der "Aktion Enzian" erschossen, die Mütter in Konzentrationslager gebracht worden, weil sie angeblich Partisanen unterstützt hatten. 600 Kinder der "Wertungsgruppe I und II im Alter von 6 bis 12 Jahren" wurden dem "Lebensborn" übergeben, "der seinerseits die Betreuung dieser hochwertigen Kinder" durchführen sollte.

Als "Eignungsprüfer" fungierte SS-Hauptsturmführer Georg Rödel. Auf einer zehn Seiten langen Liste standen die Namen der Kinder, dahinter der Vermerk: "Eltern erschossen". Wie auf dem Markt wurden die Kinder – auch von der eigens angereisten Inge Viermetz – besichtigt. Dann wurden sie entweder abgelehnt, weil sie "erscheinungsbildlich" nicht genehm waren, oder zur Adoption freigegeben - wie zwei Kinder aus der Oberkrain, die im März 1943 dem Münchener Stadtkommandanten Hans von Mann und seiner Frau zugeteilt wurden.

"Germanisierung" mit allen Mitteln"


Ähnlich schlimm erging es den so genannten "Lidice-Kindern": Am 21. Juni 1943 hatte Himmler dem "Lebensborn"- Chef Max Sollmann angewiesen, in Prag mit dem Höheren SS- und Polizeiführer, SS-Obergruppenführer Karl Hermann Frank, über "die Versorgung, Erziehung und Unterbringung von tschechischen Kindern" zu sprechen, "deren Väter bzw. Eltern als Angehörige der Widerstandsbewegung exekutiert werden mussten". Das Dorf Lidice hatten die Nationalsozialisten dem Erdboden gleich gemacht, 192 Männer und 71 Frauen standrechtlich erschossen, 19 Männer wenige Tage später in Prag getötet und 198 Frauen ins Konzentrationslager Ravensbrück gebracht. 98 Kinder, nunmehr Vollwaisen, sollten auf ihre "Eindeutschungsfähigkeit" überprüft werden: ein typischer Fall für den "Lebensborn".

Die "schlechten" Kinder sollten in Kinderlager kommen, die "gutrassigen" über Heime des "Lebensborn" in deutsche Familien als Pflege- und Adoptivkinder vermittelt werden. Himmler gab Sollmann den Rat mit auf den Weg, eine "sehr kluge" Entscheidung zu treffen, denn gerade die "gutrassigen Kinder" könnten "die gefährlichsten Rächer ihrer Eltern" werden. Nur 13 Kinder waren für den "Lebensborn" letztlich "blond und reinrassig" genug, um nach einer langen Odyssee über das bei Posen liegende Gaukinderheim Puschkau weiter ins "Lebensborn"-Heim "Alpenland" im österreichischen Oberweis und dann im Januar 1945 ins Heim "Hochland" nach Steinhöring bei München gebracht zu werden.

Zu leiden hatten besonders polnische Kinder, denn Himmler – und in seinem Gefolge der "Lebensborn" – unternahm alle Anstrengungen, Polen zu "germanisieren" und die polnische Identität auszulöschen. Schon bald nach dem Einmarsch der Wehrmacht wurden die dortigen Waisenhäuser nach Kindern durchsucht, deren "Eindeutschung aus rassenbiologischen Gründen wünschenswert" schien. In einer Rede im Oktober 1943 in Bad Schachen erklärte Himmler es als "Pflicht, derartige Kinder aus ihrer Umgebung herauszunehmen, "selbst auf die Gefahr hin, dass wir sie rauben oder stehlen müssen".

Erfundene Geburtstage

Ausdrücklich sollte dabei nicht von "eindeutschungsfähigen Polenkindern" gesprochen werden, sondern von "deutschstämmigen Kindern aus den wieder gewonnenen Ostgebieten". Noch in Polen erhielten die Kinder vom "Lebensborn" deutsche Namen, und zwar nach der Vorgabe, "dass die neuen Namen sich möglichst dem Stamm und dem Klang der bisherigen Namen anpassen". War dies nicht möglich, sollten deutsche Namen "selbstverständlich nicht konfessioneller Richtung" ausgewählt werden, "von der Verwendung betont nordischer Namen" war Abstand zu nehmen.

In ausgesprochen zynischer Weise versuchte die "Lebensborn"-Mitarbeiterin Emilie Edelmann 1947 den alliierten Militärrichtern in Nürnberg das Verfahren zu erläutern: Es sei zu den Namensänderungen gekommen, "wahrscheinlich, weil die polnischen Namen so schwer auszusprechen sind". Eine weitere Namensänderung stand den geraubten polnischen Kindern übrigens dann bevor, wenn sie von einer deutschen Familie adoptiert wurden und deren Namen erhielten.

Aber der "Lebensborn" tat ein Übriges, um die Identität der polnischen Kinder zu verschleiern: Er legte willkürlich Geburtstage und Geburtsorte fest und beurkundete diese in seinen geheimen Standesämtern. Da der "Lebensborn" in der Regel die Kinder in Posen übernahm, wurde der Einfachheit halber jeweils auch Posen als Geburtsort bestimmt. Mit einem solchen Verfahren wurde die Herkunft der Kinder vollends verborgen.

Keine "deutsche Mutter"

Abgesehen von den grausamen Auswirkungen für die Betroffenen war der "Lebensborn" ein bevölkerungspolitischer Fehlschlag: Lediglich etwa 11.000 Kinder kamen in den Heimen zur Welt. Angesichts der herrschenden Moralvorstellungen war es Himmler nicht gelungen, den Unterschied zwischen ehelicher und unehelicher Mutter aufzuheben und die "deutsche Mutter" zu kreieren. Wirkungsvoller war der "Lebensborn" als Bestandteil der nationalsozialistischen Rassenpolitik, beim Raub von Kindern aus den besetzten Gebieten, und bei der rücksichtslosen "Germanisierung" Europas.

Von Volker Koop stammt das neue Buch: "Dem Führer ein Kind schenken – die SS-Organisation "Lebensborn" e.V."; Böhlau Verlag; Köln; 306 Seiten; 24,90 Euro.

http://einestages.spiegel.de/static/topi..._der_nazis.html

Angefügte Bilder:
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#2

RE: Lebensborn - Familiengeschichte

in Mit Herz und Liebe 16.09.2009 22:14
von Inaara • 14.199 Beiträge

Aufnahmebedingungen

Frauen, die sich um Aufnahme bewarben, sollten laut Satzung des Lebensborn e.V. „in rassischer und erbbiologischer Hinsicht alle Bedingungen erfüllen, die in der Schutzstaffel allgemein gelten“. Entsprechend mussten die Frauen die gleichen Anforderungen erfüllen wie jeder SS-Bewerber bei der Aufnahme in die SS und bei der Heirat:
• Vorzulegen war der „Große Abstammungsnachweis“, vulgo „Ariernachweis“, mit dem Nachweis der Vorfahren bis zum 1. Januar 1800, wie es für die NSDAP und ihre Untergliederungen galt.
• Ein „Erbgesundheitsbogen“ mit Angaben über mögliche erbliche Belastungen in der Familie war auszufüllen.
• Ein „ärztlicher Untersuchungsbogen“ zum Nachweis der Gesundheit und zur „rassischen Beurteilung“ fasste die Untersuchungen durch SS-Ärzte, später wegen Ärztemangels auch durch andere zugelassene Ärzte, zusammen.
• Die Bewerberin musste einen Fragebogen zur Person, mit Fragen nach Beruf, Krankenversicherung, Parteizugehörigkeit, Heiratsabsicht usw., ausfüllen, dazu einen handgeschriebenen Lebenslauf mit Lichtbildern vorlegen.
• Unverheiratete werdende Mütter hatten außerdem eine eidesstattliche Versicherung abzugeben, dass der angegebene Mann der Vater des Kindes sei.
Sämtliche Unterlagen musste gleichfalls der werdende Vater einreichen. Ausgenommen waren SS-Angehörige nur, wenn die Heiratsgenehmigung für die Mutter bereits vom Rasse- und Siedlungshauptamt erteilt worden war.
Im Laufe des Krieges wurden die Aufnahmekriterien reduziert, so dass schließlich etwa 75% der Anträge bewilligt wurden. Da die Heime abgeschieden lagen und daher nicht bombardiert wurden, ließen dort auch viele Ehefrauen von SS-Mitgliedern entbinden.
Als SS-eigene Organisation konnte der Lebensborn Entbindungen geheim halten. Eigene Standesämter und polizeiliche Meldeämter in den Lebensborn-Heimen durften eine erfolgte Geburt nicht an die Heimatgemeinde der ledigen Mutter weitermelden.
War die Aufnahme bewilligt, konnte die Frau die Zeit der Schwangerschaft, auf Wunsch auch weit entfernt vom Heimatort, bis einige Wochen nach der Geburt des Kindes in einem Heim des „Lebensborn e.V.“ zubringen. Bei ledigen Müttern übernahm der „Lebensborn e. V.“ die Vormundschaft. Die Neugeborenen wurden in einem eigenen Zeremoniell mit einer Mischung aus pseudochristlichen, nationalsozialistischen und germanischen Riten unter Auflegung eines silbernen SS-Dolches unter der Hakenkreuzfahne „getauft“. Als Geschenk erhielten sie einen im KZ Dachau gefertigten Kerzenleuchter.
Die Lebensborn-Heime waren während des Krieges beliebt, weil sie meist außerhalb von Bomberangriffen bedrohter Gebiete lagen und besser versorgt wurden. Dank guter ärztlicher Betreuung meldeten sich immer mehr Ehefrauen von SS-Führern in den Heimen nur für die Entbindung an. Gegen Kriegsende lebten dort etwa gleich viele ledige Mütter wie Frauen von SS-Angehörigen. Zwischen den beiden Gruppen kam es verschiedentlich zu erheblichen Spannungen.

Der Julleuchter im Brauchtum der SS

Der SS-Julleuchter der NS-Zeit war ein Kerzenhalter aus Ton, der mit Symbolen verziert war, die an Runen und germanische Symbolik erinnern sollten, welche die SS bei Feiern einsetzte. Vor allem beim Julfest, das die Nationalsozialisten anstelle des christlichen Weihnachtsfestes propagierten, wurden Julleuchter entzündet.

Herstellung


Häftlinge des KZ Dachau stellten im Jahr 1939 52.635 Julleuchter her. Die Angaben über die in der Modellierwerkstatt des Klinkerwerks im KZ Neuengamme im Jahr 1943 hergestellten Exemplare belaufen sich auf 15.116 bzw. ca. 15.000 Stück.

Vewendung

Der Julleuchter war Teil des Pseudo-Brauchtums der SS und sollte auch im täglichen Leben präsent sein:
"Die Wohnung des SS-Mannes soll man daran erkennen, dass eine ihrer Ecken für die Feier seiner Familie bestimmt ist. In ihr sollen diejenigen Dinge zusammengetragen werden, die den Menschen an seine höheren Verpflichtungen erinnern. [...] Auf der Truhe [, die in der Ecke stehen und Erbstücke enthalten soll, ] stehen das ganze Jahr über der Julleuchter und ringsherum die Julteller (aus Zinn oder Steingut) der einzelnen Familienmitglieder, die sie zu allen Festen des Jahres, aber auch zu Geburtstag, Hochzeit und Todestag gebrauchen. [...] Die Wand schmückt das Bild des Führers und des Reichsführers SS, dazu Ahnentafel und Familienbilder, Erinnerungsstücke an Kriegs- und Kampfzeiten. Die große SS-Rune soll dabei nicht fehlen. Die Jul- und SS-Ecke ist der Gradmesser, wieweit der SS-Mann und seine Frau am Brauchtum der SS teilnehmen."
Vom Freundeskreis Reichsführer SS wurde er auch als Geschenk verwendet.
Infolge des Krieges wuchs die „arische Elite“ nur mäßig. Daher befahl Himmler, jedes „arisch“ aussehende, blonde und blauäugige Kind in den besetzten Gebieten wie Polen, Frankreich und Jugoslawien zwecks „Eindeutschung“ zu entführen. Diese Kinder wurden vom Lebensborn aufgenommen und an verschiedene Pflegestellen oder zur Adoption vermittelt. Sie erhielten einen neuen Namen und durften nur noch deutsch sprechen, um ihre Muttersprache zu vergessen. Falls sie nicht den Kriterien nach den „Ariertabellen“ entsprachen, wurden sie in ein Vernichtungslager abgeschoben.

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#3

RE: Lebensborn - Familiengeschichte

in Mit Herz und Liebe 20.09.2009 07:22
von Inaara • 14.199 Beiträge

Suche nach Storchennest ?

Pillau - Königsberg - Ostpreußen - gab es dort auch einen so genannten

LEBENSBORNHEIM ?

Durch Nachforschungen fand ich die Einrichtung *Storchennest * in Königsberg.
Scheint aber niemand kennen – das ist seltsam – immer noch geheimnisvoll -
aber es muss dieses Haus gegeben haben.
Nur in Danzig gab es eine Entbindungsklinik namens Storchennest – vielleicht gehörte es ja nicht zu dem Lebensborn – könnte auch kirchlich gewesen sein.

Ich weiß leider nur - dass es eine Einrichtung für ledige Mütter war. Diese konnten ca drei Wochen vor der Niederkunft dorthin kommen – und haben bis zur Niederkunft dort im Heim gearbeitet. Nach der Niederkunft konnte jeder noch eine Weile bleiben.
Wer sein Kind selbst versorgen konnte - hat es mit nach Hause genommen. Die anderen Mütter konnten die Kinder da lassen bis eine Pflegefamilie gefunden wurde. Hat man keine gefunden, kam das Baby in ein Heim.

Und es hieß Storchennest - und war in Königsberg.

Ich habe noch ein bisschen weiter gegoogelt und dann diese Seiten angesehen:
http://www.gyncoll.uni-greifswald.de/de/…enkliniken.html und diese: http://www.gyncoll.uni-greifswald.de/de/historie.html

In dem Aktenfundus befanden sich auch Geburten- Stations- und Operationsbücher der am 31.01.1945 in die Greifswalder Klinik evakuierten Univ.-Frauenklinik Königsberg und einige Akten aus der Landes-Frauenklinik Stettin. Es war übrigens ein glücklicher Umstand, dass die Unterlagen aus Königsberg damals nicht als solche erkannt worden sind. Da es nach DDR-Lesart Flucht und Vertreibung nicht gegeben hat, wären diese Dokumente mit hoher Sicherheit durch die Staatssicherheit beschlagnahmt und wahrscheinlich in der Versenkung verschwunden. Die Akten wurden erst nach der Wende identifiziert und zur Grundlage mehrer Publikationen und Vorträge, einer Promotion, eines kurzen Fernsehbeitrages und mehrerer Zeitungsartikel zur Geschichte der Uni- Frauenklinik Königsberg. Sie haben zudem zahlreichen Ostpreußen geholfen ihre Identität nachzuweisen."
Unter Entbindungsheim in der Königsberger Allgemeinen Zeitung von 1942 taucht bei Geburtenanzeigen des öfteren eine 2.Adresse auf - nämlich Tragheimer Kirchenstr.24a. Im Einwohnerbuch von 1941 steht dazu: Ostmark-Krankenheim und Schwesternverband für die deutsche Ostmark. Da haben also Entbindungen stattgefunden - von Storchennest steht da allerdings nichts.

Wo sind noch Zeitzeugen – Bild –oder Datenmaterial von Königsberg – Pillau vorhanden ?

Wenn jemand dazu etwas sagen kann – möchte – wäre ich sehr dankbar –
und die Suche geht weiter !

Lichtvolle Grüße -

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zuletzt bearbeitet 20.09.2009 07:23 | nach oben springen

#4

RE: Lebensborn - Familiengeschichte

in Mit Herz und Liebe 12.02.2010 11:38
von Inaara • 14.199 Beiträge

1933-39 - Lebensborn e.V.

Im Rahmen ihrer Bevölkerungs- und Rassenpolitik forderten die Nationalsozialisten möglichst viel Nachwuchs zur Vermehrung der "arischen Rasse". Das sollte neben einem Geburtenzuwachs vor allem durch Verringerung der trotz der NS-Propaganda noch immer großen Zahl an illegalen Abtreibungen erreicht werden. Deshalb wurde am 12. Dezember 1935 auf Veranlassung des Reichsführers der Schutzstaffel (SS), Heinrich Himmler, der Verein Lebensborn gegründet. Sein Ziel war die Unterstützung des Kinderreichtums von SS-Angehörigen und die Betreuung hilfsbedürftiger Mütter und Kinder "guten Bluts" in vereinseigenen Heimen. Finanziert wurde diese Wohlfahrtseinrichtung im nationalsozialistischen Sinn durch Beitragszahlungen der SS-Mitglieder, deren Höhe sich nach der Anzahl ihrer Kinder richtete. Familien mit vier und mehr Kindern waren von den Zahlungen freigestellt. Die zentrale Verwaltung des Vereins befand sich in der Münchener Villa des emigrierten Thomas Mann. Als erstes Entbindungsheim diente ab dem 15. August 1936 ein ehemaliges Caritas-Kinderheim im oberbayrischen Steinhöring. Bis 1944 entstanden insgesamt rund 20 Lebensbornheime im Deutschen Reich und in den von ihm besetzten Gebieten.

Das Leben in den Heimen blieb bis Ende des Zweiten Weltkriegs durch Gewährleistung medizinischer Versorgung und ausgewogener Verköstigung vergleichsweise komfortabel, weshalb sich viele Frauen von SS-Angehörigen an den Lebensborn wandten. Da von ihrer "Reinrassigkeit" ausgegangen werden konnte, wurden sie ohne Untersuchungen in ein Heim aufgenommen, unverheiratete Schwangere hingegen erst nach einer rassischen und erbbiologischen Überprüfung. Ledige Mütter bildeten den Großteil der Frauen in den Heimen, wo sie heimlich gebären konnten, da uneheliche Kinder in einem zumeist von christlich-bürgerlichen Moralvorstellungen geprägten Umfeld verpönt waren. Den Heimen waren Standesämter und polizeiliche Meldestellen angegliedert, sodaß die Entbindungen vor den Heimatgemeinden der Mütter geheim bleiben konnten. Zumeist übernahm der Lebensborn die Vormundschaft für Kinder, deren Mütter als Alleinerziehende nicht für ihren Nachwuchs sorgen konnten. Diese Kinder blieben im Heim oder wurden kinderlosen SS-Ehepaaren zur Pflege und damit zur nationalsozialistischen Erziehung übergeben. Allerdings war Lebensborn e.V. als Instrument nationalsozialistischer Bevölkerungspolitik von nur marginaler Bedeutung: In den Heimen kamen insgesamt lediglich rund 8.000 Kinder zur Welt.

Noch während der NS-Zeit aufgekommene Gerüchte um Lebensborn als "Zuchtprogramm" für eine nordische Rasse und um seine Heime als "Züchtungsbordelle", in denen "rassisch wertvolle" Frauen von SS-Männern geschwängert wurden, konnten auch in der Nachkriegszeit weder für Deutschland noch für die besetzten Gebiete bewiesen werden. Vor allem in Norwegen, aber auch in Belgien und Frankreich, waren Lebensbornheime für Frauen entstanden, die von deutschen Besatzungssoldaten ein Kind erwarteten. Dies geschah nicht nur zum Schutz der Mütter und Kinder, die in ihren Heimatorten häufig Beschimpfungen und Angriffen ausgesetzt waren, sondern auch zur Bewahrung "wertvollen Bluts" für Deutschland, indem Lebensborn ihre Fürsorge übernahm. Zumindest vereinzelt kamen in die Lebensbornheime auch Kinder aus den besetzten Gebieten, die ihren Eltern weggenommen und zur Germanisierung nach Deutschland verschleppt wurden. Nur wenige konnten nach dem Krieg identifiziert und ihren Eltern zurückgegeben werden.

http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpo...born/index.html

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#5

RE: Lebensborn - Familiengeschichten

in Mit Herz und Liebe 14.02.2010 08:02
von Inaara • 14.199 Beiträge

*Suche nach Lebensborn – Kindern ! *

Hermann Lüdeking&Folker Heinecke

Dokumentationen

Hermann Lüdeking&Folker Heinecke

Lebenslauf von Hermann Lüdeking & Folker Heinecke

Hermann Lüdeking

Hermann Lüdeking und Folker Heinecke sind auf der Suche nach Spuren aus der Vergangenheit.Beide sind wir nach Deutschland zu Pflegeeltern gekommen und nach dem Krieg auch dort geblieben.Hermann Lüdeking kam nach Lemgo in Westfalen zu Oberstudienrat Hermann Lüdeking und Lehrerin Maria Lüdeking geb.Schneider.Im Krieg war mein Adoptievvater Oberleutnant bei der Reiterei.

Meine Adoptiefmutter war Gauleiterin der NSDAP in Ostwestfalen/Lippe.Mein Geburtsname laut Standesamt "L" in München:Roman Rostatowski.Da nirgendwo Verwandschaft gefunden wurde und der Name in Polen nie existiert hat,weiß ich nicht welche Nationalität ich habe.Angeblich bin ich in Bruckau/Warthegau geboren.In Bruckau haben aber nie Geburten stattgefunden,da es ein Umerzieungsheim der SS war.Ich habe mein Abi absolviert und bin dann Ingeneur der Feinmechanik geworden.

Folker Heinecke kam nach Hamburg zu der Reederfamilie Heinecke&Co.Sein Geburtsname laut Standesamt "L" in München Aleksander Litau.Angeblicher Geburtsort Alnova auf der Krim.Dies wurde genausowenig nachgewiesen und keine Verwandschaft gefunden.Folker Heinecke ist Reedereikaufmann geworden

Beide sind wir von Kohren-Sahlis bei Leipzig zu den Adoptieveltern gekommen.

Ich muss noch bemerken das wir in Kriegszeiten nie adoptiert wurden.obwohl dies versprochen wurde.

http://www.lebensborn-luedeking-heinecke.de/

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#6

RE: Lebensborn - Familiengeschichten

in Mit Herz und Liebe 28.02.2010 07:28
von Inaara • 14.199 Beiträge

*Lebensborn*

Auf Veranlassung Heinrich Himmlers 1935 aus rassisch und bevölkerungspolitischen Überlegungen gegründete Einrichtung (Verein) mit der satzungsgemäßen (1938) Aufgabe "den Kinderreichtum in der SS zu unterstützen, jede Mutter guten Blutes zu schützen und zu betreuen und für hilfsbedürftige Mütter und Kinder guten Blutes zu sorgen", und dem Fernziel der Menschenzüchtung. In den Entbindungsheimen des Lebensborn wurden rund 11.000 (meist nichteheliche) Kinder geboren, in den Kinderheimen seit 1941 auch die "Eindeutschung" verwaister oder "rassisch wertvoller" Kinder aus den besetzten Gebieten betrieben.

URTEIL
Richter lehnen Entschädigung für Lebensborn-Kinder ab


Für norwegische Kinder deutscher Wehrmachtsoldaten gibt es keine Wiedergutmachung: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Klage von Nachkommen des "Lebensborn"-Programms abgewiesen. Die Begründung der Richter:

Die mehr als 150 Kläger hätten ihr Anliegen zu spät vorgebracht.

Straßburg - Die Straßburger Richter stellten sich mit ihrer Entscheidung hinter das Urteil norwegischer Gerichte. Diese hatten erklärt, die "Lebensborn"-Nachkommen hätten ihre Klage binnen 20 Jahren einreichen müssen. Die "Lebensborn"-Kinder hatten die Regierung in Oslo auf Entschädigung in Höhe von mindestens 6300 Euro pro Betroffenem verklagt, besonders Geschädigte sollten vier Mal so viel erhalten.

Das von Reichsführer-SS Heinrich Himmler initiierte Programm "Lebensborn" sollte dazu dienen, die Geburtenrate unter so genannten Ariern zu erhöhen, um die Vorherrschaft der nordischen Rasse zu sichern. Die Norweger wurden von den deutschen Nationalsozialisten in diesem Sinne als reinrassig betrachtet, so dass nach der Besatzung des skandinavischen Landes viele Verbindungen zwischen deutschen Soldaten und norwegischen Frauen forciert wurden.

Daraus gingen rund 12.000 Kinder hervor, die während des Krieges in "Lebensborn"-Heimen versorgt wurden.

Nach dem Krieg waren sie in Norwegen allerdings vielfältiger Diskriminierung ausgesetzt. Zumeist wurden sie als "schwachsinnig" oder "abweichlerisch" eingestuft und in psychiatrische Anstalten eingewiesen oder zwangsadoptiert. In der Schule wurden sie ebenso schikaniert wie später im Berufsleben, wenn sie denn überhaupt eine Anstellung fanden.
Die Anwälte der Kläger betonten in Straßburg, diese Menschenrechtsverletzungen seien auch nach 1953 weitergegangen. Damals trat Norwegen der Europäischen Konvention für Menschenrechte bei. Die norwegische Regierung bot den Opfern im Jahr 2002 Zahlungen in Höhe von bis zu 25.600 Euro an.

In vielen der Beschwerden ist von schweren Misshandlungen, Vergewaltigungen und Demütigungen die Rede. Der heute 66-jährige Hermann Thiermann wurde nach eigenem Bekunden als kleiner Junge stundenlang bei großer Hitze in einen Schweinestall gesperrt, weil er angeblich stank. In der Schule sei er gehänselt und von älteren Jungen vergewaltigt worden, ohne dass der Lehrer eingegriffen habe.

Eine heute 64 Jahre alte Frau bekam von Betrunkenen ein Hakenkreuz in die Stirn gebrannt. Sie floh zu ihrem Vater in die Bundesrepublik, wurde von den deutschen Behörden aber wieder nach Norwegen zurückgeschickt.

In Norwegen war das Schicksal der "Kriegskinder" lange Zeit ein Tabu-Thema.

Erst am 1. Januar 2000 räumte der damalige Regierungschef Kjell Magne Bondevik in seiner Ansprache zum Jahrtausendwechsel offiziell die "Ungerechtigkeit" ein, die sie erfahren mussten. Er entschuldigte sich "im Namen des norwegischen Staates" bei den Betroffenen für die Diskriminierungen.

Im Jahre 2004 erschienen in Norwegen erstmals zwei umfangreiche Studien über das Schicksal der Wehrmachtskinder und die Mitverantwortung des norwegischen Staates.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,494344,00.html

Angefügte Bilder:
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#7

RE: Lebensborn - Familiengeschichten

in Mit Herz und Liebe 24.11.2010 09:48
von Inaara • 14.199 Beiträge

VOM GEZEUGT SEIN IN LIEBE

Und wiederum sprechen wir zu euch aus dem Ewigen Jetzt:


Göttliche Wesen, die ihr seid, in Liebe gezeugt!
Und manch eines dieser Wesen wird den Kopf schütteln, die Stirne kraus ziehen, und vielleicht sogar bitter sagen:

“Ich – in Liebe gezeugt? Im Streit! In Trunkenheit, passiert in sexuellem Rausch, weil man halt Kinder hat, oder gar durch eine Vergewaltigung.“

In Liebe gezeugt?

Ist dieser Satz nicht Spott und Hohn für viele? Oder vielleicht dachte der eine oder andere Elternteil an einen ganz andern Partner, während er oder sie die „eheliche Pflicht“ erfüllte. Dieser Ausdruck sagt ja schon alles.

In Liebe gezeugt?
Was heisst das?
Besonders, wenn wir sagen:
„alle seid ihr in Liebe gezeugt – in und aus Liebe!“

Der göttlichen Liebe nämlich! Die irdische Verwirklichung mag grössere oder kleinere Mängel gehabt haben, und von dieser Liebe mögt ihr wenig gespürt haben. Karma zwischen den Elternteilen mag euch angezogen haben, euer Karma, um etwas auszugleichen. Vielleicht auch um – mangels dieser irdischen Liebe – sich auf eine andere beziehen zu lernen. Die immer da ist. Oder ihr habt eine Aufgabe, einen Kontrakt, und wollt den jetzt verwirklichen.

Und vielleicht sind diese schwierigen Umstände nicht nur Stolpersteine und Aufgaben, sondern gerade der Dünger, den ihr braucht.

Ihr seid – in eurer Substanz und eurem Kern – göttliche Geschöpfe. Abkömmlinge der Quelle, und somit alle in Liebe gezeugt.

Und das mag euch helfen, wenn irdische Liebe unvollkommen ist, euer Start in ein neues Leben nicht in diese Liebe gebettet war.

Wenn ihr das erfassen könntet trotz allem Leid, allen Mängeln, dass ihr ursprünglich in Liebe gezeugt wart, und jedes Mal in Liebe ausgesandt – denn Jünger sein bezieht sich nicht nur auf jene zwölf – dann könntet ihr Zeuge sein dieser Liebe. Nicht im Dogma, nicht nach strikten, menschengemachten Gesetzen, aus menschlicher Enge entstanden und aus Trennung……dann würde euch diese Liebe erfüllen, und ihr könntet Zeuge sein davon. Und sie hinein tragen in die Welt.

Doch reibt sie sich dann an der Welt. Und oft wurden die grössten Liebenden verfolgt. Denn wie wir schon sagten:

Liebe ist Konsequenz, Liebe ist Licht, und Liebe ist ein ganz anderer Bewusstseinszustand. Basiert auf Einheit, Verbundenheit und Respekt der Schöpfung und ihren Wesen gegenüber. Nicht auf Recht haben – nicht auf falsch verstandener Macht, sondern auf Überzeugung, auf Verantwortung: euer Antwort allem gegenüber, einer Antwort, die aus dieser Liebe kommt.

So ihr euch aber dieser Liebe nicht mehr bewusst seid, und sie nach menschlichem Denken begrenzt seht, werdet ihr immer streiten und kämpfen.

Werdet ihr euch immer euren Vorteil ergattern wollen, koste es, was es wolle. Und ist euch komischerweise wohler mit starren Grenzen. Wo man sich zumindest anklammern kann. Wohler in der Trennung, und wohler mit dem Feindbild. Letzteres erspart einem ja auch das Ansehen der eigenen Schatten, des eigenen Liebesmankos, ja der eigenen Lieblosigkeit. So ihr ahntet, dass da eine Quelle ist, eine verschüttete, würdet ihr zu graben beginnen. Aber nicht in Nachbars Garten, sondern in eurem eigenen!

Ist es nicht letztlich der Glaube an Begrenztheit – und die entsteht, wenn ihr euch nur auf die horizontale Ebene beschränkt – an Begrenztheit einer Liebe oder gar dem Zweifel am Vorhandensein dieser einen grossen Liebe, dieser Sonne, die auf alle scheint, der sich euch gegenseitig bekämpfen lässt?

Und gerne würden ein paar auch diese Sonne aufteilen nach ihren Wünschen und nach ihren Grenzen.

Und sicher schiene sie dann nicht auf Nachbars Garten, sondern nur auf den eigenen. Was allerdings zur Folge hätte, dass ihr gebündeltes Licht diesen Garten versengen würde. Wäre dieses Licht doch viel zu stark…..Somit waren die Lichtbringer, die Avatare, die Meister oft eine solche Lichtquelle, die versengend wirken konnte. Versengend auf das Ego, auf die Schatten, und dann war das ja hilfreich. Doch letztlich auch versengend für diesen Menschen, wenn er ihm nicht Einlass gewährte.

Liebe aber, die nicht eingelassen wird, kann zu Hass führen, zu brennendem Fanatismus.

Zwar strahlten die Lichtbringer diese Liebe rundherum aus, auf alle, doch hat dieses Licht die Eigenschaft zu versengen, wenn ihm nicht erlaubt wird, starre Mauern aufzubrechen, wenn ihm nicht Einlass gewährt wird, obwohl das Herz dahinter sich so sehr nach dieser Sonne sehnt. Sonne – Sohn/sun – son. Und das kostete manchem Sohn der Sonne, manchem Christusträger, Träger dieser göttlichen Liebe, das irdische Leben – für den Moment jedenfalls.

Es fällt jedoch auf, dass diejenigen, die in Trennung bleiben wollen, nur Trennung sehen und in der Dunkelheit verharren - nämlich in der Dunkelheit ihrer verschlossenen Herzen – dass jene meist nicht mit fairen Mitteln kämpfen.

Sondern mit Verleumden, Terror…..kurz: Dreck werfen.

Dass sie den andern – der vielleicht Lichtträger ist – in ihrer Beschränktheit sehen und ihm miese Eigenschaften andichten, und am liebsten würden sie diesen vernichten, irdisch-physisch vernichten. Ist es doch ein Licht, das sie blendet, ihre Dunkelheit erhellt – doch wenn da Leichen liegen – was dann?

Die Versöhnung und Hand reichen nicht verstehen können, denn noch profitieren sie ja – scheinbar – von dieser Trennung und ihren obskuren Geschäften und Machenschaften, und werden – irdisch – reich damit.

Je mehr einer im Dunkeln munkelt, desto mehr muss er ja den Lichtstrahl fürchten.

Sind sie aber konfrontiert mit einem Menschen, der aufbauend wirken möchte, vereinend zum Wohle aller, dann werden sie oft zu notorischen Nein-Sagern, und schmettern alles ab, was von jener Seite kommt. Kennen sie doch nur ein Ziel – mit was für Mitteln auch immer – an diese Macht zu kommen, die nicht zum Wohle aller ist. Letztlich auch nicht zum Wohle ihres Ausdrucks der Göttlichkeit auf Erden.

Sie sind dann nicht mehr Zeuge davon, dass auch sie in Liebe gezeugt, und in Liebe ausgesandt wurden.

Es wäre interessant, die Lebensgeschichte dieser Menschen zu kennen, und auch die Verhältnisse in ihrer Jugend. Aber das wäre ihre Arbeit, nämlich den Schmerz des Mangels an Liebe auszuhalten.

Nicht, um in Hass und Verzweiflung zu fallen, sondern eben diese Liebe anderswo zu suchen, auf einer andern Ebene. Das wird nie aufgehen und nie heilen, wenn ihr euch nicht in der Vertikalen die eine Liebe aufnehmt und einströmen lässt. Eben die nie versiegende, auf Einheit und dem Gedeihen aller basierende Liebe. Die aber offenbar in der Dualität so schwer zu erfassen ist. Sie wurde ja wieder an Konditionen gebunden:

nur, wenn du in diese Kirche gehst, diese Gebete sprichst, diese Regeln einhältst, andere verurteilst, einen Teil deines Wesens ausschliessest - dann bist du würdig, diese Liebe zu empfangen.

Denn da ist einer oder eine Institution, die diese verwaltet. Und schon sind wir wieder in der Trennung, in dem, was ihr jetzt „alte Energie“ nennt – alt, veraltet.

Die ihr jetzt ablegen solltet wie alte, zerschlissene, schmutzige Kleider, wenn ihr euch rüstet zum Fest.

In vielen religiösen Gebräuchen gibt es diese Reinigungsrituale für den Körper. Doch ist damit natürlich mehr gemeint.
Reinigt euch jetzt von der alten Energie – von dem, was ihr so nennt, Ihr könnt das auch in der Meditation tun, gerade am Jahresende, gerade in diesen dunklen Nächten, gerade dann. Macht euch klar, was denn die „neue Energie“ ist, die jetzt doch viele von euch auf Erden etablieren möchten. Aber sie hat diese Eigenschaft, dass man sie nicht aufzwingen kann, nicht institutionalisieren kann, beschränken kann, dass man sie nur leben kann und aufzeigen.

Dass sie sich nicht verbreitet durch Doktrin und Gesetze, sondern durch jeden, der da möglichst stark in ihr wandelt.
Sie aussendet, sie versucht zu leben, und seine Schatten auflöst, so sie diese Liebe und dieses Licht hindern. Es wird nicht heller, wenn die eine Partei die Kerzen der andern Partei ausbläst. Aber es wird heller, wenn immer mehr Kerzen aufgestellt und angezündet werden.

Irgend einmal sind es zu viele, um sie auspusten zu können.

Irgend einmal ist es so hell, dass das, was ihr dunkle Machenschaften nennt, sichtbar wird und somit an Macht verliert.

Ihr könnt euch zusammen tun, um euch gegenseitig zu stärken, und eure Lichter zu potenzieren. Doch ärgert euch nicht über mangelndes Bewusstsein eurer Mitmenschen – vermehrt euer Licht. Und sendet es als Schutz zu jenen, die im Rampenlicht stehen und versuchen, es dort zu vermehren.

Sendet es zu internationalen Konferenzen, dass dort Verbundenheit entstehe. Nicht nur Verbundenheit im Geschäfte machen auf Kosten anderer, sondern zum Wohle der Schöpfung.

So wie alle zusammen arbeiteten, als es galt, diese Bergleute in Chile zu retten. Da hat sich gezeigt, was ihr vermögt, was ihr tun könntet über alle ideellen Grenzen hinweg.

Vielleicht ginge es jetzt – in irdischen Worten – um einen Rettungsplan für den Planeten Erde und das Göttliche im Menschen.

Nicht auf fundamentalistischer Basis, auf dem, was ihr Religion nennt – so es nicht re-ligio, Rückverbindung ist – sondern ein Bündeln aller guten Absichten und auch Techniken für das eine Ziel:

„Wie halten wir diesen Planeten bewohnbar, wie behandeln wir ihn so, dass für alle genug da ist, wie erkennen wir, dass wir alle gleichberechtigt sind, da alle aus dieser Liebe gezeugt wurden und davon Zeuge sein könnten – auch jener, der Träger einer andern Hautfarbe ist.“

Multikulti wird das Wesen sein und die Tatsache der neuen Gesellschaft in dieser neuen Energie. Allerdings ein Multikulti, wo alle sich bemühen, es für alle lebbar zu machen. Das kann auch mal etwas Anpassung bedeuten, alle leben lassen – zum Wohle dieser neuen Gesellschaft. Es wäre also besser, sich nicht dagegen zu sträuben, sondern Ideen zu entwickeln, wie das gestaltet werden kann, dass jeder Lebensqualität hat. Das würde auch heissen:

den andern nicht zu seinem Glauben bekehren wollen, den eigenen aber daraufhin zu prüfen, ob er lebensfeindlich oder lebensaufbauend, nämlich liebevoll ist. Diesen Glauben aber auch in Rücksicht auf die andern auszuüben, auf kulturelle Gegebenheiten auch.

Wenn ihr doch alle eure Kampfenergie – eure Recht-haben-wollen-Energie, eure Trennungsenergie umpolen würdet in Richtung einer Gesellschaft und einer Erde, wo ihr Zeuge seid, dass alles aus göttlicher Liebe geboren wurde, wie auch immer dann die irdischen Umstände waren. Denn das würde diese Umstände wandeln. Daraus würde sich ergeben, dass ihr euch würdig fühlt, und da der andere ja gewissermassen dieselben Eltern hat, nicht in Konkurrenz geht, sondern ihm seine Würde zugesteht.

Denn diese göttliche Liebe ist ja nicht beschränkt. Sie wächst mit dem Verteilen.

Respekt würde daraus entstehen allem und allen gegenüber – Dankbarkeit, Träger dieser Liebe sein zu dürfen und Zeuge davon – daraus resultierte Freude, und aus wahrer Freude zerstört man nicht, sondern erkennt auch Schönheit – nämlich die Schönheit der Schöpfung und aller Wesen darin.

Dann gäbe es auch nichts zu retten, sondern wieder einmal zuzulassen, zu erlauben, dass diese göttliche Energie übernimmt und ich sie nicht hindere. In mir nicht, im andern nicht und nicht im Aussen. Das wäre die wahre Brotvermehrung:

denn die entstand eben aus dieser Liebe, die nicht begrenzt ist. Und aus dieser Liebe ist Fülle nicht begrenzt, entsteht kein Mangel. Weder auf Erden noch anderswo. Doch begrenzt du diese „Wasser des Lebens“, wenn du versuchst, sie nur auf dein Äckerlein zu leiten. Das wäre das Geheimnis. Denn sie speist sich aus der einen grossen Quelle und speist viele Kanäle. Nur dann kann sie wahrhaft fliessen. Ihr mögt mal ein Reservoir bauen, einen Brunnen für trockenere Zeiten, aber werdet doch den Acker des Nachbarn nicht verdursten lassen und nur den eigenen bewässern. Das wiederum würde den Fluss der Quelle hemmen.

Denn sie fliesst am besten, wenn sie sich in möglichst viele Kanäle verzweigt. Das ist so eine ihrer merkwürdigen Eigenschaften. Und sie wird nicht weniger, wenn da ein Kanal mehr angeschlossen wird – im Gegenteil, sie sprudelt umso besser.

Das aber ist ein bisschen schwierig zu verstehen für den menschlichen Geist. Aber ist eigentlich das, war ihr Quantenphysik nennt.

Und natürlich wird das von den Physikern, die noch in der materiellen Trennung denken, bekämpft. Es wird noch vieles bekämpft werden, ihr Lieben. Fühlt euch stark! Denn der, der sich in Dunkelheit häuslich eingerichtet hat mit vielen Polstern, oder auch in seiner Verzweiflung, in Groll, in Wut, der sehnt sich zwar im tiefsten Grunde seines Herzens auch nach Wärme und dieser Liebe, nach diesem Licht. Doch ist die Furcht grösser. Die Furcht, seine Pfründe zu verlieren, oder auch seine Wut zu verlieren, und keine Schuld mehr zuweisen zu können. Vielleicht kennt er nur Schatten, und hält sie für das Licht.

Vielleicht erträgt er ja die Strahlkraft dieses Lichtes nicht. Fühlt sich ihrer auch nicht würdig. So seid ihr, die ihr euch darauf besinnt, Söhne und Töchter des Lichts zu sein, Gefahr für sie.

Es könnte Erlösung sein. Doch noch immer wird oft derjenige, der Erlösung brächte, bekämpft, bildlich gesprochen gekreuzigt.

Doch entsteht dadurch, komischerweise, eine Lichtvermehrung. Wüssten sie das, würden sie ihn nicht bekämpfen und umbringen.

Eine Lichtvermehrung, so jener vergibt. Und nicht die Gegner angreift. Was nicht heisst, dass man sein Leben nicht schützen soll, und sich auch mal in Sicherheit begeben. Ihr könnt nur eure Leuchte immer wieder auffüllen lassen bei uns, ihr könnt nur damit eure Schatten durchleuchten und auflösen, damit ihr sie nicht ins Aussen setzen müsst. Ihr könnt versuchen zu erspüren, dass diese Liebe immer fliesst, ihr könnt sie zulassen und erlauben.

Und sie wird immer mehr aus euch ausstrahlen, wird im Aussen immer mehr Wandlungskraft besitzen.

Dann braucht ihr nicht zu verurteilen, dann seid ihr eben jener Leuchtturm, der auf seinem Felsen steht inmitten tosender Wasser und leuchtet.

Jedem leuchtet. Bedingungslos strahlt. Ob sich dann der Kapitän des Schiffes nach ihm richtet oder nicht, ist nicht in seiner Verantwortung. Er leuchtet einfach. Weil er weiss, dass das seine Aufgabe und Funktion ist, wenn er Leuchtturm sein will. Wenn der Kapitän aber festet, trinkt und nicht auf ihn achtet, und dann sein Schiff zerschellt – nun, der Leuchtturm hat geleuchtet und den Weg gezeigt.

Aber manch Verirrter kann sich danach richten und sicheren Hafen finden.

Wenn der Leuchtturm aber in Angst gerät, in Panik und allzu grosse Zweifel, dann fängt das Licht an zu flackern, im schlimmsten Fall hüllen es die Nebelschwaden ein, und es flackert so sehr, dass es nicht mehr gesehen werden kann.

Dann muss der Leuchtturm wieder auftanken, sich Mut und Zuversicht wieder schenken lassen, sich reinigen lassen, verrusste Scheiben putzen, und sich anschliessen lassen an den ewigen Energiestrom. Er wird nicht dem einen leuchten und dem andern nicht, wohl aber wissen, dass es Verschiedenes bewirken kann. Er wird nicht seine Laterne ausknipsen und nach Hause gehen – das, was er für sein Zuhause hält – sondern er wird leuchten, weil Leuchten sein Wesen geworden ist. Er wird sich nachfüllen lassen von jener Quelle, die fliesst, wenn die Kanäle offen sind, wenn sie aufgenommen wird.

Sie fliesst zwar immer, aber sie fliesst besser, und ihr Wirkungsradius ist grösser, wenn ihr sie aufnehmt.

Der Leuchtturm hat nicht den Anspruch, dass immer ruhige See sei. Auch nicht, dass ihm jeder Kapitän freundlich zuwinkt – er leuchtet. Und damit ist er Zeuge. Indem er Licht aussendet – Zeuge des Einen grossen Lichtes. Zeuge davon, dass ihr in Liebe gezeugt wurdet und aus dieser Liebe leuchtet. Weil diese war, ist und immer sein wird! Wenn er sich darauf bezieht, wird er nicht ausbrennen, sich aber auch nicht übernehmen, dass er seine physischen Ressourcen vor der Zeit aufzehrt.

Sondern auch seinem körperlichen Gefährt Würde, Respekt und so nötig Schonung angedeihen lassen, Ruhe, um aufzutanken.

Ist dieser physische Körper doch Leiter, Kanal. Man könnte ganz salopp auch sagen, gewissermassen ein Mietwagen, den man ja möglichst auch nicht zu Schrott fährt. Den man immer mal wieder wäscht und ihm nicht Dinge zumutet, die ihn schädigen. Komischerweise tut ihr das bei euren Autos.

Wie wäre es, wenn ihr euren “Mietwagen“, nämlich euer körperliches Gefährt, auch so gut behandeln würdet?


Doch Spass beiseite:

ihr seid in und aus Liebe gezeugt – alle – was auch immer die irdischen Umstände waren und sind.

So seid Zeuge dieser Liebe, seid Zeuge eurer königlichen Abstammung, und beschmutzt eure königlichen Kleider nicht im Schlamm, im Sumpf von ego-gesteuertem Tun. Nutzt das Ego zum Überleben, doch weist es auch in seine Schranken, wenn es versucht, euer Licht zu verdunkeln. Wenn ihr das verinnerlichen könnt, seid ihr in Würde und Respekt und gebt Respekt, seid in der Freude, handelt in Schönheit und leuchtet in Dankbarkeit. Und das tut immer mehr!

Gesegnet seid ihr, die ihr Leuchtturm seid! Gesegnet seid ihr, wenn ihr euch leuchten lässt.


http://www.light-bridge.ch/

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#8

RE: Lebensborn - Familiengeschichten

in Mit Herz und Liebe 09.11.2014 16:57
von Inaara • 14.199 Beiträge

Lebensborn-Kinder Ein Brief vom fremden, toten Vater

Sie wuchsen in Heimen der SS auf statt bei ihren Eltern, und den meisten „Lebensborn“-Kindern ist ihre Herkunft bis heute ein Rätsel. Doch seit alte Dokumente aufgetaucht sind, wühlen einige in ihrer Vergangenheit.

31.05.2014, von Peter Maxwill
© Kretzer, Michael Auf der Suche nach seiner Herkunft: Lebensborn-Kind Peter Meier.

Peter Meier war 75, als er zum ersten Mal einen handfesten Beweis seiner Herkunft in Händen hielt.
Am 9. Juli brachte der Postbote einen schlichten Briefumschlag zur Wohnung des Pensionärs in einer rheinland-pfälzischen Kleinstadt. Darin ein rotes Heftchen mit dem Schriftzug „Sparkasse der Hauptstadt der Bewegung“ auf dem Einband.
Und darunter ein Hakenkreuz.

73 Jahre zuvor hatte ein österreichischer Hauptmann der Wehrmacht das Sparbuch mit der Nummer 116697/H in München angelegt. Am 26. September 1940 zahlte er die ersten zwanzig Reichsmark ein. Es war ein Konto für seinen unehelichen Sohn,
dessen Erziehung er dem SS-Verein „Lebensborn“ überlassen hatte.

Der Sohn soll in dieser Geschichte Peter Meier heißen.
Seinen richtigen Namen möchte der 75 Jahre alte Mann nicht in der Zeitung lesen. Denn um die von der Schutzstaffel der NSDAP geführten Kinderheime ranken sich groteske Mythen. Von „Begattungsheimen“ und „Menschenzucht“ ist dann die Rede, der Historiker Joachim Fest bezeichnete den Lebensborn sogar einmal als „staatliche Bordellorganisation“.

Die Realität, das haben Wissenschaftler längst nachgewiesen, sah deutlich nüchterner aus:
In den Heimen konnten Eltern und Alleinerziehende ihre Kinder zur Welt bringen und abgeben,
während der NS-Staat den Nachwuchs ganz in seinem Sinne erziehen konnte.

Bis zu 12 000 Heranwachsende lebten insgesamt zwischen 1936 und 1945 in Lebensborn-Heimen, ein Großteil von ihnen war unehelich geboren - und daher unerwünscht.

Die SS legte Sparbücher für die Kinder an
Um diesen Kindern auch ohne Eltern ein Auskommen zu sichern, legte die SS Sparbücher für sie an. Einzahlen mussten die Väter. Laut dem Historiker Volker Koop forderte der Verein in der Regel zehn Reichsmark im Monat, um später den Unterhalt, die Ausbildung oder die Aussteuer sicherzustellen. So kauften sich deutsche Väter von den Pflichten gegenüber ihren Kindern frei, die dann meist bei linientreuen Pflegeeltern oder in einem der 22 europaweit betriebenen Lebensborn-Heime aufwuchsen.

Vor eineinhalb Jahren tauchten mehr als 400 dieser Sparbücher zufällig wieder auf,
der Fund löste eine bundesweite Suchaktion nach den Besitzern aus.

Nach Menschen wie Peter Meier. Von der Existenz seines leiblichen Vaters wusste Meier seit dem 30. März 1957, dem Tag seines Auszugs aus dem Elternhaus.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/...r-12944633.html

Angefügte Bilder:
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Von Inaaa -
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